Das Dilemma der Verstrickten …

… liegt darin, dass sie den Kampf um ihrer puren Selbstbehauptung wegen führen müssen.


Selbstbehauptung meint das existenzielle Sichbehaupten des Betroffenen, ein Ringen um die eigene – als gefärdet empfundene – Persönlichkeit. Innerhalb eines solchen Existenzkampfes ist Erkenntnisgewinn nur dann gewollt, wenn es dem angenommenen Kampf nützt. Wissen und Erkenntnis wird zu einer taktischen Waffe im Kampf um die Selbstbehauptung. Um sich zu behaupten, stellt man die passenden Thesen, Hypothesen, meist jedoch nur schlichte Behauptungen in den Raum.


Wenn aber diese Behauptungen widerlegt wurden, sie als Waffe nicht mehr zu gebrauchen sind, dann geschieht das, was bei jedem Krieg zu beobachten ist. Man sucht sich neue, bessere, schärfere Waffen. Die bisherigen Waffen – übertragen auf den Meinungskrieg die bisherigen Argumente – werden entsorgt und spielen keine Rolle mehr. Denn alles ist dem Kampf um das Sein untergeordnet. Erkenntnis im Sinne von Bereicherung für alle Seiten ist in solchen Situationen nicht beabsichtigt.

Dass Problem des Kampfes liegt nun darin, dass die Verstrickten sozusagen Einladungen an ihre Umwelt senden, in denen sie die Adressaten auffordern, Stellung zu beziehen. Stellung beziehen ist eine typische Kriegsfloskel und bezieht sich auf die Ausgangsstellungen vor der Schlacht mit dem Gegner. Entweder ist man offensiv und sehr aggressiv aufgestellt oder man gräbt sich tief ein, um bis zum letzten Atemzug die Stellung zu halten. Diese Befindlichkeiten zerstören permanent das Vertrauen in die Absichten und Persönlichkeiten der fremden, auch selbst in den eigenen Köpfen distanzierten, nun gegnerischen Seite.

Die sogenannte Coronakrise spiegelt einen Krieg, einen offenbar gewollten Krieg. Sie spaltet und polarisiert. Sie zwingt Menschen in den Kampf. Die Narrative der „Coronakrise“ wurden mit Vorsatz ins Rennen geschickt. Die Narrative sind die Waffen. Sind sie verbraucht, werden sie einfach durch neue ersetzt und davon gibt es unerschöpflich viele. Sich den immer neuen Waffen zu stellen, kommt einem Kampf gegen Windmühlenflügel gleich. Haben die eigenen Argumente die Waffen des Coronagläubigen entschärft, wechselt dieser umgehend die Bedingungen, definiert die bisher genutzten Waffen als nunmehr gegenstandslos und gibt seinen auserkorenen Opponenten einfach neues „Futter“, neue „Argumente“, neue Behauptungen.

Diese Behauptungen stärken den solidarischen Willen der eigenen Seite, den Kampf um die reine Lehre vom „neuartigen, gefährlichen Virus“ unvermindert weiterzuführen und sie zehren die Energiereserven jener auf, die sich den Behauptungen auf einer rationalen Ebene stellen. Rational ist jedoch das Wenigste, was im Krieg – auch im Krieg der Meinungen – zählt. Die emotional stärksten Trigger sind es, welche den Behauptungswillen der Beteiligten aufrecht erhalten. Christian Reichhoff weist uns in seinem neuen Text auf dieses Problem hin.


Vom Hölzchen aufs Stöckchen – oder: Es gibt kein Exitkriterium

von Christian Reichhoff

Dieser Tage sandte ich einem befreundeten Allgemeinmediziner, mit welchem ich seit vielen Wochen freundliche (!) Streitgespräche führe, folgenden Link zu einer Auflistung aller bis dato bekannten Studien zu Covid-19:

  • https://docs.google.com/spreadsheets/d/1zC3kW1sMu0sjnT_vP1sh4zL0tF6fIHbA6fcG5RQdqSc/htmlview?pru=AAABcicc7x4*cR1dIAdDZHKjnY1RAWf0cQ#gid=0

Dort wird ein internationaler Median der IFR (Infection Fatality Rate, a1) von 0,36 angegeben, ein Wert, der erstaunlich genau dem von Streeck in der Heinsbergstudie ermittelten entspricht.

Ich unterzeichnete mit: „Covid-19 liegt nun nachweislich im Rahmen von Influenza! q.e.d.!

Die Antwort war frustrierend: „Diese Zahlen lassen diesen Schluss gar nicht zu!

In diesem Moment begriff ich, dass wir in derselben Mühle stecken, welche wir seit 9/11 beständig treten müssen:

Immer wenn Menschen, welche sich um Aufklärung bemühen, einen Nachweis für einen Sachverhalt erarbeitet haben, wird der zuvor noch für entschieden wichtig befundene Umstand für nun „nicht aussagekräftig“ erklärt und einfach der nächste benannt. Nun beginnt das Spiel von vorn und es wiederholt sich in Endlosschleife. Dabei hat immer nur die Seite richtig viel Arbeit, welche in ihrer Freizeit versucht, offizielle Narrative zu falsifizieren. Die staatliche Seite hat genügend professionelles Fachpersonal, stets das nächste Hölzchen hinhalten zu können, über das wir dann springen sollen.

Zu Corona-Zeiten werden dann häufig „Faktenchecks“ nach folgendem Muster angefertigt:

Herr Drosten sagt: „Morgen könnte es bei Schneeregen zu Bodenfrost kommen.

Wenn nun Herr XY aus dem Fenster schaut und feststellt: „Aber es scheint die Sonne und es sind 20°C!

bekommt er am nächsten Tag diesen Faktencheck von Corretiv, Tagesschau und anderen: „Der umstrittene Herr XY behauptete, gestern seien es 20°C gewesen. Nach Expertenmeinung ist dies falsch, es waren nur 19,5°C.

Das ist kein Faktencheck, ja es ist noch nicht einmal eine Auseinandersetzung in der Sache. Aber es ist leider sehr wirkmächtig und es ist gleichgültig, ob etwas im Wesentlichen widerlegt wurde, dies verschwindet einfach hinter der winzigsten Nebensächlichkeit, auf die der Fokus gelenkt wird.

Darauf wollte ich mich in besagtem Gespräch nicht einlassen und fasste alle in der Vergangenheit hingehaltenen Hölzchen mit einer Gegenfrage zusammen:

Was wäre für dich denn das entscheidende Kriterium, an welchem auch Du sagen würdest: «Das war ein Fehlalarm» oder wenigstens «Das Exitkriterium ist erreicht»? In der Vergangenheit benanntest Du Folgende:

«Die Zahl der Neuinfektionen dürfe nicht mehr steigen.» Diese war bereits Mitte März rückläufig – also Kriterium erfüllt.

«Flatten the curve» – das war DIE Begründung für den Ausnahmezustand, es gab aber gar keine überdurchschnittliche «Kurve» von zu hospitalisierenden Patienten, die bedrohlich wurde, in keiner einzigen deutschen Klinik, die Krankenhäuser waren leer, medizinisches Personal wurde gar in Kurzarbeit geschickt – also Kriterium erfüllt.

Der R-Wert – der kann es auch nicht sein, dieser war schon unter 1, als «die Maßnahmen» begannen – also Kriterium erfüllt. Die weltweite IFR von 0,36 im Median nun also auch nicht mehr, obwohl diese deutlich unterhalb der letzten signifikanten Influenza 2017/18 liegt – also Kriterium erfüllt.

Die «steigenden Todesraten ab Mitte April» – vom RKI und Dir noch vor 14 Tagen prognostiziert – es gibt sie nicht, zumindest nicht durch Corona, siehe Statista und Euromomo – also Kriterium ebenso erfüllt.

Ja, was ist denn nun DAS Exit-Kriterium, welches bei Erreichen nicht, wie alle anderen zunächst als Exit-Punkt angegebenen, sofort durch ein Neues ersetzt wird?

Die Antwort bediente wieder genau das von mir oben skizzierte Argumentationsschema:

Ja, die Influenza 2017/2018 mit knapp 1.700 gemeldeten Grippetoten und einer nur errechneten Exzessmortalität von 25.000 muss jetzt dafür herhalten, dass COVID19 nicht mehr als ein Schnupfen ist. Lies mal hier: https://www.wissenschaft.de/scienceblogs/stichwort-exzessmortalitaet-gesundheits-check/

OK, also ein neues „Hölzchen“ – Die Exzeßmortalität. Ich sprang darüber und las in verlinkten Artikel:

In der derzeit vielzitierten Influenza-Saison 2017/2018 wurden dem RKI 1.674 Todesfälle mit Influenza-Infektion übermittelt. …. Als Exzessmortalität für die Influenza-Saison 2017/2018 weist das RKI demgegenüber die berühmten 25.000 Fälle aus. Das sind in gewisser Weise „statistische Influenzatote“: zwar echt gezählte Sterbefälle, aber die kausale Zurechnung zur Influenza ist nicht durch ärztlichen Befund, sondern durch ein statistisches Verfahren erfolgt.

