Eindringlicher Appell eines Mediziners an seine Kollegen

Eine weitere mutige Botschaft aus der Ärzteschaft


Der Besuch in Arztpraxen zeigt dem Beobachter schlagend, dass die pausenlos betriebene Corona-Hysterie, kombiniert mit „von oben“ ausgelöstem behördlichen Druck im Gesundheitswesen die gleichen Folgen zeitigt wie in anderen Bereichen unseres öffentlichen Lebens. Es werden „Hygienekonzepte“ — mehr oder weniger bereitwillig — umgesetzt, die der öffentlichen Gesundheit Hohn sprechen. Und ausgerechnet jene, die man staatlicherseits als Risikogruppen deklarierte, tragen nun die größten Gesundheitsrisiken — betagte, bereits früher erkrankte und oft geschwächte Menschen. Dazu kommt noch der Frevel an unserer Zukunft; die nachhaltige psychische und physische Gefährdung von Kindern.


Das trägt ein großer Teil der Ärzteschaft mit. Vielleicht weniger aus Angst vor dem Virus, als vielmehr der vor dem Verlust der Ärztezulassung (Approbation). Es ist ein gefährlicher Irrtum, zu glauben, dass man als Arzt sich auf diese Weise durch die wirren Corona-Zeiten mogeln könnte. Der Druck, wider die eigenen Überzeugungen und ärztlichem Wissen zu handeln, wird nicht abnehmen, wenn man sich ihm fortwährend beugt. Mut ist gefragt, nicht nur von Ärzten im Ruhestand, sondern gerade eben von praktizierenden Ärzten. Eben diese möchte der Berliner HNO-Arzt Josef Thoma erreichen.

Thoma ist sich des Drucks, der auf den Ärzten lastet (1), bewusst und mahnt auch eindrücklich die in den behördlichen Strukturen „oberhalb“ der Ärzteschaft Tätigen, endlich Verantwortung zu übernehmen, um Mediziner und Patienten im Sinne der Erhaltung und Wiederherstellung tatsächlicher Gesundheit zu unterstützen. Im folgenden also drei offene Briefe von Josef Thoma, gerichtet an Ärzte, Patienten und Behörden (Amtsärzte).


Denkschrift zum Verhalten der deutschen Ärzteschaft während der Coronakrise

Am 19.10.2020 hatte der Präsident der Bundesärztekammer ein denkwürdiges Interview gegeben, in welchem er durchaus unmißverständlich und mit überzeugenden Argumenten davor warnte, der Corona-Pandemie ausschließlich mit permanenter Panikmache und sich von Tag zu Tag steigernder Verängstigung der Bevölkerung zu begegnen. In seinen Aussagen zur zweifelhaften Wirksamkeit von Atemmasken in ihrer bisherigen Anwendung hat er die Bedenken vieler namhafter und in ihrem Beruf ausgewiesener Experten wiederholt und auf fehlende eindeutige Belege zu deren Sinnhaftigkeit hingewiesen.

Unmittelbar im Anschluß an seine öffentlichen Äußerungen kam es in den deutschen öffentlich-rechtlichen und privaten Medien zu einer Diffamierungskampagne, welche außer persönlichen Herabsetzungen und der wortgleichen Wiederholung regierungsamtlicher Verlautbarungen keinerlei fundierte Gegenargumente lieferte. Von nicht oder zweifelhaft qualifizierten Politikern, wurden Rücktrittsforderungen vor allem deswegen erhoben, weil der Präsident der Bundesärztekammer für sich das Recht einer auf ärztlichem Sachverstand und auf persönlicher ärztlich-praktischer Erfahrung gegründeten freien Meinungsäußerung in Anspruch genommen hatte, welche sich im übrigen mit der in den Medien totgeschwiegenen oder diffamierten Meinung vieler Experten deckt.

Statt die längst überfällige Diskussion über die in ihrer Vielstimmigkeit und Absurdität kaum mehr zu überbietenden amtlichen Zwangsmaßnahmen in Kreisen der deutschen Ärzteschaft zuzulassen, wurde Klaus Reinhard von Funktionären der verfaßten deutschen Ärzteschaft zu einem entwürdigenden öffentlichen Dementi gezwungen und die Glaubwürdigkeit der deutschen Ärzteschaft dadurch nachhaltig beschädigt.

Dies ist der letzte Höhepunkt des beschämenden Verhaltens eines Großteils der deutschen Ärzteschaft während dieser Krise.

Hauptaufgabe des Arztes ist es, Wissenschaft und Praxis zusammenzuführen und so eine Therapie des ganzen Menschen, eines Wesens mit Leib und Seele, zu entwerfen. Stattdessen hat es die deutsche Ärzteschaft zugelassen, dass in der gegenwärtigen Situation Physiker, Biologen, Statistiker und durch nichts als ihren grenzenlosen Geltungsdrang qualifizierte Politiker Therapiestrategien entwickeln, die eher einem Krieg gegen die Bevölkerung statt einem Kampf gegen einen Krankheitserreger gleichen.

Dabei wird von vielen Kollegen hinter vorgehaltener Hand zugegeben, daß zum Beispiel der Begriff „Neuinfektion“ eine bewusst irreführende Bezeichnung für lediglich ein positives Corona-Testergebnis ist — von Medien und Politik absichtlich verbreitet, um eine in Angst und Schrecken getriebene Bevölkerung empfänglich zu machen für sich ständig steigernde und rational kaum mehr zu rechtfertigende Gängelungen und die Einschränkungen bürgerlicher Grundrechte. Die politische Begründung des Berliner Innensenators für das von ihm geforderte Verbot einer Demonstration kritischer Bürger sollte inzwischen bei jedem denkenden Menschen grundlegende Zweifel an der Rechtfertigung vieler grundrechtseinschränkender staatlicher Maßnahmen geweckt haben.

Wir wissen sehr wohl, daß ein positiver Corona-Test nicht gleichbedeutend ist mit Krankheit oder der Gewissheit, krank zu werden.

Wir wissen, daß die allermeisten Menschen, welche mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, keine oder nur leichte Symptome zeigen.

Wir wissen, daß es keine annähernd zuverlässigen Statistiken darüber gibt, welche der publikumswirksam als „Corona-Todesfälle“ gemeldeten Verstorbenen tatsächlich auf unmittelbare Viruseinwirkung zurückzuführen sind. Es gibt bis heute keinerlei allgemein anerkannte Kriterien für die Beurteilung eines „Todes durch Corona“.

Die als Rechtfertigung für die amtlichen Zwangsmaßnahmen herangezogene Inzidenz von zum Beispiel 50 „Neuinfizierten“/100000 Einwohnern ist völlig willkürlich, ohne jede tiefere medizinische Bedeutung und durch die Anzahl und Selektionskriterien der vorgenommenen Testungen nahezu beliebig manipulierbar. Die veröffentlichten amtlichen Statistiken erfüllen so nicht einmal die Kriterien, welche heutzutage an eine medizinische Dissertation gestellt werden.

Wir Ärzte wissen aus unserer langen Ausbildung um die physiologische und mikrobiologische Problematik von eng ansitzenden, über lange Zeit getragenen Atemmasken. Wir wissen sehr wohl um die unzureichende Begründung für die Maskenpflicht im Freien angesichts eines offensichtlich bereits ubiquitären Virus und auch um die Problematik der Maskenpflicht für Kinder im Unterricht. Und trotzdem finden in der deutschen Ärzteschaft nur wenige den Mut, gegen die Diffamierung der Patienten, die aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen können, aufzustehen oder sich als Anwalt der Kinder angesichts verängstigter Lehrer, Erzieher und Eltern zu verstehen.

Die weitreichenden psychopathologischen Folgen der ständig verbreiteten und sich von Tag zu Tag ins Absurde steigernden Horrorszenarien werden bewusst auch von denjenigen Politikern und Ärztefunktionären, die ansonsten publikumswirksam für eine ganzheitliche Betrachtung der Patienten plädieren, missachtet. Sie werden uns in Zukunft wohl mehr zu schaffen machen als das Virus.

Viele Menschen, die kein akademisches Studium durchlaufen haben oder sich mit klingenden Titeln schmücken, haben eher erkannt als die Repräsentanten der deutschen Ärzteschaft, dass sich die öffentlichen Medien zu einem willfährigen Propagandainstrument der Regierenden gewandelt haben, die es sich, in welchem Auftrag auch immer, angelegen sein lassen, kritische Stimmen, an denen es bezeichnenderweise außerhalb der Ärzteschaft nicht fehlt, entweder totzuschweigen oder durch Diffamierung und Hetze mundtot zu machen.

Oft in diesem Zusammenhang angestellte Vergleiche mit der staatlich gelenkten Jubelpresse der DDR greifen zu kurz. Treffender wäre ein Vergleich mit den Diffamierungs — und Vernichtungskampagnen der Nationalsozialisten. Geforderte und geförderte Denunziation und öffentliche gegenseitige Beschimpfung und Bedrohung sind Folgen dieser geschürten Massenhysterie.

Die deutsche Ärzteschaft wäre aufgrund ihrer ärztlichen Expertise, Ausbildung und Wissensstand und aufgrund des hohen Ansehens dieses Berufsstandes in der Lage, für Aufklärung, Richtigstellung, Beruhigung zu sorgen und so einer verängstigten und einseitig informierten beziehungsweise desinformierten Öffentlichkeit Orientierung und Stütze zu bieten. Stattdessen verzehren sich viele ihrer Funktionäre wie so häufig in der Jagd nach öffentlicher Selbstdarstellung, Pöstchen und klingenden Titeln innerhalb sich weitgehend selbst genügenden Vereinen und Körperschaften.

