Flugblätter als Angstauflöser

Im Rahmen des „Was können wir tun?“ ist mir immer bewusster geworden, dass eines der größten Hemmnisse zur Auflösung der Coronahysterie in der Angst der Menschen begründet ist. Menschen in Angst sind schwer zugänglich für rationale Argumente und das ist nur allzu verständlich. Handelt es sich doch dabei um ein existenzielles Gefühl des Bedrohtseins. Also meine ich, dass vor dem Zugang zu den Menschen der Abbau von Ängsten stehen muss.

Der Text zwischen den beiden folgenden durchgehenden Linien, passt – unter Verwendung einer Standardschriftart und Standardschriftgröße auf die Vorder- und Rückseite eines DIN a4 – Blattes. Es kann somit – quasi als Flugblatt – gern ausgedruckt und verteilt werden. Dort, wo die Leser Ideen zu Verbesserung des Textes sehen, sind sie natürlich herzlich eingeladen, dies im Kommentarteil zu vermitteln.


Viren sind Teil unseres Lebens – wir sind viral!

Wir infizieren und werden infiziert. Aber davon werden wir grundsätzlich erst einmal nicht krank. Mehr noch sind Infektionen unbedingt erforderlich, damit wir gesund bleiben.

Infektionen sind für unser Überleben notwendig. Ohne wiederholtes Infizieren geraten wir bald in Lebensgefahr. Denn Infektionen sind Interaktionen unseres Immunsystems mit Erregern.

Diese Erreger können u.a. Pollen, Milben, Pilze, Bakterien und Viren sein. Tagtäglich setzt sich unser Immunsystem mit diesen Erregern auseinander und lernt dabei.

Auf diese Weise entsteht ein Gleichgewicht zwischen den Erregern und unserem Organismus.

Viren und Bakterien machen vom Grundsatz her durchaus nicht krank. Aber Viren und Bakterien können uns auf Krankheiten hinweisen. Und sie können uns vergiften – nämlich dann, wenn sie massenweise auftreten.

Massenweise treten Erreger aber nur auf, wenn unsere Lebensbedingungen durch große Enge, schlechte Luft, verschmutztes und verkeimtes Trinkwasser, fehlende Sonne und durch Gifte beeinträchtigt werden. Nur ist dann eben nicht der Erreger das Problem, sondern diese Lebensbedingungen.

Wenn wir uns jedoch der Auseinandersetzung mit Erregern entziehen, verkrüppelt unser Immunsystem. Je länger wir uns vor Erregern isolieren, desto stärker ist die Gefahr, dass unser Körper auf ihr Erscheinen über- oder gar nicht reagiert.

Von den vielen Tausend Viren, die wir mit uns tragen, kennen wir die meisten nicht. Wir selbst bestehen praktisch auch aus Viren, sind doch 8 Prozent des menschlichen Genoms viral.

Viren besitzen sehr wohl eine wichtige Funktion für unser Überleben, wir sollten uns von ihnen im Alltag gerade nicht übertrieben isolieren. Solch ein Infektionsschutz ist lebensgefährlich.

Denn dieser Infektionsschutz isoliert uns von allen Erregern! Man kann nicht Infektionsschutz gegen einen einzigen Erreger betreiben. Soziale Isolation bedeutet außerdem dauerhaften Stress und schwächt unser Immunsystem zusätzlich.

Die seit Jahrzehnten allgemein bekannten Hygieneregeln genügen, um Infektionen nicht gefährlich werden zu lassen. Desinfizieren gehört nicht dazu – nicht im Alltagsleben, denn auch das greift alle (!) Erreger an. Bis auf spezialisierte, die resistent geworden sind und so erst durch unser eigenes Fehlverhalten zur Gefahr wurden.

