Hat die Bundesregierung die Coronakrise selbst produziert?

Die Deutsche Regierung ist aufgerufen, die Karten aufzudecken.


Die Luft wird eng für die Regierenden. Keine der drängenden Fragen zur sogenannten Coronakrise wurden von ihr bislang beantwortet. Unsichere und nicht validierte Tests, indifferente und in Bezug auf die Kausalität zum „neuartigen“ Virus auch nicht annähernd nachgewiesene Krankheits- und Todesfälle. Abenteuerliche Zahlenspiele, mit denen man die Bevölkerung Tag für Tag versucht, in Angst und Schrecken zu halten. Teure und nicht aussagekräftige Massentests, statt der überfälligen, aber noch immer ausbleibenden repräsentativen Tests.


Mit einem Satz: Bis zum heutigen Tag gibt es schlicht keine belastbare Datenlage, welche eine gefährliche Pandemie belegen könnte.

Das sind klar benannte Aspekte. Es sind die Schlüssel, um eindeutige Antworten insbesondere zur tatsächlichen Gefährlichkeit des Virus herausarbeiten zu können. Doch die Politik hat in den vergangenen Monaten genau die Maßnahmen blockiert, welche die drängenden Fragen hätten auflösen können. Stattdessen ist sie und die mit ihr im Gleichschritt laufenden Massenmedien dazu übergegangen, die wachsende Anzahl von Kritikern zu diffamieren und in klassische Feindbilder einzuordnen.

Damit wird diese Regierung nicht mehr lange durchkommen. Sie hat völlig den Kontakt mit der Bevölkerung verloren, ganz ähnlich wie es einer DDR-Regierung in den letzten Monaten ihrer Existenz ging. Die Propaganda, welche man von der Meinungshoheit übergeholfen bekommt, ist inzwischen derart überzeichnet, dass selbst von jeher gläubige Konsumenten misstrauisch geworden sind.

Das Misstrauen ist verbunden mit Glaubensverlust und dieser geht, was das Funktionieren von Parlamentarismus, Rechtsstaatlichkeit und gelebter Demokratie betrifft, viel tiefer als es die gegenwärtige „Coronakrise“ vielleicht vermuten lässt. Der Glaubensverlust ist fundamental. Er hat dazu geführt, dass Hunderttausende Menschen begonnen haben, sich aktiv und kritisch nach alternativen Informationsquellen umzusehen. Das ist ein gutes Zeichen. Ob Macht in der Lage ist, dieses Zeichen zu verstehen?

Nach welchen Prämissen also hat die Deutsche Regierung den Lockdown verordnet und hält ihn bis heute aufrecht? Denn dass er auch weiterhin greift, darüber können auch die „Erleichterungen“ nicht hinweg täuschen, welche – kaum überraschend – von der Bevölkerung durchaus nicht in tiefer Dankbarkeit entgegen genommen werden. Denn hier geht es nicht um Almosen, sondern um Grundrechte. Wissen wir, was Lockdown für die Betroffenen bedeutet?

Als ich bis 2011 noch im Todestrakt einsaß, befanden wir Gefangenen uns dort auch permanent unter dem sogenannten Lockdown, der dort auf die kurze Formel »23 plus eins« gebracht wurde. Konkret hieß das, wir waren 23 Stunden in unseren Zellen isoliert, und eine Stunde lang hatten wir »Hofgang«.“ (1)

Es handelt sich also um Regeln für Gefangene im Strafvollzug, und zwar im verschärften Strafvollzug. Exakt diese Regeln galten bis vor wenigen Tagen für Menschen in Altenheimen!

Es gibt keine Begründungen! Es gibt Behauptungen, die mit starken emotionalen Triggern über alle Rohre verschossen werden, welche der Macht zur Verfügung stehen. Bilder von Särgen und von in Vollschutz Gekleideten stärken Behauptungen, sind aber keine Belege. Was kann so schwer daran sein, diese Belege zu liefern? Es ist nicht schwer. Aber es ist eben auch nicht gewollt.

Oliver Märtens hat mit dieser Anfrage auf der Online-Plattform „Frag den Staat“ (2) sehr präzise Fragen gestellt. Die Antworten könnten – im Angesicht der Tragweite der derzeitig verordneten Maßnahmen – sofort aus der Schublade geholt werden. Natürlich nur dann, wenn unsere Regierung ehrlich handeln würde. Doch sie spielt mit verdeckten Karten – gezinkten Karten!


Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung

Datum: 12. Mai 2020, 14:15 Uhr

Anfrage an: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Status: Warte auf Antwort – E-Mail wurde erfolgreich versendet.

Verwendete Gesetze:

  • Informationsfreiheitsgesetz Bund (IFG)
  • Verbraucherinformationsgesetz (VIG)
  • Umweltinformationsgesetz Bund (UIG)

Frist: 16. Juni 2020 – in 1 Monat (Frage: Wie wird das berechnet?)

Zusammenfassung der Anfrage: Antrag nach dem IFG/UIG/VIG

(…)

bitte senden Sie mir Folgendes zu:

  • Die dokumentierte Abwägung sämtlicher Vor- und Nachteile der Maßnahmen gemäß des Verfassungsrang genießenden Verhältnismäßigkeitsprinzips.
  • Die dokumentierte Abwägung insbesondere im Hinblick auf die Grundrechte gemäß des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland.
  • Die dokumentierte Abwägung insbesondere im Hinblick auf die Charta der Grundrechte der Europäischen Union.
  • Den Nachweis, dass Folgewirkungen der Maßnahmen in der Abwägung berücksichtigt sind sowie die Dokumentation dieser Folgewirkungen.
  • Den Nachweis, dass die Abwägung vor Beschluss und vor Inkraftsetzung der Maßnahmen erfolgt ist.
  • Eine Information darüber, welche Teile der Abwägung einerseits auf Vermutungen, Hypothesen, Projektionen, „Experten“meinungen etc. beruhen und andererseits welche Teile der Abwägung evidenzbasiert sind.
  • Bezüglich der evidenzbasierten wie auch der weiteren Faktoren wird jeweils um Quellenangaben gebeten.
  • Die Dokumentation der Wirkungsanalyse (Erfolgskontrolle?) der durch die Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen.

