Fünf Jahre – und wie weiter?

Peds Ansichten bedankt sich bei seinen Lesern.


Auch wenn ich das Projekt zuallererst für mich und nur für mich ins Leben rief, so gilt doch trotzdem: Eine treue Gemeinde mehrerer Hundert neugieriger, kritischer, aufmerksamer Menschen hat dazu beigetragen, dass dieser Blog nun bereits fünf Jahre existiert. Monatlich zehntausende Zugriffe auf dieser – absichtsvoll nicht von mir beworbenen – Plattform sind eine für mich außerordentliche Wertschätzung.


Zumal ich in den Inhalten keiner Linie gerecht werde und auch bei den Treuesten mit meinen sperrigen Gedanken gewollt (!) immer mal wieder anecke. Das betreffend hat sich im Jahr 2019 eine ganz bemerkenswerte Diskussionskultur entwickelt, aus der auch ich selbst viel lernen konnte. Stellvertretend sei die Diskussion im Forum zum Artikel Hysterie für das weiter so genannt.

Wiederholt wurde ich im Kommentarbereich, per Mail und persönlich gefragt, auf welche Art und Weise ich zu den Hintergrundinformationen komme, auf denen ich dann meine Argumentation in den Artikeln aufbaue. Meine Schlussfolgerungen – ich wiederhole es sicherheitshalber – sind persönlich. Sie spiegeln meinen ureigenen Erkenntnisstand zu politischen und gesellschaftlichen Prozessen und sind jederzeit für eine achtungsvolle Diskussion freigegeben.

Was mir als erstes zum Woher und Wie von Wissensaneigung und Verarbeitung für die Texte einfällt, ist: Quellen lesen und recherchieren, zu erkennen, dass fast jede Berichterstattung parteiisch ist und diese Parteilichkeit aber nicht in ein eigenes, persönliches Gut-Böse-Muster überführen. Informationen verwerfen, dafür neue hinzuziehen, auf den Leser oder Zuschauer – und damit auch mich – gerichtete Emotionalität erfassen und Motivationen und Interessen für das, eben emotional ausgerichtete politische Handeln zu begreifen.

Die Binsenweisheit dahinter lautet, dass dies alles – so leidenschaftlich gern ich es auch betreibe – enorm viel Zeit kostet. Genauer gesagt, ist es eine Vollzeitbeschäftigung. Allerdings finanziert sich diese Vollzeitbeschäftigung durch eine andere, bezahlte Vollzeitbeschäftigung. Auch wenn letztere nun auf 34 Wochenstunden reduziert ist, hat das nicht das Problem der fehlenden zeitlichen und damit gedanklich, kreativen Ressourcen lösen können. Man springt zwischen den Welten hin und her.

Stichwort „böse Kapitalisten“: Der „Oberkapitalist“ des kleinen Unternehmens, in dem ich angestellt bin – so verständnisvoll und entgegenkommend er auch mit meiner zweiten Vollzeitbeschäftigung umgeht – kann das Problem nachvollziehbar auch nicht lösen, auch nicht finanziell. Ich möchte auch in dieser Sache sehr offen sein, um das Verständnis der Freunde dieses Blogs für mein Ansinnen zu fördern.

Jahrelang habe ich mich dagegen gesperrt, Spenden, Aufwandsentschädigungen, „Entlohnung“ – wie immer man es auch nennen mag – für dieses Projekt anzunehmen, geschweige denn, darum zu bitten. Angebote von Lesern und Partnern dieses Blogs gab es dafür genug, wofür ich mich auch im Nachhinein nochmals herzlich bedanke. Doch die Zeiten haben sich geändert, mit ihnen der Umfang der Themen, die selbst gesehenen Möglichkeiten von Qualität und Quantität auf dieser Plattform. Doch klaffen dort der eigene Anspruch und die Realität für mich immer weiter auseinander.

Möglich, dass das gar nicht so offensichtlich ist, doch habe ich im letzten halben Jahr die Intensität und Zeit für den Blog deutlich zurückgefahren. Es geht eben auch darum, „nebenbei“ die so wichtigen sozialen Kontakte zu pflegen, zuvorderst die zu Kindern, Partnern, Freunden und natürlich gibt uns unser Körper Signale, die wir ernst nehmen dürfen.

