Gegängelte Landeskinder

Ein zunehmend diktatorischer Vater Staat entscheidet über unsere Köpfe hinweg.


Er wird auch dann über unsere Köpfe hinweg entscheiden, wenn uns das ganz und gar nicht mehr gefällt. Das Selbstverständnis von Menschen kann in eine aktive, selbstbestimmte Richtung tendieren. Es kann natürlich auch darauf dressiert werden, in Unmündigkeit darauf zu warten, was man zu tun und zu lassen hat. Ist das Letztere der Fall, ist man mittels Strafen — ja bereits mit ihrer Androhung — rasch zu einem gehorsamen, furchtsamen Wesen mutiert.


Fügen wir noch hinzu: Wirklich alles — auch das Absurde, Verletzende, uns unsere Würde nehmende Tun herrschender Macht — wird immer eine Begründung mitliefern, die uns mit Schuld und Verpflichtung belastet.

Da hier die Legislative (Parlament), Judikative (Gerichte) und Exekutive (vollziehende Gewalt der Regierung mitsamt ihrem Polizeiapparat) derzeit besonders auffällig Machtinteressen gehorchen, können sie schlecht unabhängig sein. Damit sind sie jedoch auch nicht fähig — ihrem verpflichtenden Auftrag nach —, dem Grundgesetz zu dienen. Von einer Gewaltenteilung konnte eh nie die Rede sein, eher von einer Gewaltenverschränkung (1).

Wenn also eine von Machtinteressen abhängige Regierung mal schnell ein „passendes” Gesetz verabschiedet, dann werden Gerichte das durchwinken und entsprechende richterliche Anordnungen vorbereiten. Die Polizei wirkt dann nicht als demokratischer Staatsdiener, sondern rein als Befehlsempfänger und -ausführender.

Wie könnte so etwas aussehen? Hier ein Beispiel:

Am Anfang solchen Tuns steht die Lüge:

Sozialministerin Köpping teilte dem MDR mit, dies sei das allerletzte Mittel, um die öffentliche Gesundheit zu schützen.

So schlägt es durch, das eingebläute Narrativ. Aber die Konsequenzen — auch im Ausmaß der Akzeptanz und des Mittragens durch die Bevölkerung — sind unabsehbar. Dass mit den derzeitigen, die Bürgerrechte drastisch beschneidenden Maßnahmen eine öffentliche Gesundheit aber überhaupt nicht geschützt wird, spielt keine Rolle mehr (a1). Ganz nach Orwell ist die nie bewiesene Behauptung nun zur Wahrheit geworden — und Zuwiderhandlungen werden bestraft. Wird auch bald Strafe folgen, wenn man es wagt, an diesem Narrativ überhaupt nur herum zu mäkeln?

Die derzeitigen, verordneten Maßnahmen wie Isolation, Ausgehverbote und Kontaktsperren sind allesamt kontraproduktiv, wenn es darum geht, Infektionen zu entschärfen und nicht zu Krankheiten auswachsen zu lassen. Es ist mir unbegreiflich, dass sich die Bevölkerung nicht dieser Binsenweisheiten bewusst und endlich ernsthaft stutzig wird. Stattdessen nimmt sie sprachlos Erlasse und drohende Maßnahmen hin, die ganz eindeutig faschistoid ausgerichtet sind.

Das kritiklose Abnicken von im Grunde für einen Rechtsstaat niemals hinnehmbaren Maßnahmen durch die Medien kann einen manchmal nur noch sprachlos machen. So hat der MDR im Stile einer reinen Verlautbarungsbehörde brav ausschließlich Jene zu Wort kommen lassen, die meinen, dass man im Sinne einer mehr als fragwürdigen Volksgesundheit schon einmal widerborstige Landeskinder wegsperren darf – einfach so, ohne Verfahren, ohne Anklage (2). Der Befehl in Quarantäne zu gehen, kann bereits dann wirksam werden, wenn man nur positiv auf das SARS-2-Virus getestet wurde (a2). Natürlich ist das für Jene, die inzwischen in massiven Dosen eine panische Angst vor dem Virus eingeimpft bekommen haben, nicht absurd. Angst bringt uns um den Verstand!

Rasch lässt sich ein Zusammenhang zu den drakonischen Gesetzen in Dänemark herstellen, welche Zwangszuführungen von Menschen gestatten, die dann zwangsgeimpft werden dürfen. Auch dort wurde mit dem Argument der öffentlichen Gesundheit eine zentnerschwere emotionale Keule über den Abgeordneten des dänischen Parlaments geschwungen, was sie — in moralischer Zerrissenheit — das Gesetz absegnen ließ (3).

Wir können uns sicher sein, dass die nächsten Ausrufungen von Pandemien durch die Weltgesundheitsorganisation WHO nicht ewig auf sich warten lassen werden. Schließlich gab es ja auch bereits einen Vorläufer. Dieser plakatierte sich mit dem Motto Schweinegrippe. Das von Politik, Medien und interessierter Pharmaindustrie induzierte Treiben nannte man später — ich zitiere den Spiegel — Hysterie (4). Vielleicht wird das nächste Label nicht Covid-21 heißen, aber Alma-23 oder Lametta-26 gibt es ja auch noch. Was hier gar nicht mehr so sanft aufschlägt, ist ein Horrorszenario.

In einem medienkritischen Essay zitierte der Journalist Andrej Reisin den Philosophen Michel Foucault:

Die verpestete Stadt, die von Hierarchie und Überwachung, von Blick und Schrift ganz durchdrungen ist, die Stadt, die im allgemeinen Funktionieren einer besonderen Macht über alle individuellen Körper erstarrt – diese Stadt ist die Utopie der vollkommen regierten Stadt/Gesellschaft. Die Pest (jedenfalls die zu erwartende) ist die Probe auf die ideale Ausübung der Disziplinierungsmacht.” (5)

Foucault hat diese Dystopie vor über 40 Jahren – auf der Basis realer Geschehnisse im Europa des 17. Jahrhunderts – gezeichnet und tatsächlich hat er das Szenario des Umgangs mit einer Epidemie als Probelauf für den umfassenden, diktatorischen Überwachungsstaat verstanden (6).

Noch einmal zurück zum Dreiklang der Demokratie, in der Macht und Willkür durch die Trennung in Legislative, Judikative und Exekutive eingehegt werden sollen. Diese Demokratie ist aber nicht aus sich selbst heraus stark. Sie ist ein zartes, verletzliches Pflänzchen. Wenn wir uns nicht um sie sorgen, sie täglich pflegen, Mühe für sie aufbringen, wird sie rasch verdorren.

Daher ist es höchste Zeit für Zivilcourage und die wird ohne Mut nicht auskommen. Wir alle sind gefordert: Arbeiter und Arbeitslose, Bauern, Handwerker, Intellektuelle, Wissenschaftler, Staatsdiener, Polizisten, Soldaten, Richter, Unternehmer, Politiker … Menschen. Es geht um viel. Auf dem Spiel steht eine bereits enorm schwächelnde Demokratie, die Autonomie über unser eigenes Handeln, ja sogar die über unseren Körper.

Es geht um unser aller Zukunft. Wenn wir diese nicht zu gestalten in der Lage sind, werden dies andere für uns tun. Wobei sie es im Sinne eigener Interessen tun werden und diese Interessen sind ganz sicher nicht die Unseren. Keiner soll später sagen, er hätte es nicht ahnen können.