Ich beziehe mich auf Ihre Pressemitteilung vom 10.05.2020 mit dem (irreführenden?) Titel „Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement“ (3):

[Einschub von Peds Ansichten: Hier die 93-seitige Analyse aus dem 192-seitigen Dokument des BMI-Mitarbeiters:

Darin führen Sie unter anderem aus:

Die Bundesregierung hat in Folge der Corona-Infektionsgefahren zum Schutz der Bevölkerung Maßnahmen ergriffen, um die Infektionskette im Inland und im grenzüberschreitenden Verkehr zu unterbrechen. Diese werden innerhalb der Bundesregierung fortlaufend abgewogen (…). Die ergriffenen Maßnahmen wirken.

Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind.

Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG beziehungsweise den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden.

Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren.

Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte.

Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe!

Mit freundlichen Grüßen


Desweiteren hat Oliver Märtens darauf aufmerksam gemacht, dass die Justiz langsam ins Handeln kommt und darüber auch die Bundeskanzlerin und weitere Bundestagsabgeordnete informiert:

Zitiert nach:

Halte ich für richtungsweisend, denn:

Ein Argument der Richter: Das Infektionsschutzgesetz lasse eine Regelung durch Rechtsverordnung nur zu, wenn bestimmte Voraussetzungen vorlägen. Dieses Gesetz sehe Quarantäne nur für bestimmte Personen vor – etwa Kranke oder Krankheitsverdächtige. Im Hinblick auf die weltweiten Fallzahlen, die in Relation zur Weltbevölkerung zu setzen seien, könne auch bei Berücksichtigung einer hohen Dunkelziffer ein aus dem Ausland Einreisender aber nicht pauschal als Krankheits- oder Ansteckungsverdächtiger angesehen werden. Die Freiheit von Menschen, die unter Quarantäne gestellt würden, werde in erheblichem Maße beschränkt. Es sei aber möglich, durch Rechtsverordnungen Risikogebiete auszuweisen, die die Verhängung einer Quarantäne rechtfertigten, argumentierten die Richter. Alternativ könne der Staat Menschen, die aus dem Ausland einreisen, verpflichten, sich unverzüglich bei den jeweils zuständigen Infektionsschutzbehörden zu melden. Diese könnten dann – etwa durch Befragungen und/oder Tests – Maßnahmen ergreifen.“ (4)

Hier ist nach meinem Verständnis in Niedersachsen die jetzige Überdehnung des Infektionsschutzgesetzes zurückgepfiffen worden, nach der auch Gesunde in rechtswidriger Weise Eindämmungsmaßnahmen erdulden müssen. Ferner werden angsterzeugende absolute Fallzahlen vom Gericht ins Verhältnis zur betroffenen Bevölkerungszahl gesetzt, was für eine wohltuende Objektivierung des Sachverhaltes sorgt.

Vielleicht finden sich ja auch noch Gerichte, welche das allgemeine Kontaktverbot (1,5 Meter etc.), Maskenpflicht für alle und andere Regelungen, weil nicht zwischen Gesunden und Anderen differenzierend, verwerfen …

Frau Beate Bahner liegt also mit ihrer rechtlichen Einschätzung bzgl. Infektionsschutzgesetz und seiner Überdehnung während der „Coronoia“ gut im Rennen (5)!

VG Oliver Märtens


Nicht zuletzt noch dieser Hinweis, ebenfalls von Oliver Märtens, der an verschiedene Online-Plattformen – unter anderem die Nachdenkseiten – versendet wurde:

Es geht um den „Entwurf eines Zweiten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite„.

Zu finden hier:

Der Bundestag berät am Donnerstag, dem 14. Mai 2020, abschließend eine halbe Stunde lang(!) über den von Entwurf von CDU/CSU und SPD für ein zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

Entwurfsinhalt ist unter anderem:

Soweit es zur Erfüllung von Verpflichtungen aus § 23 Absatz 3 in Bezug auf übertragbare Krankheiten erforderlich ist, darf der Arbeitgeber personenbezogene Daten eines Beschäftigten über dessen Impf- und Serostatus verarbeiten, um über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses oder über die Art und Weise einer Beschäftigung zu entscheiden.

Das heißt, Impfungen und/oder Immunstatus sind künftig Entscheidungsgrundlage von Arbeitgebern bezüglich der Einstellung und der Verwendung von Arbeitnehmern einschließlich einer möglichen Differenzierung der Arbeitsbedingungen. (Impfnötigung/Homeoffice forever bei nicht Geimpften?!?)

Der Entwurf enthält noch zahlreiche weitere erhebliche Verschlechterungen; ich habe ihn auch als Anlage beigefügt. Aufschlussreich ist außerdem dieses kurze Video:

Hier das aktuelle Meinungsbild der Bundestagsfraktionen – es sieht nicht gut aus:

Wer jetzt nicht handelt, zerstört seine eigene Zukunft, die seiner Kinder und die seiner Mitmenschen …

Viele Grüße

Oliver Märtens


Bitte bleiben Sie sehr aufmerksam, liebe Leser.