Der Autor Joseph Kuhn möchte also sagen: Die 25.000 Influenza-Toten sind aus 1.674 GEMELDETEN hochgerechnet, das heißt, wir müssten zur Bestimmung der Exzeßmortalität von SARS-Cov-2 die bis dato 7.900 gemeldeten Covid-19 Tote auch noch entsprechend hochrechnen. Damit hätten wir in der Tat erschreckend hohe Zahlen.

Ich recherchiere dazu im Influenza-Bericht zu 2017/18 vom RKI (i). Dort finde ich zur Begründung des Schätzwertes Exzeßmortalität:

Im Gegensatz zu anderen Erkrankungen wird Influenza auf dem Totenschein häufig nicht als Todesursache eingetragen, selbst wenn im Krankheitsverlauf eine Influenza labordiagnostisch bestätigt wurde. Es ist die Erfahrung vieler Länder, dass sich Todesfälle, die der Influenza zuzuschreiben sind, in anderen Todesursachen, wie z.B. Diabetes mellitus, Pneumonie oder Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems verbergen können. Daher ist es international üblich, die der Influenza zugeschriebene Sterblichkeit mittels statistischer Verfahren zu schätzen. (sic!,a2)

Nun sieht das bei SARS-COV-2 aber genau anders herum aus, hier wird jeder Tote mit labordiagnostisch bestätigtem Befund als Corona-Toter gezählt. Darauf wird sogar post mortem getestet – und wenn dann der Test positiv ist, dann steht auch bei einem 100-jährigen Krebspatienten im Endstadium Covid-19 auf dem Totenschein. Das heißt, diese Hochrechnung ist gar nicht oder bei weitem nicht in dem Umfang notwendig, wie dies bei Influenza der Fall ist, da Influenza nur selten als Todesursache vermerkt wird – Covid-19 hingegen viel zu oft.

Nach meinem Verständnis kann eine statistisch erst im nächsten Jahr erstellbare Exzeßmortalität von Covid-19 deshalb überhaupt nicht als Exit-Kriterium verwendet werden.

Mit diesen Erkenntnissen wandte ich mich wieder meinen Gesprächspartner zu und fragte anschließend erneut: „Jetzt sag doch erst mal: Was soll denn nun DER EXIT-Faktor am Ende sein?

Seine Antwort: „DEN EXIT-Faktor gibt es nicht. Epidemiologie ist höchst komplex. Punktuelle Zustände oder Einzelparameter als Beweis der Nichtexistenz noch laufender dynamische Prozesse – das funktioniert nicht.

Mit anderen Worten: Es gibt überhaupt gar kein Kriterium, welches die „solidarische und achtsame Bevölkerung“ erreichen könnte. Die „neue Normalität“ ist der Ausnahmezustand.

PS: Das deckt sich doch gut mit der strategischen Überlegung „Lock-Step“ 2010 der Rockefeller Foundation:

Selbst nachdem die Pandemie abgeklungen war, blieb die autoritärere Kontrolle und Beaufsichtigung der Bürger und ihrer Aktivitäten bestehen und wurde sogar noch intensiviert. Um sich vor der Ausbreitung zunehmend globaler Probleme zu schützen – von Pandemien und transnationalem Terrorismus bis hin zu Umweltkrisen und steigender Armut – haben führende Politiker auf der ganzen Welt die Macht stärker in die Hand genommen. Zunächst fand die Idee einer kontrollierteren Welt breite Akzeptanz und Zustimmung. Die Bürger gaben bereitwillig einen Teil ihrer Souveränität – und ihrer Privatsphäre – an paternalistischere Staaten ab, im Austausch für mehr Sicherheit und Stabilität. Die Bürger waren duldsamer und sogar begierig auf Führung und Aufsicht von oben, und die nationalen Führer hatten mehr Spielraum, um die Ordnung so durchzusetzen, wie sie es für richtig hielten. In den entwickelten Ländern nahm diese verstärkte Aufsicht viele Formen an: biometrische Ausweise für alle Bürger zum Beispiel und eine strengere Regulierung von Schlüsselindustrien, deren Stabilität als lebenswichtig für nationale Interessen angesehen wurde (ii).“


Herzlichen Dank, Christian.

Meine Schlussfolgerung aus diesem Text lautet:

Im Sinne des intellektuell geführten Austauschs, bei dem die pure Angst nicht die absolute Hauptrolle spielt, halte ich es für den primären Ansatz, die Konstrukte von „flattern curve“, Reproduktionsrate, Exzessmortalität und wie sie noch so alle heißen mögen auszuhebeln, in dem ich auf die völlige Unhaltbarkeit der Basisdaten hinweise. Mit Verfall der Grundlage verfällt auch alles darüber liegende.

Grundlage aller Behauptungen, auch aller neuen Behauptungen, sind zweifelhafte, nicht sauber geprüfte Testmethoden und zweifelhafte Zählungen, samt abenteuerlicher Diagnostik auf die Krankheit Covid-19. Was nun aber doch längst vorhanden sein müsste – und das dürfte doch eigentlich auch der oben zitierte Arzt jederzeit unterschreiben können – ist die unbedingte Notwendigkeit repräsentativer Tests. Die sind rasch realisierbar und sie sind mit überschaubaren Kosten verbunden. Das hat es nirgends gegeben – weltweit! Ohne seriöse Datenlage ist alles nur wilde Spekulation. Wer sorgt eigentlich dafür, dass repräsentative Tests NICHT durchgeführt werden?

Das zweite Argument aber ist ein menschliches und kein mathematisch-statistisches: Ist dieser Arzt ab nun und für alle Zeiten tatsächlich bereit, sein Menschsein aufzugeben, mitsamt seiner natürlichen Freiheiten, nur um sich und seine Mitmenschen vor einem Virus zu schützen? Was soll das für ein Leben sein, wo und wie soll das enden? Bei dieser Logik müssen wir uns im Klaren sein: Weitere „Killerviren“ werden bereits vorgehalten, sie haben sich als einfach zu wirkungsvoll erwiesen, um Macht über Menschen auszuüben.

Bitte, liebe Leser, bleiben Sie schön aufmerksam.

Erneuert sei hiermit der Hinweis auf einige Petitionen. Sie ersetzen natürlich nicht die eigene Kreativität, um ins Handeln zu kommen. Wer eine Petition zur Abschaffung der Maskenpflicht in Deutschland unterzeichnen möchte, kann das hier tun:

Eine weitere Petition richtet sich gegen Zwangsimpfungen:

Diese Petition fordert eine unabhängige Untersuchungskommission die das unter dem Deckmantel einer Coronakrise betriebene Handeln der Regierung aufarbeiten soll:

Möchten Sie möglicherweise einer Bewegung beitreten, die ihrem Sinn und Ursprung nach tatsächlich etwas mit Graswurzelbewegung zu tun hat?


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Die infection Fatality Rate gibt für eine Infektionskrankheit den Anteil der Todesfälle unter allen Infizierten an. Im Gegensatz Letalität („case fatality rate“), die auf der Menge der klinisch Erkrankten basiert, schließt asymptomatische Fälle ein [Danke, Christian, für den korrigierenden Hinweis!].

(a2) Das Zitat aus dem Influenza-Bericht des RKI lässt uns wissen, dass bei Covid-19 völlig neue Standards für statistische Erhebungen eingeführt worden, die nie begründet wurden. Während bei MIT Grippe Verstorbenen, die Primärkrankheiten als Sterbegrund auf den Totenscheinen eingetragen werden (also zum Beispiel Diabetes, Herzkrankheiten oder Krebs), tut man dies bei Covid-19 NICHT mehr. Das auch noch, obwohl das Krankheitsbild von Covid-19 äußerst indifferent ist, sich also alle möglichen beliebigen Symptome dieser „neuen“ Krankheit zuschreiben lassen.

(i) Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland 2017/2018; https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2017.pdf

(ii) 12.05.2020; Norbert Häring; Gleichschritt – Das unheimlich weitsichtige Pandemieszenario der Rockefeller Stiftung; https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/lock-step-rockefeller-stiftung/

(Titelbild) Kampf, Kämpfer, Scheuklappen, eindimensional; Autor: Yuri_B (Pixabay); 07.12.2018; https://pixabay.com/de/photos/krieger-ritter-r%C3%BCstung-mittelalter-3855706/; Lizenz: Pixabay License

42 Kommentare

  1. Das ist die Frage. Wann und wie endet das alles. Die Menschen sind extrem gespalten. Selbst ich musste mich schon wüst und unter der Gürtellinie beschimpfen lassen, weil ich es wagte ohne Mundschutz Brötchen zu kaufen.
    Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich mal Angst habe unter Menschen zu gehen. Ich merke langsam, das alles frisst mich langsam psychisch auf.
    Heute gehe ich mit einem Freund in Halle zum stillen Protest.

