Frischer Fisch aus Afrika

Fisch ist gesund und wenn er auch noch preiswert angeboten wird, kann der Griff ins Fisch-Kühlfach wohl kaum ein Fehler sein – oder doch? Was passiert eigentlich, bevor das leckere Filet in der Pfanne bruzelt und spielen wir als Konsumenten auch hier vielleicht eine bedeutend größere Rolle als uns bewusst ist?


Die systemischen Verwerfungen auf der Welt, die Kriege, der Raubbau an Ressourcen, die Armut von Milliarden – all das hat Ursachen, für die man bequem Schuldige suchen kann und finden wird. Doch damit entlassen wir uns aus der Verantwortung für das eigene Tun. Auf diesen Widerspruch im Allgemeinen habe ich in vergangenen Beiträgen immer wieder hingewiesen. Es wird Zeit, dass es konkreter wird. Womit wir uns auch ganz praktisch Hebel zur Veränderung suchen.

Steigen wir ein in das Thema Fisch mit einem Auszug:

Wie gut ist frischer Fisch vom Discounter?

von Carola Beyer

Bei Discountern wie Aldi und Lidl gibt es jetzt auch frischen Fisch im Sortiment. Häufig ist er günstiger als beim Einzelhändler oder auf dem Wochenmarkt. Doch können Kabeljau- oder Lachsfilet mit der Ware vom Fischhändler oder der Frischetheke im Supermarkt mithalten? Markt hat jeweils 250 Gramm gekauft:

  • bei Aldi für einen Gesamtpreis von 7,16 Euro
  • bei Lidl für 8,32 Euro
  • bei Real für 9,71 Euro
  • auf dem Wochenmarkt für 10,48 Euro [1]

Was mir sofort als Gedanke aufstieg: Ist das bezahlte Werbung? Und der Konflikt der sich nachfolgend einstellte: Gehört so etwas in das Portfolio einer Öffentlich-Rechtlichen (ÖR) Sendeanstalt? Denn der Beitrag erschien auf der Webseite des Norddeutschen Rundfunks. Hatte ich nach etwas Negativem in den ÖR gesucht, nein. Ich landete den Treffer, als ich hiernach suchte:

Herkunft des Fisches im Supermarkt

Ich meine, dass es doch im öffentlichen Bewusstsein eine Rolle spielen sollte, wo unsere Nahrung produziert wird, unter welchen Bedingungen das geschieht, welche Ressourcen hierzu aufgewendet werden. Das ist ein alltägliches Thema, es berührt uns direkt jeden Tag. Es müsste also in ÖR auch so behandelt werden, tut es aber nicht. Der Bildungsauftrag der ÖR besteht nach meinem Verständnis außerdem darin, ein Bewusstsein für oben Genanntes in der Bevölkerung zu entwickeln – und auch das geschieht nicht. Doch welche Faktoren spielen im oben Genannten eine Rolle?

Billig und muss schmecken.

Und ich füge die versteckte Botschaft dahinter hinzu: „Alles Andere braucht Sie nicht zu interessieren“. Inzwischen interessiert es allerdings mittelbar doch so Einige auch in Deutschland, denn aus Afrika beginnen sich Flüchtlingsströme in Bewegung zu setzen, die den scheinbaren Frieden hier nun sichtbar stören. Und gleichzeitig erkennt man ein Phänomen, bei dem konsequent, ja vehement eine mögliche Eigenverantwortung dafür zurück gewiesen wird. Exakt deshalb halte ich das Thema Fisch für einen ausgezeichneten Einstieg zum Aufzeigen von Veränderungen durch uns selbst – hier und indirekt auch anderswo.

