Schöne neue Welt – ARD und ZDF mittendrin

Wir bewegen uns in eine schillernde Welt, aber ist die wirklich auch schön?


Ausgerechnet bei einem Produkt öffentlich-rechtlicher Sender – dem Projekt STRG_F – öffnete sich für mich einen Spalt breit das Fenster in die Zukunft der durchkontrollierten Konsumgesellschaft. Der Mobilfunkausbau mit dem 5G-Standard muss den Profitmaximierern die feuchte Vorfreude in die Augen treiben. Aber auch ohne dieses sind wir bedenklich weit auf dem Pfad der Überwachungsgesellschaft gekommen, in der sich allein der homo oeconomicus ausleben darf.


Nur gilt im vorliegenden Beispiel ein weiteres Mal: Wir selbst sind eben auch unseres eigenen Glückes Schmied. Wir haben es durchaus noch in der Hand, auf ein unmoralisches Angebot einzugehen oder nicht.

Das untersuchte Projekt stellt sich unter anderem vor mit:

STRG_F wird produziert von funk. funk ist ein Gemeinschaftsangebot der Arbeitsgemeinschaften der Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF).“ (1)

STRG_F ist ganz gezielt auf ein junges Publikum zugeschnitten. Obwohl den öffentlich-rechtlichen Sendern finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, die weltweit ihresgleichen suchen, zwingen sie ihre Konsumenten bei STRG_F zum Akzeptieren von Cookies.

Was sind eigentlich Cookies? Die Webseite eines bayerischen Ministeriums beschreibt es recht gut:

Cookies (= engl. Kekse; elektronischer Krümel) sind Datensätze, die von einem Webserver auf dem Computer des Nutzers abgelegt werden. Sie werden bei einer erneuten Verbindung an den Cookie-setzenden Webserver mit dem Ziel zurückgesendet, den Nutzer und seine Einstellungen wiederzuerkennen. Es handelt sich um eine auf dem Computer des Nutzers lokal angelegte Datei, die dem Nutzer eine bestimmte Identität – bestehend aus Ziffern und Buchstaben – zuweist.“ (2)

Im Weiteren geht es jedoch nicht um Cookies, die zum sauberen, technischen Betrieb der Webseite selbst erforderlich sind, sondern um Cookies privater Anbieter, deren Sinn und Zweck einzig darin besteht, persönliche Informationen der Nutzer zur Optimierung von Geschäftsmodellen und zur weiteren Vermarktung abzugreifen. Wer das letztendlich ist, der dann diese in riesigen Datenbanken abgespeicherten Informationen zusammenführt und auswertet, steht noch auf einem ganz anderen Blatt.

Öffentlich-rechtliche Medien geben sich als Dealer, als Vermarkter von Unternehmen her, die aus der Gewinnung personalisierter Daten Kapital schlagen.

Diesem unterschwelligen Gewaltakt – „vertrauen sie uns und klicken schnell“ – werden die meisten jungen Leute nicht widerstehen können. Allein weil sie sich dessen überhaupt nicht bewusst sind – und die „Alten“ erst recht nicht.

Was sagen Sie dazu?



Mir dreht sich eh auch schon bei unzähligen anderen Seiten der Magen um, wenn Fenster wie Obiges aufpoppen und uns mit der unehrlichen Botschaft begrüßen: „Vertrauen und Transparenz ist uns wichtig“. Es ist ein billiger, manipulativer Trick, damit wir, emotional vereinnahmt, unverzüglich auf den überdimensionalen, blauen Button drücken.

Drücken Sie den Button „Ok. Hier geht’s los!“ nicht, dann hat sich der Besuch dieser Webseite für Sie bereits erledigt. Und? Würden Sie das tatsächlich tun?

Was dort als Überschrift Ihre Hand zum „Ok. Hier geht’s los!“ führen soll, ist ein Spielen mit ethisch reinen Begrifflichkeiten – allerdings um ein Geschäft abzusichern. Wir nutzen solche Seiten nicht umsonst. Hier wird nicht Vertrauen angeboten, sondern Ihres eingefordert, einfach so. Dabei hat das mit Vertrauen gar nichts zu tun – eher mit Gutgläubigkeit.