    Schönes Wochenende.

    1. Ich möchte noch einen Link einfügen, der mich sprachlos machte: https://m.tagesspiegel.de/gesellschaft/bahnschaffner-an-verschwoerungstheoretiker-denken-sie-bitte-daran-dass-die-bundesregierung-heimlich-speichelproben-sammelt/25835010.html

      Sprachlos vor allem die Reaktionen auf dieses Video einer Angeordneten der Linken.
      Unglaublich. Manchmal frage ich mich mich, ob ich nicht ganz dicht bin?! Oder doch meine Umgebung?
      Ich hoffe dieser Horror endet bald.

      Viele Grüße Frank

      1. Nee, Frau Bundestagsabg. Leidig scheint nicht zu wissen, was Humor und was Ernst der Lage zu sein scheint oder tatsächlich Ernst der Lage ist.
        Frau Leidig hätte gegen diese Ansage der DB-AG in dem ICE mit einem Protestschreiben angehen müssen.
        Die Linke kann ich nicht mehr ernst nehmen. Der Glaube an den Corona-Virus ist bei den Linken groß.
        Offensichtlich gibt es bei den Linken keine Biolog/innen unter den Abg., und keine allg. Biologie-Kenntnisse, denn sonst würden die Linken mit einem Virus allgemein in der polit. Argumentation anders verbal sich verhalten.
        Den Linken muss man mal sagen, dass es Viren schon immer auf der Erde gibt und Bakterien auch das Essen der Linken im Darm einer jeden und eines jeden Linken zerlegen und verdauen.
        Ich bin dafür, Berufsquaoten bei Parlamentarieren einzuführen. Sonst haben wir nur noch Rechtsanwälte (Biologie-Unwissende) und andere in der Biologie Unwissende in den Parlamenten.
        Ich stelle anheim, dass es bei Frau Bundekanzlerin A. Merkel und den sie umgebenden Minister/innen ebenso enorme Wissenslücken im Bereich der Biologie zu geben scheint, sonst wäre niemals das Einfrieren des gesellschaftlichen Lebens vorgenommen worden.
        Fazit: Wir werden von Dummen (eingeschlossen Karriereist/innen geGIERt.

        1. Frage:
          Gibt es rechtliche Verordnungen und Gerichtsbeschlüsse, Beschlüsse des Gesamtverbandes kommunaler und privater Verkehrsträger und Verkehrsunternehmen, in denen gemeinsam die rechtlichen Beschlüsse (zu deren praktischer Umsetzung vor Ort), dass diese bekloppten Ansagen, dass Mund- und Nasenstofffetzen von jedem Fahrgast (m, w, d) zu tragen seien, beschlossen wurden.
          Gibt es Gerichtsbeschlüsse, mit und in denen es den oben genannten Verkehrsträgern und Verkehrsunternehmen rechtlich erlaubt, diese rechtlich autorisiert wurden, diese bekloppten oben genannten Ansagen in Bus und Bahn vorzunehmen?
          Medienrechtlich halte ich es für falsch, dass die Verkehrsträger und Verkehrsunternehmen diese bekloppten Ansagen zum Tragen eines Stofffetzens vor Mund und Nase vornehmen. Dies ist (aus meiner Sicht) eine mehr als Vornahme von Nötigung gegenüber den Fahrgästen, von denen sich die meisten, wie tagtäglich in Bus und Bahn zu sehen, wohl gern nötigen lassen.

          1. @Bult,

            Wer politisch auf Linie ist und den Tenor der Macht heult, braucht keine Gerichtsbeschlüsse.
            Verkehrsträger die ganz oder teilweise in „öffentlicher“ Hand sind sowieso nicht.
            Die entsprechenden Verordungen sind da, das genügt. (Auch wenn diese mit hoher Wahrscheinlichkeit unrecht sind, da so gravierende Grundrechtseinschränkungen nicht auf dem Wege einer einfachen Verordnung vorgenommen werden dürfen.)

            Daher z.B. die Feststellungsklage von RA Jungbluth:
            http://www.rajungbluth.de/wp-content/uploads/2020/05/Klage-Antrag-e.R.-gg.-6.-CoBeLVO-vom-08.-Mai-2020-VG-Mainz-1.pdf

            Lohnt sich mal durchzulesen, der Mann argumentier Schlüssig und hat durchaus Humor.

            Eines lässt sich ja jedenfalls seit Jahren beobachten:
            Wer hier Geschäfte in größerem Stil machen will, der muß auf transatlantischer Linie sein.
            Einfach mal auf die Auswahl der Models in Modekatalogen seit 2015 achten……..
            Aber auch das ist ja eigentlich nicht neu……

    2. Hallo Herr Hoffmann,
      mir ist es in der S-Bahn ebenso ergangen, dass ich wegen Nicht-Tragens eines Stoffwisches vor Mund und Nase von mir nicht bekannten Dritten (ebenfalls Fahrgästen) angebrüllt und aufgefordert wurde, eine Maske zu tragen. Ich habe zurück-geantwortet, jeweils mit dem Wort: „Blockwart.“ Und damit war erst einmal Ruhe „im Karton“.

      Man kann sich auch, das habe ich während einer anderen S-Bahn-Fahrt getan, gegenüber den verbal pöbelnden anderen Fahrgästen, die sich qua Tragens eines Stoffwisches vor Mund und Nase ja freiwillig entmündigen lassen haben, erwidern und denen sagen, dass ein solches Tragen des Stoffwisches gesetzlich widerrechtlich ist und man sich selber schädigt. Allerdings gibt es tatsächlich Leute, die mir geantwortet haben, dass sie wissen, sie atmen das ausgeatmete CO2 wieder ein und auch Krankheitserreger, die sie ausgeatmet haben.
      Manchen Menschen scheint nicht mehr zu helfen zu sein. Kopfschüttel.

      Freundliche Grüße,
      Bult.

      1. P. S.: Ich hatte „vergessen“ anzukreuzen, über neue Kommentare informiert zu werden. Das sei hiermit geschehen: Ich bitte ped, mich über die neuen Kommentare via E-Mail an mich in Kenntnis gesetzt zu werden. Vorab hierfür herzlichen Dank an ped.


        Wenn Sie die Kästchen markiert haben, wird das nun ganz automatisch geschehen 😉
        Herzlich, Ped

      2. Total irre. Was geht denen durch den Kopf? Warum greifen die verbal Andersdenkende an?

        Und das sind die Situationen wo ich mich frage, ob der nun oder ich nicht ganz normal bin.

    3. Die Angst, ja, die ist schlimm.

      Ich bekomme seit Wochen immer so ein böses Gefühl im Bauch. Das war bei dem Wort »Kontaktverbot« so, das war, als Beate Bahner in der Psychiatrie und Anselm Lenz im Knast landete, das war beim Verhängen der Maskenpflicht. Fühlt sich immer an, als wollte man mich gleich in eine Zwangsjacke stecken und keiner ist da, der mir hilft, wenn ich drinstecke…

      Ich habe Angst, demonstrieren zu gehen, weil ich weiß, daß ich meinen Mund nicht halten kann. Aber ich habe auch nicht die finanziellen oder menschlichen Rückhalte, um zu klagen und meine Freiheit durchzuboxen. Und das macht mich dann wiederum krank, weil ich mich selber feige finde.
      Mich frißt das auch psychisch auf, und eigentlich habe ich es ja noch vergleichsweise »gut« (ich will nichts beschönigen!), weil ich mich mehr oder weniger frei bewegen kann und nur in den Läden halt mein Halstuch hochziehen muß.

      Dazu kommt, daß die ganzen Maßnahmen (wenn sie jetzt angemessen WÄREN) logisch gesehen komplett inkonsequent ist, aber keineR das hören will. Das BVerfG hat mich jetzt auch schon mehrfach bitter enttäuscht, und ich erkenne mein Land nicht wieder. Und wenn man dann all die Menschen sieht, die sich diese Fragen nicht stellen, verzweifelt man eben.

      Und so bitter das ist, und so schlimm sich das anhört: ich bin froh, wenn ich höre, daß ich nicht alleine mit diesen Gefühlen bin.