Schlussfolgerungen:

Der Schutz des demokratischen Rechtsstaates und ein wirksamer Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefährdungen schließen sich keineswegs aus. Denn auch in der Medizin wird in der Regel das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet, also nicht das ganze Bein amputiert, wenn eine Zehe gebrochen ist. Es geht um intelligentes, wissenschaftliches Vorgehen auf Basis einer ernsthaft erfassten, seriösen Datenbasis. Und es geht um die Hausaufgaben: Die Wiederherstellung eines Gesundheitswesens, dass nicht nach Renditegesichtspunkten sondern nach den Bedürfnissen der Menschen aufgestellt ist. Die politischen Aktionisten der Gegenwart haben noch vor wenigen Wochen massiv für weitere Schließungen medizinischer Einrichtungen plädiert (7).

In dem Sinne haben am 5. April des Jahres sechs namhafte deutsche Experten ein Thesenpapier vorgestellt. Bemerkenswerter Weise legen sie neben der Forderung nach Erstellung einer tatsächlich anwendbaren Datenbasis und dem Präventionsgedanken auch den Schutz der Bürgerrechte in ihr Thesenpapier (8).

Wir sind bei Problemstellungen gefordert, ganzheitliche Ansätze zu suchen. Da kann es nicht angehen, dass die Deutsche Regierung ihre Entscheidungen — zumindest gefühlt — nach den Aussagen von zwei Personen ausrichtet, Herr Wieler und Herr Drosten. Mit Blick durch solch ein schmales Fenster können niemals vernünftige Entscheidungen getroffen werden (9). Und dann gibt es wohl noch Leute, welche maßgeblich die aktuelle deutsche Politik mit beeinflussen, die wir jedoch nicht sehen …

Nachtrag vom 12. April 2020:

Und wieder darf der „Menschenfreund“ und eine Schlüsselstellung im Gespinst transnationaler Konzerne – einschließlich jener der Pharmaindustrie – besitzende Multimilliardär Bill Gates seine Empfehlungen in der ARD-Tagesschau zum Besten geben und für seinen Impfwahn werben. Als ob der Mann als Berater Entscheidungen europäischer Regierungen vornimmt … (10)

Nachtrag 2 vom 12. April 2020:

Nach massiven Protesten ist auf persönliche Intervention des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer, der „Psychatrie-Erlass“ wieder zurückgenommen worden (11).

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Erneut sei wiederholt, dass ich für jede Diskussion oder Kritik offen bin, die achtungsvoll wie sachlich fundiert Argumente in die Diskussion einbringt, die einen tatsächlichen, angemessenen, nachvollziehbaren Nutzen nachweisen, was wiederum dazu taugen könnte, die Aushebelung der Demokratie zu begründen.

(a2) Vergessen wir nicht, dass selbst die Tests auf das Coronavirus absolut fragwürdig sind. Was diesbezüglich ein Christian Drosten seit Wochen vom Stapel lässt, wird ihn für alle Zeiten als Auftragnehmer an die herrschende Politik binden (12).

(1) 2011; Eckart Thurich; Demokratie in Deutschland; Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung; https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16434/gewaltenteilung

(2) 10.04.2020; https://www.mdr.de/nachrichten/panorama/corona-quarantaene-verweigerer-strafen-einsperren-100~amp.html

(3) Thomas Borchert; https://www.fr.de/politik/coronavirus-sars-cov-2-daenemark-notfalls-militaer-13598503.html; entnommen: 02.04.2020

(4) 08.03.2010; Chronik einer Hysterie; Philip Bethge, Katrin Elger, Jens Glüsing und weitere; https://www.spiegel.de/spiegel/a-682149.html

(5) Michel Foucault: Überwachen und Strafen; entnommen bei: https://uebermedien.de/47188/corona-krise-staatsraeson-als-erste-medienpflicht/; siehe auch: https://www.deutschlandfunkkultur.de/michel-foucault-ueberwachen-und-strafen-wie-die-macht-das.976.de.html?dram:article_id=398072

(6) 1994; Überwachen und Strafen; Michel Foucault; Frankfurt/M.; S. 251-294; http://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/3b-asop-t-01/user_files/Kleinbach/Veranstaltungen/WS0506_Menschenbilder/Pestmodell.pdf

(7) 20.02.2020; https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/109564/Spahn-wuenscht-sich-mehr-Mut-bei-Debatte-um-Krankenhausschliessungen

(8) 09.04.2020; Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19; Matthias Schrappe, Gerd Glaeske, Matthias Gruhl und weitere; http://matthias.schrappe.com/einzel/thesenpapier_corona.pdf

(9) 19.03.2020; Reimund Schwarze; https://www.oekonomenstimme.org/artikel/2020/03/eine-risikomanagementperspektive-fuer-die-coronavirus-krise/?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter

(10) 12.04.2020; https://www.tagesschau.de/ausland/gates-corona-101.html

(11) 112.04.2020; Matthias Meisner; https://www.tagesspiegel.de/politik/quarantaene-verweigerer-wegsperren-sachsen-stoppt-plaene-zur-unterbringung-in-psychiatrie/25735202.html

(12) 10.04.2020; https://www.watson.de/leben/gesundes%20leben/167188755-ist-die-corona-krise-schon-vorbei-ohne-dass-wir-es-gemerkt-haben-das-sagt-drosten

(b1) MDR-Teletext; Meldung über geplante Zwangszuführungen von Quarantäne-Verpflichteten; 10.04.2020; Mitteldeutscher Rundfunk

(Titelbild) Überwachung, Kamera, Wanze; Autor: TheDigitalArtist (Pixabay); 5.5.2018; https://pixabay.com/de/illustrations/kamera-%C3%BCberwachung-schutz-3376228/; Lizenz: Pixabay License

22 Kommentare

  1. Liebe Freunde!
    mit Bitterkeit bestätigen die Autoren der in nachfolgenden Weblinks enthaltenen Texte Warren Buffets (einer der reichsten Männer der Welt) aus dem Jahre 2006 stammende Feststellung: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“
    Um in Buffets Sprachgebrauch zu bleiben:
    Die Exponenten der Klasse der Reichen nutzen das scheinbar überall und über allen wehende Banner der „Corona-Krise“ zum Paralysieren der Bevölkerungen und im Zuge dessen in der Bundesrepublik – aber bei Leibe nicht nur hier- zur weitestgehend mit Lethargie goutierten statt auf Widerstand stoßenden
    – Aushebelung des Grundgesetzes,
    – Abschaffung elementarster Rechte und Freiheiten
    – Perfektionierung in Wartestellung aufgebauter Repressionsstrukturen
    – Vorbereitung größtmöglichen Umverteilung all dessen, was sich wie auch immer „Wert“ nennt VON UNTEN nach OBEN!
    Wer sich nicht vorsätzlich Mühe gibt, einstmals Erlerntes zu vergessen, wird mit Macht an Marx, Engels und Lenin erinnert … und heute hier und jetzt bitter, bitter enttäuscht sein von den aktuellen „Jüngern“ von Marx, Engels und Lenin, die angesichts des ungeheuer geschickt und wirkmächtig aufgebauten CORONA-Bedrohungsszenarios voller Angst ob der Corona-Bedrohung in schierer Panik erstarrt sind.
    Noch befremdlicher: Nicht selten wirken sie mit Merkel-gleichen Worthülsen an der Verbreitung des Angstszenarios mit, statt sich aktiv an der Verteidigung des Grundgesetzes und der darin verbrieften Rechte und Freiheiten der Bürger zu beteiligen.
    Ich stehe fest an der Seite jener, die sich ohne WENN und ABER für den Frieden engagieren, dafür Gesicht und Mut zeigen, denn OHNE FRIEDEN IST ALLES NICHTS!
    Ebenso stehe ich nicht nur jetzt, hier und heute an der Seite derer, die sich für die Erhaltung Grundgesetzes und den darin verbrieften Rechte und Freiheiten einsetzen!
    Heute finden sich in erster Reihe der um den Frieden, der um das Grundgesetz besorgten Mitmenschen bürgerliche Demokraten, die ihre Stimme gegen den „allgemeinen Trend“ erheben, sich in den Wind stellen, Stirn und Mut zeigen, ihre Stimme erheben und öffentlichkeitswirksam protestieren … standhaft den Geifer medialer „Gülleproduzenten“ ertragen, auch Diffamierung – sogar aus dem Kollegenkreis … und mit Betrübnis solidarisches Fehlen jener an ihrer Seite konstatieren, die sonst bei jeder Gelegenheit vom gesellschaftlichem Fortschritt schwadronieren!
    Das Grundgesetz ist in Gefahr!
    Mich erinnert das an die Worte des seinerzeitigen KPD-Vorsitzenden Max Reimann im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Grundgesetzes:
    „Wir unterschreiben nicht. Es wird jedoch der Tag kommen, da wir Kommunisten dieses Grundgesetz gegen die verteidigen werden, die es angenommen haben!“
    Die pompösen Festreden zum 70sten Grundgesetz-Geburtstag bekommen da recht schrille Misstöne! Wer hätte es wohl für möglich gehalten, dass das soeben noch in höchsten Tönen gefeierte Grundgesetz kaum ein Jahr später so akut in Gefahr sein könnte??? NEIN – nicht „könnte“, sondern in akuter Gefahr ist“
    „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“, warnte Bertolt Brecht eindringlich in seinem „Arturo Ui“ vor faschistischen Nachfolgern!
    Ich schließe mich Peds Aufruf zur Wachsamkeit an.
    Uwe