Anmerkungen und Quellen

(1) 14.04.2020; Mumia Abu-Jamal; Was heißt hier Lockdown; https://www.jungewelt.de/artikel/376394.was-hei%C3%9Ft-hier-lockdown.html

(2) https://fragdenstaat.de/anfrage/corona-krisenmanagement-der-bundesregierung/; abgerufen: 12.05.2020

(3) 11.05.2020; Hans Springstein; https://www.rubikon.news/artikel/gefahr-im-verzug

(4) 11.05.2020; dpa; Quarantänepflicht für Einreisende außer Vollzug gesetzt; https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/politik/inland/quarantaenepflicht-fuer-einreisende-ausser-vollzug-gesetzt_aid-50500837

(5) 03.04.2020; http://beatebahner.de/lib.medien/aktualisierte%20Pressemitteilung.pdf

(Titelbild) Justizia, Rechtsstaat, Gericht; Autor: Dieter_G (Pixabay); 23.08.2017; https://pixabay.com/de/photos/justizia-gerechtigkeitssymbol-2674638/; Lizenz: Pixabay License

31 Kommentare

  1. Wiederum einen herzlichen Dank für einen weiteren wichtigen Artikel.
    Der Dank geht auch – falls er mitliest – an den ebenfalls offenbar unermüdlichen Oliver Märtens.

    Obwohl ich dankbar bin, die gesamten Ungeheuerlichkeiten hier zusammengefasst dargestellt zu lesen, will ich diese nicht im Einzelnen kommentieren. Sondern nur auf einen in meinen Augen vielsagenden Nebenaspekt hinweisen: die benutzte Formulierung „Verwendung von Arbeitnehmern“ im Gesetzentwurf.

    „Verwendet“ wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine Sache, ein Ding.
    Wird eine Sache zufriedenstellend verwendet, „funktioniert“ sie.
    Im beruflichen Personalwesen hingegen wird über den „Einsatz“ von Arbeitnehmern gesprochen und der Arbeitnehmer kann (zumindest theoretisch) diesen Einsatz annehmen oder ablehnen. (De facto bröckelt diese Entscheidungsfreiheit ja gerade massiv. Gerade gestern erfuhr ich von einem mittelständischen Großhändler der Kurzarbeit angemeldet hat, seine Mitarbeiter aber auffordert, weiterhin Vollzeit zu arbeiten! Kurzarbeitergeld bedeutet einen Verlust von 40% des Lohns für die Arbeitnehmer und 100% Gewinn für den Arbeitgeber, weil die verbleibenden 60% von der Arbeitsagentur gezahlt werden.)

    Möglicherweise ist die „Verwendung“ von Arbeitnehmern in diesem Entwurf dem Beamtendeutsch desjenigen geschuldet, der diesen Entwurf verfasst hat.
    Das macht die Sache in meinen Augen nicht wirklich besser, denn Beamte verdingen (sic!) sich freiwillig beim Staat, sie erfahren dort die Zuweisung einer „Verwendung“ . Oft hört man diesen Sprachgebrauch auch bei der Bundeswehr. Im Gegenzug gewährt der Staat seinen Beamten eine umfassende Arbeitsplatz- und Versorgungssicherheit.

    Das Gros der Arbeitnehmer jedoch hat diese Sicherheit ganz und gar nicht (s. oben) sondern trägt auf dem Arbeitsmarkt ein erhebliches Risiko.
    Ob dieser Umstand einem verbeamteten Referenten überhaupt (noch, zum Zeitpunkt seiner Berufswahl hat er das ja vermutlich berücksichtigt) klar ist? Mit der gewählten Formulierung spricht er den Arbeitgebern am freien Arbeitsmarkt jedenfalls dasselbe Verfügungsrecht bei fehlender zu gewährender Sicherheit zu, wie es eigentlich nur der Staat gegenüber seinen Beamten hat.

    Das lässt tief blicken, finde ich.

    1. »“Verwendet” wird im allgemeinen Sprachgebrauch eine Sache, ein Ding.«

      Ich denke man kommt mit diesem Sprachgebrauch der Wahrheit ein wenig näher. Denn der Arbeitsvertrag ist strenggenommen ein Mietvertrag (Selbstvermietung) und begründet ein Dauerschuldverhältnis. Seine Wurzeln findet man im römischen Sachen- und Schuld»recht« -> Locatio conductio operarum. Welches vom Locatio conductio rei (u.a. Begründung der Sklavenvermietung) abgeleitet wurde.
      Vermietet werden Sachen, aber keine Menschen. Dies bezieht eine Selbstvermietung ein. Außerdem schließen sich da noch wesentlich andere Fragen an. Beispielsweise: Wie messe ich Arbeitskraft? Gibt es dafür wissenschaftlich-empirische Grundlagen? Welchen Geldwert hat eine Stunde Lebenszeit? Welchen Geldwert hat Gesundheit? Welchen Geldwert haben Wissen und Fertigkeite/Talente? Wer darf das festlegen? Gibt es dafür wissenschaftlich-empirische Grundlagen? Nichts davon ist in Geld aufwiegbar. In einer Gesellschaft, die von Willkür der Eigentümer und Besitzenden bestimmt wird, werden diese Fragen nicht aufgeworfen.

      Zeitlich ist man 2000 Jahre vom alten Rom entfernt. Gesellschaftlich ist man näher als viele Menschen glauben.

      P.S.: Danke an Ped für diesen aufhellenden Artikel.

