Kategorie: Naher Osten

Syrien – Wahrheit statt Desinformation

Deutsche Parlamentarier in Syrien fordern die Wächter des wahren Glaubens heraus. Auf einer weniger emotionalen Ebene ließ sich sicher trefflich zu den Motiven diskutieren, aus denen heraus AfD-Politiker zum wiederholten Male Syrien besuchen. Doch bei der ARD-Tagesschau beschwört das Aufeinanderzugehen von Parlamentariern eine neue Welle des Gesinnungskrieges herauf.

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Die ARD antwortet

Der Bayerische Rundfunk verteidigt seine Berichterstattung im Kontext Syrien. Übermittelt durch Lorenz Wolf, den Vorsitzenden des Rundfunkrates beim Bayerischen Rundfunk, erhielt ich eine zweite Antwort zu meiner erweitert vorgetragenen Kritik an deren ARD-Beitrag vom 25. Juni 2019. Auch wenn dieser Brief präziser auf meine Kritik eingeht, so ist es doch ganz erstaunlich, wie er sich um die Beantwortung sehr klar formulierter Fragen herumwindet.

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Die Moderaten im Umbruch

Die syrische „moderate Opposition“ bekommt neue Aufgaben. Schaut man sich die Syrien-Berichterstattung der vergangenen Jahre an, kommt man schwer ins Staunen über die Art und Weise der Wahrnehmung von dort kämpfenden „Oppositionellen“ oder auch „Rebellen“ und gern auch „Aufständischen“. Nun, wo sie von ihren Geldgebern in treuer Pflichterfüllung zur Befriedung weiterer syrischer Gebiete eingesetzt werden, beschimpft man sie als Terroristen – wie unanständig.

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Wer CDU/CSU und SPD wählt, wählt den Krieg

Deutschland wird von Völkerrechtsbrechern und Kriegstreibern geführt. Der Bundestag hat am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, in namentlicher Abstimmung mit 343 Stimmen bei 275 Gegenstimmen und drei Enthaltungen für einen längeren Einsatz der Bundeswehr gegen den IS in Syrien und dem Irak gestimmt. Man muss die Lügen und Verdrehungen nicht unbedingt in den Medien suchen. Die offiziellen Plattformen der deutschen Bundesregierung und ihrer Ministerien sowie des deutschen Parlaments bieten den Sud an Propaganda im Original. Die Leitmedien kauen es dann in ihrer

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Spielverderber

Trump treibt seine Opponenten vor sich her. Nach der ersten Lähmung – verursacht durch die für sie unvorhersehbaren Schritte des US-Präsidenten – versuchen die überrumpelten „Gestalter eines neuen Syrien“ zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Die innerpolitische Auseinandersetzung in den USA treibt nun in Syrien sonderbare Blüten und der US-Präsident weiß sich gegen die neuerlichen Angriffe auf seine Person wirksam zu wehren. Die führenden EU-Staaten und ihre Institutionen aber drehen und winden sich, um das den Bach hinunter

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Das kurdische Märchen

Das große Jammern über den angeblichen Verrat an den Kurden ist unglaubwürdig. Betrachten wir die Ereignisse – auch die kriegerischen Ereignisse – der vergangenen Jahrzehnte in vier Staaten des Nahen Ostens, so wurden all deren spezifische Konflikte überlagert von einer quasi tickenden Zeitbombe, einer andauernden Zerreißprobe für den nationalen Zusammenhalt und den ihrer Gesellschaften, dem sogenannten Kurdenproblem. Die eindimensionale, verklärende Darstellung der Kurden, ihre ausschließlich als Opfer beschriebene Rolle, kann dabei als wichtiger Teil von Geschichtsfälschung zum Ziele dauerhafter Interessendurchsetzung

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Die zweite Chance

Aber haben die kurdischen Eliten in Syrien das auch begriffen? Vor mehr als anderthalb Jahren hat sich ein Szenario abgespielt, das sich durchaus mit den aktuellen Ereignissen in Nordsyrien vergleichen lässt. Damals marschierte die türkische Armee in der bis dahin von Kurden besetzten Provinz Afrin ein. Befassen wir uns daher mit den Parallelen aber auch den Veränderungen im Vergleich zur Lage im Syrien des Jahres 2018.

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Schon wieder zum Narren gehalten?