ARD und ZDF verkaufen Daten über das Verhalten ihrer Besucher an private Unternehmen.

Das Kleingedruckte steht unter der endlosen Liste zu akzeptierender Cookies. Was die Anbieter damit so anstellen, das können Sie – speziell für den Fall STR_F im Anhang des Artikels nachlesen, sehr interessant. Vielleicht halten Sie ja nach der Lektüre zukünftig etwas länger inne, um zu entscheiden, ob diese Cookies Platz auf Ihrem Rechner bekommen sollen oder lieber nicht. Schätzen Sie doch mal, wie viele es sind.

50, 100, ja vielleicht sogar 500?

Es sind über 1.800!

Was machen die „Anbieter“ damit? Es lohnt sich, das nun Folgende gründlich zu lesen:


Diese Technologiepartner beabsichtigen, Analyse- und Verhaltensdaten über Websites und Apps hinweg, für die folgenden Funktionen und Zwecke zu verwenden:

Abgleichen von Daten mit Offlinequellen: Kombinieren von Daten aus Offlinequellen, die ursprünglich in anderen Kontexten erfasst wurden.

Verknüpfen von Geräten: Die Verarbeitung von Benutzerdaten ermöglichen, um diesen Benutzer über mehrere Geräte hinweg zu verbinden.

Präzise geographische Standortdaten: Die Verarbeitung der genauen geografischen Standortdaten eines Benutzers ermöglichen, um einen Zweck zu unterstützen, für den dieser bestimmte Dritte eingewilligt hat.

Informationsspeicherung und -zugriff: Die Speicherung von Informationen oder der Zugriff auf Informationen, die bereits auf Ihrem Gerät gespeichert sind, z. B. Werbe-IDs, Geräte-IDs, Cookies und ähnliche Technologien.

Personalisierung: Das Sammeln und Verarbeiten von Informationen über Ihre Nutzung dieses Dienstes zur nachträglichen Personalisierung von Werbung und/oder Inhalten in anderen Kontexten, z. B. auf anderen Websites oder Apps. In der Regel wird der Inhalt der Website oder App verwendet, um Rückschlüsse auf Ihre Interessen zu ziehen, die die zukünftige Auswahl von Werbung und / oder Inhalten beeinflussen.

Werbungauswahl, Lieferung, Berichterstellung: Das Sammeln von Informationen und die Kombination mit zuvor gesammelten Informationen, um Werbung auszuwählen und zu liefern, und die Lieferung und Wirksamkeit dieser Werbung zu messen. Dies beinhaltet die Verwendung zuvor gesammelter Informationen zu Ihren Interessen, um Werbungen auszuwählen, die Verarbeitung von Daten darüber, welche Werbungen angezeigt wurden, wie oft sie angezeigt wurden, wann und wo sie angezeigt wurden und ob Sie Maßnahmen in Bezug auf die Werbung ergriffen haben, z. B. das Klicken auf eine Werbung oder Erwerben eines Produktes. Dies beinhaltet nicht die Personalisierung, d.h. das Sammeln und Verarbeiten von Informationen über Ihre Nutzung dieses Dienstes, um anschließend Werbung und / oder Inhalte in anderen Kontexten wie Websites oder Apps für Sie zu personalisieren.

Auswahl, Bereitstellung und Berichterstellung von Inhalten: Die Sammlung von Informationen und die Kombination mit zuvor gesammelten Informationen, um Inhalte für Sie auszuwählen und zu liefern sowie die Bereitstellung und Wirksamkeit dieser Inhalte zu messen. Dies beinhaltet die Verwendung zuvor gesammelter Informationen zu Ihren Interessen, um Inhalte auszuwählen, Daten darüber zu verarbeiten, welche Inhalte angezeigt wurden, wie oft oder wie lange sie angezeigt wurden, wann und wo sie angezeigt wurden und ob Sie Maßnahmen bezüglich des Inhalts unternommen haben, einschließlich Zum Beispiel auf den Inhalt klicken. Dies beinhaltet nicht die Personalisierung, d.h. das Sammeln und Verarbeiten von Informationen über Ihre Nutzung dieses Dienstes, um später Inhalte und / oder Werbung für Sie in anderen Kontexten wie Websites oder Apps zu personalisieren.