Derzeit warten 200 begonnene Themen sehnsüchtig darauf, von mir weitergeführt zu werden, davon die Hälfte mit der vorherigen Erfordernis tiefgründiger Recherchen. In diese eingebettet ist das Schreiben zweier Bücher. Eine Art Nachrichten-Ticker schwebt mir vor, der wichtige Informationen bereit und in einen Kontext stellt, der die allgemein verbreiteten Informationen in ein verständliches Licht rückt. Weiterhin gibt es eine ganze Reihe von Informationsquellen bei internationalen Behörden, alternativen Plattformen und internationalen Medien, welche in deutscher Sprache nicht zur Verfügung stehen. Hier möchte ich zukünftig – begonnen damit habe ich ja dieses Jahr bereits – vermehrt deutschsprachige Übersetzungen aus dem Englischen auf dem Blog anbieten.

Dafür bedarf es Ressourcen, über die ich aktuell nicht verfüge.

Es gibt also nunmehr im rechten, neben dem Artikel nach unten verlaufenden Bereich der Seite Peds Ansichten eine – absichtsvoll eher unauffällig gehaltene – Box mit einer Kontoverbindung, über die meine Arbeit finanziell unterstützt werden kann. Meine größte Sorge ist, dass auf diesem Konto ZU VIEL und ZU GROßE Beträge eingezahlt werden. Daher bitte ich dringend, davon abzusehen, größere Beträge als 50 Euro einzuzahlen. Normalerweise erstickt ein Blog wie ich eh nicht im Geld, das sieht man bereits daran, dass viele Plattformen mit vergleichbarer Ausrichtung trotzdem Werbung auf ihren Seiten schalten. Trotzdem: Viel Geld erzeugt Abhängigkeiten und weder das Eine noch das Andere möchte ich mir zu eigen machen.

Was ich mit diesen finanziellen Mitteln bezwecke, wird dem aufmerksamen Leser klar sein: Eine Verlagerung der Ressourcen hin zum von mir angestrebten Journalismus, was aber finanziell kompensiert werden muss. Das wird auch nicht von heute auf morgen passieren, doch sind die Dinge damit erst einmal auf den Weg gebracht.

Auch ist es mir immer wieder ein Herzenswunsch, allen Partnern zu danken, die mit ihrer wertvollen Arbeit dafür sorgen, dass den Menschen eine Alternative zur Verfügung steht, über die sie andere Informationen, Sichten und Erkenntnisse erlangen können. Das  gilt besonders den Freunden vom Rubikon, KenFM, Free21, Jens Bernert und seinem „Blauen Boten„, Helmut Schnug und dessen Kritischem Netzwerk, Linke Zeitung und der Publikumskonferenz. Es ist für mich bereichernd und damit beglückend, mit den Menschen dort mal mehr, mal weniger eng zusammenarbeiten zu können, ohne dass ich dabei meinen Anspruch auf Autonomie aufgeben muss.

Ihnen allen, liebe Leser, nochmals mein ganz herzlicher Dank für Ihr Interesse, Ihre Achtsamkeit und Wertschätzung. Ihnen, uns allen, wünsche ich ein gutes, dem großen und dem kleinen Frieden entgegen gehendes Jahr 2020.

Ja, und nicht zu vergessen: Bitte bleiben Sie schön aufmerksam. 😉


(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(Titelbild) Schnee, Winterlandschaft; Januar 2019; Quelle: Peds Ansichten; https://peds-ansichten.com; Lizenz: Creative Commons, CC4.0

8 Kommentare

  1. Hallo PED,
    ich sehe erhebliche Widersprüche in dem was du schreibst. Du hast dich also daran gemacht ein politisches Tagebuch zu führen. Wozu war es dann nötig es öffentlich zu tun. Mir drängt sich dabei auf, das du durchaus Rückmeldung wolltest. Dann kann ich nicht sehen „so gilt doch trotzdem“ wieso gilt es trotzdem?
    Wie alles in der Welt sind zustände zweiseitig, so kann das anecken durch aus auch am angeckten liegen, es wird doch beschrieben das auch was in Sichtweisen ändern kann, also verschwindet eckerei dort. Es ist für mich zumindest erfrischend wenn einseitig deutlich wird, es gibt nichts anderes. Da wird viel verschleiert und Fetische produziert.