  2. Wir kommen am Thema „Haftung“ nicht vorbei … denn die Verfahrensweise zur Analyse, Klärung und Behandlung ist auf allen Ebenen gleich. Ob nun die Neu-Aufstellung des Gesundheitswesen nach natürlich-intelligenten Gesichtspunkten oder die in-Haftung-zu-nehmenden Entscheider, es wird immer der Analyseweg von Ausgangspunkt zur Spitze führen, um dann wirkungsvoll und nachhaltig die Ursache an der Spitze zu beheben.

    Ob nun non-profit-Gesundheitswesen oder bürgerliche Volksvertreter, Haftung an oberster Entscheiderstelle muss übernommen und in Haftung genommen werden. Andernfalls wird kein nachhaltiges Zeichen gesetzt, für die Gegenwart und schon gar nicht für die Zukunft. Wer andere Interessen vertritt, wie ein Fabian im Schafspelz, wird zur Rechenschaft gezogen. Ein Weg, eine Möglichkeit, eine Chance dem Missbrauch ein Ende zu setzen.


    Mit der Bitte um Nachsicht für die zögerlichen Freischaltungen. Aber ich entschloss, mich spazieren zu gehen – um das Grundgesetz herum – und es war gut so. Dazu später mehr.
    Mein Anliegen an alle Leser: Denken Sie in Möglichkeiten, nicht in Risiken. Jede Krise eröffnet uns neue Perspektiven – und Chancen.
    Herzlich, Ped

  3. Kampf dem Virenterror!
    Freunde Römer Landsleute!
    Wir stehen an einem Scheideweg. Seit Ewigkeiten verbreiten die Viren Terror. Im Verborgenen, in geheimen Netzwerken versuchen sie weltweit, die Menschheit unter ihre Kontrolle zu bringen.
    Keine Massnahme führte zu Integration oder Assimilation. Nun ist Schluss. Die Viren haben genug genervt. Jetzt hilft nur noch der totale Krieg. Die Endlösung zur Vernichtung aller Viren muss geplant und durchgeführt werden. Pardon wird nicht gegeben.
    In den letzten Wochen begann der Krieg gegen diesen Virenterror. Erste Kriegsmassnahmen greifen bereits. So gelang die Isolierung der Menschen als permanenge Viren(über)träger teilweise schon ganz gut. Auch alte Menschen wurden als Virenüberträger weitgehens ausgeschaltet. Aber lasst uns nicht nachlassen. Der Sieg ist noch weit entfernt.
    Folgende Schritte scheinen unerlässlich: Ab sofirt bleiben alle in der Grippesaison zu Hause. Der Ausbau von Industrie 4.0 ist zu forcieren, damit weiter über Amazon und Co. konsumiert werden kann. Aber wir sind solidarisch und bleiben zu Hause. Die Entwicklung von selbstfahrenden Autos und Liederroboteen wird forciert, um virenfrei liefern zu können.
    In den Sommermonaten wird gearbeitet. Ab dem Rentenalter werden Sie in Zukunft zur Sicherheit isoliert. Die Entwicklung von Pflegerobotern und künstlichen Haustieren wird beschleunigt. In den Wohnungen sind überall Virenscanner. Sie alle werden per implantiertem Chip gescannt. Sofortmassnahmen bei Virenterrorangriffen oder Massnahmen gegen Virenkriegsverweigerern können so schnell ergriffen werden.
    Sie sehen, wir sind im Krieg. Am Anfang.
    Bringen Sie sich mit eigenen Ideen ein. Der Krieg wird lang und hart. Aber wir stehen zusammen und bleiben zu Hause.
    Für eine virenfreie heile Welt, Freunde. In diesem Sinne Sieg heil. HEIL. HEIL.

  4. Ich wollte gestern schon mehr zu einem bestimmten Thema schreiben, aber ich musste mich erst ein wenig beruhigen, damit ich nicht überreagiere.

    Das größte Problem, welches ich in der Gegenwart sehe ist, dass viele Menschen nicht in komplexeren Zusammenhängen denken. Dafür gibt es Erklärungen, die ich jetzt nicht weiter beleuchten möchte. Die Konsequenz daraus ist, dass sie, gefüllt mit »Erziehung«, »Bildung« und »Moral«, hilflos durch das eigene Leben irren. Vergleichbar mit Treibholz oder Strandgut. Sie können über jeden und alles urteilen. Was sie nicht erkannten / erkennen – ihre eigene Würde. Ihren eigenen Wert. Ihren Sinn des Lebens – ihre Bestimmung. Sie stellen sich nicht die Frage: Warum bin ich hier? Dieser Umstand macht es jedem Dahergelaufenen so einfach, ihnen zu erzählen, zu bestimmen, zu befehlen, was sie mit der Zeit zwischen ihrer Geburt und ihrem Tod anzufangen haben. Dafür bekommen sie statt dem Menschenrecht Freiheit Bürgerrechte. Ein schlechter Tausch, meine ich. Kein Mensch benötigt eine UN, die ihm sein Menschenrecht erklärt.

    Die Sprüche, dass jemand die Menschenwürde schützen wolle und das Würde unantastbar sei, sogar in Gesetze fasst, sind ein Einschlaflied. Menschenwürde ist nichts, was man anfassen kann. Niemand legt sie in den Einkaufswagen. Sie wird nicht per Gesetz verliehen oder entzogen. Jeder Mensch wird mit ihr geboren. Jeder Mensch kann seine eigene Würde erkennen und schützen. Wer seine Würde schützt, wird nicht versuchen, die Freiheit des Mitmenschen zu verletzen. Er wird nicht versuchen, seine Mitmenschen zum Objekt zu machen. Er wird ihnen mit Gleichwürdigkeit begegnen. Um es verständlicher zu machen: Der Sklave verliert seine Würde nicht, wenn er gewalttätig versklavt wird. Eine vergewaltigte Frau verliert ihre Würde nicht. Ein armer Mensch, der vom Arbeitsamt sanktioniert wird behält trotzdem seine Würde. Auch ein Mensch, der für Einkommen arbeiten muss und sich deshalb stundenweise vermietet und gleichzeitig für diese Zeit sein Recht auf Freiheit zugunsten von Weisungsbefugnis oder Befehlsgewalt abtritt, verliert seine Würde nicht. Wer sich würdelos verhält sind der Sklavenbesitzer, die Vergewaltiger, die Mitarbeiter vom Amt, die »Arbeitgeber« oder Befehlenden. Alle nehmen ihren Mitmenschen ihre Freiheit. (Freiheit ist nichts weiter als das Menschenrecht auf ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben.) Ein tiefgreifendes Problem der Gesellschaft, welches durch Zentralismus, Machthierarchien (Patriarchat), Diktatur von Mehrheiten über Minderheiten (repräsentative Demokratie), Staatsgebilden manifestiert und verschärft.