Endliche Ressourcen – auch beim Fisch

Was bei einer ersten Recherche noch auffiel, war in den Massenmedien das Thema Verbraucherschutz – auch beim Fisch. Das ist gut und richtig, ausgeblendet wurde allerdings konsequent das Thema Erzeugerschutz, womit wir wieder mal bei Empathie angekommen sind. Doch der meiste Fisch, den die Deutschen essen, kommt aus Gebieten außerhalb der Europäischen Union; aus Gebieten in denen Armut grassiert und nicht enden wollende Kriege ganze Regionen verheeren. Und der Überfluss der uns in den Supermärkten suggeriert wird, ist längst eine Fiktion!

„Die Welternährungsorganisation (FAO) schätzt, dass von den weltweiten Fischbeständen 52 Prozent bis an ihre Grenzen genutzt sind. 17 Prozent sind überfischt und 7 Prozent bereits erschöpft. Wissenschaftler warnen: Wenn die Ozeane weiter so geplündert werden wie bisher, wird es die meisten Fischarten im Jahre 2050 nicht mehr geben.“ [2]

Jeder Mensch hat problemlosen Zugang zu dieser existenziellen Information, aber wer nutzt ihn?

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Gesetze verabschiedet, um das Überfischen in den Gewässern rund um die Staaten der Europäischen Union zu stoppen. Haben diese Gesetze zum Erfolg geführt? Nein! Denn die Überfischung wurde nicht gestoppt, sondern verlagert:

„Die Senkung der europäischen Fangquote für Blauen Wittling] würde bedeuten, dass wir unsere Flotte in den Gewässern der EU und [im Nordostatlantik] um drei Schiffe reduzieren und für diese alternative Fangmöglichkeiten finden müssen – wir werden sie also zu unserer Flotte vor Mauretanien und im Südpazifik hinzufügen.” [3]

Nun leben aber dort Menschen, deren Nahrungs- und Erwerbsquelle der Fischfang ist. Wenn wir in den westlichen Gesellschaften Fisch konsumieren, inwiefern interessiert es uns, ob dass Fisch ist, der für Menschen in anderen armen Regionen existenzielle Lebensgrundlage ist? Sind diese Menschen also selbst schuld, weil sie im Wettbewerb mit der industriellen Fischerei der sogenannten „Ersten Welt“ hoffnungslos unterlegen sind; mehr noch, in diesen Wettbewerb gezwungen werden? Fisch ist für die Menschen dort extrem wertvoll und hier? Ist er spottbillig und nur ein Bruchteil wird überhaupt verzehrt. Wo bleibt unsere Empathie? Wir haben wirklich nichts zu tun mit den (gern so bezeichnet) „im Chaos versinkenden Gesellschaften“?

Wegwerfgesellschaft

Bei allen Aspekten zur Erpressung afrikanischer Staaten, zu den räuberischen, umweltzerstörerischen Methoden europäischer Fischfangflotten, sollten wir uns Eines immer vor Augen halten. Wir selbst, jeder von uns, leistet seinen kleinen Beitrag, dass dieses menschenverachtende System weiterlebt – oder auch nicht. Es ist unehrlich, sich hinter dem Argument zu verstecken, man könnte eh (als Verbraucher) niemals wissen, wo der Fisch nun genau herkommt. Nun, ich meine sogar, wer unreflektiert wie preisbewusst in Billigmärkten einkauft, der will es in Wirklichkeit auch nicht!

Warum soll man sich dann darüber beschweren, dass bereits der industrielle, marktorientierte (auf unser Verhalten orientierte) Fischfang selbst eine Verschwendung, eine sinnlose Vernichtung von Ressourcen, von Leben ist?