  2. Vor genau einer Woche und einem Tag habe ich eine Bundestagsabg. der SPD und einen Bundestagsabg. der Fraktion Die Linke angeschrieben und um Stoppen des Gesetzes zu dem „Immunitätspass“ dringend gebeten.
    Von dem linken Bundestagsabg. kam eine in sich widersprüchliche Antwort, mit Vermitteln des Glaubens an den Corona-Virus und dessen Gefährlichkeit und die Einsicht des Abg., für die „Eindämmungsmaßnahmen“.
    Von der SPD-Bundestagsabg. aus meinem Wahlkreis habe ich bis heute keine! Antwort erhalten. Keine Antwort ist auch eine Antwort.
    Gestern habe ich dem Linken-Bundestagsabg. (Wahlkreis Aachen) geschrieben mit der Bitte wegen Gefahr im Verzug das unsägliche Spahn’sche Gesetz wegen des (so genannten) Immunitätspasses denselben in die Tonne zu klopfen und den Gesetzesentwurf und das mit ihm folgende Gesetz ebenfalls in die Tonne zu klopfen.
    Allerdings habe ich dem Bundestagsabg. auch geschrieben, dass die Linke über das ihr von Merkel und den Bundesregierungs-Corona-Neurotiker/innen hinghaltene Stöckchen bereitwillig gehüpft sind.
    Siehe die im Dt. Bundestag (Parlamentssaal) mit Maske an Mund und Nase und da drauf noch einen Wollschal getragen habende Linken-Bundestagsabg. Katja Kipping. Dieses Foto war im regierungstreuen Verlautbarungsorgan namens Tagesspiegel (Berlin) an einem der vergangenen Tage veröffentlicht worden.
    Also, wer sich als Abg. derart von der Regierungspartei fangen gelassen hat, dem kann ich nicht mehr übern Weg trauen. Frau Kipping hat sich mir auf diese Weise der Corona-Hysterie-Zelebrierung als als Abg. in Befangenheit dargestellt. Und befangene Abg. kann und will ich niemals wählen. Als Abg. darf man von keiner Seite befangen sein und sich von keiner gesellschaftlichen Stimmung(smache) fangen lassen.
    Für Merkel ist solcher theatralischer Corona-Hysterie-Zelebrierens-Auftritt Wasser auf die politischen Mühlen der Merkel und des Gate*. Frau Kipping wartet auf Erlöser Gate* und dessen Anti-Corona-Spritze. :-.(

  3. Sehr geehrter Herr Oliver Märtens,
    herzlichen Dank für Ihr Engagement gegen diesen „Immunitätspass“.
    Ich habe wenig Hoffnung, dass dieser Gesundheits-Stasi-Wisch in die Tonne geklopft werden wird.
    Die Linken scheinen nicht zu begreifen, und das betrifft auch die anderen Parteien, dass hier erhebliche Gefahr im Verzug vorliegt mit mitfolgender Aberkennung der Menschenrechte für die meisten der Bundesbürger/innen. Anders war es zwischen 1933 und 1945 auch nicht; nur das da noch der Bombenhagel war und es auf Grund dessen sehr viele Tote und gesellschaftliche Verwerfungen gab.
    Ich komme zu dem Ergebnis aus meinen Überlegungen, dass es bei den Linken kein Geschichtsbewusstsein und keine Geschichtskenntnis der jüngeren deutschen Geschichte gibt.
    Ich habe auch lange nachgedacht, ob ich aus der Krankenkasse austrete und nie wieder Zeit meines Lebens in eine Krankenkasse eintreten werde. Ich setze mich jetzt am Wochenende hin und setze das Austrittsschreiben auf. Die Krankenkassenbeiträge, die jede/r zahlen muss (die SPD und die Grüns haben vor etwa fünfzehn Jahren die Zwangsmitgliedschaft in den Krankenkassen, unter Ulla-Trulla Schmidt als Bundesgesundheitsministerin, Wahlkreis Aachen, spd, in ein Gesetz gießen lassen), werde ich auf ein Sperrkonto bei meiner Hausbank allmonatlich einzahlen. Auf diese Weise kann „meine“ Krankenkasse an die Krankenkassenbeiträge nicht ran. Ich nehme leider an, dass leider die Faschisierung der Krankenkassen blitzschnell kommen wird. Die Menschen haben nix aus der Geschichte gelernt.
    Weshalb ich austrete aus der Krankenkasse: Ich bin von Krankenkassen-Seite nicht greifbar für die Häscher, die in bälde jede und jeden (m, w. d) zu den Corona-Massentests „einladen“ werden. Offensichtlich muss man sich in dem Staate hier und sowieso in ganz Europa quasi unsichtbar machen, um nicht greifbar zu sein.

  4. Ich bin dabei, mir die Faschisierung der Gesellschaft vorzustellen und zu überlegen, was ich machen kann, um mit der Faschisierung im Alltag so wenig, wie möglich in Berührung zu kommen.
    Maßlos enttäuscht bin ich über die Linke und über die Grünen. Halten nicht dagegen, sondern sehnen sich allesamt nach einem „Immunitätspass“. Die Hitlerei war auf ihre Weise nicht anders, als selbst die Linken heute mitmachen bei der Neo-Hitlerei unter Gate* und Merkel und Spahn als Führerin und Führer.