    Ich sehe die Januar PEDs Ansichten als Erklärung dafür das Geld generiert werden soll. Was nichts mit Änderung der Zeiten zu tun hat. Ich halte ich für Legitim auch ohne Erklärung. So wie ich die Seite verfolge, meine ich das es durchaus Publikum ist das die Intension nachvollziehen kann. Da sind ja nicht 200 Themen die auf Dich warten, es bist du der die Themen bearbeiten will.
    Ich befürchte allerdings das durch Bezahlung Ansprüche wachsen könnten, das ist im Kapitalismus so. Auch ohne böse, er ist weder gut noch böse.
    Ich verstehe dennoch nicht weshalb nicht mehr als 5 Euro gezahlt werden soll, dann könnte Seiten gegen Bezahlung doch übersetzt werden, oder wenn jemand die Seite durch „Leistung“ Übersetzung unterstützt. Was nützt das ganze Geld wenn die Arbeit nicht weniger wird.

    Werden Einlassungen dann noch zensiert oder selektiert? Wird die Erscheinung der Seite Regelmäßigkeit haben? Und was sich „Zahler“ sonst so denken mögen.

    Für mich ist es schade sollte Zahlung verpflichtend werden,meine Rente erlaubt es nicht. Da weis ich das auch wenig Geld Abhängigkeit „erzeugt“
    Mir hätte es auch gefallen wenn Heise /TP genannt worden wäre.
    Ich kann sagen das die Seite PEDs Ansichten Sichtweisen wider gibt die der meinen nicht fern sind, von daher lese ich die Seite gerne.
    Ich wünsche Ped ein gutes neue Jahr und verspreche aufmerksam zu sein.

  2. Hallo Ped,
    zunächst mal alles Gute für Dich im neuen Jahr. Was auch immer Deine Pläne sind, mögen sie gelingen.
    Dann vor allem vielen Dank für Deine bisherige Arbeit hier in diesem Blog, der für mich zu einer der wichtigsten Informationsquellen geworden ist.
    Angesichts der katastrophalen journalistischen Situation in den Hauptmedien habe ich es mir in letzter Zeit angewöhnt, auf alternativen Medienseiten wie Nachdenkseiten, Rubikon, KenFM usw. nach dem Lesen wirklich guter Beiträge immer einen kleineren Betrag zu hinterlassen, auch wenn das gegenüber größeren Spenden den „Vorteil“ steuerlicher Absetzbarkeit vermissen lässt. Gut, dass es diese Möglichkeit nun auch hier gibt.
    Viele Grüße,
    Axel

  3. Lieber Ped,

    zunächst möchte ich Dir auch ganz herzlich danken. Dein Blog hat mir mit seinen verschiedenen Schwerpunktthemen die Möglichkeit eröffnet, andere Perspektiven einzunehmen. Teilweise hat sich dadurch meine persönliche Sichtweise geändert oder weiterentwickelt. Sonst habe ich immerhin andere Sichtweisen näher kennenlernen können. Im Kommentarbereich konnte ich meine Gedanken mit anderer Foristen ausgiebig austauschen und weiterentwickeln. So mancher Gedankenaustausch war nur noch lose mit dem eigentlichen Thema verbunden – vielen Dank für Deine Geduld und Toleranz.

    Du sorgst Dich darum, dass Deine Abhängigkeit von einzelnen Großspendern zu groß werden könnte. Ich sorge mich darum, dass meine Abhängigkeit von einzelnen »Machern« hinter den alternativen Medien zu groß wird. Ich frage mich, ob es mir auf Dauer gut tut, mich Perspektiven zu öffnen, die von solchen »Machern« ausgewählt beziehungsweise eingenommen werden.

    Diese »Macher« scheinen mir insgesamt »Getriebene« zu sein. Dieser Effekt mag systemimmanent sein, für gesund im Sinne eines »Gelingenden Lebens« halte ich ihn aber wahrlich nicht. Ich beobachte, dass diese »Macher« zwar viel Wert darauf legen, dass SIE machen. Dass ihre Leser ins Handeln kommen sollen, führen diese »Macher« zwar stets auf den Lippen, allein es fehlt das entsprechende (ermöglichende) Handeln der »Macher«. Zu ersterem fühlen sich die »Macher« offenkundig getrieben, zu letzterem ebenso offenkundig nicht.

    Die alternativen Medien erfüllen erkennbar die Rolle des »Aufwachzimmers«, aber ebenso erkennbar auch nicht mehr. Es fehlt das konstruktiv-handlungsleitende Element.