Freihandelsabkommen – EU-Hebel zur Marktöffnung

Die „bösen“ USA mit ihren Freihandelsabkommen TTIP und CETA, welche den „guten“ Europäern unter geschoben werden sollen, sind ein Argument, welches einer näheren Betrachtung nicht stand hält. EU-Wirtschafts-Politik ist genauso doktrinär, anmaßend und von grenzenloser Expansion geprägt, wie die des Partners aus Übersee:

„Seit dem Jahr 2002 verhandelt die EU beispielsweise Freihandelsabkommen mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik). Mit zahlreichen afrikanischen Ländern wurden bereits Interimsverträge geschlossen. Die EPAs (Economic Partnership Agreements) verlangen von den Partnern, ihre Märkte umfassend für europäische Exporte zu öffnen – im Gegenzug für den Zugang zum EU-Markt. Zölle, Exportsteuern oder Importbegrenzungen sollen dabei verboten werden. Mit der Folge, dass Entwicklungsländer der überlegenen europäischen Konkurrenz Tor und Tür öffnen. Dem Wettbewerb aber sind Produzenten aus armen Staaten meist nicht gewachsen. „Europäische Exporte von Milchpulver, Tomatenpaste, Geflügel- oder Schweinefleisch drängen Kleinbauernfamilien in Ghana, Burkina Faso und der Elfenbeinküste aus den lokalen Märkten“, sagt Armin Paasch, Experte des Hilfswerkes Misereor. Zumal die europäischen Landwirte Milliarden-Subventionen einstreichen und die Produkte auf den Märkten Afrikas oft unter den Herstellungskosten anbieten können.“ [4]

Was wir da erfahren, gilt natürlich auch speziell für die Fischerei:

„Die Lebensgrundlagen raubt europäische Politik auch den Fischern an Afrikas Westküste. „Cash for Fish“ lautet das Prinzip der Fischereiabkommen, die die EU mit derzeit elf Drittländern abgeschlossen hat. Gegen Geld dürfen europäische Trawler beispielsweise in den Fanggründen vor Mauretanien, Senegal oder Guinea Beute machen: Schiffe, die rund 200 Tonnen Fisch am Tag fangen und verarbeiten können. Mit ihren Netzen haben sie die Fischbestände bereits so weit geplündert, dass Tausende lokale Fischer und Beschäftigte in der Weiterverarbeitung ihr Einkommen verloren. Viele Westafrikaner treibt das zur Flucht. Die Coalition for Fair Fisheries Arrangements (CFFA) schätzt, dass ein Fünftel der afrikanischen Flüchtlinge Fischerei-Migranten sind. Manche ehemalige Fischer entdecken in ihrer Not aber einen anderen Geschäftszweig. Ihre Boote, mit denen sie einst zum Fischfang ausliefen, transportieren jetzt gegen Geld Landsleute, die verzweifelt zu neuen Ufern aufbrechen.“ [5]

Dieser Zusammenhang, dass mittels Freihandelsabkommen neokoloniale Ausbeutung anderer Staaten in gigantischem Ausmaß betrieben wird, was zu Destabilisierung und Migrationsbewegungen führt. Dass dies passiert, hat der Konsument entschieden – wir! Dabei wird selbst in den Massenmedien (wenn auch nicht auf Seite 1) regelmäßig über dieses Problem berichtet.

Ende der Analyse

Während ich sonst meine Thesen sehr ausführlich begründe und mit vielerlei Zitaten und Quellen unterlege, beende ich diesmal die Analyse frühzeitig und dazu haben mich mehrere Gründe bewogen:

Möglichkeiten

Das Internet hat eine riesige Bresche in das Meinungsmonopol der großen Medienkonzerne geschlagen. Zwar dominieren diese nach wie vor den Mainstream und spielen so eine wichtige Rolle zur propagandistischen Beeinflussung der Bevölkerung. Nie zuvor in der jüngeren Menschheitsgeschichte gab es allerdings auch so viele Möglichkeiten, hinter die Fassade der uns eingebleuten künstlichen Realitäten zu schauen. Und so findet man auch zu den Themen „EU – Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten – Raubfischerei – Erpressung durch IWF und Weltbank im Fischereisektor – EU-Doktrin zur Ausbeutung beanspruchter Ressourcen in und um Afrika und nicht zuletzt – das empathielose Verhalten der Konsumenten zum Thema Fisch“ Material ohne Ende.

