Fragen an eine Referentin

Der Dresdner Oberbürgermeister hat bislang auf meine offenen Briefe nicht geantwortet, aber immerhin seine Referentin. Es geht in diesem Text, einen weiteren offenen Brief eingeschlossen, um Selbstverständnis, und außerdem darum, was geschieht, wenn dieses ins Wanken gerät. Kognitive Dissonanz verunsichert uns, bringt unser Selbstverständnis aus dem Lot. Berücksichtigen wir das auch angemessen dann, wenn diese Dissonanz unseren Gegenüber betrifft?

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Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Dresden (2)

Das Bürgermeisteramt der Sächsischen Landeshauptstadt antwortete — und wich aus. Meine Vorhaltung zu derer „Empfehlung”, Masken zu tragen, konzentrierte sich ganz eindeutig auf die damit einhergehende, „empfohlene“ Gesundheitsschädigung der Bürger. Sie wies außerdem darauf hin, dass solch eine Maßnahme sinnlos im „Kampf gegen das Coronavirus“ ist. Schauen wir, was mir Frau Hickmann — respektive Herr Hilbert — dazu zu sagen hatten.

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Offener Brief an den Dresdner Oberbürgermeister

Länder und Gemeinden in Deutschland setzen diensteifrig die „dringenden Empfehlungen” des Bundes um. Nachdem man den Irrsinn diverser administrativer Maßnahmen verstanden hat, steht die nächste Herausforderung an. Es ist die, sich seiner Rolle als mündiger Bürger, samt seiner unveräußerlichen Freiheitsrechte bewusst zu werden und sie zu leben. Kein leichter Schritt, aber er muss gegangen werden. Denn ohne diese Signale können auch die emotional getriggerten Verantwortlichen absurder Verordnungen nicht zu einer selbskritischen Haltung übergehen.

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Das Inferno von Dresden und die Umschreibung der Geschichte

Von der Mentalität der Macht, die Vergangenheit „anzupassen“. Jahr für Jahr wiederholt sich ein Akt der Instrumentalisierung des tief in das Bewusstsein der Dresdner eingetragenen Infernos, dessen Hauptakt zwischen dem 13. und 15. Februar stattfand, und die vollständige Zerstörung der Innenstadt und den Tod zehntausender Zivilisten zur Folge hatte. Diese Instrumentalisierung wird von verschiedenen Seiten betrieben, aber die Hauptverantwortung tragen Jene, welche die damals Betroffenen nachträglich entmündigen und sich anmaßen, Jahrzehnte später neu bewerten zu müssen.

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Die Masche des Aussitzens

Aussitzen und Hinhalten – Wie stellt sich das in der Praxis dar? Sich für die Freilassung des Wikileaks-Gründers Julian Assange einzusetzen, scheint für lokale Politik und Medien ein heißes Eisen zu sein. Man versucht, das Thema auszusparen. Unbequeme Fragen lokaler Bürgerbewegungen werden gar nicht oder hinhaltend beantwortet. Geht man davon aus, dass Kraft und Mut derjenigen, die dem in London inhaftierten Journalisten beistehen, schon irgendwann versiegen werden? Der Erfolg einer solchen Strategie hängt davon ab, wie wir selbst diese annehmen.

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Julian Assange geht uns alle an

Gegen das Totschweigen eines Journalisten durch die Meinungsmacht. Es ist ein erwiesenermaßen wenig probates Mittel, zu hoffen, dass die Leitmedien das Thema des politisch verfolgten Julian Assange auf die Tagesordnung setzen. Was völlig unzureichend thematisiert wird, ist die Tatsache, dass der Journalist Assange innerhalb eines angeblich demokratischen Rechtssystems unter menschenunwürdigen Bedingungen als politischer Häftling einsitzt.

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Wende-Episoden

Kleine Geschichten aus einer Zeit, deren Chancen vertan wurden. Der Autor – ein Kind des Staates DDR – ist der Ansicht, dass jene Zeit, die heute als Wendezeit bejubelt und verklärt wird, viel mehr eine Zeit der verpassten Gelegenheiten für eine wirkliche Wende war. Als die Menschen in der DDR die großartige Möglichkeit erhielten, selbst über ihr zukünftiges System zu entscheiden – einschließlich des einzuschlagenden Weges -, verzagten sie und wählten den bequemen Weg, „übernommen“ zu werden.

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Der 13.Februar, das Aleppo-Bus-Monument und die Wirkung der Kalten Kriege

Ein treuer Forist dieses Blogs hat sich so einige Gedanken gemacht, als er den Artikel „Aleppo und Dresden – Zerrbilder zweier Städte“ las. Als alter Dresdner kann er die Bus-Installation auf dem Dresdner Neumarkt als vorgebliche Geste der Solidarität für die Menschen in Aleppo nicht so einfach hinnehmen. Und die Aufarbeitung der Dresdner Bomben-Nächte und -Tage ist von einer Propaganda geprägt, die mit wirklichen Friedensbotschaften wenig zu tun hat. Hier also sein – adolfkurts – Beitrag.

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Aleppo und Dresden – Zerrbilder zweier Städte

Noch bis zum 3.April 2017 ist im Herzen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden eine Installation zu sehen, die ob ihrer vermeintlichen wie wahren Absichten Fragen auf wirft. Mehr noch ist Widerspruch heraus gefordert, denn was dort vermittelt wird, entspricht weder der Wirklichkeit des heutigen Dresdens noch der des leidgeprüften Aleppo’s. Es ist ein Zerrbild.

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Werbung für die Bundeswehr – Ein Fallbeispiel in mehreren Akten (1)

Kaum ein Mensch wird verneinen, wenn man ihn fragt, ob er für den Frieden ist. Und rasch findet der Gesprächspartner Ursachen von Kriegen. Wie geschmeidig wir einerseits im Falle von Krieg und Frieden unsere eigene Verantwortung jedoch auszublenden versuchen, was auf der anderen Seite aber auch möglich ist. Das möchte ich in anhand eines Fallbeispieles in dieser weiteren Artikelreihe aufzeigen.

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Big Band der Bundeswehr – Mit klingendem Spiel Richtung Krieg?

Aktion gegen den Krieg Traditionell findet im Mai jeden Jahres das Dixieland-Festival in Dresden statt, das größte seiner Art weltweit. Ein wunderbares musikalisches Ereignis als Symbol der Völkerverständigung wird jedoch in diesem Jahr aus meiner Sicht grob missbraucht, um die schleichende Militarisierung unserer Gesellschaft voran zu treiben. Der Krieg der Köpfe, der Hirne ist schon im vollen Gange. Nun findet die Rekrutierung für eine Interventions-Armee statt. Die Mahnwache für Frieden in Dresden ist nicht bereit, das sprachlos hinzunehmen. Gern verbreite

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