Anpassungsfähigkeit, politische Geschmeidigkeit, zuweilen recht großzügige finanzielle Abfindungen und der bloße Anschein von Macht und Wichtigkeit, so bedeutungslos diese Attribute im Einzelfall auch sein mögen, sind wichtiger als mit Mut und möglicherweise unter Opferung von Posten und berufspolitischer „Karriere“ den Menschen in dieser schweren Zeit mit ärztlichem Sachverstand und Überblick gegen die veröffentliche Meinung beizustehen.

Die wohlfeilen öffentlichwirksam inszenierten Klagen über die Mittäterschaft und das Mitläufertum deutscher Ärzte im Nationalsozialismus und teilweise auch in der DDR berauben sich durch erneutes willfähriges und kritikloses Mitläufertum eines Großteils der deutschen Ärzteschaft ihrer Seriosität und Glaubhaftigkeit.

Es ist die Pflicht einer verantwortungsbewussten Ärzteschaft, die Menschen vor einer in weiten Teilen außer Kontrolle geratenen politischen Kaste, welche die Bevölkerung in Art von Möchtegern-Feldherrn oder Viehzüchtern („man muss die Zügel anziehen“ (2)) wie eine Herde mal in die eine, mal in die andere Richtung vor sich hertreibt und von Polizei und Militär am Ausbruch hindern läßt, zu schützen — Mut zu machen statt Angst zu erzeugen, Verständnis für sinnvolle Maßnahmen zu fördern statt mit Drohungen und sinnentleerten Verboten Widerstand zu wecken, Ehrlichkeit gegen unseriöse Prophezeiungen und Zuversicht gegen apokalyptische Horrorszenarien zu setzen.

Die Menschen in unserem Land brauchen jetzt mutige und selbstlose Ärzte.

Man kann nur hoffen, dass die deutschen Ärzte ihre Sprache wiederfinden bevor es zu spät ist.

Dr.med. Josef Thoma,
Arzt für Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten
Berlin


Ein offenes Wort an meine Patienten

Sehr geehrte Patientin, Sehr geehrter Patient

Täglich werden Sie in den Medien mit neuen Meldungen über die steigende Zahl sogenannter „Neuinfektionen“ konfrontiert.

Lassen Sie sich bitte durch diese Meldungen nicht in Panik versetzen.

Je mehr Menschen getestet werden, desto mehr positive Testergebnisse erhält man. Das sagt aber nichts darüber aus, wie viele positiv getestete Menschen wirklich krank sind. Bezeichnenderweise wird ja von offizieller Seite nie berichtet, wie viele an Corona „Neuinfizierte“ wirklich krank geworden sind.

Die Grenze von 35 positiv Getesteten (nicht etwa Kranken!) /100000 Einwohner ist völlig willkürlich und ohne jede medizinische Aussagekraft. Sie dient jedoch als bequeme Begründung für immer neue und unsinnigere Repressionen gegenüber einer Bevölkerung, die durch eine falsche und marktschreierische Medien-Berichterstattung in Angst und Schrecken versetzt und bewusst verunsichert wird.

Ein positiver Test, bei dem es übrigens auch eine beträchtliche Anzahl falscher Ergebnisse gibt, besagt nicht, daß Sie krank sind oder krank werden.

Das Corona-Virus ist vermutlich bereits ubiquitär, das bedeutet, es kann, wie übrigens Milliarden von Pilzen, Bakterien und Viren, überall in der Sie umgebenden Luft vorkommen. Das ist völlig normal. Deshalb kann man sich auch nicht auf Dauer vor dem Virus schützen.

Die meisten Menschen merken überhaupt nicht, wenn sie mit dem Virus in Berührung kommen. Auch ist es medizinisch unsinnig, möglichst alle Menschen testen zu wollen. Sie können ja bereits am Tag nach einem negativen Test Kontakt mit dem Virus haben.

Nur der umfassend informierte Patient kann bestmöglich für seine Gesundheit vorsorgen. Informieren Sie sich deshalb nicht nur in den öffentlichen Medien und behördlichen Verlautbarungen. Sie finden auch in den sozialen Medien Beiträge hochqualifizierter Experten, wichtige Informationen und fundierte Meinungen. Auf diese Weise können Sie selber mitentscheiden, wie Sie gesund bleiben.

Mit den besten Wünschen für Wohlergehen

Ihr Dr. Josef Thoma


Offener Brief an die Berliner Amtsärzte

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Gesundheitsdienst,

vor einigen Tagen hat sich der Leiter eines bayerischen Gesundheitsamtes, Dr. Friedrich Pürner, öffentlich kritisch mit der derzeitigen „Corona-Strategie“ der Behörden auseinandergesetzt.

Seine Kritik bezog sich auf die alleinige Heranziehung der Zahl sogenannter Neuinfektionen als Kriterium für immer einschneidendere öffentliche Maßregelungen und Beschränkungen. Stattdessen fordert er die Heranziehung weiterer Parameter, um die tatsächlich von Corona ausgehende Gefahr treffender zu beurteilen. Art und Schwere von eventuell aufgetretenen Symptome sollten zum Beispiel ebenso erfaßt werden wie die Notwendigkeit der Aufnahme in ein Krankenhaus oder in die Intensivstation. Die Maskenpflicht für Kinder sieht der Amtsarzt kritisch. Die Kinder sollten in der Pause normal im Freien miteinander umgehen und spielen dürfen. „Die Kinder brauchen das“, sagt der Vater von drei Kindern (3).

Liebe Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Gesundheitsdienst,

die Stellungnahme Ihres Kollegen aus Bayern ist angesichts der besonderen beamten- und disziplinarrechtlichen Einbindung von Amtsärzten ein einzigartiges Dokument herausragender staatsbürgerlicher Zivilcourage und ärztlichem Verantwortungsgefühl. Es ist in höchstem Maße bedauerlich, daß dieser Mut in deutschen Ärztekreisen eine so seltene Ausnahme bildet (a1).

Unsere verehrten klinischen Lehrer haben 12 Semester lang versucht uns nahezubringen, dass wir Ärzte keine Laborwerte behandeln sondern Menschen aus Fleisch und Blut. Sie wissen, dass die von Politikern als Auslöser für immer neue und irrationalere repressive Maßnahmen als Referenzwert benutzte Inzidenz von 50 „Neuinfektionen“ / 100000 Einwohnern ein völlig willkürlich festgelegter Parameter ohne klare medizinische Bedeutung ist.

Sie wissen, dass der Terminus „Neuinfektion“ nichts anderes bedeutet als ein neuer positive Corona-Test inklusive der falsch positiven Ergebnisse und dass die Zahl dieser angeblichen „Neuinfektionen“ mit der Anzahl der durchgeführten Tests steigt.

Sie wissen sehr wohl, dass ein positiver Corona-Test, für sich genommen, keineswegs bedeutet, dass der Mensch erkrankt ist oder erkranken wird.

Sie wissen, dass es unter anderem weder eindeutige Kriterien für die Notwendigkeit einer Krankenhausaufnahme noch für die Beantwortung der Frage ob ein Patient tatsächlich an oder mit Corona verstorben ist, gibt und dass die täglich neu in den Medien verbreiteten „Statistiken“ das Papier nicht wert sind, auf welchem sie gedruckt wurden.

Der Maskenzwang für Kinder in der Schule und irrationale, kaum einzuhaltende Verhaltens-Vorgaben in Pausen und Unterrichtswechselzeiten stellen oft eine besonders perfide Form der Kindesmisshandlung dar, da sich die Kinder, hilflos und oftmals verängstigt durch Eltern, Lehrer und Medien, nicht adäquat äußern können.

Sie wissen, dass die repressiven Maßnahmen der Politik gegenüber der eigenen Bevölkerung die Ausbreitung des Virus auf Dauer nicht behindern werden und dass diese Entscheidungen nur noch auf politischer Ebene und kaum mehr unter Mitwirkung derer, denen die Fürsorge für die Gesundheit der Mitmenschen aufgrund ihrer Ausbildung, ihres Wissens und ihrer ärztlichen Erfahrung bislang aufgegeben war, getroffen werden.

Stattdessen bedient sich die Politik zum nicht geringen Teil einiger weniger sogenannter Experten, die sich neben eines ungehemmten öffentlichen Geltungsdranges vor allem dadurch auszeichnen, dass sie den letzten leibhaftigen Patienten zu ihrer Assistenarzt-Zeit behandelt haben (4).

Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Gesundheitsdienst, haben nicht nur eine Verpflichtung gegenüber Ihrem Dienstherrn. Mindestens ebenso verpflichtend ist Ihre aus ärztlicher Kompetenz abgeleitete Verantwortung gegenüber der Bevölkerung und den Patienten. Was nutzt es, im Nachhinein auf Gedenktafeln und wohlfeilen Reden das Mitläufertum und die fehlende Zivilcourage eines Großteils der deutschen Ärzteschaft im Nationalsozialismus anzuprangern, wenn sich die Ärzte in diesem Land heute wieder kritiklos dem Diktat der Mächtigen unterwerfen.

Die Politik führt derzeit keinen Krieg gegen das Virus. Sie führt verbal und in der Praxis einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Ein Jahr vor dem nächsten großen Wahlgang verkommen die Menschen immer mehr zur Manövriermasse einer überwiegend auf persönliche politische Profilierung bedachten und wahltaktisch agierenden politischen „Elite“.