    1. @ Bult
      Lieber Bult, kann dir durch eine, nennen wir es mal „Erfahrung“, heute Morgen bei meinem Physiotherapeuten (Physio, nicht Psycho! Zu der Tante muss ich erst morgen wieder ;-)), versichern (komme später darauf zurück), dass die von dir und in meinen Augen leider auch verharmlosend benannte Faschisierung erste große Früchte trägt und mittlerweilen die „Neu- Corona- Fachisten“ ganz offen dazu übergehen alles Andersdenkende öffentlich anzugreifen und versuchen sie Mundtot zu machen, denn sie wollen einfach nicht der von oben auferlegten Norm folgen und spielen somit mit, mit nichts weniger als dem Leben der Anderen, oder!?
      Hier in Kürze das Erlebte von heute Morgen und danach kann und soll jeder wie er möchte, über meinen benutzten Begriff: „Corona- Faschist“ urteilen und wenn er will mich auch als respektlos und diffarmierend abstempeln:
      Habe mir also bei meinem Termin mit meinem langjährigen und deutschstämmigen Russen und Physiotherapeuten, von ihm unaufgefordert erklären lassen welche Maßnahmen in Russland und anderen Staaten im Osten den Menschen dort auferlegt werden. Nach dem ich mir dies alles interessiert angehört habe und er das Gespräch darüber was rechtens und nicht rechtens vertiefen wollte, habe ich ihm mitgeteilt dass ich darüber erst sprechen werden wenn es wissenschaftlich und medizinisch bewiesen ist dass wir von einer Pandemie bedroht sind und solange werde ich keine Disskusionen darüber führen, weil es auf falsche Fragen, niemals eine richtige Antwort geben kann. Kaum hatte ich dies ausgesprochen, hörte man aus einer der vielzähligen anderen und nur durch Vorhänge getrennten Kabinen folgende Worte: Das kann man sich ja nicht anhören wenn Menschen ohne eine Ahnung von Corona sprechen und uns alle in Gefahr bringen. Da wird ja einem Schlecht und jetzt sollte ich auch mit Ohrschutz rumlaufen damit ich mir diesen Schwachsinn nicht auch noch anhören muss (eigentlich wünsche ich ihm von ganzem Herzen dass er dem nnächst mit Gehörschutz rumläuft, das würde auch seine Mitmenschen vor ihm und seiner sehr befremdlichen art beschützen)!
      Nachdem der Therapeut und ich uns etwas ungläubig angesehen haben und sofort erst mal ein Lächeln aufgesetzt haben, kamen aus der Kabine des (achtung jetzt werde ich verletzend) „Corona- Faschisten“ noch weitere laute und teilweise fast beleidigende Phrasen die nur dem übermäßigem Konsum der Mainstream- Medien ensprungen sein können.
      Als ich meinem Therapeuten erklärte dass ich in meiner Jugend genau davor von den Zeitzeugen des zweiten Weltkriegs gewarnt wurde, nähmlich dass es nie wieder nur noch eine Meinung geben darf und ich ausholen wollte und diesem hirngewaschenen und menschenverachtenden „Corona- Faschisten“ verbal zu vermitteln dass ich seine Allmachtsphantasien nicht über mich ergehen lassen werde, musste ich am Benehmen meines Therapeuten feststellen dass er keine Disskusionen möchte da er an seinem Arbeitsplatz ist und keine Probleme mit seinem Chef oder den Verlust von Patienten möchte.
      Dies habe ich natürlich akzeptiert und wir haben ein anderes Thema begonnen obwohl es natürlich in mir brannte einem solchen Fascho einen Spiegel dessen vorzuhalten was er versucht zu vertreten und wie er seinen Mitmenschen begegnet.
      Wenn ich etwas positives aus diesem Erlebnis ziehen kann und muss, dann die Erkenntnis dass es absolut die letzte Gelegheit und ein Muss ist, anzufangen laut, überall und vor jedem unsere Meinung zu den Entwicklungen in den letzten zwei Monaten kund zu tun. Es ist unsere Pflicht und Verantwortung dies zu tun um nicht wieder dort aufzuwachen vor welchem uns unsere früheren Generationen gewarnt haben!
      Bin sehr gespannt wo wir heute aufwachen werden wenn Big Brother im laufe des Tages verkündet wohin er sein Humankapital lenken möchte. Die eine Hälfte der Gesellschaft und die exekutiven Organe steht schon in den Startlöchern um auch die anderen 50 % der Einheitsmeinung und Totalüberwachung zu zuführen.
      LG an alle!

  5. vielen herzlichen Dank lieber ped
    eine frage : könnten ‚wir‘ eine solche repräsentative Studie als ‚bevölkerung‘ nicht selbst organisieren? an der Finanzierung sollte es doch in einer solchen staatsnotlage nicht scheitern!

      1. Aufpassen!

        Die Angaben
        „Der Test hat eine Sensitivität von 100% und eine Spezifität von 98,6%. Er ist sehr sicher.“

        „Mit einer Sicherheit von 98,6% (Spezifität) misst der LFT auf CoVid 19 ausschließlich den aktuellen SARS 2 CoVid 2019 Virus.“

        sind von Laien mit Vorsicht zu genießen. Nicht etwa weil sie falsch sein könnten, sondern weil diese Zahlen nur fachlich richtig interpretiert werden können. Was für uns Laien wie eine hohe Sicherheit aussieht kann unterm Strich eine erstaunlich hohe Fehlerquote bedeuten.

        Seroimmunologische Tests mögen spezifischer sein als der Drosten-PCR-Test – aber einfach der Werbebehauptung einer Firma Glauben schenken ist nun auch nicht die Lösung.

  6. Was mich entsetzt ist, dass völlig naheliegende, für jeden erkennbare und leicht einsichtige Gedanken (ohne Wissenschaftler oder besonders gebildet sein zu müssen) es so sehr schwer haben, in die öffentliche Debatte einzufließen.

    Ich hatte schon früher hier darauf hingewiesen, dass ein Infizierter – aber nicht Erkrankter! – kaum Viren verbreitet, da er eben kaum Viren produziert. Die Krankheitssymptome sind nämlich zuerst der Virenproduktion geschuldet – und ohne Krankheitssymptome keine Virenproduktion – und ohne Virenproduktion auch kaum eine Infektiosität. Entgegen dieser völlig banalen Erkenntnis sind aber alle Maßnahmen von Abstandsgebot bis zur Maskenpflicht mit der Idiotie begründet, auch Gesunde würden Viren (in einem maßgeblichen Ausmaß) verbreiten.

    Nun habe ich ENDLICH einen Hinweis auf die völlig banale, aber in der Öffentlichen Debatte völlig ausgesparte Tatsache gefunden (man denkt ja sonst, man selbst müsste völlig falsch liegen und zweifelt statt an dem Verstand der „Experten“, „Journalisten“ und Politikern, irrtümlich am eigenen):

    „Im Zuge dieses sogenannten lytischen Zyklus entwickeln wir urplötzlich Grippesymptome, husten, niesen und haben Schnupfen, wodurch der Virus maximal verbreitet wird. Zeigen wir nun allerdings keine Symptome, muss davon ausgegangen werden, dass die Viruslast minimal ist. Diese geringe Anzahl an Viren wird bei symptomfreien Menschen dann auch kaum weiterverbreitet, da diese weder husten noch niesen noch Schnupfen haben.“

    https://www.heise.de/tp/features/Corona-Noetige-Nacharbeiten-4719251.html

    Wie kann es geschehen, dass völlig offenliegende, für jeden einsichtige Tatsachen keinerlei Resonanz mehr im „öffentlichen Raum“ erzeugen?