    Das Ergebnis dieses Dilemmas ist genau jetzt zu beobachten. Natürlich bedient man sich zusätzlich des Mittels der Moral. Aber wessen Moral soll hier verkauft werden? Die gleichen Regierungen und Parlamente, die jetzt angeblich um jedes Menschenleben kämpfen, sanktionieren andere Staaten, sparen das Gesundheitssystem schrottreif, führen Kriege. Ihnen ist egal wie viele Menschen Menschen auf der Welt an Hunger sterben, wie viele ohne Obdach erfrieren, wie viele durch Gewalt ihr Leben verlieren, wie viele unter menschenunwürdigen Bedingungen existieren müssen. Die Aufzählung ist nicht vollständig. Geheuchelte Humanität. Niemand von den verantwortlichen Damen und Herren erscheint mir auch nur ein wenig vertrauens- und glaubwürdig. Ich kaufe niemanden von diesen Menschen eine ehrliche Sorge ab.

    »Wir [Menschen] sind bei Problemstellungen gefordert, ganzheitliche Ansätze zu suchen.«
    Das sehe ich ebenfalls. Man sollte deshalb nicht nur schön aufmerksam bleiben, sondern sich auch tiefgründig und umfassend Gedanken machen, wie man eine menschenwürdige Gesellschaft erreichen kann.

    Liebe Grüße

    Kopf hoch, nicht die Hände!

  5. Lieber Ped,

    das hier ist ein schönes Ostergeschenk. In dem Artikel werden alle Täuschungsmanöver des RKI detailliert auseinandergenommen. Es gehört unbedingt verbreitet, und sollte bei keinem Antrag an Gerichte auf Wiederherstellung der Grundrechte vergessen werden.

    Frohe Ostern!
    Herzlich, Achim

    [Neuer Eintrag] „Corona 9/11“: Die Magie der Zahlen

  6. Sehr geehrter Ped, sehr geehrte aufmerksame Leser,
    die Situation ist ernst. Momentan wird ein Staatsstreich aufgeführt., nur dass dieser (westlich) weltweit von der herrschenden Klasse ausgeführt wird und sich gegen die eigene Bevölkerung richtet. Jahrzehntelang vorbereitende Maßnahmen gipfeln jetzt in der tatsächlichen Umgestaltung einer bisherigen Fassadendemokratie in eine offene „smarte Diktatur“.
    Das Vehikel dessen ist diese sogenannte Pandemie. Dieses ist aber auch die Schwachstelle des Unterfangens, weil, wie mehrfach auch hier erläutert, die Faktenlage unhaltbar ist. Bricht das Vehikel zusammen, ist das Umsturzunterfangen ernsthaft angeschlagen. Das ist unsere Chance!
    Neben den erfolgreich Hysterisierten gibt es auch viele Menschen, die ihre Lebensgrundlagen verloren haben und viele, die instinktiv spüren, dass etwas nicht stimmt. Zumindest diese Menschen sollten mit Informationen versorgt und ihr Handeln und ihre Wahrnehmung fundiert werden.
    Es liegt jetzt an uns, den Zweifelnden und Suchenden, neben dem Beklagen der Lage im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv zu werden. In diesem Sinne bitte ich – alle – ihr Möglichstes zu tun. Viele kleine Einzelmassnahmen können auch etwas bewirken und diesen Wahnsinn vielleicht noch stoppen.
    Was kann man tun ?
    Die wichtigste Maßnahme wäre, Öffentlichkeit zu erreichen.
    HIerzu eine besondere Bitte an Ped: könnten Sie, der Sie in der Sache mehr bewandert sind als die meisten anderen, zwei Dokumente entwerfen:
    – ein einseitiges „Thesenpapier“ (wie vormals Luther), in dem sachlich die aktuellen Entwicklungen, deren Methodik und Konsequenzen, einfach und leicht verständlich für „uninformierte Zweifler“ zusammengefasst sind (mit Link auf Webseite mit tieferen Informationen).
    – eine zusammenfassende Aufarbeitung der Geschehnisse eben als Hintergrundinformation.
    Das „Flugblatt“ kann über verschiedenen Kanäle an Adressaten verteilt werden. Gerne auch tatsächlich als Flugblatt in die Briefkästen der Mitbewohner. Oder als Mail an Bekannte, oder, oder …
    Die Hintergrundinfo sollte an Redaktionen von Regionalzeitungen und weitere Meinungsbildner zur Kenntnis gebracht werden.
    Hier die Bitte an die Community: wer hat gute Kontakte zu Herrn Müller von den Nachdenkseiten? Dieses reichweitenstärkste alternative Medium hat die aktuelle Lage noch nicht vollständig erfasst und wäre ein wichtiger Player in der Gegenaktion. Ausserdem kann Herr Müller die Gruppe um Frau Wagenknecht briefen.
    Zu organisieren wären weitere öffentlichwirksamen Maßnahmen, bspw. Demonstrationen oder Flashmobs. Auch ist die Zivilcourage jedes Einzelnen gefragt, sich eben dann nicht mit Masken zu uniformieren.
    Schliesslich wäre es wichtig, sich untereinander zu vernetzen, über dieses und andere Foren hinaus, um eine Gegengesellschaft bilden zu können und entsprechende Maßnahmen koordinieren zu können. Hierzu müssten wir direkt und regional in Kontakt kommen können.

    Wer hat noch Ideen ? Her damit !