Geschichten um den Jemen, Saudi-Arabien und den Iran – zwischen Dichtung und Wahrheit Leute für dumm zu verkaufen, um eine Agenda dauerhaft im Volk zu verankern, gehört zum Tagesgeschäft von Macht- und Herrschaftsstrukturen. Diesen unterworfen, füllen Politik und Medien brav die zugedachte Rolle aus. Nur nicht anecken, ja nicht unbeliebt machen, heißt die Devise – eine Mischung aus Furcht und Opportunismus. Sowohl die Berichterstattung als auch die politischen Reaktionen zum Angriff auf eine saudische Ölförderanlage sind geeignet, die Unselbständigkeit, ja

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Gegen das Vergessen – Völkerrechtsverbrechen der Wertegemeinschaft

Ein Streiflicht über die „Befreiung“ des Irak. Kriege werden leider im Bewusstsein der Menschen zu schnell abgehakt. Nicht nur diese selbst, sondern auch die Lügen, die in den Krieg führten. Auf dieses „Aus dem Auge aus dem Sinn“ – einem sehr natürlichen Verhalten – bauen jene auf, die den Krieg als Mittel zur Interessenumsetzung favorisieren. Die heutigen Konflikte im Nahen Osten sind wesentlich durch den von der „Koalition der Willigen“ (i), unter Führung der USA  losgetretenen verbrecherischen Angriffskrieg gegen den

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Syrien-Krieg im UN-Sicherheitsrat

Im höchsten Gremium der UNO pflegt man weiter den diplomatischen Krieg gegen Syrien. Es ist, richtiger gesagt, auch ein politischer und vor allem ideologischer, ein emotionaler Krieg, der da immer von Neuem angefacht wird und in dem sich Staaten wie Kuweit, Belgien und Deutschland als handfeste Vasallen der Noch-Supermacht USA verdingen (a1). Die Not des syrischen Volkes in Kauf nehmend, tut man an der diplomatischen Front alles, um die selbst gezüchteten religiösen Krieger in der Provinz Idlib zu schützen.

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Die Ölräuber

Die Gangstermanieren der westlichen Wertegemeinschaft werden viel zu wenig thematisiert. Die Sanktionspolitik der westlichen Staaten gegenüber Syrien ist nicht nur eine brutale Erpressung der syrischen Gesellschaft, damit diese ihrer Führung abschwört. Sie ist außerdem verbunden mit einem dreisten Raub syrischer Ressourcen, die man auch gleich noch zur Finanzierung zum Zweck der dauerhaften Spaltung des Landes verwendet. Das eine wie das andere lässt sich nur als kriminell klassifizieren und wird leider nicht nur in der deutschen Bevölkerung brav hingenommen.

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Proxies sind keine Freunde

Warum bombardieren die USA ihre islamistischen Helfer in Syrien? Das russische Kriegsministerium hat den USA vorgeworfen, eine einseitige, seitens der Syrischen Arabischen Armee (SAA) verkündete Waffenruhe, torpediert zu haben. Als Grund sehen die russischen Offiziellen einen, ohne Abstimmung mit der russischen Seite durchgeführten Luftschlag gegen die Kommandozentrale einer mit HTS verbündeten Islamisten-Miliz in Idlib-Stadt an, bei dem auch eine Reihe von Zivilisten getötet und verletzt wurde (1). Doch meine ich, dass die Motive auch woanders liegen könnten.

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Wiederholung von Ereignissen

Der Krieg, den der Westen gegen Syrien führt, ist in mehrfacher Hinsicht durchschaubar. Lese ich beim Thema Syrien über Idlib, erinnere ich mich an Suweida im Vorjahr. Suweida erinnert an Douma Wochen zuvor. Das wiederum lässt uns an Aleppo im Jahre 2016 denken. Der Verdacht, dass westliche Politik und Medien einfach wiederholt die gleichen Bausteine verwenden, um im Krieg gegen Syrien zugewiesene Aufgaben zu erfüllen, ist schwer zu verdrängen.

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Moderate Kinder im syrischen Idlib

Werbung islamistischer Extremisten in eigener Sache. Für den heiligen Krieg der Jihadisten in Syrien muss auch getrommelt werden. Schließlich ist eine Ideologie nichts wert, wenn sie nicht auch in der Bevölkerung verbreitet wird. Daher sind auch Informationsquellen dieser Fraktionen sehr wertvoll, um zu verstehen, was da für „Rebellen“ beziehungsweise „Aufständische“ im Einsatz sind. Die dortige, von der westlichen Wertegemeinschaft am Leben gehaltene „Zivilgesellschaft“ bezieht entsprechend alle in den „Aufstand“ ein – auch Kinder und Jugendliche.