    Alle Covid-19-Maßnahmen beruhen auf einem nachweislich nicht validierten, fragwürdigen Test und auf nicht gesicherten Grundannahmen (angebliche besondere Infektiosität, angeblicher „neuartiger Virus“, angeblich vom Tier auf den Menschen gesprungen, angeblich keine Grundimmunität in der Bevölkerung, …)
    man müsse Risikogruppen/das Gesundheitssystem schützen indem sich Gesunde (also symptomlose) Menschen einem hartem Regime von Grundrechtseinschränkungen unterwerfen um angebliche Infektionsketten (die es so überhaupt nicht geben kann) zu unterbrechen

    Dies sind nur zwei von ganz offensichtlich völlig basislosen „Argumenten“, durch die die aktuell GESCHAFFENE (nicht eingetretene!) Ausnahmesituation scheinbar legitimiert werden würde.

    Mir verschafft überragende Dummheit echte körperliche Beschwerden und daher tut mir das alles richtig weh. Wie verrückt kann man die Leute noch durch künstlich induzierte Angst machen?

  7. „Viele finden Event 201 gruselig – die Rollenspielübung um eine Corona-Pandemie, die die Gates-Stiftung, die Johns-Hopkins-Universität und das Weltwirtschaftsforum Wochen vor Beginn der Covid-19-Pandemie abhielten. Noch gruseliger ist das Lock-Step-Szenario (Gleichschritt) der Rockefeller Foundation aus dem Jahr 2010. Es liest sich wie ein Drehbuch für die politischen Vorgänge während der Pandemie, die wir derzeit durchleben.“

    https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/lock-step-rockefeller-stiftung/

    Erschreckend!

    1. In meinem Bemühen, die mich umgebende Welt zu verstehen, bin ich immer auf der Suche nach Erklärmustern, die ohne die Annahme großreichweitiger Verschwörungen auskommen. Verschwörungen verstanden als klandestinen Absprachen einer großen Zahl von Akteure über große räumliche und zeitliche Distanzen, das künftige Handeln der Akteure betreffend und das auch noch vorsätzlich zu Lasten Dritter. Bisher war ich mit diesem Ansatz am Ende immer erfolgreich.

      In diesem Sinn halte ich die Veröffentlichung der Rockefeller-Stiftung aus dem Jahr 2010 und das »Event 201« der Gates-Stiftung, der Johns-Hopkins-Universität und des Weltwirtschaftsforum aus dem Jahr 2019 für ausgesprochen erhellend. Ich bin froh, dass Norbert Häring sich die Mühe gemacht hat, die Schlüsselaussagen aus der Veröffentlichung der Rockefeller-Stiftung in seinem Blog herauszuarbeiten.

      Wenn ich mir vorstelle, dass die Mitglieder der Regierung und das übrige Führungspersonal in den Fraktionen ab und an zu »Informationsveranstaltungen« eingeladen werden, auf denen ihnen in illustrer Runde solche Hirnwürmer eingepflanzt werden und mir dann noch überlege, dass es ohnehin ein besonderer Menschenschlag ist, der es bis an die Pyramidenspitzen schafft, dann kann ich mir lebhaft vorstellen, was sich Mitte Februar in den Köpfen jedes einzelnen (!) dieser Menschen abgespielt hat. Einerseits wartet tief in ihnen schon seit der Kindheit etwas darauf, endlich an die Hebel der Macht zu gelangen. Anderseits triggert dieser Virus den eingepflanzten Hirnwurm einer Pandemie. Das in ihnen lauernde Etwas sieht nun seine Chance gekommen. Unter dem Deckmantel der Werteverteidigung haben sie im März die letzten Ketten gesprengt, die sie bis dato noch von der totalen Macht ferngehalten haben.

      Die Frage ist, wie geht man mit dieser Erkenntnis um? Zumal auch die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung bei diesem Spiel, zwar aus anderen Gründen und in anderer Rolle, aber dennoch mitspielt. Wie kann man die Logik dieses Spiels durchkreuzen, wie den vorgezeichneten Weg verlassen?

  8. Und noch dies:

    „Nachdem die ARD schon in den Tagen zuvor ihr Publikum immer wieder vor rechten Regierungskritikern in Sachen Corona und Verschwörungstheorien gewarnt hatte, widmete sie am Montag diesem Thema einen serviceorientierten Schwerpunkt in der Tagesschau und die Hälfte der Tagesthemen. “

    https://norberthaering.de/news/social-distancing-2-0/

    Unübersehbar:

    Die „Nachdenkseiten“ befördern auch die Angst vor „rechter Unterwanderung“ durch scheinbar differenzierende Darstellungen:

    „Passt bloß auf! Die „Rechten“ sind eben irgendwie doch immer dabei!“

    nämlich mit Stücken wie

    „Alles ziemlich entsetzlich. Die Bewertung der Proteste gegen die Corona-Politik geht völlig durcheinander. Freundschaften stehen in der Zerreißprobe.“

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=60980

    Dass damit jedes zivilgesellschaftliche Aufbegehren unterlaufen werden kann, indem man „Rechte“ und „V-Nazis“ ausschickt, Präsenz zeigen lässt, scheint wieder niemandem auffallen zu wollen.