    Euer Strukturdenker

    1. Hallo,
      sehr gute Vorschläge. Hier als Ergänzung dazu auch etwas zum Aspekt „Selbstschutz“ und „wohl überlegte Maßnahmen“, denn es ist zwar gut, mutig von der Vernunft Gebrauch zu machen, aber die Vernunft sagt auch, dabei so vor zu gehen, dass man nicht ganz schnell Opfer seines Wagemutes wird. Außerdem sollte man vermeiden, dass gute Analysen durch ein „Zuviel-draus-machen“ wieder kaputt gemacht werden:
      1. Ein sehr wichtiger hier schon mehrmals genannter Aspekt ist der der Datenunklarheit durch zum Teil solche Methoden, die eher an Betrug als seriöse Wissernschaft erinnern. Anders gesagt wird eine politische Maßnahme mit einer Sache begründet, aber der angegebene Grund liegt außerhalb der zu begründenen Sache. Da kommt natürlich auch die oft durchaus berechtigte Frage auf, wem das nützt, was eventuell beabsichtigt wird u.s.f., anders gesagt wird man regelrecht zu Spekulationen eingeladen. Und da wird leider oftmals ein Fehler gemacht, der die zuvor gute kritische Betrachtung stört oder sogar wieder zerstört: Man wird selber zu hochgradig spekulativ, manche vermuten eine Sauerei im großen Stil seitens der Pharmalobby (was angesichts einer Arte-Doku zur Schweinegrippe meines Erachtens noch am wahrscheinlichsten ist, weil das Muster dahinter bei Covid-19 fast das gleicher ist), andere sprechen von einer neuen Diktaturapokalyse. Diese zum Teil erzeugte Gegenpanik ist leider ebenso Panik und genauso kontraproduktiv hinsichtlich vernünftiger Überlegungen. Selbst wenn einiges sehr naheliegend ist: Vieles ist ein „was dahinter stecken könnte(!)“ und kein „das steckt dahinter“. Leider gibt es auch bei Rubikon Leute, die sich zwar aufgrund nüchterner Analysen sicher sind, dass Corona eher eine von oben erzwungene Massenhysterie ist, die dann ebenfalls aufgrund nüchterner Betrachtung kritisch reflektieren, worin hier auch seitens einer Rechtsstaatlichkeit Gefahren liegen und welche Folgen das hat, aber die sich dann literarisch richtig ins Zeug legen und Dystopien liefern, die offenbar Orwells und Huxleys Werke noch überbieten sollen.
      2. Jede und jeder sollte schauen, in welchem Kontext sie / er etwas wie genau sagt. Damit meine ich überhaupt nicht, etwas Unwahres zu sagen, sondern eher, trotzdem sachlich zu bleiben, wenn man merkt, auf Granit zu beißen mit seiner Kritik (auch wenn es schwer fällt, und man kurz davor ist, dass einem der Kragen platzt). Wer das Glück hat, trotz dieser Pseudokrise mit üblen Folgen noch seine Arbeit mit regelmäßigem Einkommen zu haben, und seine regelmäßigen Kosten bezahlen kann, sollte etwa diese Situation nicht auf’s Spiel setzen, zumal damit anderen auch überhaupt nicht geholfen ist. Das ist für mich kein Opportunismus, sondern ein meiner Meinung nach sinnvoller Selbstschutz.

      1. Danke, Holger!

        Sie haben da zwei sehr wichtige Aspekte genannt. Der eine betrifft unsere eigene Sozialhygiene – und ich sage es mal so – psychologische Unversehrtheit. Egal, wie sich der Panikmodus ausformt, bleibt es Panikmodus und das ist Verstrickung und Gefangenschaft in Angst. Also – und das ist auch für mich nicht einfach – immer mal wieder Abstand gewinnen und tief durchatmen. Den Kopf frei bekommen, aus der Angst gehen und nach Lösungen suchen. Am Samstag ist mir das im Gespräch mit Polizisten – und das immerhin innerhalb einer polizeilichen Maßnahme – ganz ordentlich gelungen.

        Der zweite Aspekt sind die Adressaten. Gerade dieser Artikel – mehr noch der Folgeartikel – möchte auch Menschen ansprechen, die im Konsum der Massenmedien hängen. Daher spreche ich auch die „eigentlich“ ganz offensichtlich widersprüchlichen Dinge an und vermeide weitgehend, ins Geopolitische, erst recht ins Spekulative abzudriften. Damit hole ich Niemanden ab. Es gibt viel, viel mehr kritische, helle Geister in diesem Land. Die können wir wecken.

        Die größte Herausforderung sehe ich derzeit darin, der unentwegten Polarisierung etwas Verbindendes entgegen zu stellen. Wenn wir hier Feindbilder leben, schießen wir uns ins eigene Knie und verbauen auch „den anderen“ jegliche Alternativen – im für jene eh schon überlasteten Handlungsmodus.

        Herzlich, Ped

        1. Noch eine Ergänzung, manches fällt einem bröckchenweise ein und es werden so mehrere Kommentare daraus, sorry 🙂
          Sprache soll meines Erachtens einer angemessenen Vermittlung von Sachen dienen, sie hat neben Inhalten und einer zugrunde liegenden logischen Konsistenz auch eine die Empathieebene treffende Seite. Wir kennen es doch schon aus dem Alltag: Wenn ich jemandem mitteilen möchte, dass er falsch liegt mit seiner Einschätzung und ich beginne dann zunächst damit, dass ich diese Person als einfältigen Trottel darstelle, kann ich mir in der Regel die nachfolgende Diskussion sparen.
          Erst recht nicht in dieser Situation ist so etwas angebracht, denn es zeigt sich ja, dass hier sogar Leute manipuliert werden, die durchaus in anderen Situationen fähig sind, Manipulationen zu erkennen. Und selbst in den ÖR gibt es Leute, die es sicherlich einfach nur gut meinen mit dem „Wir sind jetzt für Euch da“. Da wirkt jegliches Vokabular „Verblödung“, „lauter Bekloppte“ etc. wie eine verbale Schusswaffe, und das ist es ja eigentlich auch. Und ob danach noch ein Wille da ist, Argumenten zuzuhören, selbst wenn es sehr gute sind, glaube ich kaum.

          Wir können neben sachlicher Aufklärung uns einen psychologischen Aspekt zu Nutze machen (der im Gegensatz zu einer unethischen Massenmanipulation sogar kompatibel ist mit einer wertrationalen Ethik): Alle Leute, die in Panik sind, Angst haben, empfinden Personen, die eine freundliche Ruhe ausstrahlen, als sehr angenehm und entwickeln u.U. sogar gerade solchen Leuten gegenüber Vertrauen. Wenn wir dann alles vermeiden, was auf empathischer Ebene irgendwie Scherben hinterlässt, sondern vielleicht sogar Verständnis für die Angst zeigen aber dann sachlich auf Ungereimtheiten hinweisen, wird Panik auf eine Weise neutralisiert, ohne dass wir uns selbst Schaden zufügen oder es unnötig unsere Energie frisst.
          Gut, wie so etwas konkret umgesetzt werden kann, ergibt sich dann aus jeweiligen Situationen.

  7. Hallo, hier ein Stimmungsbericht aus meiner Heimatstadt (ich sage nicht welche, ich will nicht für jeden Depp offensichtlich machen, wo ich wohne):

    Ich habe gestern eine Demo gemacht mit dem Schild „MUT zum Widersprechen“ und bin durch die Innenstadt gelaufen. Ich hoffte auf Gleichgesinnte zu treffen. Fehlanzeige.

    Aber was ich beobachten konnte: man schert sich überhaupt nicht um diesen ganzen Wahn. Die Leute stehen beieinander, schlendern herum, rauchen, sitzen eben auf den nicht abgesperrten Bereichen in der Sonne. Alles (fast) völlig normal. Man geht auf dem Wochenmarkt einkaufen, Gut es ist relativ wenig dort los. Ein paar (ganz wenige) Maskenträger. Ja, die Polizei patrouilliert in dichter Folge wo sie sonst Null Präsenz zeigt. Aber die kümmern sich nicht einmal mehr um die Fahrradfahrer die trotz Verbot durch die Fußgängerzone radeln. Und um mich schon gar nicht.

    mein Resumee: Politik und Medien spinnen, Bevölkerung (zumindest hier) ignoriert das. Vielleicht muss gerade deshalb so aufgeregt über irgendwelche Polizei-Maßnahmen berichtete werden: weil es nämlich praktisch fast gar keine gibt. Natürlich werden Präzedenzfälle geschaffen. natürlich gibt es Übergriffe der Polizei die dann bundesweit durch die Medien jagen.
    Aber ist das das echte Bild? Soll nicht gerade durch solche Berichte nur die Angst weiter geschürt werden?

    natürlich ändert sich dadurch nichts an meiner Einschätzung, dass das was gerade politisch läuft eine antidemokratische Selbstermächtigung ist, dass die Rest-Demokratie nie so prekär war wie heute.