      1. „Ich habe Angst, demonstrieren zu gehen, weil ich weiß, daß ich meinen Mund nicht halten kann.“

        Keine Angst: auch Du kannst. Setz Dich auf ein Bänkchen, auf den Boden in der Nähe der Kundgebung/Demo. Allein Deine Anwesenheit – ohne jedes Zutun, ohne jedes Einlassen, stärkt die anderen.
        Beobachte, gehe in Dich, halte inneren Abstand. Wenn Du angesprochen wirst kannst Du Dich ruhig auf Dein Recht auf nicht belästigt werden zurückziehen.

        Wenn die Polizei Anordnungen ausspricht, kannst Du denen Folge leisten wenn sie Dich betreffen. Wenn Du aber nicht auf der Demo/Kundgebung bist, betreffen Dich die Anordnungen nicht. Wenn allerdings allgemein eine Platz geräumt wird, musst Du dem natürlich Folge leisten.

        Wenn es irgendwelche für Dich aufregenden, nicht auszuhaltende Szenen gibt – entferne Dich. Das ist Dein Gutes Recht. Es sind auch noch andere da. Und noch werden Verhaftete nicht nach SS/SA-Methoden behandelt. Geh aus Deiner Angst heraus, soweit es für Dich ertragbar ist. Und Du wirst feststellen, dass es weniger schlimm für Dich ist als Du denkst.

        Du hast das Recht, Deine eigene für Dich richtige Distanz, den für Dich angemessenen Abstand, das für Dich erträgliche Maß selbst zu bestimmen.

        1. @Helene

          Ich kann vielleicht noch etwas mehr Mut machen: Ich war gestern in München zur samstäglichen Hygienedemo auf der Theresienwiese.

          Das Ordnungsamt hatte nur 1.000 Demonstranten zugelassen, obwohl die Veranstalter 10.000 angemeldet hatten. Die Theresienwiese war vom Ordnungsamt vorpräpariert. Der Aufbau war schon arg skurril. Um das im Verhältnis zur Theresienwiese winzige Feld für die Demonstration herum war weiträumig nichts als Wiese. Dort patrouillierte Polizei – wie immer, ohne dabei die Abstandsregeln einzuhalten, aber das nur am Rande. Die Polizei hat dann auch genau nur 1000 Demonstranten in das Feld in der Mitte eingelassen. Am Rand der Theresienwiese knubbelten sich die zu spät gekommenen Demonstranten. Als der Polizei das zu viel wurde, hat sie den Bereich um die Theresienwiese wohl großräumig abgesperrt.

          Das Feld in der Mitte war vom Ordnungsamt nochmal in Felder für je 50 Demonstranten unterteilt. Die Positionen im Abstand von 2 Metern waren auf dem Boden markiert. Für je 9 Demonstranten gab es einen Ordner, der i.W. darauf zu achten hatte, dass niemand versehentlich die Abstandsregel überschreitet. Ich habe so einen Ordner gegeben.

          Ich habe nicht mitbekommen, dass auch nur ein Teilnehmer dabei gewesen wäre, der versucht hätte, in Richtung Polizei zu provozieren. Andersherum habe ich auch keine Provokationen seitens der Polizei erlebt. Die Veranstalter und die Teilnehmer hätten einen Provokateur entfernen lassen, das war angekündigt und sozusagen Teilnahmebedingung.

          Im Grunde war auch die Veranstaltung wieder eine tolle Möglichkeit, mit interessanten Menschen zusammenzukommen. Es gab viele Gespräche unter den Demonstranten. Es gab gute Reden. Es gab zwischendrin schöne Musik. Die Teilnehmer sind mit dem Gefühl nach Hause gegangen, dass es doch viel mehr Menschen mit ähnlichen Anliegen gibt, als man meint, wenn man den ganzen Tag in der eigenen Bude hockt und ins Internet starrt.

          Die Veranstalter hier in München, alles Leute, die vor zwei Monaten noch nicht geahnt haben, dass sie mal so über sich hinaus wachsen würden, legen großen Wert darauf, dass wir der Ordnungsmacht keinen Anlass zum Einschreiten geben. Sie setzen auf die Macht der Bilder und dass das Ordnungsamt jede Woche mehr Demonstranten zulassen muss, wenn es die Lage nicht zu seinen Ungunsten eskalieren lassen will.

          Manchmal muss ich auch die Faust in der Tasche machen, weil ich mir sage, dass ich mich nicht an bekloppte (Abstands-)Regeln halten muss, die sich irgendwelche Psychopathen ausgedacht haben, um Macht über mich auszuüben, dass wir als Souverän nicht so unterwürfig sein dürfen. Ich erlebe aber, dass das Konzept der Veranstalter auch viel für sich hat. Ich tröste mich damit, dass der konfrontative (aber selbstverständlich immer noch gewaltlose) Protest mit harten politischen Forderungen auch an anderer Stelle erfolgen kann.

          1. @Ruben.
            Vielen Dank für den Kommentar.
            Ich würde die Krise auf so einer Demo kriegen. Alleine die Abstandsregelung würde mein Aggressionszentrum triggern ohne Ende. Und es wurde ja auchschon auf solchen Demos Leuten das GG weggenommen mit der Ansage, dies sei eine nicht hinnehmbare politische Meinungsäußerung.
            Ich hätte das Gefühl, genötigt und gegängelt zu werden und hätte dabei keinerlei Möglichkeiten, mich gleich oder später dagegen juristisch zu wehren. So was macht mich komplett irre. Vor allem, weil all dies sehr wahrscheinlich ohne valide rechtliche Grundlage geschieht.
            Deswegen muß ich da fort bleiben, obwohl ich gerne hingehen würde.

        2. »Keine Angst: auch Du kannst.«

          Erstens mal: danke für’s Siezen. 🙂

          Zweitens: nein, ich kann nicht. Ich kann Ungerechtigkeiten und Anmaßungen nicht leiden, und könnte nie nichts sagen, wenn die Polizei z. B. jemanden verprügelt oder ohne Grund verhaftet. Es ist schon, wie ich schrieb:
          Ich. Kann. Das. Nicht.
          Habe mich kürzlich schon mit einer Securityfrau meiner Bank angelegt, weil die sich Befehle angemaßt hat, die ihr absolut nicht zustanden. Die wollte mich dann nicht mehr in die Bank lassen, nur weil ich sie zurechtgewiesen habe. Polizei würde mich wohl mitnehmen.

          Und zur Korrektur: ich hätte wohl schreiben sollen »ich traue mich nicht, demonstrieren zu gehen, weil…«
          Angst bekomme ich erst in dem Moment, in dem dann durch mein Eingreifen (verbal oder aktiv) etwas eskaliert.

          P.S. mal das Video von der corona-bezüglichen Verhaftung in der Dortmunder Fußgängerzone gesehen? So würde es mir auch gehen, befürchte ich…

  2. Der Artikel von Christian Reichhoff und auch das Vorwort von Ped haben mich zum Nachdenken angeregt und zu neuen Gedanken inspiriert. Dafür erstmal vielen Dank.

    Wie ich gestern schon im Kommentarbereich unter dem Artikel mit dem Flugblatt geschrieben habe, ist es meiner Meinung nach in einer von Angst, Panik und totalitärem Aktionismus beherrschten Szenerie absolut nicht angezeigt, auf die Kraft der besseren Argumente zu setzen.

    Wie Christian Reichhoff in seinem Artikel deutlich gemacht hat, springen wir über das jeweils hingehaltene Stöckchen, nur um danach ein neues vor die Nase gehalten zu bekommen. Unser Gegenüber kann gar nicht anders, als immer wieder neue Stöckchen auszukramen. Andernfalls würde unser Gegenüber von einer schlimme kognitiven Dissonanz heimgesucht werden.

    Ich finde den Hinweis interessant, stattdessen sein Gegenüber zu bitten, sich auf ein wohldefiniertes Ausstiegskriterium festzulegen. Es ist natürlich schade, dass Christian Reichhoff bei seinem befreundeten Arzt mit dieser Frage zunächst nicht durchdringen konnte, denke aber, dass er einen Keim des Zweifels eingepflanzt hat und nun ein wenig Geduld haben muss, ob die Saat nicht vielleicht doch noch aufgeht.

    Neben der Frage nach dem Ausstiegskriterium gibt es weitere Fragen, die zur Selbstreflexion anregen können, ohne gleich eine Abwehrreaktion zu provozieren: (a) Wo würde man für sich persönlich die Grenze ziehen, ab der man auf die Straße gehen würde? (b) Was sollte geschehen, damit wir möglichst schnell wieder zu normalen Verhältnissen zurückkehren können? (c) Was können wir aus der aktuellen Situation lernen und welche Konsequenzen sollten wir daraus nach der Rückkehr zu normalen Verhältnissen ziehen?

    Diese Fragen zielen auf die noch gestaltbare Zukunft, wodurch sie der Verengung durch den Tunnelblick der Panik entgegenwirken und auch keine kognitive Dissonanzen heraufbeschwören.