    1. Die Dumpfbacken sind eine Garantie dafür, jegliche Emazipation im Keim zu ersticken. Zumal es ja ein offenes Geheimis ist, die Dumpfbacken mit recht simplen Mitteln für alle mögliche Schweinereien zu gewinnen. Weswegen VS und Co auch kein überschäumendes Interesse daran haben dürften, die Dumpfbacken in die Ecke zum schämen zu schicken. Die werden noch gebraucht …

    2. Ich möchte die Nachdenkseiten verteidigen.
      Zum einen finde ich es keinen Fehler, Meinungsvielfalt darzustellen.
      Zum anderen hat gerade Herr Müller gezeigt, dass er mit der Zeit auch lernfähig ist und seine Position begründet korrigieren kann. Es zeichnet ihn (und in Grenzen auch sein Team) aus, faktenbasiert zu urteilen und eben auch tiefer nachzubohren.
      Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt sind die engen Kontakte von Herrn Müller zur Gruppe Wagenknecht, die m.E. dann auch dort zu einem langsamen Umdenken und Neubewerten der Lage um die Corona-Panik geführt haben.
      Insofern denke ich, hat Herr Müller allen Respekt verdient. Er mag Fehler machen und manchmal falsch liegen, aber er ist eine der wenigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, dem ich Authentizität und Engagement für die Sache bescheinigen will.

  9. Da wir tatsächlich auf der Zielgeraden in eine Diktatur sind, frage ich mich, ob die Befürworter der ganzen Pandemie-Maßnahmen noch nicht gemerkt haben, dass sie auch selbst in dieser Diktatur aufwachen?
    Wenn man sieht, wie Merkel, Spahn, Seehofer, Söder usw. uns durch den Fernseher schamlos ins Gesicht schauen, merkt man, dass die sich anscheinend 100% ig auf ihre doppelte Immunität als Politiker und den Schutz der Justiz verlassen.
    Warum die EU-Vorgabe, dass Staatsanwälte nicht weisungsgebunden sein dürfen, noch nie in Betracht gezogen wurde zu ändern, wird jetzt klar.

    1. Ich habe ( bzw. mein Bauch hat es ) von Anfang an gespürt, dass da was faul ist. Zum Glück gab es ja „social distancing“ …. in jedem grummelte es maximal vereinzelt.
      Wir sind nicht auf dem Weg in eine Diktatur, wir haben uns schon längst vollkommen unterworfen. Mit dem bedingungslosen Verkauf unserer Arbeitskraft. Wie es dazu kommen konnte, steht auf einem anderen Blatt. Aber mam möge anno 2020 doch mal versuchen, unabhängig und selbstbestimmt zu leben. Ein paar Freaks (Aussteiger) schaffen das wohl noch, aber auch nur unter übelsten Anstrengungen. Nicht einzelne (untaugliche, gekaufte, korrumpierte … wie auch immer ) Politiker sind unser Problem. Es ist der uns anerzogene Kadavergehorsam. Ich hab mir am Anfang auch aus Protest das Unterhemd meines jüngsten übers Gesicht gezogen, um diese „Maskenpflicht“ zu karikieren. Mittlerweile hab ich eine bis zur Unkenntlichkeit zerknüllte Maske in der Hosentasche, nur um mir Zugang zu Nahrung etc. zu verschaffen.
      Die könnte radioaktiv strahlen oder massenweise „normale“ Grippeviren bis zum neuen Wirt beheimaten .. hauptsache, ich darf so verhüllt das Geschäft betreten.
      Als Ex-DDR-Bürger hat man sich ja an so manche Wundersamkeiten im „freien“ Westen gewöhnt, aber derzeit geht es an die Schmerzgrenze !

      1. Du triffst es auf den Punkt. Es wurde gerade demonstriert, wie einfach Machtergreifung in einem zentralistisch gesteuerten, hierarchischen System funktionieren kann. Wer das auch nur im Ansatz für eine Form von »Demokratie« hält, hat den Knall nicht gehört.
        Offen zeigen sich in diesem Fall Probleme mit der Repräsentanz. Denn die Repräsentanten sind ebenso Menschen, wie ihre Wähler. Menschen haben immer auch ein Eigeninteresse. Es ist gar nicht möglich, dass Repräsentanten das Eigeninteresse ihrer Auftraggeber vertreten können. Dazu müssten sie so eine Art »Übermenschen« verkörpern.

        Trotzdem: Kopf hoch, nicht die Hände!

        P.S.: Übrigens: Niemand verkauft seine Arbeitskraft. Man vermietet sich selbst stundenweise als ganzer Mensch.

    1. War „Dumpfbacken“ zu hart formuliert ? Ich gelobe Besserung. Ich suche auch nur nach Antworten. Ich respektiere die Dumpfbacken sehr, weil die reichlich aufgepumpt sind und ich eher ein Strich in der Landschaft. Hatte halt schon einige Situationen, die ich mir besser erspart hätte.
      Sowas prägt eben.
      Und es waren Dumpfbacken …

      Ich hoffe, dass die Menschheit dieses Corona-Experiment übersteht und auch unsere Kinder irgendwann einmal erzählen können, dass alles nur zu unserem besten geschah.


      Alles gut. Mit Absicht hatte ich es nicht direkt unter Ihren Kommentar gesetzt. Aber mit fällt in den letzten Tagen ganz allgemein, die – nur zu verständliche, aber letztlich von mir nicht akzeptierte – Tendenz auf, den Unmut auch in Sprache auszudrücken.
      Herzlich, Ped