Melden Sie sich zu Wort! Jetzt und unmißverständlich!

Helfen Sie mit, der unverantwortlichen Panikmache und der aus mangelhafter ärztlicher Aufklärung geborenen Verängstigung der Menschen in unserem Lande zu begegnen. Nehmen Sie sich Ihren Kollegen aus Bayern, der die drohende Gefahr für seine Stellung und seine Karriere missachtend, großen persönlichen Mut bewiesen hat, zum Vorbild. Solche Ärzte braucht das Land (a2).

Mit kollegialen Grüßen

Dr. med. Josef Thoma, Berlin (5)

Danke, Herr Thoma, bitte bleiben Sie achtsam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Verlinkungen wurden nachträglich durch den Blogbetreiber hinzugefügt.

(a1) Wochen zuvor hatte sich auch der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk kritisch zu den Corona-Maßnahmen zum Einen und der Berichterstattung über das Thema zum Anderen kritisch in der Öffentlichkeit geäußert: „Eine Übersterblichkeit ist weder in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten (Bewohner von Altenpflegeheimen) zu verzeichnen. Die Sterbestatistik (tägliche Sterbefälle) zeigt im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018.“ (6).

(a2) Unter den Tausenden deutschen Medizinern sind es inzwischen Hunderte, welche die sogenannten Corona-Maßnahmen aufgrund der damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen ablehnen und ein sehr großer Teil von diesen ist inzwischen aktiv geworden. Es ist also ein Zerrbild der Medien, wenn der Eindruck erweckt wird, dass es nur ein paar irregeleitete, egomanische Ärzte wären, die sich gegen den Corona-Irrsinn wehren würden. International gesehen geht die Zahl der Kritiker in Weiß aktuell in die Zehntausende (7,8).

(1) 11.11.2020; Onvista; Ärztekammer geht gegen Corona-Leugner unter Medizinern vor; https://www.onvista.de/news/aerztekammer-geht-gegen-corona-leugner-unter-medizinern-vor-411007015

(2) 18.08.2020; ARD-Tagesschau; Merkel zu Coronaregeln: Bei steigenden Zahlen „Zügel anziehen“; https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-deutschland-221.html

(3) 04.11.2020; SZ; Christian Sebald; Amtsarzt legt sich mit dem Freistaat an; https://www.sueddeutsche.de/bayern/aichach-amtsarzt-puerner-kritik-versetzung-1.5104412

(4) 22.10.2020; Marburger Bund; Statement von Dr. Susanne Johna, 1. Vorsitzende dese Marburger Bundes; https://www.marburger-bund.de/bundesverband/pressemitteilung/alltagsmasken-reduzieren-das-risiko-einer-uebertragung

(5) Dr. Thoma, HNO-Spezialist; https://www.dr-thoma-hno-spezialist.de/; abgerufen: 06.11.2020

(6) 01.10.2020; BZ; Keine Übersterblichkeit durch Covid-19: Chef von Gesundheitsamt vergleicht Corona mit Grippe und Hitzewellen; https://www.berliner-zeitung.de/news/keine-uebersterblichkeit-trotz-corona-amtsarzt-fordert-diskussion-ueber-die-mittel-der-pandemie-bekaempfung-li.108672?s=09

(7) 05.09.2020; DOCS4 Open Debate; Open letter from medical doctors and health professionals to all Belgian authorities and all Belgian media.; https://docs4opendebate.be/en/open-letter/

(8) 04.10.2020; Martin Kulldorff, Sunetra Gupta, Jay Bhattacharya; Die Great Barrington Erklärung; https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

(Titelbild) Kind, Schirm, Schutz, Regen; Autor: Gerd Altmann (Pixabay); 19.11.2017; https://peds-ansichten.com/wp-content/uploads/2020/11/child-2956973_1280.jpg; Lizenz: Pixabay License

50 Kommentare

  1. Ich habe eine Frage an die Leser dieses Blogs:

    Wie ist eure Erfahrung?
    Wieviele Menschen, die fest an Corona glaubten, konntet ihr seit März davon überzeugen, dass der Corona-Alarm ein Fake ist?

    Unsere Gesellschaft ist so gespalten, wie ich es noch nie erlebt habe, im privaten, beruflichen und öffentlichen Umfeld ist alles extrem polarisiert.
    Auf der einen Seite die Gläubigen der Zeugen Coronas.
    Auf der anderen die Agnostiker.

    Ich habe in meinem persönlichen Bekanntenkreis nur eine einzige Person, die ich überzeugen konnte, aus dieser Kirche auszutreten, und diese ist ein Familienmitglied.
    Wer einmal in dieser Glaubensgemeinschaft Mitglied wurde, wird dies wohl bleiben.
    Wie ich schon vor Wochen sagte: Mit Zahlen und Kontextualisierung kann man nicht gegen Angst gewinnen. Damit ist nicht nur die Angst vor dem angeblich letalen Virus, sondern die Angst vor Macht-, Geld- und vor allem : Gesichtsverlust gemeint.

    Mein Bekannter, der Allgemeinmediziner, mit welchem ich den hier im Mai veröffentlichten Wortwechsel führte, hat bis zum heutigen Tage nicht einen einzigen Corona-Patienten in seiner Praxis in Berlin gehabt. Und glaubt dennoch Drosten jedes Wort, ist davon überzeugt, in einer gewaltigen Pandemie zu leben.
    Wir müssen dieses Thema meiden, um uns nicht zu entzweien. Aber allein dieses Wissen sät einen Zweifel an der Freundschaft in unseren Herzen. Und so geht es mit so unendlich vielen guten Freunden, Sportkameraden und Arbeitskollegen. Das hinterlässt Spuren. Und ich denke, exakt das ist auch beabsichtigt.

    1. Aus meiner Sicht heraus ist das „Überzeugen“ prinzipiell eine diffizile Angelegenheit. Auch sehe ich bei vielen Menschen nicht DAS „Aufwachen“, allerdings Prozesse, die sich über eher kleine, feine Veränderungen in Wort und Tat manifestieren. Und dies ist auch natürlich und bietet den Menschen Freiraum, eigene Entscheidungen zu überdenken, statt den Druck von einer weiteren Seite aushalten zu müssen.
      Ich meine also, dass das unauffällige aber eben nicht missionierende Aussprechen der eigenen Sichten Erfolg hat, zumindest empfinde ich das in meinem Bekanntenkreis so. Dazu gehört auch die Kunst, das eigene Ego zurückzustellen und in neuralgischen Situationen zu deeskalieren, die Dinge einfach stehen zu lassen, dem Anderen Zeit zur Reflexion zu geben. Der hier ist von mir: „Erwarte nichts und du bekommst alles.“
      Herzlich, Ped

      1. Wenn ich Menschen neu kennenlerne und sich die erste Gelegenheit ergibt, sage ich, dass ich zum Thema Corona und zu vielen anderen Themen eine abweichende Meinung habe. Mehr sage ich von mir aus nicht. Meistens bleibt das dann so im Raum stehen. Ich gehe mit meiner Meinung nicht hausieren. Ich rede darüber nur, wenn ich explizit gefragt werde oder drohe über Gebühr beeinträchtigt oder vereinnahmt zu werden.

        Menschen, die mir nahe sind, versorge ich wohldosiert mit Aufwachartikeln. Die Artikel hier im Blog, besonders die offenen Briefe sind oft erste Wahl. Ich frage nach, ob die Artikel auf Interesse gestoßen sind. Weitere Artikel sende ich erst, wenn ich ein ermutigendes Signal erhalten habe.

        Ich habe nicht den Anspruch, andere zu überzeugen und zwar weder durch Argumente – das geht bei diesem angstgeladenen Thema ohnehin nicht – noch durch Emotionen. Ich schaffe aber Gelegenheiten, in aller Ruhe Selbstreflexion zu betreiben und in sich hineinzufühlen, ob man sich so, wie man sich erlebt wirklich gefällt. Wenn daraus ein Eigenantrieb resultiert, mehr zu erfahren, stehe ich für einen Gedankenaustausch auf Augenhöhe zur Verfügung.

      2. Genau so sieht es momentan zwischen den Menschen aus. Viele wollen alles glauben und ihrem (manipulierten) Glauben folgen, leider auch bis zum bitteren Ende.
        Viele zweifeln und er- fühlen dass etwas im Staate Dänemark fault und stinkt, aber fügen sich ihrem Herden-Schicksal als Humankapital an, der für sie erzeugten Matrix leben zu wollen.
        Andere wiederum können und werden sich nie in einem Leben der Lügen und innerhalb der Matrix wiederfinden wollen.
        Habe seit einigen Wochen ein Atest keine Maske tragen zu müssen und damit ich diejenigen Mitmenschen nicht noch tiefer in ihre Panik treibe wenn ich an Orten mit Maskenpflicht bin, trage ich ein zwar natürlich unsinniges Kinnvisier, aber als ein Beruhigungszäpfchen tut es meiner Erfahrung nach seinen unsinnigen Sinn. Was ich zu meiner Freude und als eingermaßen optimistisch feststellen musste, ist die Tatsache dass ich das Atest bisher nur einmal vorzeigen musste und total entgegen meiner Erwartungen, bisher in allen Läden und Orten von den dort beschäftigten Mitmenschen absolte Toleranz und Verständnis für mich entgegen gebracht wird.
        Es wird tatsächlich mehr Toleranz „gelebt“ als ich zu wagen gehoft habe.
        Anderer seits muss ich auch anfügen dass ich bisher nur einer Dame begenet bin die auch ein Atest hat und komischer Weise genau aus gleichem Grund auch das gleiche Visier trägt, viel zu wenige sind wir 🙁
        Auch habe ich verlässliche Informationen von Freunden und Bekannten dass die gesundheitsgefährdende Maskenpflicht in Schulen und Kindergärten (für die Mitarbeiter), oft aufgeweicht und umgangen wird. Leider sind das aber auch nur die Früchte einger sehr weniger mutiger Mitmenschen die leider viel zu wenig vorkommen, aber man kann in diesem momentanem Wahnsinn, ihnen nicht genug dankbar zu sein.
        Es scheint, so wie sich die große Masse an den Wahnsinn gewöhnt, so gewöhnt sich auch ein nicht zu vekenneder Teil unserer Mitmenschen daran, nicht alles mitzumachen und auszuleben.
        Etwas Hoffnung in den absolut dunkelnsten Zeiten der Menschheit.
        LG an alle!