Messung: Die Sammlung von Informationen über Ihre Nutzung des Inhalts und die Kombination mit zuvor gesammelten Informationen, die zum Messen, Verstehen und Berichten Ihrer Nutzung des Dienstes verwendet werden. Dies beinhaltet nicht die Personalisierung, das Sammeln von Informationen über Ihre Nutzung dieses Dienstes zur nachträglichen Personalisierung von Inhalten und / oder Werbung in anderen Kontexten, wie z.B. in anderen Diensten wie Websites oder Apps.

Daten können bis zu 390 Tagen gespeichert werden. Wenn Sie möchten, dass Ihre Daten entfernt werden, wenden Sie sich bitte an diese Unternehmen. Sie können die Einstellungen für die Personalisierung Ihrer Anzeigen auch mit Google und AdChoices ändern.


Werbung und Analysen, die für Sie möglicherweise geladen werden, beinhalten die folgenden Unternehmen:

Dort folgen sie dann: über 1.800 Einträge, bei denen einige Unternehmen mehrfach vertreten sind.

Nicht ganz nebenbei zieht das auch das Datenvolumen unzähliger Komponenten im gesamten Netzwerk – also nicht nur bei Ihrem Endgerät – nach oben. Schließlich werden hunderte Endpunkte von diesem, unserem Besuch der, sowie den folgenden Aktivitäten auf besagter Webseite informiert.

Bedenken wir, dass all das mit Ressourcen verbunden ist, sowohl für die Haltung und Übertragung der Daten, als auch für deren Versorgung mit Energie. Desweiteren brauchen wir nicht so naiv sein, zu glauben, dass es einzig und allein um unser Kaufverhalten und die Schaffung neuer Anreize für selbiges gehen würde.

In der schönen neuen Welt, die uns mit dem 5G-Ausbau schmackhaft gemacht werden möchte, werden die dann verarbeitbaren Datenmengen in hohem Maße dazu dienen, auf irgendwelchen Systemen, unter Kontrolle irgendwelcher Leute, die wir nicht kennen (3), die aber Macht und Einfluss besitzen, Profile von uns zu erstellen und zu verwalten – und zwar in Echtzeit. Die Perspektive, dass wir restriktiven Maßnahmen unterworfen werden, weil ein Algorithmus errechnet hat, dass wir zukünftig kriminell werden könnten, darf uns gern beunruhigen (4).

Doch dafür benötigen unsere guten weisen Experten – noch (!) – unser Mittun. Tun Sie?

Persönlich würde ich solch eine Präsenz also nicht mehr nutzen. Auch wenn man mit Ad-Blockern wie AdGuard, diese Aufforderung zum Klicken abschalten kann. Schlicht aus dem Grunde, weil es ein unmoralisches Angebot ist. Weil eine solche Vorgehensweise seitens einer von öffentlich-rechtlichen Sendern finanzierten Seite DAS sicher nicht ausstrahlt: Vertrauen.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die Quellen, mit denen Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) http://www.findglocal.com/DE/Hamburg/545851322429288/Strg_f; entnommen: 22.7.2019

(2) https://www.vis.bayern.de/daten_medien/datenschutz/cookies.htm; entnommen: 26.9.2019

(3) Hannes Sies; 11.9.2019; https://www.heise.de/tp/features/Deep-State-hinter-Trump-4519775.html

(4) Sonja Peteranderl; 12.9.2019; https://netzpolitik.org/2019/predictive-policing-dem-verbrechen-der-zukunft-auf-der-spur/#spendenleiste

(b1) Bildschirmausschnitt; ARD-Produkt STR_F, Nutzungsbedingungen, Cookies; 21.7.2019; http://www.findglocal.com/DE/Hamburg/545851322429288/Strg_f