Nichts weist darauf hin und nichts hat es bewiesen, dass ausgerechnet dieses „neuartige“ Coronavirus ein Krankmacher wäre. Aber ständige Abstandswahrung und Maskentragen machen sehr wohl krank. Es liegt natürlich in der Verantwortung eines jeden einzelnen Menschen, selbst zu entscheiden, ob er sich durch Befolgen von unsinnigen Verordnungen dem Risiko aussetzt, ernsthaft krank zu werden. Trotzdem, und so oft es geht: Runter mit der Maske und keine Angst vor der Nähe zu unseren Nächsten.

Wir brauchen keine Angst vor Viren haben.

Informationsmaterial zur Welt der Erreger:

15.01.2016; Florian Rötzer; Der Mensch: 30 Billionen Zellen und 39 Billionen Bakterien;

05.10.2018; https://gesundheitsmagazin-online.com/2018/10/05/das-mikrobiom-neue-erkenntnisse-ueber-eine-unterschaetzten-armee/

30.05.2015; Ingo Knopf; Wie viele Mikroben leben in deinem Körper?; 

25.03.2020; Arno Widmann; Viren und Bakterien: Wir sind ein Teil von ihnen; ; siehe auch: Frank Ryan; Virolution; 

25.03.2020; Ellis Huber; 

06.10.2014; Elisabeth Mondl; Gesunde Menschen tragen fünf Viren in sich; ; aus: Metagenomic analysis of double-stranded DNA viruses in healthy adults; Wylie KM, Mihindukulasuriya KA, Zhou Y, Sodergren E u.w.; ; 10.09.2014

26.11.2016; Hildegard Kaulen; Mit schlechten Absichten und gutem Karma; 

04.06.2015; Interview m. Karin Mölling; Ruth Renee Reif; https://www.tagesspiegel.de/wissen/ursprung-des-lebens-am-anfang-war-das-virus/11867530.html

06.03.2016; Pia Heinemann; https://www.welt.de/wissenschaft/article152985310/Wie-Viren-sich-in-das-menschliche-Erbgut-schlichen.ht

Der Einfluss von Sonnenlicht a.u. Vitamin-D-Haushalt, einem wichtigen Faktor zur Funktionalität unseres Immunsystems;https://vitamin-d.info/vitamin-d-und-sonne/; abgerufen: 02.05.2020

Vitamin D und das Immunsystem; SonnenAllianz; https://sonnenallianz.spitzen-praevention.com/vitamin-d-und-das-immunsystem/; abgerufen: 14.05.2020

Stärken Sie Ihr Immunsystem; Doppelherz Portal; https://www.doppelherz.de/gesundheitsratgeber/staerken-sie-ihr-immunsystem/; abgerufen: 14.05.2020

02.10.2019; Von A wie Antikörper bis T wie Thymus: Wie das Immunsystem Krankheiten bekämpft; PharmaFakten; https://www.pharma-fakten.de/news/details/832-von-a-wie-antikoerper-bis-t-wie-thymus-wie-das-immunsystem-krankheiten-bekaempft/;

15.03.2015; Dagmar Röhrlich; Wunderbare Welt der Viren; https://www.deutschlandfunk.de/mikrobiologie-die-wunderbare-welt-der-viren.740.de.html?dram:article_id=314208; Die Supermacht des Lebens; Karin Mölling; C.H.Beck-Verlag, 2015

https://peds-ansichten.de; 2020


Anbei das Flugblatt auch als PDF: Flugblatt:Keine Angst vor Viren– Peds Ansichten

Und hier noch ein schöner Mutmacher aus Dresden:

Bleiben wir auch weiterhin schön aufmerksam.

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden.

Glühlampe, Glühbirne; Datum: 2.12.2016; Autor: qimono (Pixabay); Quelle: https://pixabay.com/de/gl%C3%BChbirne-birne-licht-idee-energie-1875247/; Lizenz: CC0 Creative Commons

39 Kommentare

  1. Nichts weist darauf hin und nichts hat es bewiesen, dass ausgerechnet dieses „neuartige“ Coronavirus ein Krankmacher wäre

    Das würde ich anders schreiben: SARS-CoV-2 ist schon ähnlich gefährlich wie eine schlimmer Grippevirus. Wir haben ein paar Tausend Tote zu beklagen, die an Covid-19 gestorben sind. Auch wenn die meisten davon leider auch sonst bald einem ihrer anderen Leiden erlegen wären, so waren sie vom Coronavirus krankgemacht worden.