    Vorgeblich mangelndes Vertrauen in andere halte ich für ein vorgeschobenes rationalisiertes Argument. Vermittels dieser selbsterzeugten Emotion schützen sich die »Macher« – soweit jedenfalls meine These – vor dem Abruf tiefsitzender schlechter persönlicher Erfahrungen vor deren sich eine Angst als Torwärter postiert hat. Das Ausleben dieser inneren Haltung führt dazu, dass genau diese Erfahrung immer wieder gemacht wird und diese Haltung stabilisiert.

    Nachdem mir klar geworden war, dass von den »Machern« der alternativen Medien aus systemimmanenten Gründen kein ermöglichendes Handeln zu erwarten ist, habe ich mich mit zwei Freunden zusammengetan, um ein Portal für das »Machen nach dem Aufwachen« aufzubauen. Das Portal soll von den Unternehmungen und Interaktionen seiner Benutzer leben. Wir wollen das Portal als Werkzeug nutzen, um ein Vertrauensnetzwerk aufzubauen. Es wird ein mehrstufiges Rollen- und Rechtemodell sowie mehrere grundlegende Dokumentenklassen haben. Die einzelnen Dokumente sollen über eine handvoll separater Bedienoberflächen von den verschiedenen Rollen innerhalb definierter Workflows bearbeitet werden können, um so die Arbeit wie auch das Vertrauen dezentral und skalierbar verteilen zu können. Momentan sind wir noch in der Konzeptionsphase und auf der Suche nach einem CMS-Entwickler/Designer zwecks detaillierter Auftragsklärung. Weitere Mitstreiter, in welcher Rolle auch immer, sind uns willkommen.

    Herzliche Grüße

    Ruben

  4. Hallo Ped,
    gerade erinnere ich mich einer guten alten Vinyl-LP von MTS (eine Live-Aufnahme), auf der es in etwa hieß: Wir sind ein wenig aufgeregt, deswegen entschuldigt, wenn wir Euch gelegentlich mit „Sie“ anreden, obwohl Ihr mehrheitlich „Du“ seid.
    Als langjähriger stiller Nutzer Deiner (Ihrer) Webseite fühle ich genau so, und deshalb neige ich formal eher dem „Du“ zu.
    Was ich eigentlich sagen will: Mit den Jahren sind mir Bedeutung und Wert solcher journalistischen Angebote immer wichtiger und eigentlich unverzichtbar geworden. Rüdiger Dahlke sagte einmal sinngemäß in einer Laudatio für Daniele Ganser, er kannte vordem Ganser zwar nicht persönlich, habe aber seine Vorträge gehört und dabei empfunden, einen Verbündeten zu haben (es ging um 9/11, das ungesühnte ‚Verbrechen des Jahrhunderts‘; die Laudatio & den nachfolgenden Vortrag Gansers gibt es bei ken.fm).
    Das ungefähr beschreibt mein Verhältnis zu Deinem Blog, und deshalb habe ich einen (kleinen) Dauerauftrag eingerichtet. Jebsen (dessen Portal ich übrigens ebenfalls unterstütze wie auch die Nachdenkseiten) und andere weisen immer wieder darauf hin, dass Planungssicherheit für sie sehr wichtig ist.
    Ich hoffe, dass viele potentielle Unterstützer das genauso sehen, und Du die Chance hast, Deine Arbeit fortzusetzen.

    1. Keinem meiner Leser nehme ich das „Du“ krumm. Es liegt in der Autonomie jedes Einzelnen, wie er damit umgeht. Sie haben es für sich selbst sehr gut und schlüssig beschrieben. Doch ich finde es schön, dass die deutsche Sprache diesen Unterschied ausdrücken kann. Wenn ich Menschen mit dem Du anspreche, lasse ich mich stärker auf sie ein, vertraue ihnen in viel größerem Maße, entferne einen kleinen psychologischen Schutz und bin dem Angesprochenen näher, als bei der mit dem „Sie“ verbundenen „normalen“ Schutzdistanz. Das ist dann mehr als Achtung und Respekt – wohlgemerkt nach meinem Verständnis.
      Also, lassen Sie sich nicht irritieren und wählen die Anrede nach Ihrem Herzen – und geben mir vielleicht Gelegenheit, Sie als Diskutanten und damit als Menschen hier im Kommentarbereich näher kennenlernen zu können.