    Wenn man ein enges Verhältnis zum Gegenüber hat, gehen vielleicht auch Fragen wie die Folgenden: (a) Wie wird es empfunden, dass Demonstrationen selbst unter Einhaltung der Abstandsregeln abgelehnt oder aufgelöst werden, während die Polizei im engen Mannschaftswagen anreist und nebenan die Menschen im Stadtpark massenhaft auf der Wiese sitzen? (b) Wie wird es empfunden, dass seit dem Lockdown vermutlich schon viele tausend Menschen gegen ihren Willen isoliert im Sterbezimmer sterben mussten, obwohl Angehörige dagewesen wären, die sie gerne bei ihrem letzten Schritt begleitet hätten?

    Vielleicht wären diese Fragen auch eine Inspiration für die nächste Version des Flugblatts?

    1. Leider ist die Frage offen:

      will die Mehrheit denn zu einer wie immer gearteten „Normalität“ zurückkehren?

      „Lock-Step 2010“ weist doch gerade darauf hin (und sicher nicht aus der Luft gegriffen, da waren natürlich echte Experten am Werk – nur nicht in unserem Sinne), dass die Menschen mit entsprechenden Anreizen genau diese „neue Normalität“ wünschen. Die Anreize sind gegeben. Also ist die Reaktion auch da: man will nicht mehr zu der „langweiligen, ewigen, öden Normalität“ zurück.

      Das befürchte ich.

      Und darauf wird gesetzt.

      Dass das alles auf Lügen und Manipulation aufbaut? Für die Maßgebenden: geschenkt. Die Lügen und Manipulationen sind einfach die „neue Realität“, und die „neue Normalität“ muss eben dieser gemacht/gewordenen Realität folgen.

      1. »Die Lügen und Manipulationen sind einfach die “neue Realität”«

        Sie waren auch die alte »Realität«. Eben das macht es so schwer. Die alte Lügenrealität, welche manche Menschen als »normale« Verhältnisse verstehen mögen, machte die neue Lügenrealität erst möglich. Da fiel nichts einfach mal so vom Himmel.

        1. Nun, eine Frage der Qualität versus Quantität. ich habe auch schon vorher gegen den Ausverkauf der Demokratie und für Frieden und Völkerverständigung (und deutsche Soldaten nur auf deutschem Boden und Amis raus aus Deutschland) gekämpft.

          Aber was wir beobachten müssen ist doch eine ständige Verschärfung aller Zustände – spätestens seit der „Wende“.

          Und dass die herrschenden Kreise immer unverfrorener werden, ja immer öfter Klartext sprechen weil ja auch die gesellschaftliche Immunität durch den Niedergang der „vierten Gewalt“ ausgehebelt wurde.

          Ich finde solche Verharmlosungen nach dem Motto „das war doch immer schon so“ gruselig. Wenn man so denkt sollte man sich doch am besten irgendwo einbuddeln.

          ich halte „Demokratie“ als einen Gesellschaftsvereinbarung und als ein durchaus fragiles Konstrukt mit einem relativen, maximalen Maß an Freiheit für jeden für machbar – wenn der Staat seiner Aufgabe nachkommen würde gerade die Starken in Schach zu halten. Und dafür ist eine wirkliche, echte, vielfältige, unkontrollierbare „vierte Gewalt“ die erste Grundvoraussetzung.

          1. Nun mein lieber Albrecht,

            ich schrieb nicht, dass es schon immer so war. Aber spätestens, seit der erste Mensch ein Stück Land zu seinem Eigentum erklärt hat, wurde eine Lügenrealität aufgebaut. Diese wird seit Jahrtausenden gepflegt und ausgebaut. Mal in dieser oder jener Form. Nicht umsonst gehörten die vermögendsten Familien von heute auch schon vor 6-700 Jahren zu den vermögendsten Menschen. Trotz aller Aufstände, Revolutionen, Kriegen und Krisen. Schon aus diesem Grund war bürgerliche »Demokratie« von Beginn an »Sand in die Augen streuen.«

            Wer grundsätzliche Dinge verändern möchte, sollte in jedem Fall auch grundsätzlich hinterfragen. Probleme werden weder auf die gleiche Weise, wie sie entstanden, noch auf der gleichen Ebene gelöst. Wobei es natürlich ebenfalls darauf ankommt, ob es sich dabei um eine Krise oder ein Dilemma handelt. Ich schreibe über ein Dilemma.

  3. Natürlich kann man an der Zuordnung von Todesursachen herumdeuteln – aber (bis jetzt noch) nicht am Fakt des Todes!

    [Christian Reichhoff,] frag doch mal Deinen „Sparringpartner“ wo denn die unglaublich vielen Exzess-Corona-Tote wären? Wir haben KEINE Übersterblichkeit in DE (siehe zB Euromomo für Berlin oder Hessen)! Punkt! Fakt! Ende der Durchsage!

    Und, wohlgemerkt, die Maßnahmen haben damit nichts bis kaum etwas zu tun, da sie viel später erfolgt sind, als dass sie das Abflachen der Infektionswelle (Grippe-Welle mit ca. 10% Corona-Anteil) bewirkt hätten können. In keiner Kurve zeigt sich ein Anzeichen für eine Wirkung der Maßnahmen (bis auf auf Absage von Großveranstaltungen, da kann man nicht sicher sein).

    Allerdings traue ich den „Verantwortlichen“ durchaus zu, auch an der Schraube „Meldungen von Toten“ irgendwie drehen zu versuchen. Ein Trick ist allemal, die Toten, die an den Folgen der Maßnahmen gestorben sind einfach dem Virus zuzuschlagen. So wird es auch gemacht.

    Da die Maßnahmen ungeheure NEGATIVE Einwirkungen auf das Leben jedes Einzelnen haben, sei es ein Normalbürger, sei es ein Kranker, sei es ein Alter, sei es ein Bedürftiger, sei es ein Obdachloser, sei es ein psychisch Kranker, …, die zu den normalen Lebensbedingungen HINZUKOMMEN, muss mit einer Exzess-Mortalität alleine aufgrund der Maßnahmen kommen – es sei denn, irgend welche anderen allgemeinen Lebensbedingungen (Wetter, Viren und Bakterien generell, …) würden sich gerade zufällig in die Gegenrichtung positiv auswirken. Was wohl eher unwahrscheinlich ist.

    Am Ende werden uns die Toten, die durch die Maßnahmen exzessiv gestorben sind als „Corona-Tote“ verkauft werden.

    Und es werden einige, die es besser wüssten, dabei gerne mitspielen, damit die Politik „das Gesicht wahren kann“, damit die Verbrecher weiter machen können oder an Nachfolgeverbrecher den Stab weiterreichen können, und weil alles andere sicherlich irgendwie „staatsgefährdend“ wäre.

    1. @Anarchist

      Dementi:
      »Die Präsidentschaft Madagaskars bestreitet offiziell alle diese Anschuldigungen. Seit dem Start des Covid-Organics-Mittels wurden viele Kommentare fälschlicherweise Präsident Andry Rajoelina zugeschrieben. Wir verurteilen diese falschen Zitate nachdrücklich«
      Quelle: https://factuel.afp.com/non-le-president-malgache-andry-rajoelina-na-pas-appele-les-etats-africains-quitter-loms

      Interessant war dabei für mich die Erwähnung von Covid-Organic, welches auf einjährigem Beifuß (Artemisia annua) mit seinem peroxiden Wirkstoff Artemisinin basiert. Diesen Beifuß haben wir schon seit ein paar Jahren in unserer Hausapotheke als 1:1-Extrakt (getrocknetes Kraut g : DMSO 100% ml) und verwenden es vielseitig.

      Die Lösung wird nach 24-48 Stunden zweimal gefiltert, um die Pflanzenteil zu entfernen. Zurück bleibt der Extrakt. Die Wirkung von Artemisinin gegen Coronaviren (SARS COV 2 natürlich noch nicht) ist übrigens schon lange bekannt. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0166354205000690?via%3Dihub

      Es wird von Mensch und Tier geschätzt. Für mich ein (nicht ganz) überraschender Lichtblick.