    2. …nicht einen Einzigen!

      Die Lämmer irren in ihrem Pferch aufgescheucht umher und blöken jeden an, der ihnen die Tür zeigt. Es ist grotesk, zu beobachten, wie sie den Ausgang verweigern.
      Ich habe mir gestern 4 Stunden Livestream angetan, in dem Bodo und Samuel und noch 2 andere den herrschenden Irrsinn dokumentieren.
      Meiner Meinung nach, ist alles erzählt, alles liegt offen auf dem Tisch. Wer jetzt nicht von selber den Ausgang benutzt landet auf der Schlachtbank.
      Und ich betrachte das Gemetzel lieber aus der Ferne.

      1. @Himbeertoni
        „Und ich betrachte das Gemetzel lieber aus der Ferne.“

        Wie wollen Sie dem Gemetzel entgehen? Wir sind Alle betroffen, ob kritisch oder corona-gläubig. Ich weiß nicht, wie man da entkommen könnte. Die Tatsache, dass man nicht dem naiven Glauben anhängt „mit dem Impfstoff wird alles gut“, macht die Sache eher schlimmer. Beim Betrachten des neuen IfSg, das nächste Woche garantiert verabschiedet wird, weiß man, dass die Diktatur fertig ist. Die Mehrzahl meiner Umgebung ist aber immer noch überzeugt (nach mehr als 8 Monaten), dass die „Maßnahmen“ nur temporär sind.

        1. Glaube versetzt Berge, heißt es. Oder anders: Realität ist/wird, was meinem Glauben entspricht. In der Quantenphysik sagt man, ein Objekt manifestiere sich „erst“ durch seine Beobachtung. Das Geistige ist demanch entscheidend. Deswegen beobachte ich auch das Gemetzel aus der Ferne, denn es ist nicht mein Glaube, ist nicht meine Realität. Es ist bewiesen, dass Menschen gestorben sind, weil sie so sehr daran geglaubt haben zu sterben. Umgekehrt trifft das aufs Leben zu. Und viele Menschen glauben eben an den Tod als ans (ewige) Leben. Das Resultat ist bekannt.

    3. @Christian Reichhoff
      Bei mir das Gleiche: keinen Einzigen. Aber das habe ich auch nicht wirklich erwartet. Denn jeder hat das Gefühl, für „das Richtige“ bzw. „die Wahrheit“ „zu kämpfen“ und damit ist die Debatte hoffnungslos emotionalisiert und von Aggressionen beladen. Es geht ja auch um viel: für manche um ihre Angst vor dem Tod, für andere um ihre Existenz und wieder andere um den Zustand unserer Gesellschaft. Schnittmengen möglich.
      Zumindest gelingt es mir von Zeit zu Zeit (unter Zuhilfenahme meines medizinischen Titels), sehr ängstliche Patienten etwas zu beruhigen und z.B. zu motivieren, wieder rauszugehen, soziale Kontakte aufzunehmen oder die Kirche zu besuchen, wenn ihnen das fehlt. Diese monatelange Angsterzeugung ist m.E. eins der größten Verbrechen in dieser ganzen Thematik. Schande über die Verantwortlichen in den MSM!!

      1. Ich habe jahrelang isoliert gelebt. Das kommt mir derzeit sehr zugute. Mich kann die Angst nicht erreichen, weil dafür bei mir schlicht die Anknüpfungspunkte fehlen. Ich nutze beide Gehirnhälften – ein weiterer riesiger Pluspunkt. Ich weiß um die Bedeutung des Bauchhirns und Intuition. Insgesamt bin ich damit relativ privilegiert. Die Antwort, was „richtig oder falsch“ ist, kommt aus mir selbst. Damit bin ich weder manipulierbar noch auf intellektuelle Leistungen Dritter angewiesen. Ich bin sehr froh und dankbar, gewissermaßen auf einer Arche Noah zu sein, während es ringsumher stürmt, blitzt und schäumt. Ich werde nicht untergehen, weil ich nicht zu verwirren bin. Ich will/muss niemanden überzeugen, weil ich selbst überzeugt bin. Ich ruhe in mir selbst. Dies ist das Geschenk Gottes, wenn man ihn bejaht.

    4. Ich konnte bis dato niemanden überzeugen, der ernsthaft gläubig war. Was ging war meiner Mutter Informationen zukommen zu lassen, die sie vorher nicht hatte. Aber sie war schon kritisch.

      Aus meiner Sicht ist das hier keine Frage nach Corona. Es ist eine Frage nach der Glaubwürdigkeit zuerst von ARD und ZDF – sprich Tagesschau und Heuteshow. Verzeihung – Journal.

      Ich begreife das Problem ausgehend von der Idee gesellschaftlicher Mythen, die als Identitätsstiftend wirken. Insbesondere alle Religionen funktionieren so, alle Nationalstaaten ebenfalls. Aber im Prinzip können soziale Gemeinschaften überhaupt nicht ohne existieren. Es geht mit dem Mythos los, dass wir uns alle nicht gegenseitig fressen werden. btw soziale Mythen funktionieren prinzipiell unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt. Gesellschaftliche Mythen sind Thema im Posthum von Rolf Peter Siverle erschienenen Buch Finis Germania (das wurde geächtet wegen der Bezeichnung von Auschwitz als gesellschaftlichen Mythos) oder im Buch des jüdischen Historikers (?) Yuval Harari (dort ziemlich am Anfang als ‚Legende von Peugeot‘).
      Gibt man einzelne gesellschaftlicen Mythen auf, dann hat man sofort ein gewaltiges soziales Problem – man fällt aus der entsprechenden Gemeinschaft, manchmal sind das auch mehrere Gemeinschaften. Und das ist hier das Problem.

    5. Tja, zu der Frage: eigentlich keinen.

      Aber ich bin auch nicht der große Überzeuger.

      Aber ich stelle andererseits fest, dass einige Menschen in meinem Umfeld von deren früheren, stillschweigend mittragenden Haltung abgekommen sind und inzwischen deutlich ihre Meinung sagen. Menschen, die sich vorher vielleicht nicht weiter gekümmert haben und gedacht haben, das würde von allein vorüber gehen, sehen sich getäuscht und empfinden das anfangs für sie vielleicht nur Unangenehme inzwischen als echte Zumutung.

      Die Spaltung und der tiefe Graben zwischen den „Fronten“, ist ja von den Handelnden bewusst erzeugt worden. Es kommt nicht von ungefähr, dass aus Politiker-Mund die Stichworte für echte Hassrede, ja, sogar für Gewalt gegen Andersdenkende kommen. Es ist ja kein Zufall, dass das Anders-Denkende ganz gezielt als gefährlich und schädlich dargestellt werden. Skeptiker und Kritiker werden ganz gezielt öffentlich abgekanzelt, ja, abgeurteilt, um die Stimmung für ein rigoroses Dafür-Sein zu schaffen – oder eben als Schädling, moralischer Verbrecher, Unmensch zu gelten. Ganz gezielt wird das angeblich verantwortungslose Handeln in die Nähe von Mord oder zumindest fahrlässiger Tötung gerückt um maximale Emotion und Empörung zu erzeugen.

      Indem dieser Graben so tief gemacht wurde, ist das wechseln von der eine Seite zur anderen ohne einschneidenden Impuls wohl kaum möglich. Nicht jeder sieht das Elend in den abgesperrten Altenheimen persönlich oder hat aktuell Angehörige dort. Nicht jeder ist mit Kindern konfrontiert, die unter Maskenzwang und Angst-Atmosphäre direkt und sichtbar leiden. Nicht jeder ist direkt durch wirtschaftliche Existenzvernichtung bedroht wie inzwischen viele Veranstalter und Künstler und Gastronomen, etc.

      Ich denke, entweder war man schon vorher kritisch gegenüber der Machtelite eingestellt, hat schon vorher der Lücken- und Lügen-Presse misstraut, hat man sich schon vorher bemüht, vielfältige Informationen einzuholen und auch hinter den Vorhang zu blicken – oder man war eben vorher das typische „Schlafschaf“, das tagesschau und heutemitwetterkarte als quasi-biblische Offenbarungen ansieht. Letztere wird man kaum überzeugen können, da dahinter eine verinnerlichte Grundhaltung steckt: kindliches Vertrauen in Amtspersonen und Autoritäts- und Obrigkeitshörigkeit. Laut dem Milgram-Experiment ist dieser Charakter der verbreitetste Charakter – und da können sich die Leute noch so sehr anders sehen wollen – es ist doch so.