      Vielen Dank Ihnen und herzliche Grüße, Ped

  5. Sehr geehrter Ped,
    ich bin ja jetzt noch nicht lange Leser Ihres Blog, habe aber Ihre (sporadischen) Beiträge in anderen Blogs kennen und schätzen gelernt und bin so auf Ihr „Hauptwerk“ gestossen.
    Neben der fachliche Akribie, die auch die Qualität Ihrer Beiträge begründet, schätze ich den respektvollen Umgangston in diesem Blog ganz besonders. Dies hebt ihn deutlich von anderen „alternativen“ Blogs positiv ab.
    Ich bewundere Ihre Arbeit umso mehr als ich aus eigener Erfahrung weiss, wie aufwendig und mühsam Quellenrecherche ist. Dies neben einem „normalen“ Job zu leisten, auch wenn es „nur“ 34 Stunden und Systemadministration ist ;-), beweist Ihr ausserordentliches gesellschaftliches Engagement. Gerade darum geht es beim politischen Handeln, sich nicht in eine bequeme Privatheit zu vergraben, sondern öffentlich und konstruktiv an Themen und Diskursen zu arbeiten, eine Polis im besten Sinne zu gestalten.
    Es ist nur schade, dass es vergleichbar Ihrem Engagement und Niveau nur relativ wenige Personen gibt, die den Schritt in die (mediale) Öffentlichkeit wagen. Umso mehr möchte ich Ihnen für die Zukunft viel Energie, Durchhaltevermögen und Freude an dieser Tätigkeit wünschen und vielleicht ist es ein guter Weg, auch die Unterstützung der „Community“ für Projekte in Anspruch zu nehmen.

    Ihr Strukturdenker


    Vielen Dank für Ihre Wertschätzung! Herzlich, Ped

  6. Sehr geehrter Ped,
    Ihre Arbeit verdient allen Respekt! Hören Sie trotzdem auf die Signale, die Ihnen Ihr Körper gibt. Und bedenken Sie: Jede(r) von uns ist nur eine(r) von derzeit 7.750.000.000 Menschen. Und wenn man all diejenigen dazu rechnet, die vor uns waren und nach uns kommen, dann fällt das Verhältnis noch viel ungünstiger aus.
    Aber wieso eigentlich ungünstig: warum sollten wir resignieren, wenn es uns, uns ganz allein, jedem für sich, nicht gleich auf Anhieb gelingt und partout nicht gelingen will, durch einen heroischen Akt die Welt mit einem Schlag endlich entscheidend zu verbessern? Sie wissen doch gar nicht, werter Ped, was Sie schon alles bewirkt haben mit Ihren Beiträgen bei Ihren Lesern, und was Sie noch bewirken werden. Wir wissen doch nie wirklich, und zwar oft bis ganz zuletzt nicht, was genau wir alles bewirken, wenn wir handeln, wen wir wie und in welche Richtung inspirieren, Auch Ruben z.B. (vgl. dessen Kommentar hier vom 2.1., 14:15), der mit mir und einem weiteren Freund die Arbeit der alternativen Journalisten in das umsetzen will, was deren ohnehin schon genug ausgelastete Kapazitäten offenbar überfordert, nämlich in praktisches Handeln an der Basis. Weder können wir von heute auf morgen die Welt verbessern, noch können wir wirklich wissen, was genau wir mit unserem Handeln auslösen. Sein wir also bescheiden. Tun wir doch einfach jederzeit im jeweils möglichst richtigen Augenblick das, was wir nach bestem Wissen und Gewissen für richtig halten, konsequent, mutig und unerschrocken. Und achten wir dabei unbedingt auch auf uns selbst, damit wir uns die Chance möglichst lange erhalten, in dem von uns verstandenen Sinne Positives zu bewirken.
    MfG

  7. Sehr geehrter Herr Frey,

    auch ich wünsche Ihnen für 2020 alles Gute und weiterhin die Zeit und Energie um uns mit Ihren ausgezeichneten Artikeln zu fesseln. Ich werde in jedem Fall auch die nächsten Jahre mitlesen, da es mit das beste ist, was ich im Netz so finden konnte. Und sollte ich mal nach Dresden kommen besuch ich die Montagsdemo, evt treffen wir uns ja mal.
    Grüsse aus Rheinhessen.

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