    Ich weiß nicht, ob Du Vollständigkeit anstrebst, aber bei den Erregern fehlt die große Gruppe der Pilze/Hefen.

    Vielleicht solltest Du einen Linkverkürzer nutzen. Das hat sicher auch sein Für und Wider. Aber wer tippt diese langen tiefen Links schon ab? Oder setze doch vor alle Links einen Link auf diese Seite, mit dem Hinweis, dass man dort die Links anklicken kann. Dann könntest Du die Links im Flugblatt gleich ganz weglassen.

    Du gehst nicht auf die Angst vor dem Tod ein oder positiv, dass der Tod und auch das Krank- und das Altwerden zum Leben gehört und gewiss kein Grund sind, deswegen Selbstmord zu begehen.

    Dadurch, dass ich den Text nicht geschrieben habe, kann ich ihn leichter als Du auf mich wirken lassen. In dieser Außensicht erscheint er mir noch zu negativ, er arbeitet da und dort selbst mit den Ängsten seiner Leser. Besser wäre es, ein ganz und gar positives Bild zu zeichnen. Sicher keine leichte Aufgabe.

    1. Hallo Ruben,

      noch besser wäre es, Texte gar nicht auf sich wirken zu lassen, sondern zu schauen, was sie in inhaltlicher wie logischer Sache eigentlich sagen. Gerade das ist nämlich Voraussetzung dafür, dass ein Angst-Narrativ gut verbreitet werden kann, die Leute lassen wirken aber denken gar nicht mehr.
      Stichwort „Hunderten von Särgen“: Was wir durch Medien vermittelt sehen, ist ein Ausschnitt, es wäre schon fast langweilig, wenn wir eine Stunde lang zig LKW mit Särgen gezeigt bekämen. Du bekommst eine Sequenz (kurzer Filmbeitrag) und dazu eine Information (hunderte Särge). Du kannst eigentlich prüfen (vor Ort fahren, und zählen), aber das machst Du natürtlich nicht. Du musst also hier Information glauben. Die kleine Filmsequenz ist für das, was vermittelt werden soll, belanglos, sie kann genauso weggelassen werden, weil sie hier nicht eine Information, die auf emprisches zielt, empirisch bestätigt (über eine Stunde Särge zeigen würde sie bestätigen, vorausgesetzt, in den LKW sind auch Särge und der Film ist aktuell aus Italien gedreht, wovon ich hier mal freundlicherweise ausgehe) sondern sie lediglich unterstreicht. Dadurch ist und bleibt zum einen die Information bloße Behauptung und zum anderen ist das Bild / die kleine Filmsequenz hier fast so etwas wie ein rhetorisches Mittel, was nichts zur Bestätigung einer Information beiträgt, sondern qua Dramatisierung eine Behauptung glaubhaft machen möchte.

      1. Wissen Sie, ich war fast mein ganzes Leben ein Kopfmensch. Das mit dem Denken hat eigentlich immer ziemlich gut geklappt. So gut, dass ich erst mühsam lernen musste, dass ich mit meinen Mitmenschen besser zurecht komme, wenn ich zumindest nach außen hin ein oder zwei Gänge zurückschalte. In den letzten Jahren habe ich dann gelernt, dass Menschen gar keine Kopfmenschen sind – ich selbst zu meiner Überraschung auch nicht!