      Also: entweder war man vorher schon distanziert bis kritisch, oder man erfährt massive Einbußen bis hin zu Existenzbedrohung durch die Maßnahmen um ins Lager der Kritiker zu kommen – ansonsten bleibt man bei seinem Glauben an das fast nur Gute in der Welt und insbesondere an das nur Gute bei den Eliten, frisst denen aus der Hand und glaubt jede noch so eklatante Verdrehung und Falschdarstellung.

      Aber ich halte die Lage trotz dieser Einschätzung nicht für hoffnungslos. In jedem Menschen steckt die Chance zur Veränderung.

  2. „Erwarte nichts…“ ist ein buddhistischer Klassiker, der in die moderne Psychologie Einzug gehalten hat.

    Das ist allerdings keine Einbahnstrasse, denn auch wenn ich selbst nicht erwarte, dass mein Gegenüber sich von mir überzeugen lassen könnte (was ich explizit nicht ERWARTE, aber jedermann hofft es doch insgeheim; das Ego…) – so ist es in vielen Bereichen nicht mehr möglich, auch subtil seine Meinung zu äußern. Egal, ob Corona, Trump oder die US-Wahlen – eine Meinungsvielfalt, oft und gern als DIE demokratische Grundvoraussetzung verbal artikuliert, ist schlicht nicht mehr erwünscht. Der Merkelsche Imperativ des „Alternativlosen“ hat sich im Denken vieler eigentlich sehr kluger Mitmenschen manifestiert.

    Das äußert sich von der Floskel „Bleiben Sie gesund!“ (Im Freundeskreis: „Ich hoffe, Euch geht es allen gut!“ – bis hin zu „Was sind WIR alle froh, dass Trump weg ist!“

    In dem Moment, wo hier auch nur subtil angedeutet wird, dass eine abweichende Meinung vertreten wird, müßte der Korridor des Alternativlosen, also des qua definitio Undenkbaren!, verlassen werden.
    Das ist offensichtlich für viele ein unüberwindbarer kognitiver Dissens, gegen den augenblicklich vorgegangen werden muss.

      1. „Der ist noch nicht weg!“

        Was würden wir nachher darum geben, dass Trump doch geblieben wäre. Wenn Biden Präsident wird, hat die Globalkontroll-Riege der Milliardärs-Philanthropen zusammen mit China völlig freie Hand. Russland hält sich da raus. Sieht man an deren Mitmachen beim Covid-Pandemie-Fake.
        Trump hat noch gebremst. Ohne Trump werden die Negativentwicklungen endlich mit Siebenmeilenstiefeln fortschreiten. Die „global shapers“ haben dann völlig freie Hand.

        1. @Christian Reichhoff, @Albrecht Storz

          Mit „Der ist noch nicht weg“ meinte ich, dass noch nicht entschieden ist, wer die Wahl gewonnen hat, auch wenn die Presstitutes was anderes behaupten.

          Analitik vergleicht die Situation in den USA mit Venezuela. Zitat: „Das ist exakt das Guaido-Szenario aus Venezuela: Wir lassen die Presse einen Präsidenten ausrufen und bestätigen das durch ausländische Regierungen und schaffen uns so die Realität, die wir haben wollen.“

          Lesen Sie Analitiks Artikel, dann wissen Sie, wie es gemeint ist.

          1. Ja, doch kann man das viel weiter erfassen. Auch die „Pandemiebekämpfung“ hier und anderswo läuft genau nach dem gleichen Muster. Im international verflochtenen politisch-medialen Komplex wird eine virtuelle Gegenwart erschaffen, die erst durch den Glauben daran – und das betrifft die Befürworter wie die Ablehnenden gleichermaßen! – zur Realität wird. Gleiches gilt für das Bild der Zukunft. Wenn wir an die Dystophie glauben, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch eintritt.
            Hier hatte ein Forist seine Überraschung zur Reaktion von Menschen kundgetan, nachdem er ein Attest erhalten hatte. Offensichtlich wirkte der Forist – weil entspannter – anders auf die Mitmenschen und die spiegeln das.
            Die Beeinflussung der Menschen, insbesondere sie glauben zu machen, dass die virtuelle Realität auch immer real ist, ist ein universelles Konzept von Macht, um die Denkhorizonte einzuschränken und in diesem eingeschränkten Rahmen Konzepte vorgeben zu können.
            Herzlich, Ped

            PS: Bzgl. Ihrer Anfrage: Keine Ahnung, was die Kommentarfunktion tut, wenn diese die Zeilenumbrüche entfernt, derzeit auch keine Zeit das näher zu untersuchen, sorry.

          2. @Ped

            Danke für die Ergänzung!

            „und das betrifft die Befürworter wie die Ablehnenden gleichermaßen!“

            Das ist das Perfide daran. Sobald wer auch immer den hingeworfenen Broken positiv oder negativ aufgreift, wird das Narrativ zur Realität, den jeder, der von den negativen oder positiven Reaktionen erfährt, wird sich denken, dass diese angebliche Realität tatsächlich existieren muss, sonst würde sich doch niemand so damit auseinandersetzen, als wenn es wirklich real wäre.

            Was die verschwundenen Zeilenumbrüche angeht, solange das nur die Vorschau betrifft, ist das kein wirkliches Problem.

          3. @Ped

            Im international verflochtenen politisch-medialen Komplex wird eine virtuelle Gegenwart erschaffen, die erst durch den Glauben daran – und das betrifft die Befürworter wie die Ablehnenden gleichermaßen! – zur Realität wird.

            Siehe dazu fragdenstaat.de

    1. Das ist offensichtlich für viele ein unüberwindbarer kognitiver Dissens, gegen den augenblicklich vorgegangen werden muss.

      Deswegen äußere ich mich äußerst selten verbal und direkt, sondern wenn überhaupt, mit Verzögerung (wenn der Adrenalinspiegel des Gegenüber gesunken ist). Darüber hinaus ist mir aufgefallen, dass eine entschiedene, sozusagen alternativlose Kommunikation meinerseits – die substanzlosen / nicht substantiierten Widerspruch nicht zulässt – Wunder wirken kann. Offenbar ist der Überraschungseffekt, dass ich mich traue mich selbst zu vertreten, dermaßen stark, dass dann sehr oft allgemeine Sprachlosigkeit herrscht.

      Oft wird ja darauf abgestellt / abgezielt, dass das Gegenüber Schwächen hat, dies es verteidigen muss, z.B. seinen Arbeitsplatz. Folglich überlegt sich jeder, ob er den Mund aufmacht, wenn er weiß oder ahnt, dadurch Nachteile zu haben. Wenn aber das Auszusprechende durch einen Dritten erfolgt, der davon nicht betroffen und nicht bedroht ist, und dort dann die „volle Breitseite“ kommt, Gegenfeuer aber nicht kanalisiert werden kann, da der Gegner nicht zu adressieren ist, kann folglich kein Treffer gelandet werden: das Gegenüber beginnt nachzudenken, meidet die Konfrontation oder gibt sich versöhnlich / einsichtig.

      Aus meiner Sicht ein Teil der Kunst des Krieges. Denn es geht darum, die Auseinandersetzung zu beenden. Am günstigsten scheint dabei die Einsicht / Erkenntnis, sie gar nicht erst zu beginnen. Ist sie aber unvermeidlich, sollte der Schlag hochpräzise und blitzartig sein. Damit ist keinesfalls Vernichtung gemeint, sondern die Schaffung einer Situation, in der das Gegenüber zur Besinnung kommen kann. Das Gegenüber wird so erkennen, dass die Fortzsetzung seiner Aggression unweigerlich sein eigener Nachteil ist. Er hat keine Chance, zu obsiegen. So funktioniert auch Aikido.

  3. Es bleibt also bei Platos Höhlengleichnis.

    In 2000 Jahren hat sich trotz „Aufklärung“ dann doch nichts Grundlegendes geändert.


    So ist das. Es ist also etwas in uns, das wir erst einmal als natürlich akzeptieren dürfen. Etwas, das tief in uns, in unserem emotionalen Hirn, unserem limbischen System wie auch Reptilienhirn steckt. Etwas das per se erst einmal immer gewinnt und wir nicht als böse betrachten dürfen.
    Verstehen (nicht verstricken) bedeutet eben verstehen vor allem auf dieser Ebene. Wenn wir dann immer wieder rational argumentieren, sind wir – natürlich emotional – frustriert, dass wir damit den Anderen auf seiner emotionalen Ebene nicht erreichen. Das gilt es erst einmal zu erkennen.
    Damit stellt sich die Aufgabe, Andere emotional (!) zu gewinnen, Vertrauen zu schenken,sich selbst zu öffnen (und damit verletzbar zu machen!) und auf diese Weise Ängste abzubauen.
    Leicht gesagt …
    Herzlich, Ped

  4. Wieder was zum „Intensivstationen-Belegungs-Drama“.

    Es ist ja aus dem deutschen DIVI Intensivregister klar ersichtlich, dass sich die Belegung der Intensivbetten durch die angeblichen Covid-19-Fälle überhaupt nicht ändert – nur wird ein immer größerer Teil der gleichbleibenden Belegung als „Covid-19-Fall“ ausgegeben. Sprich: durch Testung werden aus allen möglichen Kranken und Verunfallten „Covid-19-Kranke“ gemacht.

    https://www.intensivregister.de#/intensivregister , auf Zeitreihen klicken, blaugraue Fläche in Grafiken c und d.