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Die ARD antwortet

Antwort der ARD auf einen offenen Brief von Peds Ansichten zur Syrien-Berichterstattung Auf den als Brief verfassten Artikel Vom Wirken eines Desinformationsnetzwerkes hat es eine Reaktion der ARD-Programmverantwortlichen gegeben. Im Sinne der Transparenz biete ich ihn den Lesern hier zur Reflexion und Diskussion an. Ein weiteres Schreiben an die ARD zum Thema wird in den kommenden Tagen verfasst und kann idealerweise auch Impulse und Gedanken seitens der Leser dieses Blogs aufnehmen.

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Cäsars Beweise – eine Zäsur

Die Beweise des „Cäsar“ waren keine – aber sie genügten, um den syrischen Präsidenten zu stigmatisieren. Im Januar 2014 verbreiteten die westlichen Massenmedien, die Nachricht, dass ein syrischer Militärfotograf tausende Fotos toter und zuvor in syrischen Gefängnissen gefolterter Opfer außer Landes geschmuggelt und sich dann selbst aus Syrien abgesetzt hatte. Wie gewohnt, war die Meldung mit einer Vorverurteilung verbunden, gekennzeichnet mit großer moralischer Empörung. Nach dem Rechtsstaat rief keiner. Genau dies aber war offensichtlich beabsichtigt.

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Fiktion und Realität in Syrien – Eine Gegenüberstellung

Ein weiterer Versuch, die wirklichen Opfer des Syrien-Krieges in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu holen. Die Umdeutung des Krieges in und gegen Syrien durch die Meinungsführerschaft des selbsternannten Wertewestens beinhaltete immer ein unsichtbar machen der wirklichen Opfer. Gewalttätige Extremisten wurden zu Oppositionellen, Aufständischen und Rebellen gekürt, die syrische Armee dagegen zu einer Horde von Schlächtern, die ihr eigenes Volk hinmetzelt. Die Wirklichkeit sah und sieht grundlegend anders aus.

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Vom Wirken eines Desinformationsnetzwerks

Man muss das, was bei der ARD schief läuft, immer wieder beim Namen nennen. Philipp Grüll und Ahmet Senyurt vom Bayrischen Rundfunk sowie Frederik Obermaier von der Süddeutschen Zeitung betätigten sich innerhalb einer scheininvestigativen Recherche von „report aus München“ als propagandistisches Frontkorps der ARD. Ihre Waffen: Verzerrungen, Halbwahrheiten, Verleumdungen und Lügen – bei konsequenter Anwendung deutscher Gesetze eine Sache für den Staatsanwalt. Schließlich handelt es sich hier um Kriegstreiberei.

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Westliche Medien kungeln mit Terroristen in Syrien

Medienkonzerne Seite an Seite mit der „Opposition“. Anhand der Arbeitsweise westlicher Medien in Syrien lässt sich gut erfassen, wie sie ihre Rolle als Propagandakompanien im Sinne von Machtinteressen ausfüllen. So wie die Ausrüstung und Bewaffnung islamistischer Milizen in Idlib durch westliche Staaten und ihre arabischen Proxies dem Völkerrecht widerspricht und somit illegal ist, gilt das auch für die Frontberichterstattung diverser Medien auf Seiten der terroristischen Milizen.

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Humanitäre Katastrophen – Zwischen Dichtung und Wahrheit

Die wirkliche syrische Katastrophe macht der Mainstream unsichtbar. Die öffentlich-rechtlichen Medien achten peinlich genau darauf, ja nicht ihr virtuelles Bild der dortigen humanitären Katastrophe anzukratzen. Die Reizworte Fassbomben, Krankenhäuser und Zivilisten halten den Großteil der Menschen hierzulande erfolgreich davon ab, die beklemmende Realität in Syrien zu erkennen und – daraus schlussfolgernd – kritische Fragen zu stellen.

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Der lange Abgang der Proxies

Syrien ringt noch immer um die Wiederherstellung seiner Souveränität. Syriens Gegner führen dabei ihren Krieg gegen das Land auf verschiedenen Ebenen. In Idlib unterstützen sie die Islamisten von al-Qaida, in Ost-Syrien die SDF, im Süden halten sie al-Tanf mit dem Flüchtlingslager al-Rukban besetzt. Der IS ist als Kalifat verschwunden, doch Waffen und Ausrüstung fließen ihm weiterhin zu und destabilisieren neben Syrien auch den Irak. Das alles wird unverändert flankiert vom medialen-, diplomatischen- und wirtschaftlichen Krieg des Westens.