  4. Ja, das Dilemma mit der Überzeugungsarbeit, das kenne ich auch.
    Im Gespräch gerade mit FreundInnen und Bekannten erlebe ich da in erster Linie zwei, hm, Muster, von denen ich das häufigere mal skizzieren möchte.
    Eigentlich kann ich mit den meisten – obwohl anderer Meinung – nämlich einigermaßen reden und diskutieren, aber sich meiner Sichtweise anschließen wollen sie sich trotzdem nicht. Und ich glaube, das liegt an folgendem:

    Diese Leute wissen, tief in sich drinnen, daß sie unrecht haben. Daß die offiziellen Zahlen fragwürdig sind, daß es andere Gründe geben muß, daß dieses ganze Maskentheater und Nicht-arbeiten-dürfen eine Farce ist.
    Aber sie wissen eben auch: in dem Moment, wo sie sich auf die andere – auf meine – Seite stellen, sind sie Außenseiter. Das ist ja schon vor Corona so gewesen und mit Themen, bei denen man nicht sofort als VerschwörungstheoretikerIn bezeichnet wurde. Man muß sich dann anfeinden lassen und steht oft sehr alleine da. Die FreundInnen mögen es im einzelnen zwar genau so sehen wie ich und sagen einem das z. T. auch unter vier Augen, aber gegenüber anderen knicken sie dann eben doch ein. Man hat in solchen Fällen keinen leichten Stand, und die meisten Menschen, so traurig das ist, kneifen dann halt.

    Dazu kommt noch: diese Leute müßten sich bezüglich Corona dann ja auch mit der Tatsache auseinandersetzen, daß man von seiner eigenen (Bundes- wie Landes-)Regierung verarscht wird. Und dann muß man fragen, warum das so ist. Das ist ein hartes Brot, da muß man schlucken und sich dem stellen. Daß das nicht einfach ist, wissen diejenigen unter uns, die das täglich tun.
    All dessen mögen die anderen Menschen sich zum Teil bewußt sein, vieles davon läuft aber sicherlich auch unbewußt ab. Es führt aber zum selben Ergebnis: sie »glauben« lieber die offizielle Berichterstattung.

    Eine Freundin hat mir nach Lektüre von (wie ich fand) überzeugenden Zahlen geschrieben: »Jeder hat halt irgendwo seinen blinden Fleck.«
    Nun, das mag sein. Aber wenn eine Bundeskanzlerin ihren blinden Fleck dazu nutzt, 83 Millionen Menschen in Geiselhaft zu nehmen, dann kann man das nicht so einfach abtun. Aber da diese Freundin auch schrieb: »schick bitte keine Links mehr, ich kann nicht alles lesen«, habe ich es dann halt aufgegeben.

    Ich weiß auch noch nicht, wie es HINTERHER aussehen wird. Ich werde manchen Menschen nicht mehr so begegnen können wie vorher, und das ist leider in den überwiegenden Fällen eine negative Aussage.

    In conclusio: ich für mich bleibe standhaft (Masken z. B. trage ich nicht, koste es was es wolle) und versuche mich an Überzeugungsarbeit; aber sobald der Widerstand zu groß wird, gebe ich mittlerweile auf. Die Leute machen nur zu und dann hat man alles verloren. Ich leb’s ihnen halt vor und sage immer noch meine Meinung, und zu mehr habe ich auch nicht mehr die Kraft. Auch wenn’s weh tut, und das tut es. Jeden verdammten Tag.

  5. Mein Kommentar zu dem auffälligen Versagen vieler angeblich widerständiger Organisationsformen bei https://www.rationalgalerie.de/home/campact-macht-auf-regierung

    „Man fragt sich doch so langsam: werden solche angeblich und anfänglich auch tatsächlich widerständigen Bewegungen und Organisationen nur noch zu dem Zweck gegründet, damit man am Tag X die richtigen Leute in den richtigen Positionen hat und man die Schafe zum umschwenken in den Gleichschritt bewegen kann?

    Wie kann man das erschreckende Versagen erklären von „Transparency International“, „Campact“, TAZ, Junge Welt, ND, und wie sie alle heißen, und das zumindest mE erfolgte Teilversagen von solchen Seiten wie „Nachdenkseiten“, „Freiheitsliebe“ – und es gibt noch eine Menge andere „Alternative“ die in diesen Zeiten mehr als lauwarm bleiben …

    Es ist wirklich fürchterlich, Orwell, Kafka, Huxley, Dick live und alles gleichzeitig.

    Die Fakten liegen doch klar auf dem Tisch: es läuft ein offener Kampf um die pure Meinungsdominanz. Und die andere Seite ist deutlich am gewinnen was die „Lufthoheit“ (Rundfunk, Fernsehen, Hauptmedien Print und Online) angeht, sowieso.

    Und wie viele „kritische Geister“ tauchen ab, obwohl keiner, wirklich keiner diesen Krieg übersehen oder ignorieren kann. Egal was man über den „Corona-Virus“ denkt – niemand mit klarem Verstand und Selbstbewusstsein kann solche Maßnahmen mit wechselnden und vagen Begründungen auch nur einen Tag akzeptieren. Was also bleibt ist die pure Angst, die lenkt.

    Und dann stoßen plötzlich Seiten wie „Achgut“ und „Rubikon“ in das (fast) gleiche Horn. Klar, das könnte verdächtig sein – oder, vielmehr, der Hinweis darauf, das etwas wirklich übles im Gange ist. Aber viele wollen lieber wegsehen …

    Danke für diese mutige Seite an dieser Stelle.“

    1. @Albrecht Storz

      …widerständigen Bewegungen und Organisationen nur noch zu dem Zweck gegründet, damit man am Tag X die richtigen Leute in den richtigen Positionen hat…

      Wie kann man das erschreckende Versagen erklären von “Transparency International”, “Campact”, TAZ, Junge Welt, ND, und wie sie alle heißen, …

      Dazu kann ich qualifizierte Auskunft geben. Hatte mich jahrelang im linken Milieu bewegt. Und da hast du es mit allerlei Leutchen zu tun. Antifa, Antideutsche, Gewerkschafter, Betriebsräte, Antiimperialisten, Wohlfühllinke usw. usf.

      Die Problematik war immer wieder: Es gibt nur einige wenige engagierte Menschen. Viele Organisationen wirken nach außen hin wie „starke Bewegungen“, werden aber von relativ wenigen Funktionären getragen. Solche Gruppierungen sind leicht unterwanderbar.
      Und genau das ist passiert im Rahmen der Neoliberalisierung der Politik. Der Zerfallsprozess des linken Spektrum geriet in seine finale Phase ab der „Wende“. In den 90er Jahren begann das und es hat sich in den Schröder-Jahren durch die Politik des Sozialabbaus beschleunigt.
      Die „guten Funktionäre“ sind immer mehr zur Minderheit geworden. Irgendwann sind die dann ausgestiegen (auch aufgrund mangelnder interner Unterstützung) und durch Linientreue (systemkonforme Neoliberale) ausgetauscht worden.
      Nahezu sämtliche (ehemals) linken Organisationen sind von dieser Unterwanderung betroffen (SPD, Grüne, Antifa, Gewerkschaften, linke Presse (inklusive JW), Linkspartei …)
      Die Gruppierungen, die nicht unterwanderbar gewesen sind (Antiimperialisten bspw), hat man zersetzt.

      Einher geht die Sache mit den entsprechenden neoliberalen Narrativen. Beispielsweise ist dann jemand, der Kapitalisten kritisiert hat, als strukturell antisemitisch bezeichnet worden. Sprich: Kapitalisten darfst du nicht mehr kritisieren. Du darfst nur noch „das System“ kritisieren.
      => Antifa wurde zur Schutzstaffel der Oberschicht

      Ein Großteil des pseudolinken Personals ist der ganzen psychologischen Kriegführung auch schlicht nicht gewachsen gewesen. Das Manipulation über die Massenmedien stattfindet, haben viele als abenteuerliche These abgetan.
      Einige wollen/wollten auch de facto nur Karriere machen auf einem Versorgungsposten im Parlament. Eine linke Organisation ist auf diesem Weg lediglich ein Vehikel. Politische Inhalte werden als disponibel wahrgenommen; man instrumentalisiert so etwas für Karrierezwecke. Daraus resultiert das Phänomen der 180°-Wenden.

      Substantiell existiert das linke Spektrum nicht mehr. Es reduziert sich heute auf „schicke Modethemen“ die dem Establishment unwichtig sind. Also, man konzentiert sich auf politischen Kitsch mit dem man „bei den Mächtigen“ nicht anecken kann.
      Man ist dann beispielsweise gegen den Weltuntergang (global warming), gegen Massentierhaltung, gegen die Diskriminierung von Perversen usw. usf.
      Die soziale Frage spielt keine Rolle mehr. Einige der besonders doofen Pseudolinken (s. Kühnert) behaupten dann sogar, die soziale Frage würde überhaupt nicht mehr existieren.
      Fazit: Das linke Spektrum ist heutzutage geprägt von Totalunterwanderung und Totalverblödung, um es mal aggressiv auf den Punkt zu bringen.

      1. Für mich ist es unbegreiflich: woher kommen diese ganzen jungen, „linken Antifa-Aktivisten“ bei den unangemeldeten „Gegendemos“ gegen Demos gegen Grundrechts- und Freiheitsrechts-Einschränkungen?