    Nun wird interessanter Weise genau das gleich auch in der Schweiz durchgezogen:

    https://icumonitoring.ch , auf „National Trends“ klicken Grafiken.

    Hier fällt mir zweierlei auf:
    auch dieses Register wird erst seit Anfang des Jahres geführt. Nur so ist erklärlich, dass alle Kurven von Null ansteigen.
    Aber das andere ist noch spannender: man sieht in der rechten Grafik ganz genau, wie die Anzahl der „Covid-19-Patienten“ (grüne Kurve) im genau gleichen Maße ansteigt, wie die Anzahl der Nicht-Covid-19-Patienten (orange Kurve) abnimmt.
    Deutlicher kann man die „Umwidmung“ von Verunfallten oder Kranken zu „Covid-19-Fällen“ nicht dokumentieren. In den Kommentaren wird diese unübersehbare Tatsache mit der fadenscheinigen Begründung erklärt, die Krankenhäuser würden fällige Operationen verschieben um Plätze für Covid-19-Opfer freizumachen.

    Es ist schon interessant zu sehen, wie die Hysteriker immer gleich Erklärungen aus dem Ärmel schütteln können, wenn ihre Narrativ nicht hinhaut.

    Einige andere Sachen bei dieser rechten Grafik sind sehr erklärungsbedürftig.

    Aber immerhin [Ironie!]: die Schweizer bekommen wenigstens eine Erhöhung der Intensivbetten-Belegung hin – was den Deutschen bisher einfach nicht gelingen will.

    1. Man möge mir verzeihen, falls der Artikel schon verlinkt wurde.
      Auf Rubikon hat Thilo Gräser zum Thema Intensivbetten eine sehr schöne Arbeit abgeliefert.
      Kann ich wirklich allen nur wärmstens an Herz legen, u.a. weil sie auch (belegbares) Diskussionsmaterial liefert, von hochinteressanten Hintergründen, die Jahre zurückgehen, gar nicht zu reden.

  5. @Christian Reichhoff

    Ich glaube nicht, dass ich jemanden überzeugt habe, bestenfalls habe ich einige Leute soweit irritiert, dass sie ihrer Sache nicht mehr so sicher sind.
    Dafür habe ich aber damit, dass ich mit meiner Ansicht in die Offensive gegangen bin, eine ganz andere Erfahrung gemacht:

    So haben mich z.B. einige Leute aus dem Arbeitsumfeld, von denen ich das nicht für möglich gehalten hätte, damit überrascht, dass sie gut informiert sind und die Dinge logisch und differenziert betrachten, während die Anderen, die ich immer für so klug gehalten hatte, offenbar gar nichts kapiert haben. Das zeigt, dass ich einige Leute völlig falsch eingeschätzt hatte, was wiederum eine Umorientierung der Kontakte zur Folge hat, was man eigentlich in diesen verrückten Zeiten gar nicht gebrauchen kann.

    Wenn hier immer wieder gesagt wird, dass die Leute nicht mit Fakten zu überzeugen sind, sondern mit Emotionen, kann ich dem nicht folgen. 1 + 1 = 2 und Gras ist grün, das sind Tatsachen, denen argumentativ schwerlich zu begegnen ist. Ebenso kann man auch auf dem argumentativen Corona-Schlachtfeld Beweise vorlegen, die man nicht wegdiskutieren kann. Genau das macht Ped hier auch und ich habe hier die ganze Zeit noch (so gut wie) keinen gesehen, der es gewagt hätte, mit Argumenten gegen Peds Ausführungen anzugehen. Warum ist das so? Weil es keine schlüssigen Gegenargumente gibt. In solchen Fällen gehen die Leute dazu über, anstatt zur Sache zu argumentieren, persönlich zu werden, zu diffamieren und möglichst die Integrität des argumentativen Gegners zu beschädigen, das sehen wir jeden Tag im Mainstream. Immer wieder beliebt, vor allem in Geschäften, ist auch der Spruch: „Das diskutiere ich nicht!“, wenn die Argumente fehlen.

    Die Gegenseite ist eigentlich in einem erbärmlichen Zustand, wie Reiner Füllmich unlängst geäußert hatte. Sie könnten einem fast leid tun, wenn sie nicht so niederträchtig wären. Noch haben sie die Staatsmacht hinter sich, aber nicht mehr lange, es bröckelt an allen Ecken und Enden.

    1. Es gibt immer wieder Gegenargumente, nicht nur moralische. In ruhigeren Gesprächen erreichen mich auch von der Gegenseite Hinweise, Dinge, die ich so noch nicht bedacht habe. Diese kann ich dann erst nach eingehender Recherche widerlegen – oder auch nicht.
      Z.B hatte ich heute gerade das Gespräch hinsichtlich der Intensivbetten.
      Hier wurde als Begründung für die gleichbleibende Auslastung bei steigendem Covid-Patientananteil gesagt:
      „Ja, die Kliniken müssen einen gewissen Prozentsatz an Intensivbetten frei halten, deshalb ist der Gesamtauslastungsstand gleich. Zusätzlich braucht man für Coronapatienten mehr Personal, mehr Schutzausrüstung. Das geht aber Zulasten anderer Patienten und bedeutet jetzt schon in einigen Kliniken bevorstehende Triage-Entscheidungen“.

      Ich musste dazu zwei Telefonate führen, um mir von zwei befreundeten Klinikchefs (1x Helios, 1x „Landesreserveklinik“) bestätigen lassen, dass dem nicht so ist.

      Aber erst mal ist das ein genauso gutes oder schlechtes Argument, wie meine eigenen, denn es ist nicht ad hominem und erst im 2. Schritt moralisch.

      Will sagen: Es gibt Argumente, aber sich wieder und immer wieder an die Arbeit der Recherche zu machen, um nachzuweisen, das Corona in etwa einer kräftigen Influenza agiert, hält uns davon ab, uns damit auseinanderzusetzen, warum wir derart über den Löffel gezogen werden.
      Und es spaltet weiterhin.

      Beides ist das Ziel der Eliten. Divide et impera.

      PS:
      Der Nachweis ist spätestens seit Ioannidis vollendet.

      1. Es tut mir Leid, aber diese von Ihnen „untersuchte“ Begründung ist auch ohne Anrufe bei befreundeten Klinikchefs als Unsinn zu erkennen.

        1) herrscht angeblich eine Seuche. Wer unter der Annahme einer solchen Ausnahmesituation trotzdem ganz normale Gesundheitssstandards wie etwa die Aufrechterhaltung von 30% freie Intensivbetten fordert, ist nicht ganz dicht. Entweder haben wir eine Seuche – und dann wäre halt alles schwieriger – oder wir haben sie eben nicht, und dann kann man ganz normal weitermachen. Dass die Engepässe aber heute alle administrativ künstlich geschaffen sind, zeigt schon der Hinweis auf mehr Personal und mehr Schutzausrüstung – angesichts eines stinknormalen Virus. Und dieses „Triage-Geschwätz“ ist unerträglich. Viele alte Menschen am Lebensende wären froh, wenn sie per solcher „Triage“ von der Apparatemedizin verschont in Ruhe und Frieden sterben könnten. ich auf alle Fälle wollte nicht beatmet in einer Fabrikatmosphäre sterben müssen.

        Lesen Sie mal hier: https://www.rubikon.news/artikel/missbrauchte-intensivbetten

        2) werden wir alle flächendeckend belogen bezüglich der Intensivbetten-Auslastung. Schauen Sie sich doch mal die nackten Zahlen an – nicht die verlogenen und verbogenen.

        Bitte hier:

        https://www.intensivregister.de#/intensivregister
        auf „Zeitreihen“ klicken, die Grafiken c und d, Belegung der Intensivbetten: es ändert sich nichts durch „Covid-19! NICHTS!

        Sind Sie unfähig, sich unabhängig zu informieren, Kurven ohne Anleitung korrekt zu interpretieren – oder warum sprechen Sie von einem „Argument“ wenn jemand schlicht eine Fehlwahrnehmung in Worte fasst?


        Schlecht aus den Federn gekommen, Albrecht? Sachlich – wie immer – erste Sahne, aber hier übergriffig gegenüber dem Foristen. Stellen Sie sich vor, er wäre ein „Corona-Gläubiger“ (was er ja nicht ist). Was glauben Sie, ob und wie Ihre Inhalte ihn dann erreichen?
        Herzlich, Ped

        1. @Albrecht: Exakt das ist es, was ich vermeiden möchte.

          Jemand bringt ein Argument, was sich hinsichtlich von Zahlen weder be- noch widerlegen lässt. Die Belegung der Betten ist lesbar und selbstverständlich kenne ich sowohl diese als auch alle hier verlinkten Artikel dazu. Aber ob es eine Anweisung dazu gibt, die Zahlen konstant zu lassen, kann ich dort jedoch nicht erkennen.

          Daraufhin zweifle ich nicht wortreich an den kognitiven Fähigkeiten des Gegenüber, sondern zeige ihm, dass ich seine Gedanken ernst nehme und ich dazu erst nach weiterer Recherche etwas sagen kann.

          1. Herr Reichhoff, Ich glaube, Sie sehen nicht so ganz meinen Punkt:

            Der, der das Argument bringt, behauptet ja dabei, dass es eine Seuche gäbe, einen Ausnahmezustand. Gleichzeitig legt er aber an die Bedingungen, zB die Intensivbettenauslastung, Kriterien an, wie wenn es eben gar keine Ausnahmesituation gäbe, nämlich dass die Situation durch Gegensteuerung voll im Grünen Bereich gehalten werden kann.
            Dieser Ansatz ist in sich widersinnig:

            Entweder es gibt eine Ausnahmesituation – dann kann diese aber nicht mit völlig normalen Maßnahmen kompensiert werden. Denn sonst ist es ja auch keine Ausnahmesituation.