(Titelbild) Netzwerk, Server, Ethernet; 13.7.2015; Autor: blickpixel (Pixabay); https://pixabay.com/photos/it-server-server-cabinet-network-838379/; Lizenz: CC0 Public Domain

4 Kommentare

  1. Für mich ist immer das besonders Hinterhältige, dass (nicht nur hier) diese „Kekse“ ja nur für die Sicherstellung der technisch optimalen Übermittlung sein sollen.
    Das ist es, was auch praktisch alle User im Kopf haben. Aber zum Glück kann man sich relativ leicht dagegen wehren und Schützen:
    1) Grundregel: Den Browser so einstellen, dass bei Schliessen alle Cookies gelöscht werden. Wiedererkennen ist damit erst mal verhindert.
    2) Sich angewöhnen, mit einem entsprechenden Tool (z.B. CCleaner) regelmässig /tmp und andere Verhaltensspuren auf den Rechner zu löschen

    Allerdings sind Smartphone-User da etwas schlechter dran, da die immer und überall angebotenen Apps viel schwieriger zu überwachen sind, als jede Installation auf dem PC. (wer im Web mit dem Smartphone surft ist für mich sowieso jemand, der auch ohne Sicherheitsgurt angelegt und mit Sommerreifen durch den Winter fährt. Aber in Zeiten von Facebook und Selfies aller Kategorien ist das sowieso allen egal. Hauptsache bequem, Denken ist doch soooo mühsam)

  2. Hallo Ped,
    inhaltlich alles richtig und 1800 würde ich auch als unmoralisch bezeichnen, sowohl in Hinsicht auf die schiere Anzahl als auch die damit verbundene Ressourcenverschwendung. Allerdings liegt beim Thema „Moral“ auch das Problem, da sieht es im Kapitalismus eher düster aus. Solange es „Möglichkeiten“ gibt, werden diese im derzeit herrschende System auch genutzt werden. Hier holen uns Designentscheidungen der späten 80er und frühen 90er des vergangenen Jahrtausends ein, als „das Internet“ noch vorwiegend eine Spielwiese von (gutgläubigen) Wissenschaftlern war. Ergo: man kann die Situation beklagen, aber Abhilfe wird es nur durch (vorwiegend technische) Konsequenz geben. Aus Sicht der derzeitigen Web-Protagonisten natürlich höchst unerwünscht, weshalb da kaum Besserung in Aussicht steht. Daß sich auch beitragsfinanzierte Institutionen an dem Spiel beteiligen ist nicht verwunderlich, da auch dort nur der gesellschaftliche Durchschnitt werkelt.
    Bleibt also nur die persönliche Aufmerksamkeit, wie wp007 schon ausgeführt hat. Fraglich, wie weit wir damit kommen können auch angesichts der Tatsache, daß ich 16 (!) Cookies für den Besuch deiner Seite zähle 🙂


    Als angemeldeter Benutzer schaukelt sich also die Anzahl der Cookies von 3 auf 16 nach oben – respektabel.
    Herzlich, Ped