        Werden die zu den Demos herangekarrt? Kommen die mit den Polizeiwannen und steigen vorher an unauffälligen Ecken aus? Wieso sind die so straff organisiert, geschult im Parolen-Brüllen und stören? Und woher kommt das Geld für die Organisation, den Transport und die Schulung dieser Anitdemokraten, pubertären Spinner, Krawallsucher und auf Pseudo-auflinks-Macher, die sich hinter „Antifaschismus“- und FFF- und „Pro-Migrations-„, „open border“, „internationale Solidarität“-Fahnen verstecken und oft genug von der Polizei unbehelligt bei ihren Störaktionen gegen LEGALE, DEMOKRATISCHE Versammlungen bleiben?

        Warum gibt es von denen so viele, dass bald auf jeder Demo für die Grundrechte diese eine auffällige Präsenz bilden können? Wie und wieso sind die so verstrahlt? Wie und wo werden die indoktriniert?

        1. such mal nach ANTIFA e.V. Die brauchen keine Polizeiwannen, weil sie eigene Busse haben. Geschult werden sie in eigenen Antifa-Dörfern wie Jamel. Bezahlt werden sie aus Spendengeldern der BRD-GmbH, George Soros und der Russenmafia. Ausgebildet werden sie unter anderem in der Ukraine. Das Regiment Asow ist zum Beispiel bekannt dafür, Antifaschisten aus aller Welt aufzunehmen.


          Quellen?
          VG, Ped

  6. Es gibt keine „Corona-Übersterblichkeit“ in Deutschland – aber vielleicht eine „Corona-Maßnahmen-Übersterblichkeit“

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html

    Siehe die Grafik „Wöchentliche Sterbefallzahlen Deutschland“

    Wir haben bei KW 14, 15 ein mäßiges Ansteigen der Sterberaten über den Durchschnitt 2016-2019, allerdings nur ein minimaler Überschuss gegenüber 2018.

    Es liegt KEINERLEI Anzeichen für eine Gefährlichkeit der aktuellen Corona-Viren vor!

  7. Lieber Peter,

    dein Gesprächspartner [Sie meinen Christian Reichhoffs Gesprächspartner] hat das Wesen von Exzessmortalität offensichtlich nicht begriffen. Da muss man nicht bis nächstes Jahr warten, das können wir sofort sehen, weil das ja nur Todesscheine zählen ist. Bei Euromomo leider nur für Berlin und Hessen. Immerhin. (Es gibt auch Zahlen für ganz Deutschland, die ähnlich aussehen, aber ich weiß noch nicht wo)

    Und diese Zahlen zeigen, es gibt in Hessen und Berlin schlicht keine Übersterblichkeit. Null. Das heißt die 1000 Todesfälle die statistisch in Berlin und Hessen aufgetreten sein sollten (9,7 (Einwohner Berlin + Hessen) / 83 (Einwohner Deutsschland) * 8000 (Todesfälle Deutschlandweit) als Überschlagsrechnung 10 / 80 * 8000 ) entstammen der Gesamtmenge der Jahreszeitlich üblichen Todesfälle – die es also sowieso gegeben hätte. Ob jetzt mit oder ohne Covid-19. Da braucht man auch gar nichts hochrechnen.
    Bei der Grippe wird übrigens auch nichts hochgerechnet. Exzesssterblichkeit und Todesfälle sind 2 völlig verschiedene Datensätze, die nichts miteinander zu tun haben – das eine die Zahl der Totenscheine, ohne Todesursache; das andere die Labordiagnostik.
    Wenn wir Grippe so beobachten würden, wie derzeit Covid19, dann hätten wir in Deutschland jedes Jahr viele 100000 Grippetote (also Tote mit Grippe), bei gleichbleibender Exzesssterblichkeit.

    Im Übrigen ist es im Moment völlig unmöglich Exzesssterblichkeit für Covid 19 anzugeben, weil wir keine Normalen Bedingungen haben. Man könnte unter normalen Bedingungen auf die übliche Weise auch nur Exzessterblichkeit für Grippe + Covid19 angeben – als Summe. Es wäre aber (fast) unmöglich auf Basis der gegenwärtigen Daten die Anteile zu schätzen (weil wir keine Baselinedaten haben, und Grippe und Covid 19 sehr unterschiedlich beobachtet werden. Die Daten sind daher nicht vergleichbar. (Das Sentinelsystem zur Influenza legt aber nahe, dass es keine Covid19 -Todesfälle in nennenswerter Zahl gibt). Aber statistisches Arbeiten setzt vorraus, das in 2 Vergleichszeiträumen die selben Bedingungen herrschen. Das ist (spätestens) seit dem Einsetzen der Maßnahmen vorbei. Exzesssterblichkeit jetzt würde als Summe von 3 wesentlichen Faktoren auftreten: Grippe, Covid19 sowie Kollateralschäden des Lockdown
    Und weil wir keine Erfahrungen mit Lockdowns haben gibt es keine Möglichkeit zu schätzen, wie viele Menschen in die letzte Kategorie fallen.
    Es könnte daher sein und ist auch gar nicht so unwahrscheinlich, dass die komplette Exzesssterblichkeit, die wir derzeit in Europa (Euromomo) beobachten praktisch ausschließlich auf Panik, auf Maßnahmen des Lockdown und andere Maßnahmen (wie Fehlbehandlungen) zurück gehen.

    1. Die im Februar in mehr oder weniger allen wertewestlichen Staaten aufgekommene Virusangst, hat zu einem sich selbst verstärkenden Prozess geführt, der dann zu immer rigiderem und totalitärem Regierungshandeln geführt hat. Ich sehe es auch so, dass wir dadurch in einen anderen Systemzustand gekommen sind, der u.a. in Bezug auf die Sterblichkeit zu einer anderen Baseline geführt hat.

      Mit Corona haben wir eine neue mögliche Todesursache, wir haben die bisherigen Todesursachen, wir haben geänderte bisherige Todesursachen und wir haben durch die Maßnahmen neue Todesursachen. Die Langzeitfolgen der Maßnahmen, wie vermehrte Todesfälle in den nächsten Monaten wegen untrainierter Immunsysteme, den Folgen eines Kollaps der Weltwirtschaft oder den Folgen eines Kollaps der globalen Nahrungsmittelproduktion sind überhaupt noch nicht abzuschätzen.

      Wenn wir weltweit wieder von unserer Panik herunterkommen und zu den früheren Zuständen zurückkehren würden, könnten wir unter massivem Einsatz unserer Forschungskapazitäten im Laufe von vielen Monaten vielleicht so einigermaßen herausbekommen, wie gefährlich Corona nun wohl wirklich war. Immerhin haben wir über die Welt verteilt viele unterschiedliche Situationen und auch Maßnahmen. Auf der einen Seite haben wir alleine schon in Mitteleuropa krass unterschiedliche Situationen zwischen benachbarten Ländern. New York ist zwar nur ein Ausreißer, müsste aber auch verstanden werden.

      Gesetzt den Fall, wir kehren nochmal in den alten Systemzustand zurück, wäre Corona meiner Meinung nach diesen Aufwand nicht wert. Mit dem gleichen Aufwand könnten wir an anderer Stelle weit mehr für die Menschheit erreichen. Dafür würde uns dann aber die Kapazität fehlen. Das wäre dann nochmal ein sozusagen posthumer Kollateralschaden von Corona. Ich würde den Aufwand in die Analyse stecken, wie es dazu kommen konnte, warum unser System so instabil geworden ist, dass es von einem hundsgewöhnlichen Virus fast in die Knie gezwungen wurde und durch ihn noch weiter destabilisiert werden konnte. Wie hier im Blog schon mehrfach geschrieben, würde ich am Grundgesetz ansetzen und es vor dem Hintergrund eines 70 Jahren andauernden und sich beschleunigenden Zersetzungsprozesses und den jüngsten Praxiserfahrungen reparieren und auf eine neue Stufe heben. Leider finde ich für diese Idee, obschon sie am Ende eine Mehrheit hinter sich bringen müsste, keine Mitstreiter. Das muss ich zur Kenntnis nehmen.

      Realistisch betrachtet, werden wir also nicht nochmal in den alten Systemzustand zurückkehren. Wir befinden uns mitten in einem Übergang vom alten in einen neuen totalitären Systemzustand. Es wird sich zweifelsohne eine neue Baseline einstellen. Unter anderem in Bezug auf die Sterblichkeit.