            Oder es gibt eben keine Ausnahmesituation – und dann ist sowieso das Gespräch hinfällig.

            Die Behauptung geht ja letztlich so:

            wir hätten eine Seuche im Land. Aber dass das nicht dramatisch erkennbar wäre läge daran, dass durch ganz normale Maßnahmen die Katastrophe bisher verhindert hätte werden können.

            Wenn wir aber nicht durch drastische Maßnahmen wie Maske und Distanz etc. die Ausbreitung eindämmen könnten, käme bald die Triage.

            Tut mir leid, aber diese Argumentation ist schlicht unredlich.

            Erstens kommt nach nach den aktuell eingeführten „Maßnahmen“ (die sich hauptsächlich auf die Abwehr einer imaginierten Gefahr beziehen, wenn man zB für die Pflege von positiv-Getesteten erhöhte Schutzausrüstung verlangt) erst einmal noch ein halbes Dutzend weiterer Möglichkeiten, was man bei einem tatsächlichen höheren Bedarf für Intensivbetten tun könnte – und dann erst ganz lange, lange viel, viel später diese „Triage“ die man mit Feldlazaretten im ersten Weltkrieg in Verbindung bringt –

            und zweitens ist dass das Argument des Klatschens in die Hände auf dem Champs Elysee weil man dadurch die Elefanten fernhalten würde. Und wie man doch sähe würde es ja auch wirken.

            Und an der Stelle: das Argument mit der erhöhten Schutzausrüstung bei der Pflege von Positiv-Getesteten ist der helle Wahnsinn angesichts aktueller Überlegungen, positiv getestetes Pflegepersonal TROTZDEM einzusetzen!

            Wissen was das wirkliche Problem ist? Dass die Diskussion mit Wahnsinnigen keinerlei Logik folgen kann. Was soll man sich da mit „Argumenten“ rumschlagen?

          2. Wenn ich das noch anfügen darf: Aus meiner Sicht ist es so, dass derjenige, der eine Behauptung (These) aufstellt, diese zu belegen hat, nicht diejenigen, denen diese Behauptung vorgehalten wird.

            Solange solch eine Behauptung unbewiesen bleibt, ist es eben nur eine Behauptung, oder weniger höflich ausgedrückt, Gelaber oder Geschwätz. Es ist einfach Zeitverschwendung, so etwas zu widerlegen. Da reibt man sich unnötig auf, was nicht selten das Ziel von solchen Schwätzern ist, um die Ressourcen des Gegenübers zu binden.

        2. Vielleicht habe ich den Begriff „Argument“ bei Herr Reichhoff fehlgedeutet.

          Ich unterscheide zwischen Argument und Behauptung. Für mich wäre das zitierte „Argument“ eben eine Behauptung bei der a) erst einmal die angenommenen Voraussetzungen überprüft werden müssten und b) die Schlussfolgerungen bezüglich ihrer logischen Stimmigkeit untersucht werden müssten.

          Vielleicht wirkt deshalb meine Replik etwas überzogen. Aber ich bitte auch darum: wir müssen doch auch streiten können. Wir sind doch erwachsene Menschen, oder? Die „Snowflakes“ dürfen sich gerne in ihren „Safe-Spaces“ tummeln. Aber man kann doch nicht einfach die ganze Welt zu „Safe-Spaces“ erklären.


          😉

    2. Wie sich die Fülle der Organisationen, die heute Unruhen und Gewalt in der westlichen Gesellschaft anstiften, auch nennen mag – sei es „Unteilbar“, „Antifa“, „Stopp das Patriarchat“, „Black Lives Matter“ oder „Widerstand gegen Faschismus“ – sie alle sind Kommunisten oder Befürworter kommunistischer Ideen. Die gewalttätige Gruppe der „Antifa“ besteht aus Menschen verschiedener kommunistischer Prägung, wie Anarchisten, Sozialisten, Liberalen, Sozialdemokraten und dergleichen.

      Unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung arbeiten diese Gruppen unermüdlich daran, alle möglichen Konflikte in der westlichen Gesellschaft zu schüren. Um ihr eigentliches Ziel zu verstehen, braucht man nur einen Blick auf die Richtlinie der Kommunistischen Partei der USA an ihre Mitglieder zu werfen:

      „Mitglieder und Frontorganisationen müssen unsere Kritiker ständig in Verlegenheit bringen, diskreditieren und herabsetzen […] Wenn Gegner unserer Sache zu irritierend werden, brandmarkt sie als Faschisten oder Nazis oder Antisemiten. […] Bringt diejenigen, die sich uns widersetzen, ständig mit Namen in Verbindung, die bereits einen schlechten Ruf haben. Diese Verbindung wird nach ausreichender Wiederholung in der Öffentlichkeit zur ‚Tatsache‘ werden.“

      Genau darum geht es im 8. Kapitel des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ mit dem Titel „Wie der Kommunismus Chaos in der Welt verursacht“.

      1. Solche Etiketten wie „Kommunisten“ bringen genauso wenig wie dieses ewige „links“ „rechts“, „rinks“ „lechts“.

        Damit lenkt man nur von der eigentlichen Sache ab und SPALTET den Widerstand.

        Teile und Herrsche

        1. @Albrecht
          Sie haben es leider erneut nicht verstanden. Traurig. Ich wünsche Ihnen viel Glück im „Widerstand“. Vor allem scheinen Sie voll den Durchblick zu haben. Bitte: Hören Sie auf, belehren zu wollen.


          Freunde, bitte verrennt Euch nicht wieder in kleinlichen Scharmützeln. Versucht, auch ein wenig den anderen auszuhalten. Und wenn schon Kritik, dann mit viel Achtsamkeit und dem Blick auf die eigenen dunklen Flecken, die wir schließlich alle haben.
          Danke und BG, Ped

  6. Diese Gesellschaft ist längst, bildlich gesprochen, ins Rutschen gekommen ..
    Ich fühle das wir uns bewegen, weiß nicht wie lange es dauert noch wohin es geht –
    aber an den Ausgangspunkt kommen wir nie mehr zurück.!

    1. Haben sie uns doch schon im März auf eine „neue Normalität“ vorzubereiten versucht. Eben darum stinkt die ganze Sache gewaltig, denn das Orakel von Delphi steht glaube nicht in Berlin. Auch wenn die dort allerhand zusammengeraubtes aus aller Herren Länder ausstellen, aber das ist eine andere Sache …
      Aber Geschichte, eigentlich alles auf der Welt unterliegt der Veränderung. Und indem es sich stetig verändert, kann es gar kein zurück zum Ausgangspunkt geben. Was aber sehr gerne übertüncht wird, wenn es mal wieder um eine der ausgeprägteren Krisen des Kapitalismus geht.
      Friedrich Engels hat da sehr klug über die Bewegungsformen der Materie philosophiert ! Oder war das jetzt schon die Dialektik ?

      „…. Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun!“

  7. Werte Foristen,
    seit 9/11 sehe ich Aussagen von Politikern und Medien kritisch, von daher stand ich auch der ganzen Corona-Hysterie von Anfang an kritisch gegenüber.
    Mir gehts genau wie vielen anderen Foristen : Man kann sein Gegenüber nicht
    mit Argumenten erreichen.
    Man kann stichhaltige Argumente liefern, und doch läuft man ins Leere.
    Nach meiner Meinung liegt das daran, das der Gegenüber sich nicht eingestehen
    kann oder will, das er einem Betrug aufgesessen ist, da das sein Selbstwertgefühl
    schwächen würde, und sich das selber eingestehen ist vermutlich sehr schwer.
    Grüße an alle
    Peter Andes

  8. Hier mal etwas über den staatlichen Corona-Maßnahmen-Tellerrand hinausgesehen:

    Was könnte denn wirklich für die Gesundheit der Bevölkerung getan werden (abgesehen von der Standard-Lösung des staats-pharma-finanzwirtschafts-industriellen Komplexes: „Privatisierung, noch mehr noch teurere Medikamente und noch mehr ständige Impfungen!“)?

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Gesundheit/So-kann-das-Immunsystem-Corona-den-Giftzahn-ziehen1

    Und hier bringt der erste Kommentar auch noch einen sehr interessante Aspekt auf: „Wir verhungern heute sozusagen vor vollen Tellern.“

    Die immer weiter verarmende, auf inhaltslose Industrieprodukte (nur noch aus Wasser und Strukturgerüsten bestehende Produkte) reduzierte Landwirtschaft auf Böden, denen immer mehr die Spurenelemente entzogen werden und nur noch die Karikaturen ihrer selbst darstellende Früchte und Gemüse liefernde Hightech-Landwirtschaft, bis hin zu der Zucht von Produkten auf künstlichen Substraten und auf Nährlösungen (wo kommt denn wohl dieser absolut saubere, schier steril wirkende Feldsalat her?), …

    Man mache sich mal klar, wie sehr wir die natürlichen Kreisläufe (im wesentlichen kamen früher die „Abfallprodukte“ wieder an den Ort zurück, an dem ihre Vorstufen entnommen wurden) umgesteuert haben:

    die „Abfallstoffe“ eines in Neuseeland geernteten Apfels landen in der deutschen Kläranlage, die Abfallstoffe einer Mast in Holland landen auf deutschen Äckern (grenzüberschreitender Gülle-Verkehr), … man könnte sicher unzählige Beispiel dafür finden. Ganz banal wird zB vieles, was in Gärten in den Städten anfällt per Biotonne und Grünabfallsammlung aus der Stadt hinaustransportier – um dann per Kunstdünger den ärgsten Mangel in den Gärten wieder auszugleichen. Solche Umlenkungen von ursprünglichen Kreislaufströmen laufen in ungeheurem Ausmaß ab – von uns meist unbemerkt.