        Um es mal plakativ auf den Punkt zu bringen und damit komme ich langsam wieder zum Thema zurück: »Argumente sind das, mit dem jeder Mensch sich selbst sein eigenes Handeln erklärt!«

        Die Menschen folgen Handlungsimpulsen, die schon Sekundenbruchteile vorher feststanden, bevor der Verstand überhaupt erst angefangen hat, passende handlungslegitimierenden Argumente zu generieren. Die Handlungsimpulse, die einen Menschen steuern liegen in einem Korridor, der durch die individuelle Grundeinstellung zum Leben geprägt ist.

        Wenn man die Sache so betrachtet, erkennt man plötzlich, dass es absolut sinnfrei ist, argumentativ auf seine Mitmenschen einwirken zu wollen. Jedes Gegenargument, das Sie anführen, stellt eine potentielle Bedrohung der innere Handlungslegitimation Ihres Gegenübers dar. Wenn Sie penetrant so vorgehen, drängen Sie Ihr Gegenüber in eine kognitiven Dissonanz. Entsprechend fällt die Reaktion aus.

        Wenn man Einfluss auf seine Mitmenschen ausüben will, muss man subtiler vorgehen. Bevor man das tut, sollte man sich aber ernsthaft prüfen, ob man dazu berechtigt ist. Man wird dabei nur allzu leicht übergriffig.

        Das ist der Hintergrund vor dem ich meinen Gedanken entwickelt habe, wie wohl ein Flugblatt angelegt sein müsste, um die beabsichtigte angstabbauende Wirkung bei unseren panischen Mitmenschen zu erzielen. Der Gedanke ist, dass wir die Menschen mit dem Flugblatt ganz entspannt daran erinnern könnten, dass es eine andere Lebenseinstellung, ein anderes Menschenbild gibt als das, was gerade mit der Macht der Angst in sie hineingetrieben wird.

        Wenn es gut läuft, gelingt es uns durch das Flugblatt einen Denkprozess anzustoßen. Kein Denkprozess auf der Ebene der Sachargumente. Eher ein Gefühl, dass sich eine andere Lebenseinstellung, ein anderes Menschenbild aus einer vergangen Zeit viel besser angefühlt hat. Dass das Leben dann viel reichhaltiger und erfüllter – einfach echter – wäre. Die Handlungsimpulse und erst recht die Argumente werden dann schon folgen.

        Sie haben in einem anderen Kommentar hier im Blog mit dem Erreger der Tollwut argumentiert: Auch mit einer gesunden Lebenseinstellung und einem positiven Menschenbild springt man nicht einfach von der Brücke, dafür liebt man das Leben viel zu sehr. Auch oder gerade weil man sich mit dem Tod arrangiert hat.

        Der Vergleich mit der Tollwut hinkt übrigens auch aus einem zweiten Grund: Wäre Tollwut so ansteckend wie Grippe, würde die heute lebende Bevölkerung mit ihm so gut fertig werden, wie sie es heute mit der Grippe tun (sie hätte dann nur einen anderen Genpool). Damit will ich sagen, dass es die Kombination aus hoher Ansteckungsrate und hoher Letalität auf natürlichem Weg kaum geben kann. Insofern finde ich es etwas konstruiert, damit zu argumentieren. Aber das ist jetzt wieder die Sachebene und da sollte man besonders sich selbst besser nicht über den Weg trauen…

        1. Hallo Ruben,

          zum einen: Ich habe nicht mit Tollwut argumentiert, da verwechseln Sie etwas.

          Zum anderen: Es geht nicht um Kopfmensch, o.ä. Sie argumentieren psychologistisch gegen Logik, es ist allmählich langweilig, Leute auf etwas aufmerksam zu machen, was seit Jahrhunderten geisteshiostorisch bekannt sein sollte:
          Modetn gesagt verwechseln Sie die geltungstheoretische Ebene mit der genetischen Ebene, ich möchte Ihnen nun nicht unsere geistesgeschichtlicher Entwicklung, unter der Voraussetzung Sie übrigens auch argumentieren, erklären. Das ist offenbar Zeitvergeudung.