  8. Kanzleramtschef Helge Braun: warum der? und nicht sie? dann hab ich nichts versprochen/Raute!
    Zitat: Eine Impfpflicht wird es nicht geben.
    Walter Ulbricht:
    Zitat: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.
    Kann es sein, dass diese Frau einen grundsätzlichen Hass hat, weil ihre geliebte Heimat DDR aufgelöst wurde? Sie hatte sich ja anscheinend gemütlich darin eingerichtet. Hat sie denn jemals etwas positives für die BRD erreicht-erreichen wollen? Am wohlsten fühlt sie sich doch als meist einzige Frau in einer ausländischen Politikermeute wobei bei diesen Treffen nie etwas zielführendes herauskommt, außer einem nächsten Termin wo über das fast gleiche gequasselt wird und am Schluss ein Fototermin wo alle zufrieden grinsen und sie mittendrin.
    Ich weiß, dass dieser Beitrag nicht recht unter diesen Artikel passt, aber ich bin schon lange der Meinung, dass diese Frau von langer Hand geplant hat die BRD zugrunde zu richten.

    1. Noch vor kurzem habe ich ein paar satirische Sketche skizziert, und eins davon war: das Tagebuch einer Frau, die es ihrem Vater übelgenommen hat, daß sie nicht in Hamburg aufwachsen durfte und deswegen Rache übte. Unter anderem, das freie Volk, zu dem sie nicht gehören durfte, so einzusperren, wie sie selber eingesperrt wurde…
      Ja, solche Gedanken kommen einem tatsächlich. Sie sind nicht alleine damit.

  9. Eine ganz andere Energie-Denk-Form ausprobieren?

    Ich leite es aus meiner Praxis-Erfahrung ab … der Grundtenor ist einfach:

    Es ist wie es ist und was war, war eben so.
    Das gilt jetzt auch für unterwanderte Organisation, neo-liberalisierte Positionen usw.

    Nach dem die Augen geschlossen, für einen ruhigen Moment, gerne vorher den Zeitrahmen wählen 10/20/30min und mit der Gelassenheit, dass die Gedanken abschweifen dürfen, denn wir können uns frei von Urteil und Selbstdisziplinierung wieder zurück holen und weiter machen wo wir waren und wenn wir das nicht mehr wissen, zum ersten Gedanken wieder zurück kehren.

    Das was wir in diesem Moment tun, ist das wortwörtliche „sich vor stellen“, wir stellen und geistig, emotional und visuell etwas vor uns mit einem selbst gesteckten Ziel. Das Ziel darf gerne rosa rot, Liebe pur und der Garten Eden sein.

    Wenn wir unser Herz entscheiden lassen uns zu zeigen wie wir diesen Berg erklimmen, dieses Ziel erreichen können, dann ist das schon die Version 2.0

    Wie versprochen, die Herleitung aus meiner Praxiserfahrung.

    Meistens sind meine Patienten bei den ersten Sitzungen sehr angespannt oder über viele Jahre innerlich verhärtet oder in Selbstgeißelung oder oder oder. Sie dazu zu bringen für diesen Moment Ruhe einkehren zu lassen, damit man von diesem Ausgangspunkt an „sich etwas vor stellen kann“ funktioniert sehr einfach.

    Ich sage zu diesen Menschen, wenn sie es sich bequem gemacht haben und einen Zeitrahmen von XY Min. gesteckt haben folgendes:

    Für diesen einen Moment, lasse ich all meine Sorgen, all meine Ängste, all meine Befürchtungen, all meine Pflichten, all meine Gedanken los. Wenn sie später noch wichtig sind, werden sie wieder zuverlässig da sein. ABER für diesen einen Moment, lasse ich alles los. Ich erlaube mir diesen einen Moment, weil ich darauf vertrauen kann, dass alles was wirklich wichtig ist, später wieder da sein wird. Und was für später nicht mehr wichtig ist, darf auch künftig fern von mir bleiben.

    Für diesen einen Moment lasse ich alles los.

    In jetzt kann man sich geistig auf ein einfaches und klares Ziel fokussieren, in jeder Form von Bildern, Tönen oder Gefühlen. Es darf ein Zwischenziel sein, wie dauerhaft friedliche Demonstrationen oder eine Welt in Frieden oder eine Gemeinschaft die erstmalig an einem Strang zieht und dies auch neu lernen darf oder einsichtige Politiker. Es darf wertfrei alles sein.

    Dann stellt man sich und sein Umfeld in diesem „Vorstellen“ vor. Und man erlaubt sich, dem Leben und wem auch immer, zu diesem Ziel hingezogen zu werden.

    Danach kann man sich wieder mit seinem Alltag syncronisieren und gespannt sein, ob sich etwas erfüllt, verändert und wie es einen zu diesem gesteckten Ziel zieht.

    Was wichtig war und noch ist, wird dann auch wieder im Verstand und Denken präsent sein. Darauf ist Verlass.

    Ausprobieren, 1x am Tag, 5x die Woche … nach der Woche bitte die Ergebnisse und Erlebnisse schildern, auch gerne direkt an Peter Frey. Er wird sich bestimmt freuen.

  10. Ich möchte um Entschuldigung bitten, wenn ich das hier OT schreibe, aber ich suche nach einer Erklärung für meine „seltsamen“ Beobachtungen bezüglich Russia-Today-Ausstrahlung per Satellit. ich empfange RT über Astra.

    Vor ein par Wochen hatte ich kein Bild mehr von RT – komischerweise aber die Senderinformation, die man Einblenden kann (welche Sendung gerade und als nächste läuft).

    Dann machte ich nach einigen Tagen einen Sendersuchlauf. nun empfange ich wieder RT.

    Aber es ist anders als vorher. Die Nachrichtensendungen haben neue (nervige US-Style-) Moderatoren, scheinen aus einem Studie aus den USA zu kommen. Und die Tickerzeile unten enthält fast nur noch aufsummierte Corona-Zahlen als „Nachrichten“.

    Kann das hier jemand nachvollziehen, ähnliches beobachtet? Kennt einer eine Erklärung, Änderungen bei RT (ohne Verschwörungstheorie)?

    (Disclaimer: ich nutzte bisher RT als „zweites Bild“ zu Ereignissen in der Welt. Heute eher dafür unbrauchbar.)

  11. Herzlichen Dank für die freundlichen Kommentare zu meinem Beitrag.

    Ich möchte zunächst Helene antworten:

    Genau diese Verzweiflung hatte ich im Sinn, als ich diesen Artikel schrieb.
    Was ich als hilfreich erlebe ist, so banal es klingt: Abstand, bzw. neudeutsch: „Digital Detox“

    In meinen schlimmsten verzweifelten Momente, wenn es mir nicht gelingt, mit Freunden im Gespräch zu bleiben, weil eben alles abgelehnt wird, schlicht, weil die Vorstellung, von der eigenen Regierung nebst Medien und „Der Wissenschaft“, also gefühlt „von Allen“, so am Ring durch die Manege gezogen zu werden, einfach zu groß und deshalb im wahrsten Sinne des Wortes UNVORSTELLBAR ist – dann bin ich innerlich so zerrissen, dass ich immer noch das nächste und übernächste Argument suche, schlaflos im Bett.
    Dabei weiß ich es doch: Es ist das nächste Hölzchen, über welches ich springe.

    Machen Sie sich das bewußt, vermeiden Sie es.
    Ich steige dafür für z.B. manchmal für 24h komplett aus.
    Computer zu, Handy aus.

    Gelernt habe ich es von einem der positivsten Menschen der Friedensbewegung, von Daniele Ganser.

    Sie werden sehen, danach geht es Ihnen viel besser und sie haben neue Kraft, die sie dann wiederum deutlich besser fokussiert einsetzen können.
    Seien Sie emphatisch: Ihre Mitmenschen sind nicht „lernresistent“ und werden nicht grundlos aggressiv gegen Sie:
    Mit sachlichen Argumenten bringen wir derzeit einen Teil unserer Freunde in einen heftigen kognitiven Dissens, der sehr schmerzhaft für sie ist und den WIR auslösen.
    Deshalb sind auch wir das Ziel des Frustes, deshalb schlägt uns häufig so eine verzweifelte Wut entgegen, die uns wiederum weh tut und verzweifeln lässt.
    Achten Sie auf sich. Achten Sie darauf, ihren Freundeskreis nicht zu zerstören.

    Herzlich – Christian

    1. Lieber Christian,
      danke für den Video-Tipp, genau das habe ich gebraucht!
      Ich bin heute in eine Diskussionsrunde mit zwei Nachbarn geraten, welche diese „neue Normalität“ bereitwillig annehmen und nicht verstehen, warum ich diese Maßnahmen hinterfrage. Irgendwann dreht man sich nur im Kreis. Wir sind freundlich auseinander gegangen, dennoch beschäftigt mich die Diskussion schon den ganzen Tag. Es ist zermürbend.
      Ich werde die neue Woche Handy+Tabletfrei beginnen. Coronoia kann mich mal…
      Beste Grüße, Christiane

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