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Die falschen Freunde Israels

Ein paar notwendige Informationen zur BDS-Bewegung. Hinter BDS verbirgt sich – ich möchte sagen leider – ein Wortungetüm: Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung. Weil für viele Menschen BDS nicht selbsterklärend ist und so durch den Mainstream interessengeleitet vorinterpretiert werden kann, kann man deren Unterstützer auch sehr bequem verunglimpfen. Auch deshalb auf dieser Plattform einige Klarstellungen. Eine Kritik zur Marke Die Initiatoren der BDS-Bewegung haben sich bei der Wahl des Namens keinen Gefallen getan. Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen sind nicht nur emotional

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Zur Vorgeschichte der Staatsgründung Israels

Die palästinensische Identität basiert also nicht auf religiösen Ansprüchen, sondern auf einer eindeutig identifizierbaren palästinensischen Gemeinschaft. Diese berechtigten Ansprüche wurden aber durch die zionistische Bewegung konterkariert. Die Negierung einer nationalen palästinensischen Identität führte zwangsläufig zur Verweigerung des palästinensischen Selbstbestimmungsrechtes.

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Hetze gegen Syrien nimmt kein Ende

Die ARD-Tagesschau bleibt unbeirrt auf befohlenem Kurs. Der Krieg gegen Syrien setzt sich noch immer fort. In die Propaganda-Bataillone, die einen Krieg begleiten und stützen müssen, ist die ARD-Tagesschau unverändert und geradezu perfekt funktionierend eingebettet. Für Terroristen in der syrischen Provinz Idlib wird die Luft enger und – wie nicht anders zu erwarten war – werden die schon so oft gespielten Platten bewährter kriegstreibender Propaganda ein weiteres Mal aufgelegt. Offener Brief an den Journalisten des SWR, Jürgen Stryjak: Guten Tag,

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Grenzgänger für den Frieden

Eine Betrachtung zu Jürgen Todenhöfer und seinem Buch „Die große Heuchelei“. Jürgen Todenhöfer ist das beste Beispiel dafür, wie wenig hilfreich es ist, Menschen in Schubladen zu stecken, um sie danach anhand der Beschreibung der Schublade zu klassifizieren und sodann auf- oder abzuwerten. Außerdem zeigt er uns, dass es unzählige Wege gibt, für den Frieden auf unterschiedlichen Ebenen aktiv zu werden. Todenhöfer hat nicht DIE Lösung hierfür, sondern – und das ist viel besser – seine ganz eigene gefunden.

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Bitterböses Syrien-Theater

Der Kriegswille des Wertewestens gegenüber Syrien ist ungebrochen. Diese Destruktivität einer sich selbst als Wertegemeinschaft gebenden Allianz hat zu millionenfachem Elend in Syrien geführt. Den Preis des von den westlichen Moralaposteln gern als Transformation bezeichneten angestrebten gewaltsamen Regierungswechsels in Damaskus bezahlt das gesamte syrische Volk. Allerdings: Wenn auch langsam, so doch stetig entgleitet den „kreativen Zerstörern“ so nach und nach ihr Projekt.

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Wenn zwei nicht das Gleiche tun

Achtung und Respekt heißt auch, zu fragen, ob man eintreten darf. Ob man den Befragten dabei mag oder nicht, ist unerheblich. Achtung und Respekt haben jedoch bei den öffentlich-rechtlichen Medien einen schweren Stand. Das hängt damit zusammen, dass sie sich auf eine Seite geschlagen haben, die schlüssigerweise „gute“ Seite. Was hält der Leser von der Tatsache, dass ARD-Journalisten illegal nach Syrien einreisen? Den Verantwortlichen sei eine Beratung durch Jürgen Todenhöfer empfohlen.

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Machtinstrument al-Rukban

US-Schacherei auf Kosten syrischer Flüchtlinge. Selektiv, wie unsere Massenmedien berichten, sparen sie sorgfältig aus, wie noch immer zehntausende syrische Flüchtlinge in der Region al-Tanf praktisch in Geiselhaft gehalten werden. Schön, dass es Plattformen und Nachrichten-Agenturen wie Southfront, The Hill, SANA und TASS gibt, welche uns über die Vorgänge dort informieren.

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