      1. Liebes Forum,
        ich war gestern auf der Vorbereitungsveranstaltung zur Gründung des Landesverbandes Bayern und mancher Ortsvereine der Partei Widerstand2020, die bald unter Wir2020 firmieren wird.
        Das Selbstverständnis dieser Partei ruht auf vier Pfeilern:
        – Sichern der Freiheitsrechte
        – Machtbegrenzung
        – Schwarmintelligenz
        – Liebevoller Umgang
        Gerade letzteres scheint mir in der heutigen Zeit, wo Bevölkerungsgruppen, ja sogar Familienmitglieder gegeneinander aufgehetzt werden, wichtiger als je zuvor. Wir sollten den aktuellen Bestrebungen nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell – also in in unserer Haltung und im Umgang miteinander und auch mit Personen anderer Meinung – begegnen, indem wir ein alternatives Verhaltens- und Gesprächsmuster praktizieren.
        Im Übrigen kann ich sagen, dass bei der kurzfristig einberufenen Veranstaltung etwa 200 Personen anwesend waren, die meisten aus dem – gehobenen – Bildungsbürgertum, überproportional viele Selbständige und Unternehmer, freie Berufe, praktisch keine Beamten, kaum Esoteriker (ein paar gabs schon), die meisten politisch noch nicht aktiv, wenige mit Parteierfahrung unterschiedlichster Art (SPD bis AfD), aber alle auf gemeinsamen kulturellen Boden vereint.
        Dieser geballten Sammlung an Kreativität, Bodenständigkeit und Gestaltungskraft hat die aktuelle politische „Elite“ m.E. wenig entgegenzusetzen. Man wird sich auch nicht trauen, diese Gesellschaftssicht frontal anzugreifen, ja überhaupt anzugreifen.
        In diesem Lichte, lasst uns jetzt schon den (Gegen)Entwurf zu den herrschenden und geplanten totalitären Verhältnissen pflanzen und ins Leben rufen. Wir sind keine Minderheit, wir sind die tragende Säule unserer Zivilgesellschaft.

        Euer Strukturdenker

  10. Hat die Bundesregierung die Coronakrise selbst produziert?

    Ja, man hat offensichtlich eine „Gelegenheit“ genutzt um die freiheitlich demokratische Grundordnung auszuhebeln.
    Es waren die Vorkomnisse in Österreich die mich davon letztlich überzeugt haben. Dort findet der „Putsch von oben“ nach demselben Drehbuch statt.

    Schauen sie sich dazu unbedingt die aktuelle Rede von Herbert Kickl an. Man erlebt das eine oder andere Déjà-vu.

    https://m.youtube.com/watch?v=4qapsMWNPlI

    […] und das was mich hier sehr mit Sorge erfüllt, das ist eine Art autoritärer Geistesdurchseuchung von schwarzgrünem Führungspersonal, die da immer mehr um sich greift.
    […] und dann gibt es noch die Versuche die Medienlandschaft schlicht und ergreifend mit einem Schlag einzukaufen und damit die Kritiker mundtot zu machen.
    […] „neue Normalität“ das ist auch nichts anderes, es ist eine zynische Verharmlosung des Wortes Ausnahmezustand.

    => Es handelt sich um eine echte Verschwörung. Die Gleichschaltung der Medien wird orchestriert und offensiv von politischen Akteuren vorgenommen. In Österreich genau so wie in Deutschland. Andernorts vermutlich auch.
    Mir persönlich reicht die Indizienlage aus.
    Die Politik ist damit hauptverantwortlicher Akteur. Nicht die Pharmaindustrie, wie man auch naheliegenderweise vermuten kann.

  11. Hallo Strukturdenker,
    ich bekam am 01.05.2020 eine Mitgliedsnummer von Widerstand 2020, ist die auch für Wir2020 gültig?
    Gruß Willy

    1. Soweit ich das mitbekommen habe, wird sich nur der Name ändern, sobald man in die konstruktive Phase übergeht. Die Partei als solche und damit natürlich auch die Mitglieder bleiben dieselben.
      Allerdings wird man nocheinmal die bisherigen Anmeldungen verifizieren, um entsprechenden medialen Vorwürfen entgegnen zu können.

  12. https://www.tagesspiegel.de/politik/corona-rebell-im-innenministerium-das-problem-ist-nicht-das-papier-sondern-die-parallelgesellschaft/25836972.html

    Schon in der Überschrift begeht der Tagesspiegel einen kolossalen Fehler, indem er in der Unterüberschrift eine Wertung (die zugleich eine [Vor]Verurteilung des Abteilungsleiters des BMI ist, der die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung untersucht hat) vornimmt. Eine Wertung von „irgendwas und irgendwem auch immer“ gehört in eine (Unter)Überschrift nicht hinein. Also nicht nur ein Verriss der Corona-Maßnahmen-Überprüfungen, sondern ebenso ein jornalistisch-redationeller-fachlicher Fehler vom Tagesspiegel.

    Der Tagesspiegel <Berlin, heutige Internet-Ausgabe> kommt sich scheinbar nicht lächerlich vor, indem der Redakteur die Stellungnahme des Beamten aus dem BMI ins Lächerliche (und damit ebenso den Beamten des BMI). Da nun der Tagesspiegel erneut mit den „Wölfen“ der Bundesregierung heult, ist mir fraglich, ob der Tagesspiegel überhaupt noch die einem Redakteur und oder Journalisten beruflich auferlegte Distanz einhält oder mittels Dauerproduktion von Gefälligkeitsberichten und Gefälligkeitskommentaren sich nicht bereits auf eine Seite geschlagen hat, hier auf die Seite der Bundesregierung und des BMI. Somit kann der Tagesspiegel nur noch als Verlautbarungsorgan, als Hofberichterstatter der Bundesregierung und des BMI betrachtet werden.
    Die Frage, die sich mir stellt, ist nun, ob die geneigte Leser/innenschaft nun noch für so ein Hauptstadtblättchen zahlen möchte, was bei Hofe rumschranzt und nur noch Verlautbarungen abdruckt und verbreitet. Die Geschäftsführung und die Redaktion des Tagesspiegels haben sich mit der Sache Corona gemein gemacht.
    Siehe auch Hans-Joachim Friedrich: Der Journalist / Redakteur darf sich mit der Sache, über die er (m, w, d) berichtet, nicht gemein machen. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Joachim_Friedrichs
    Alle Medien, ob privat oder öffentlich-rechtlich, haben sich von der Bundesregierung medial einseifen lassen und zu keinem Zeitpunkt kritisch berichtet oder gar noch selber recherchiert.

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