    Aber selbst wenn man dieses Problem auf die Tagesordnung bringen könnte – wie würde denn die Massenkonsumgesellschaft darauf reagieren? Es wird ja ganz gezielt die Vorstellung einer lokalisierten, bodenständigen, industriereduzierten Welt denkunmöglich oder wenigstens maximal unattraktiv gemacht.

    Wie sehr könnte man das Gesundheitsniveau in der Bevölkerung anheben durch ganz einfach, vorbeugende Maßnahmen (einfache Nahrungsergänzungsmittel) bis hin zu einer im Endeffekt wünschenswerten „gesunden“ Nahrungsmittel-Erzeugung.

    Für Globalisten und Pharma-Lobbyisten gewiss ein unerhörter Gedanke.

    Ja, ich fürchte der Kapitalismus führt zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass kranke Menschen wirtschaftlich wünschenswert sind, und daher nicht die sinnvollen Maßnahmen dagegen ergriffen werden.

    Die Pharmaindustrie steckt Milliarden in die Erforschung und Propagierung neuer Medikamente. Wer steckt Milliarden in die Erforschung und Propagierung gesunder Lebensweise? Wir verstecken uns vor der Sonne durch Masken und Daheimhocken (Vitamin-D! Frische Luft! Frei atmende Lungen-Freispülung von Ablagerungen und Fremdstoffen! Abhusten! Aktivierung der Flimmerhäärchen! Induzierung von Wohlgefühl durch Wärme, Frische, Freiheit!) im Warten auf die Pseudo-Erlösung durch die Impfindustrie. Wie pervers ist das denn?

    1. Hallo Herr Storz,
      Sie sprechen einen Teilaspekt eines umgreifenden Phänomens an: der zunehmenden, fast schon totalen Medialisierung.
      Wenn es denn irgendetwas Positives an der Panikpandemie gibt, dann dieses, dass sich viele Menschen kritischen und bodenständigen Wesens zu Freundschaften und Netzwerken zusammenfinden.
      Diese Netzwerke können der Kristallisationspunkt einer subsystemischen Informations- und Versorgungsstruktur werden.
      Dies ist auf jeden Fall von Nutzen:
      Für den Fall, dass die Globalisten (zeitweise) die Oberhand gewinnen: Als Heimat und Perspektive für kritische Geister.
      Für den Fall, dass die Herrschaftsagenda scheitert: Als geistiges, moralisches und strukturelles Muster einer neuen, alten Art des Lebens und Wirtschaftens. Eine neue Normalität im besten Sinne.

      1. Für den Fall, dass diese Agenda scheitert bzw. sollte der Kapitalismus wirklich noch überwunden werden, bevor wirklich alles den Bach runtergeht, böte die Digitalisierung wirklich jede Menge Potential. Aber solange sich dieses Potential darin erschöpft, den einen unsäglichen Reichtum zu bescheren, indem sie sogar schon simple Daten in die Warenform überführen, erscheint es mir reichlich suspekt, hier von Freiräumen oder gar Kristallisationspunkten zu sprechen.
        Denn eines sollte nicht vergessen werden : das Internet ist kein gottgegebens Fluidum wie die Luft zum Übertragen von Kommunikation via Schallwellen. Und für die meisten e-mail Anbieter wie web.de und andere ist es ein leichtes, die vorgeschalteten Spamfilter auf aktuelle Lagen anzupassen. Da ist dann nix mehr mit Versorgung und Information, ’s Postfach bleibt eben einfach leer.
        Auf diversen Blogs dürfte es schon schwieriger werden, aber auch hier beobachte ich, dass ein [x] bei „Benachrichtigung bei nachfolgenden Kommentaren“ keinesfalls bedeutet, auch irgendetwas ins Postfach zu bekommen.

        Und leider kommunizieren meine eigenen Kinder mittlerweile sogar per Whatsapp, selbst wenn sie nur durch den Flur voneinander getrennt sind. Mir wird bei sowas eigentlich nur noch schlecht, wobei ich selbstkritisch zugeben muss, dass ich auch schon nächtelang im IRC sinnlos rumgetextet habe. Aber damals war es wirklich neu, heute kümmern sich Milliardenschwere Unternehmen darum, die Leute in ihrer virtuellen Blase zu halten und zu animieren.

        Ohne eine Rückbesinnung auf die analoge Welt wird der Rattenfänger von Hameln vielleicht irgendwann als das erste erfolgreiche „Startup“ der Geschichte bei Wikipedia zu finden sein. Bücher gibts bald sowieso nimmer …

  9. Der Fronten-Krieg, nicht nur in unseren Familien, Freundeskreisen, politischen Gesinnungsbünden, Vereinen, … sondern, natürlich, auch in den Alternativ-Medien.

    Ich habe schon auf verschiedene Lager beim NDS und Jens Bergers subtile Manipulationen hingewiesen.

    Beim Infosperber kann man eine krasse Diskrepanz bei der Schlagrichtung verschiedener Artikel feststellen.

    Bei Swiss Policy Research scheinen zwei Lager zu agieren – Hysteriker versus Skeptiker

    Telepolis scheint eine ganz krasse Strategie zu fahren: auf einen vernünftigen Artikel kommen mindestens zwei krass-hysterische Corona-Alarmismus-Artikel als „Gegengewicht“

    Und nun habe ich Hinweise auf solche Grabenkämpfe bei „Hinter den Schlagzeilen“ gefunden:

    https://hinter-den-schlagzeilen.de/hds-keine-hindernisse-mehr-um-so-mehr-hilfsbedarf

    Betrachtet man das alles und schaut sich dagegen den Mainstream-Block an: scheinbar wie aus einem Guss!

    Also: Alternativ-Medien sowieso mit wenige Reichweite – UND AUCH NOCH IN SICH ZERISSEN.

    Und dagegen der fast monolithische Block der Einheitsmedien.

    So wird das wirklich nichts.

    1. Ist wie auf dem Basar: Alle wollen dein Geld, aber die Qualität der Ware gibt’s nicht her. Also behalte ich mein Geld (Aufmerksamkeit / Energie) , weil dies Aufmerksamkeit fokussiert / generiert. Das ist der ganze Witz bei Geld, denn Geld an sich hat keinerlei Wert. Wer das begreift, ist schnell reich und bleibt das auch! Auch bleibt man gesund, weil Lenbensenergie nicht abfließt. Zweck erfüllt: Batterie von der Matrix abgeklemmt.

  10. @Ped
    Hier ist noch was.

    Die Initiative „Ärzte stehen auf“ zerpflückt die Corona-„Maßnahmen“:

    Am 9. November 2020 hat sich die Initiative „Ärzte stehen auf“ in einem offenen Brief zu Wort gemeldet und die aktuellen Corona-„Maßnahmen“ einer scharfen Kritik unterzogen. Hier das von zahlreichen deutschen Medizinern unterzeichnete Schreiben im Wortlaut.

  11. Leider ist das alles der Auswuchs einer menschenfernen „Medizin“, in der Patient lediglich Mittel zum Zweck ist: Geld zu generieren. Der Mensch wird zu seiner eigenen Abschaffung benutzt, wird als Batterie gesehen, eben so wie in „Matrix“ visualisiert. Deswegen ist „Matrix“ der einzige Film, der kein Movie, keine Fiktion ist, sondern die 1:1-Abbildung dessen was ist.

    Leider war abzusehen, dass weder die Mehrzahl der Juristen noch der Ärzte sich auf Seiten der ihnen Anvertrauten und offiziell von ihnen Vertretenen stellt, denn das verhindert das System aus sich selbst heraus. Dennoch bleibt zu hoffen, dass die Wenigen ausreichend Momentum entwickeln, Sand ins Getriebe zu streuen, um die Maschinerie wenigstens auszubremsen.

    Was sich regierungsseitig abspielt erinnert zwangsläufig an die Französische Revolution in den Jahren der Terrorherrschaft, die später zum Sinnbild totalitärer Systeme wurde. Dass bereits wieder Konzentrationslager (KZ) gebaut werden, ist längst bewiesen. Und dass diese totalitäre Jauche besonders an Hochschulen und Unversitäten um sich greift, ist ebenfalls belegbar.

    Die Methoden sind stets die gleichen, deswegen sind sie auch augenfällig. Terror ist vorwiefend eine Kommunikationsstrategie, um das Denken zu besetzen. Der Mensch wird zum Feind seiner selbst erklärt. Krieg mit dem Ziel der Selbstauslöschung, der Beseitigung von „Ungeziefer wie Überbevölkerung“ lässt sich damit realisieren, während gleichzeitig alles und jeder der darüber spricht perzeptiv ausgeschaltet wird. Das alles ist bekannt, es gibt ausreichend Literatur. Damit lässt sich diesem Unheil begegnen. Mensch muss es nur wirklich wollen. Denn das ist eine definitive Entscheidung. Es gibt dabei kein Vielleicht.

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