Reflexion

Ich wünsche mir Mündigkeit und selbständiges Handeln. Was unsere Gesellschaften „auszeichnet“, ist das Fordern. Das Fordern nach Veränderungen, in der Politik, der Wirtschaft, bei den Menschen. Die eigene Person aber bleibt bei den meisten Menschen außen vor. Tausend Gründe werden gefunden, Dinge nicht zu verändern, vornweg das sattsam bekannte „Wir kleinen Leute können doch sowieso nichts tun“. Wirklich? Warum ausgerechnet bei uns diese Zurückhaltung, während unsere Forderungen nach Veränderung ansonsten doch radikal sind? Dabei geht es mitnichten um das Verteilen von Schuld, sondern um das positiv gewichtete Suchen nach Möglichkeiten und das Ausloten der eigenen Fähigkeiten. Wenn wir nur von anderen fordern, dann brauchen wir uns auch nicht beschweren, wann andere nur von uns fordern. Womit auch gesagt ist, dass es keinen Sinn hat, zu warten, dass erst andere Veränderungen suchen. Ja, auf was warten wir eigentlich? Verändern können wir sofort, indem wir einfach mal bei uns anfangen.

Kreativität

Da es nicht um Schuld geht, ist auch keine Aufarbeitung von Schuld notwendig, Aufarbeitung in Hinblick gemachter Fehler, die gleichzeitig wertvolle Erfahrungen sind, dagegen schon. Daraus gewonnene eigenständige Entscheidungen, die mit dem Bewusstsein auf die Auswirkungen außerhalb des eigenen Dunstkreises getroffen werden, die machbar und dabei keinesfalls mit Entsagung verbunden sind, können auch umgesetzt werden. Ohne das man andere fragen, ohne dass darüber abgestimmt werden müsste. Die Abstimmung findet, wenn schon, im eigenen Kopf statt und das umgesetzte Tun ist gleichzeitig ein Angebot (kein Zwang) für Andere.

Kommunikation

Wir leben in einer Dienstleistungs-Gesellschaft. Und in dieser hat sich eine – aus meiner Sicht – gefährliche geistige Bequemlichkeit breit gemacht. Die Menschen wurden trainiert, darauf zu warten, dass kluge Leute kluge Gedanken haben, denen die Menschen dann hinterher laufen können. Die Menschen leben deshalb oft nicht ihre eigenen Gedanken, sondern die Anderer; eine ideale Konstellation um Menschen durch Macht zu benutzen. Diese eindimensionale Kommunikation muss aufgelöst werden. Wenn die Menschen aktiv an der Ideensuche teilhaben und dabei eigene Verantwortung wahr nehmen, statt passiv im Herrschaftssystem zu verharren, kann das äußerst positive Folgen haben. Viele Menschen haben viele Gedanken und alle sind irgendwo wertvoll – alle! Wenn diese Gedanken verschmelzen, wird daraus Großes und gleichzeitig Friedliches erwachsen.

Fehlertoleranz

Man erkennt ein Problem, einen Fehler, korrigiert ihn – um umgehend den nächsten zu begehen. Weil wir Menschen sind. Wir werden nie fehlerlos sein. Deshalb fügen wir auch Menschen Schaden zu, obwohl wir es nicht wollen. Es passiert. Fehler passieren. Weil wir nun mal Menschen sind und eben keine Götter. Entscheidend ist der Weg, das Hinterfragen und die Dinge in die Hand zu nehmen, zu denen man selbst fähig ist. Die nichts anderes erfordern als Selbstreflexion, Empathie und Aufgabe von Bequemlichkeit. So einfach ist das eben auch mit dem Fisch nicht, aber wir lernen auch – und können das weitergeben.