    Aber ich sehe auch, dass sich relativ wenig Menschen davon wirklich beeindrucken lassen. Und so will ich es auch für mich handhaben: raus an die Sonne, „Brüder zum Lichte empor“. 😉

    1. Ein Teil deiner Analyse ist natürlich richtig. Die meisten Menschen interessiert die ganze Panikmache nicht. Das war auch schon bei der Schweinegrippe so.
      Der zweite Teil deiner Analyse ist dann leider ein Fehlschluß. Nur weil die Massen das Problem (Grundrechtsdemontage) ignorieren, ist das Problem eben noch nicht beseitigt.
      Das Problem existiert ja, wie du selbst sagst. Es findet eine pseudodemokratische Ermächtigungspolitik statt. Die Machtergreifung durch die Unrechten ist ja Realität.

      Insofern gesehen muß man dem begegnen. Aber nicht mit Ignoranz. Das Problem erledigt sich eben nicht von alleine. Es kann nicht sein, dass man am Ende glaubt die Sache würde sich durch Ignoranz in Wohlgefallen auflösen.
      Das wird nicht passieren. Hinter alledem steht eine Politik. Und diese Poltik wendet sich gegen den freiheitlich demokratischen Rechtsstaat. Letzteren gilt es zu verteidigen.

  8. Die ganzen Artikel sind durchaus aufklärerisch und schön und gut.
    Bekannterweise werden die Sachen aber nur von denen gelesen, die ohnehin schon etwas informiert sind.
    Für alle anderen ist die Barriere doch zu hoch. Niemand liest heutzutage noch lange Texte. Das ist leider so. Es ist aber die Masse der Doofen und Verblendeten, die man auch erreichen muß.

    Deshalb ein simpler Ratschlag: Nach Möglichkeit die durchaus selbsterklärenden Grafiken des RKI (aus den Influenza-Wochenberichten) verlinken bzw die Illustrationen des CDC. Dann wird vieles sehr schnell klarer. Anhand der Illustrationen kann man sehr schnell sehen, dass die Corona-Hysterie nicht fundiert ist.

    grippeähnliche Erkrankungen/stationär (USA)
    https://www.cdc.gov/flu/weekly/weeklyarchives2019-2020/images/EIPRates14_small.gif

    ARE Raten (Deutschland)
    https://grippeweb.rki.de/Diagrams/2019_2020/2020-14-01.png

    Man muß dann nur noch in einem Text erklären, was ARE ist, was ILI ist, dass die Kurven schon abgesunken waren bevor irgendwelche Maßnahmen (Kontaktsperren, Ausgangsbeschränkungen etc.) beschlossen worden sind.

    Sprich: Das alles verläuft, wie in einer Grippesaison üblich, also mit den normalen Abweichungen nach oben (mal örtlich stärkere Grippewelle; USA) oder nach unten (Deutschland: sehr milde Grippewelle).

    Solche Illustrationen sind auch wichtig für die Argumentation vor Gerichten.
    Nur wenn der Richter dargelegt bekommt (=Argumentation), dass Entscheidungen auf der Basis einer fingierten Seuche stattgefunden haben, nur dann kann er sich auch gegen die Argumentation des Mainstreams wenden.

    1. Gute Ideen! Arbeiten Sie so etwas auf und senden es mir zu, vielleicht sogar so, dass es auf zwei a4-Seiten passt und so als Flugblatt ausgedruckt und verbreitet werden kann. Neben dem präzis dargestellten Inhalten ist Achtsamkeit beim Umgang mit den polemischen Werkzeugen geboten, um die Menschen nicht vor den Kopf zu stoßen.
      Herzlich, Ped

      1. Flyer: Ja, ich werde das mal machen. Wird 2 Tage dauern, da ich keinerlei Editoren für so etwas hier hab. Kommt dann aber.

        Der wichtigste Schritt besteht allerdings aktuell in einer Mobilisierung der Verfassungsrechtsexperten. Sofern sie die Möglichkeit dazu haben, tun sie das:

        s. https://www.focus.de/politik/deutschland/corona-regelungen-der-regierung-medizin-darf-nicht-gefaehrlicher-sein-als-die-krankheit_id_11827625.html

        In dem Artikel werden u.a. Hans Michael Heinig, Hans Jürgen Papier, Ulrich Battis genannt.

      2. Hallo Ped, Flyer ist raus. Grüße


        Sehen Sie einen Artikelplatz hier im Blog, wo der Flyer gut platziert werden könnte?
        Herzliche Grüße, Ped

  9. Sehr geehrter Herr Ped,
    bin gerade beim Lesen folgendes (Link: https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zuk%C3%BCnftigen-politischen-entscheidungen) Artikels. Mit meinem Bruder, Arzt, sprach ich auch über die staatlichen Maßnahmen (die er durchaus beführwortet und für zu spät begonnen hält) und meine Zweifel/Bedenken zu Umfang/Gefahrenpotential zweifle ich nun wieder an. Wie ist Ihre Einschätzung dieses Artikels?
    Mit freundlichen Grüßen aus dem sonnigen Thüringen
    A. Eppner

    1. An dieser Stelle schmücke ich mich mal mit fremden Federn und damit der Zuarbeit anderer fleißiger Journalisten aus meinem Dunstkreis:

      Der Artikel verweist selbst auf mangelnde Daten und verallgemeinert dann trotzdem einzelne Beobachtungen. Das ist unprofessionell. Statistik ist wichtig, um ein Gesamtbild zu bekommen und Ressourcen vernünftig zu allokieren. Wer das missachtet, darf auch keine Arzneimittelstudien durchführen, die sind zu 100% Statistik.

      Man muss auch beachten, dass Krankenhäuser 80 Jährige mit Stress-Symptomen nicht ablehnen können. Und dann ist ein Bett belegt. Das hat in den ersten Panikwochen in Italien und Spanien auch eine Rolle gespielt.

      Man darf, wenn man von Auslastung spricht auch nicht vergessen, dass auch Krankenhäuser mangels Auslastung in dem betrachteten Zeitraum Kurzarbeit angemeldet haben. Das findet in dem Beitrag keine Erwähnung. Einige Kommentatoren merken dies zu Recht an. Zu diesem Thema,

      Verschiedene Spitäler beantragten oder führten deshalb Kurzarbeit ein (siehe Box). Als Grund dafür nennen sie das Verbot der Durchführung von nicht dringlichen Eingriffen. Auch die Spital Thurgau AG beantragte Kurzarbeit. Der ambulante Sektor sei zu 80 Prozent eingebrochen, sagte Geschäftsführer Marc Kohler zu Radio Top. Der stationäre Bereich sei zu 60 bis 70 Prozent leer. Weiter meldete das «halb leere» Kantonsspital Aarau Kurzarbeit an.

      Ähnliches gab es aus Norditalien zu berichten. Während medienwirksam von den überlasteten Kliniken in Bergamo und Brescia berichtet wurde, standen über Wochen zwei Drittel der Intensivbetten im nahegelegenen Verona (Venetien) leer
      – 30. März 2020; Andrea Dernbach; https://www.tagesspiegel.de/politik/die-verlangsamung-ist-da-in-italien-zeichnet-sich-die-wende-in-der-coronakrise-ab/25698124.html

      Dazu kommt, dass die schlechte Diagnostik bei Influenza doch eher die Zweifel an der Testqualität zu COVID-19 bestätigt.
      Zu einer Reihe von Aussagen ist festzuhalten, dass sie viel zu ungenau und größtenteils schlicht falsch sind.

      1. […] ganze Kliniken mit Patienten gefüllt sind, welche alle die selbe Diagnose besitzen;

      Das ist viel zu ungenau. Die mögen alle COVID-19 positiv sein, leiden aber unter zahlreichen anderen Erkrankungen. In der Schweiz werden 97% der Verstorbenen (und das waren in der Regel die Intensivpatienten) mit Vorerkrankungen gemeldet.