  3. Guten Abend Ped,
    Ich möchte ein paar Beobachtungen loswerden, die nicht genau zum vorliegenden Thema passen, jedoch das Thema „Deutsches Fernsehen“ und dessen Informationspolitik resp. Programmgestaltung hinterfragen.
    Auszug aus dem aktuellen Programm von phoenix, arte, welt, n-tv vom Sonntag, 20. Okt. 2019:
    – Orte deutscher Geschichte
    – Der Krieg und ich
    – Der 2. Weltkrieg aus dem All
    – Hitler und der Papst
    – Hitlers Komplizen: Albert Speer
    – Hitler in Paris
    – Hitlers Geheimflugzeuge
    – Nazis im Exil
    – Nordhausen, Hitlers Raketenbunker
    – Mega Projekte der Nazis
    – Die SS: Himmels Terrorstaffel
    usw…….
    Die Darstellung der deutschen Geschichte 1933-45 ist an und für sich interessant und begrüssenswert. Aber was soll diese geballte, tägliche Überdosis für den deutschen und deutschsprachigen Konsumenten in den genannten Sendegefässen (ARD / ZDF tue ich mir schon länger nicht mehr an)? Muss denn den deutschen Nachkriegsgenerationen dauernd aufgezeigt und eingehämmert werden, was für Schweine ihre Väter und Grossväter waren? Geht es um die Aufrechterhaltung einer nie endenden Kollektivschuld?
    Filmberichte können stets sehr einfach und unauffällig dem gerade geltenden Narrativ angepasst werden. Dieser Gedanke setzt sich seit der auffallend zu beobachtenden Geschichtsfälschung und -Leugnung zunehmend in meinen Gedanken fest. Ich habe mich insofern abgesichert, dass ich seit kurzem über ein paar gedruckte – und somit fälschungssichere – mehrbändige Werke zum Thema 2. Weltkrieg verfüge.
    Was geht hier ab? Wie sehen Sie das? Wie sieht das der geneigte Leser ? Ich freue mich über jede Antwort / Stellungnahme.

    1. Ihre Beobachtungen passen doch hervorragend zum Thema. Während im Artikel von Cookies die Rede ist, benennen Sie hier eine ganzen „Keksfabrik“, ich korrigiere, ein Dauerbackwarenkonglomerat.

      Und dabei ist der „Bittermandel-Schokoladenüberzug“ Kontaktschuld nur eine Zutat aus dem reichhaltigen Warensortiment, um dem Michel die Dauerbackwaren darzureichen und ihn in einer latenten Abhängigkeit zu halten.
      Heutzutage ist Geschichte eine Teigmasse, die sich je nach Intention des Bäckers zu einem bestimmten Keks gestalten und als solchen herstellen lässt.
      Was dann auf dem Tablett liegt, hat mit der tatsächlichen Geschichte meist nichts mehr zu tun. Aber darum geht es ja auch nicht. Es geht darum, historische Gegebenheiten (Rezepte-um im Bild zu bleiben) aus ihrem Zusammenhang zu lösen, sie durch Zutun oder Wegnahme von Bestandteilen ihrer Verbindung zur vergangenen Realität zu berauben und in eine neue, gerade für sie geschaffene Realität zu packen, backen, pappen-suchen Sie sich was aus.

      Anders ist ein solcher Revisionismus der Geschichte, wie z.B. dieser hier https://deutsch.rt.com/europa/92545-europaparlament-erklaert-hitler-stalin-pakt-zur-ursache-fuer-zweiten-weltkrieg/
      nicht zu erklären.
      In 10 Jahren wird in den Geschichtsbüchern stehen, dass Adolf Hitler eigentlich Artjom Hiwanov hieß und aus einem kleinen Dorf im Ural stammte, bevor er als False Flag der Sowjetunion die halbe Welt eroberte.

      Ist der Keks mit Schokolade überzogen, also braun, wird Ihre gustatorische Wahrnehmung schon mal auf Kontaktschuld geeicht.
      Haben Sie aber jetzt auch noch die Chuzpe vom Keks abzubeißen, dann spritzt Ihnen die Schokofüllung beängstigend entgegen. Schokolade, Schokolade, überall Schokolade oder auch Nazis, Nazis, überall Nazis und Antisemiten!

      Die Programmgestalter bedienen mit nur einem „Brownie“ fast alle Konsumenten.

      Für die schon braune, kleine Randgruppe, hat dieses Gebäck auch einen Vorteil.
      Ein Neonazi, der zu Spontanradikalisierung neigt, bräuchte kein infiltriertes Darknet mehr, sondern nur einen Kasten Bier und einen Fernseher, der arte und phönix empfängt.

      Wie dem auch sei, ich habe Ihnen jetzt noch mindestens 2 weitere Gründe für die Informationspolitik resp. Programmgestaltung geliefert und hoffentlich eine Freude bereitet. Win-win für alle.
      Es lebe die Bäckerinnung!

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