Zurück zum Fisch

Fassen wir kurz das Problem zusammen:

EU-Fischfangflotten räubern in den Seegebieten der westafrikanischen Staaten und vor Somalia und entziehen den dortigen afrikanischen Fischern die Lebensgrundlage. 30 Prozent des von den riesigen Verarbeitungsschiffen gefangenen Gutes ist Beifang und stirbt, wird dann wieder ins Meer gekippt oder zu Dumpingpreisen auf afrikanischen Märkten verkauft. Rechtlich hat sich das die EU mit Freihandelsabkommen absegnen lassen. Ein afrikanischer Fischer ernährt bis zu zehn weitere Menschen bzw. sorgt für deren Existenzgrundlage (über zwei Drittel der Nahrung in jenen Regionen macht Fisch aus). Dieses System bricht weg. Man schätzt, das jeder fünfte afrikanische Emigrant aufgrund genau dessen, den Weg in das „Gelobte Land Europa“ auf sich nahm. Das Vorgehen der europäischen Politiker und Konzerne hat Korruption und Misswirtschaft in den westafrikanischen Staaten forciert. Ein großer Teil des in den europäischen Supermärkten angebotenen Fisches wird nicht verkauft und weggeworfen. Drei Viertel des Fisches, den die Deutschen konsumieren, kommt aus der Ferne und im Schnitt sind es pro Jahr fast 15 Kilogramm Fisch, die jeder Deutsche verzehrt. Der Konsument – er ist es, der die Entscheidung an sich trifft, dass den Afrikanern ihre Existenzgrundlage entzogen wird, was sie veranlasst, auf die Reise zu den reich gedeckten Tischen zu gehen.

Daraus ergibt sich für mich – nicht für die Politiker, nicht für Institutionen, nicht für die Industrie, nicht für den Gesetzgeber, nein für mich, die Herausforderung:

Kann ich das mit meinen selbst gestellten Grundsätzen vereinbaren, die auch darin bestehen, nicht gedankenlos auf Kosten anderer Menschen zu leben? Und wenn ich um das Problem bislang nicht wusste oder es mir nicht bewusst war (was durchaus nicht das Gleiche ist). Wie kann ich durch Veränderung eigenen Denkens und Tuns meine Verantwortung wahr nehmen und damit schlicht wieder in Einklang mit den selbst definierten ethischen Grundsätzen kommen. Denn es geht hier um mich. Für mich selbst ist diese Frage beantwortbar: Ja, das kann ich!

Und der Leser – kann er es auch? Kann er beim Thema Fisch ganz konkret eigenverantwortliche Politik machen? Wie könnte sie aussehen, diese Politik?


Quellen

[1]  Wie gut ist frischer Fisch vom Discounter?; Carola Beyer; 29.9.2014; http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Frischer-Fisch-von-Aldi-und-Lidl,discounterfisch100.html

[2] Fisch im Supermarkt – ein Problem?; 21.10.2014; Greenpeace; https://www.greenpeace.de/themen/meere/fisch-im-supermarkt-ein-problem

[3] Gerard van Balsfoort, Präsident der PFA; http://www.worldfishing.net/news101/quota-reduction-will-seriously-impact-pelagic-freezer-trawler-fleet; entnommen aus: http://www.greenpeace.de/files/20120227-Ueberfischung-Westafrika-mit-Steuersubventionen.pdf

[4][5] Geraubter Fisch, zerstörter Markt; Tobias Schwab, 8.12.2013;  http://www.fr-online.de/politik/eu-handelspolitik-in-afrika-geraubter-fisch–zerstoerter-markt,1472596,25559866.html

[Titelbild (Montage: peds-ansichten.de)]

Große Fischfangflotte, Bild: © Enjoylife25 Quelle: Dreamstime.com; aus: http://www.fluchtgrund.de/files/2015/12/industriellerXFischfang_200-600×450.jpg

Anlandung in Kayal, Senegal – EED 2010; http://www.fair-oceans.info/index.php/Tagebuch-Rundreise.html