      „Bisher starben in der Schweiz 858 Personen, die im Labor positiv auf COVID-19 getestet worden waren. Die Inzidenz der Todesfälle liegt in der Schweiz bei 100 Todesfällen pro Million Einwohner. Von den Verstorbenen waren 523 Männer (61%) und 334 Frauen (39%), die Altersspanne betrug 31 bis 101 Jahre. Der Altersmedian lag bei 84 Jahren. Von den 827 verstorbenen Personen für welche vollständige Daten vorhanden sind, litten 97% an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck (64% der verstorbenen Personen), Herz-Kreislauferkrankungen (55%) und Diabetes (27%).“

      Es wird auch eine hohe Zahl von nosokomialen, d.h. im Krankenhaus erworbenen, Infektionen gemeldet. D.h. die waren zunächst nicht etwa wegen COVID-19 im Krankenhaus. Der Artikel verweist selbst auf Krankenhauspersonal, das sich infiziert habe. Das Gleiche gilt für Patienten. Vgl.

      „Wenn die Zahl aller Infizierter nicht bekannt sei, seien auch die Aussagen zur Sterblichkeit überschätzt, formulieren die Autoren. Zunehmend werde COVID-19 zur nosokomialen Infektion in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Betreuungseinrichtungen. Dies sei mittlerweile der „dominierende Verbreitungsmodus“. Gleichzeitig nehme der Aufenthalt in Risikogebieten und der individuelle Kontakt als Ansteckungsrisiko ab.“

      2. ganze Intensivstationen mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose aufweisen;

      Das stimmt nicht. Die Antwort ist dieselbe wie bei 1. und siehe auch unten zu 6.

      3. 25% bis 30% der Pflegenden und der Ärzteschaft genau jene Krankheit auch erwerben, welche jene Patienten haben, die sie betreuen;

      Genannt werden auch Zahlen von unter 10%. Man sollte sich nicht nur die Zahlen heraus suchen, die am besten zur eigenen Meinung passen.
      Und, diese Mitarbeiter wurden erst einmal nur positiv getestet. Das heißt nicht, dass sie krank waren. Der Artikel unterscheidet nicht zwischen Test und Infektion, Infektion und Krankheit und zwischen Krankheit und Tod. Für einen Mediziner ist das bemerkenswert schwammig.
      In Island sind 50% der COVID-19 Positiven symptomfrei. Da es der gleiche Virus ist, sollte das auch in der Schweiz gelten.

      Tara John, “Iceland lab’s testing suggests 50% of coronavirus cases have no symptoms”, April 3, 2020, ;a href=“https://edition.cnn.com/2020/04/01/europe/iceland-testing-coronavirus-intl/index.html“>https://edition.cnn.com/2020/04/01/europe/iceland-testing-coronavirus-intl/index.html

      Und dann wurden die in Quarantäne geschickt. Das hat erheblich zu den Engpässen der extra eingerichteten COVID-19 Zentren beigetragen und war wohl keine clevere Idee. Andere Krankenhäuser haben derweil Kurzarbeit angemeldet.

      „[…] zu wenig Beatmungsgeräte zur Verfügung standen“

      Das stimmt nicht. Bislang standen ausreichend Atmungsgeräte in der Schweiz, Österreich und Deutschland zur Verfügung.
      Der Erfolg einer Beatmung wird auch ganz unterschiedlich eingeschätzt. Das sollte ein Mediziner wissen.

      DocCheck „COVID-19: Beatmung – und dann?“, https://www.doccheck.com/de/detail/articles/26271-covid-19-beatmung-und-dann

      Aber, die Italiener hatten in den letzten 18 Jahren die Bettenkapazität in den Krankenhäusern um 51% reduziert.

      • Cybermed News, “Interview to the Virologist Giulio Tarro: „The death rate of COVID 19 is less than 1% as confirmed by the National Institute of Allergy and Infectious Diseases“, 16 Mar 2020

      https://www.cybermednews.eu/index.php/it/health/70871-interview-to-the-virologist-giulio-tarro-the-death-rate-of-covid-19-is-less-than-1-as-confirmed-by-the-national-institute-of-allergy-and-infectious-diseases

      „In the meantime, I remember that according to the World Health Organization, our country has halved the number of beds for acute cases and intensive care, from 575 per 100,000 inhabitants to 275 today. A scandalous cut of 51%, operated progressively from 1997 to 2015, which brings us to the bottom of the European rankings.”

      Das wird in den ersten Panikwochen eine starke Rolle gespielt haben.

      „[…] eine Patientenselektion durchgeführt werden musste, nicht aus medizinischen Gründen, sondern weil wegen der schieren Anzahl an Patienten schlicht das entsprechende Material gefehlt hat“;

      Das stimmt nicht. Siehe auch 4.

      „[…] die schwerer erkrankten Patienten alle dasselbe – ein uniformes – Krankheitsbild aufgewiesen haben“;

      Das stimmt nicht. Italien listet als eine der wenigen Nationen die Krankheitsbilder zu Todeszeitpunkt detailliert auf. Das ist weit weg von uniform.

      Table 1.Most common comorbidities observed in COVID-19 positive deceased patients
      Ischemic heart disease
      Atrial Fibrillation
      Heart failure
      Stroke
      Hypertension
      Type 2-Diabetes
      Dementia
      COPD
      Active cancer in the past 5 years
      Chronic liver disease
      Chronic renal failure
      Autoimmune diseases
      Obesity

      Das einzige was bestätigt ist, ist, dass diese Menschen einen positiven SARS-CoV2 Test hatten.
      Dazu weisen viele COVID-19 positive Menschen unspezifische Symptome auf, wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden. Vgl.

      -BAG, „Situationsbericht zur epidemiologischen Lage in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein“, 12.04.2020, https://www.bag.admin.ch/dam/bag/de/dokumente/mt/k-und-i/aktuelle-ausbrueche-pandemien/2019-nCoV/covid-19-lagebericht.pdf.download.pdf/COVID-19_Epidemiologische_Lage_Schweiz.pdf

      „Bei den hospitalisierten Personen waren die drei am häufigsten genannten Symptome Fieber (67%), Husten (64%) und Atembeschwerden (40%). Ausserdem lag bei 44% eine Lungenentzündung vor.“

      Viele Erreger verursachen eine Lungenentzündung. Welcher Erreger dominiert wird nicht erfasst. Bei Fieber und Husten von einem „uniformen Krankheitsbild“ zu sprechen, ist – mit Verlaub – Unsinn.

      „[…] die Todesart jener, die auf der Intensivstationen verstorben sind, bei allen dieselbe ist“;

      Das stimmt nicht. Zum einen gibt es derzeit keine Unterscheidung von mit oder an COVID-19 Verstorbenen. Zum anderen siehe auch oben zu den zahlreichen Vorerkrankungen.

      „[…] Medikamente und medizinisches Material auszugehen drohen.“

      Das stimmt nicht. Zu keinem Zeitpunkt war ein Engpass zu befürchten, andere Krankhäuser gingen im selben Zeitraum in Kurzarbeit.
      Abschließend ist zu sagen, dass die Menschen im Januar und Februar einem zunehmenden Medienterror ausgesetzt waren. Die drakonischen Maßnahmen der Politik, die darauf folgten, sind in ihren Auswirkungen noch gar nicht abzuschätzen, siehe auch Prof. Dr. Martin Haditsch, Wien.

