Syrische Briefe an die Vereinten Nationen (3)

Fortsetzung der Kampfhandlungen im syrischen Idlib Am 24. Januar hat die Syrische Arabische Armee (SAA) ihre Offensive in der nordwestlich gelegenen Provinz Idlib wieder aufgenommen. Der knapp zwei Wochen zuvor durch Vermittlung Russlands und in Absprache mit der Türkei ausgerufene Waffenstillstand, wurde seitens der Dschihadisten in Idlib vom ersten Tag an gebrochen.

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Mustererkennung

Vom Zynismus der Täter gegenüber ihren Opfern Syrien hat sich in mehreren Briefen an die Vereinten Nationen gewandt und die nicht endenwollende Unterstützung für al-Qaida-Terroristen beklagt. Eine dienstbarer, gleichgeschalteter Mainstream zaubert diesen Skandal weg und meldet sich im Stile von Sockenpuppen erst dann wieder, wenn es darum geht, Empörung zu heucheln. Üben wir uns am Beispiel des aktuellen Geschehens in Syrien in Mustererkennung.

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Syrische Briefe an die Vereinten Nationen (2)

Es tummelt sich nach wie vor al-Qaida in der syrischen Provinz Idlib. Wenn der geneigte Medienkonsument die nächsten Meldungen über Syrien vom Mainstream entgegennehmen wird, dann hat er – wie in so ziemlich allen Fällen zuvor – keinerlei Hintergrundwissen über die dortigen Geschehnisse. Er wird stattdessen, um es schlicht zu sagen, mehr oder weniger dreist angelogen. „Arme Zivilbevölkerung wird von Assads Truppen und den Russen bombardiert“ – so in etwa lautet die mindestens einmal monatlich aufgefrischte Falschmeldung.

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Julian Assange ist nicht mehr in Einzelhaft

Ein kleiner, aber wichtiger Erfolg, um das Leben des australischen Journalisten zu retten. Trotzdem ist der WikiLeaks-Gründer nach wie vor nicht frei. Seine Gefangenhaltung aus politischen Gründen erfordert das weitere Engagement all jener, denen die Grundrechte des Menschen und die Freiheit des Journalismus nicht lediglich als platte moralische Parolen zum Zeigen auf Andere dienen.

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Blick hinter das Säbelrasseln der Russophoben

Eine Lesermeinung zu US Defender Europe 2020. Die immer größeren Ausmaße des medialen und militärischen Säbelrasselns gegenüber einem „fiktiven Feind“ der NATO zeigen auch bedenkliche psychologische – nun ja, sogar pathologische Auffälligkeiten. Auf der anderen Seite gibt es die Möglichkeit, zwischen den Zeilen zu lesen, wenn es um Aussagen politischer Verantwortungsträger zum aktuellen Großmanöver der US-Amerikaner geht. Auf diese möchte unser Leser GeorgeG in seiner Reflexion auf den Beitrag „Bitterernste Kriegsspiele“ aufmerksam machen.

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Bitterernste Kriegsspiele

US Defender Europe 2020 wirft die dunklen Schatten eines geprobten, neuerlichen Krieges im Osten voraus. Angesichts der Dimensionen, in denen Truppenverlegungen an die Ostfront trainiert werden und berücksichtigend, in welchem Ausmaß US-Truppen an diesem Manöver beteiligt sind, darf sich der Beobachter als Erstes fragen, für wessen Interessen Deutschland sich tatsächlich als probeweisen Kriegsschauplatz hergibt.

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Vergessen? Julian Assange ist noch nicht tot

Im Iran Demokratie zu fordern, ist halt so viel einfacher, als vor der eigenen Haustür zu kehren. Nachdem es im November und Dezember des vergangenen Jahres vorübergehend zu einer Thematisierung der Umstände um die Gefangenhaltung des Journalisten Julian Assange im Mainstream gekommen war, haben Politik und Medien sich rasch und dezent wieder davon zurückgezogen. Lieber solidarisiert man sich auf unehrliche Weise mit einer fiktiven und offensichtlich gesteuerten, vorgeblichen Demokratiebewegung im Iran. Mein Respekt gilt um so mehr jenen Journalisten und

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Syrische Briefe an die Vereinten Nationen

Die Türkei fördert nach wie vor den Terrorismus in Syrien. Syriens Botschafter Baschhar al-Dschaafari hat am 7. Januar 2020 im Auftrag der syrischen Regierung zwei gleichlautende Briefe übergeben (1), Einen an den Generalsekretär der Vereinten Nationen und den Zweiten an den Präsidenten des UN-Sicherheitsrates. Mit den Schreiben protestiert Syrien gegen die Souveränitätsverletzungen seines Landes durch die Türkei und prangert die nach wie vor geleistete Unterstützung der Terroristen von al-Nusra und Co. durch türkische Behörden an.

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Tagesschau und die Nachricht hinter der Nachricht

Desinformation der ARD-Tagesschau zur Arbeit des UN-Sicherheitsrates. In eine Verlautbarung über die Vereinbarung einer neuerlichen Waffenruhe in der syrischen Provinz Idlib packte das größte deutsche Nachrichtenformat mal wieder reichlich Narrative hinein, die geeignet sind, mit Dreck auf die syrische und russische Regierung zu werfen. Dabei kam zwangsläufig ein Berg an Verdrehungen, Auslassungen und Lügen heraus. Gehen wir doch dieses Paradebeispiel einer lupenreinen Propaganda mal Satz für Satz durch.

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Die bemerkenswerte Offenheit des Donald Trump

Die Iran-Politik der USA könnte im kompletten Desaster enden – nicht zuletzt für die USA selbst. Diese bedeutsame Erkenntnis beginnt auch langsam in den oberen Etagen der US-Politik zu greifen. Doch wie kann man die durchgeknallte Riege der ziokonservativen Kriegstreiber einhegen? Jene Riege, die den US-Präsidenten ihrerseits seit dessen Amtsbeginn die Weiterführung der Agenda einer bedingungslosen Durchsetzung globaler Führerschaft aufzudrängen versucht.

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US-Besatzer im Irak mit den immer gleichen Konzepten

In Washington wird hart daran gearbeitet, den Irak nicht zu „verlieren“. Was den USA da zu verlieren droht, das ist ihre Beute – ein Land, tausende Kilometer von den eigenen Grenzen entfernt. Ein Land, das man seit Jahrzehnten verheert hat und an dem sich US-Konzerne bis heute eine goldene Nase verdienen. Beides bedingt einander. Doch, wie so oft in der Politik, ist damit die Gemengelage nicht vollständig beschrieben.

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Fünf Jahre – und wie weiter?

Peds Ansichten bedankt sich bei seinen Lesern. Auch wenn ich das Projekt zuallererst für mich und nur für mich ins Leben rief, so gilt doch trotzdem: Eine treue Gemeinde mehrerer Hundert neugieriger, kritischer, aufmerksamer Menschen hat dazu beigetragen, dass dieser Blog nun bereits fünf Jahre existiert. Monatlich zehntausende Zugriffe auf dieser – absichtsvoll nicht von mir beworbenen – Plattform sind eine für mich außerordentliche Wertschätzung.

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