      • Martin Haditsch, „Fakten und kritische Analyse zu Meldungen über SARS-CoV2 / COVID-19“, 30.03.2020,

      „Der Satz ‚Gesundheit geht über alles‘, ignoriert sträflich die Tatsache, dass wir uns diese Gesundheit auch morgen noch leisten können müssen.“ [ab 6:34 min]

      „Die Schutzbehauptung ‚Wir haben alles getan‘ schließt definitionsgemäß auch die Tatsache mit ein, dass auch jeder Schwachsinn umgesetzt wurde. Bei diesem Ausmaß möglicher Kettenreaktionen darf man sich nicht mit dem Aspekt der Sozialromantik unter der Devise ‚Es geht um jedes Menschenleben‘ zufrieden geben, sondern haben die Entscheidungsträger auch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit den Horizont ganzheitlich auch auf mittel- und langfristige Konsequenzen zu erweitern.“ [ab 7:03 min]

      Eine detaillierte Betrachtung dazu fehlt in dem Artikel. Auch auf andere Fragen geht der Beitrag gar nicht ein, z.B. warum sind bei einem neuen Erreger in ganz geringem Maße Kinder betroffen? Einzelfallbetrachtungen reichen hier definitiv nicht und sind wohl eher darauf angelegt, Panik zu erzeugen.

      Warum tötet ein neuer Erreger fast ausschließlich alte Menschen am Ende der natürlichen Lebenserwartung? Warum ist die Mehrzahl der Menschen, die von dem neuen Erreger betroffen sind symptomfrei? Siehe dazu oben Island oder auch

      Wenn die derzeitige Krise zu einem mahnt, dann zu kritischer Distanz gegenüber sogenannten Experten. Anstatt weiterhin anhand von genetischen Abständen darüber zu rätseln, wo der Virus herkommen könnte, sollte die Wissenschaft endlich die Antwort liefern.

      Die Gefährlichkeit des Virus wird erheblich übertrieben. Neuere Untersuchungen dazu gehen von einer kaum nachweisbaren Gefahr aus.

      “Based on the data until April 4, for the whole COVID-19 fatality season to-date (starting with the date the first death was documented in each location) the risk of dying from coronavirus for a person <65 years old is equivalent to the risk of dying driving a distance of 9 to 415 miles by car per day during the COVID-19 fatality season.

      Diese Untersuchungen legen nahe, dass die Roh-Sterblichkeit, die man aus Verstorbenen und positiv Gestesteten berechnet, die wahre Sterberate erheblich überschätzt. Grund dafür ist auch die hohe Anzahl von symptomfreien Menschen oder Menschen mit milden Symptomen. Das führt zu einer großen Dunkelziffer.

      Für sehr alte Menschen (80+) kann Stress tödlich sein. Wer in solch unspezifischer Art pauschale und größtenteils falsche Aussagen in die Welt setzt, erzeugt damit Panik und gefährdet Menschenleben.
      Es ist nicht hinnehmbar, dass es weiterhin Menschen zu geben scheint, die mit Einzelfallbetrachtungen und ungerechtfertigten Dramatisierungen Politk machen wollen.

      Meine Quellen überlegen, diesen Artikel der eidgenössischen Ärztekammer zu melden.

        1. Auch von mir: Vielen Dank für Deine Arbeit.

          Wir sind in einer Situation, in der noch nicht total offen gelogen werden kann, oder zumindest solche Lügen aufgedeckt werden, zB durch „Bürgerjournalisten“ an und in Krankenhäuser.

          Aber Tatsache ist:
          Die Sterblichkeitsraten sind weitgehend im dem üblichen, für die Jahreszeit typischen, Bereich. Regionale statistische Ausreißer gibt es natürlicherweise immer. Die angebliche kritischen Situation sind nirgendwo durch absolute untypisch erhöhte Krankheitsfälle, sondern überall durch geschürte Hysterie und Panik sowie durch administrative Maßnahmen, sowie durch „krankgesparte Gesundheitssysteme“, aufgetreten.

          Wir werden gerade nicht durch direkte Lüge manipuliert, die Manipulation erfolgt durch Fokussierung. Politik und Medien zwingen uns, auf der ganzen Welt eingesammelte Horrorszenarien in höchste Schlagrate tagtäglich, minütlich wahrzunehmen. Und vor allem auf den Straßen, in den Läden, werden wir von Wahnsinn und Überreaktion unmittelbar bedrängt.

          Horrorszenarien, die man an jedem beliebigen anderen Tag in jedem beliebigen Jahr ebenso hätte einsammeln können. So werden wir gezielt gesteuert, kontrolliert, so dass tatsächlich mir eine Frau auf der Straße sagen konnte: „Ja, das Grundgesetzt ist gerade wegen dem Seuchenschutzgesetzt außer Kraft. Und das ist recht so.“

          Man sieht, dass also zur Hysterisierung auch eine Verdummung kommt: denn das Grundgesetz heißt Grundgesetz weil ohne dieses KEIN GESETZ mehr herrscht, sondern Willkür und Rechtlosigkeit. Aber das weiß und versteht man heute anscheinend nicht mehr.

    2. „Mit meinem Bruder, Arzt, sprach ich auch über die staatlichen Maßnahmen (die er durchaus beführwortet und für zu spät begonnen hält) …“

      Überrascht das irgendwie. Angeblich würden 95% der Bevölkerung hinter den Maßnahmen stehen, und viele würden sie sogar für zu wenig einschneidend halten. (Zahlen, die ich übrigens nicht glaube.)

      Aber dass sich unter diesen Bedingungen auch wenigstens ein Arzt finden würde, der das alles für gut und richtig hält nimmt nun wirklich niemanden wunder. Also was wollen Sie mit dieser Angabe „mein Bruder, Arzt,“ genau sagen bzw. eigentlich bezwecken?

      Was ist er denn eigentlich für ein Arzt? Wie viele Corona-Patienten hat er denn behandelt? Wie viele sind unter seinen Händen weggestorben? Wie hat er Corona-Patienten von Grippe-Patienten unterschieden? Was hält er von den Ergebnissen eines nicht validierten Tests? Woran erkennt er, dass eine mehrfacherkankte, altersschwache Person an Covid-19-Viren – und an nichts anderem – gestorben ist? Ist er der Meinung, dass wir jetzt jedes Jahr zu Grippe-Zeit einen solchen „Lockdown“ brauchen? Was hält dieser „Arzt“ eigentlich überhaupt von der Ausstattung unseres Gesundheitssystems? Und findet dieser Arzt-Bruder überhaupt nichts dabei, ganzen Nationen die Grundrechte zu berauben weil es angeblich sonst Tote geben könnte? Für wie viel Tage längeren Lebens von Sterbenden (denn das sind 99% der „Covid-19-Gefärdeten“) kann man wie viele Grundrechte wie vieler Menschen wie lange einschränken? Und wie viele „Kollateraltote“ (Selbstmorde, unbehandelte Kranke, Stressopfer, Fehlbehandelte, zB durch Intubierung, Opfer unter Bettlern und Obdachlosen, in Altenheimen alleine gelassene, Opfer von Krankenhauskeimen, ….) darf man in Kauf nehmen?

      Legen Sie diese Fragen doch mal Ihrem Bruder-Arzt vor.


      Lieber Albrecht,
      auch für Sie steht immer aufs Neue eine Herausforderung an. Nämlich all die wichtigen und richtigen Aspekte, die Sie herüberbringen, ohne den Tenor des Vorwurfs und der Vorverurteilung auszudrücken. Die Emotion kommt immmer – wirklich IMMER – vor der Ratio. Wenn Sie also Ihren Gegenüber emotional verprellen, dann erreichen Sie ihn auch nicht in der Sache. Wir erreichen die Menschen nicht, in dem wir ihnen etwas entgegenstellen, sondern dann, wenn wir ihnen etwas anbieten.
      Herzlich, Ped

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