          Wernn Sie meinen, dass Ihre Ansichtweise richtig ist, möchte ich Sie nicht davon abhalten. Dann machen Sie mal schön psychologisch.

          Die Psychologie hilft hier meines Erachtens kein bisschen.

          Aber jeder soll machen, wie er möchte. Machen Sie, vielleicht hilft es.

          Und wenn Sie meinen, ich sei ein Kopfmensch: Logische Formen durchzieht alles, wer das leugnet, verweigert sich meines Erachtens einer Seite unserer Wirklichkeit.

          Ich werde hier nicht mehr schreiben, aber wünsche allen hier alles Gute, vor allem danke ich Ped für seinen unermüdlichen Einsatz, die Sachen von unterschiedlichen Seiten zu betrachten.


          Ich meine, Ruben hat Sie mit dem Foristen Horst verwechselt – und dann ergibt das Eine das Andere. Also, runter mit den Emotionen. Sowohl Sie als auch Ruben würde ich hier sehr vermissen. 😉
          Herzlich, Ped

          1. Guten morgen,

            zunächst halte ich mich mal nicht an meine Ansage, hier nichts mehr zu schreiben, weil das zugegeben eher eine Trotzreaktion aus Ärger war 🙂
            Und wenn ich verwechselt worden bin mit Horst, dann sollte mich die Antwort von Ruben natürlich nicht treffen.
            Sie trifft aber, u.z. deshalb, weil ich Botschaft vom Boten trenne und auch wenn hier eine Verwechslung vorliegt, stehe ich in der Sache weiter zu meiner Antwort.
            Vielleicht gelingt es mir, es besser zu vermitteln, worauf ich eigentlich hinaus möchte:
            In Rubens Antwort, sei es nun eine auf Horst oder auf mich, wird zunächst etwas aus dem Leben erzählt, verbunden mit Erfahrungen. Dann wird just aufgrund von Erfahrungen Argumentation umdefiniert als ein bloßes Erklären eigener Sichtweisen. Gleichzeitig wird aber erwartet, dass wir Rubens Antwort so verstehen, wie es eigentlich richtig ist, nämlich als begründendes Reden. Denn was anderes macht Ruben nicht, er gibt Gründe an, warum seines Erachtens es sich mit Argumentation so und so verhält, ob die Gründe irgendeine Konsistenz haben, ist erst einmal unerheblich.
            Hier wird eine Form vorausgesetzt (Argumentieren als begründendes Reden) und in der Ausführung wird dann Argumentieren als Erklären eigener Sichtweisen umdefiniert. Damit ist es um die Konsistenz schon geschehen. Das ist nämlich eine sehr starke Form logischen Fehlschließens, u.z. ist dies ein performativer Widerspruch. Bei performativer Widersprüchlichkeit kann sofort jede Diskussion, die damit fortfahren möchte, abgebrochen werden, es hilft dann nur noch, auf diesen Widerspruch hinzuweisen und zu hoffen, dass dieser Hinweis auf Einsicht trifft.
            Aber auch die Ausführung stellt nicht zu frieden. Eine Erklärung ist etwas anderes, als ein Begründen. Erklärt wird z.B. eine Apparatur, ich erkläre, was es mit dem Citratzyklus oder der Glycolyse, oder der Ketose auf sich hat. Dann gibt es das Behaupten, ich behaupte, dass es zur Zeit in Frankfurt am Main regnet, diese Behauptung kann empirisch überprüft werden. Oder ich behaupte, eine Person ist unter anderem an Covid-19 gestorben, diese Behauptung kann qua induktiver Methoden (hier spezifischer Covid-19 Test in Kombination mit Obduktion) bestätigt werden, oder ich behaupte, dass 1+1=2 ist, diese Behauptung kann ganz ohne Empirie überprüft werden u.s.f.
            Und der Clou ist, dass dies alles direkt mit dem Leben zu tun hat, wer ein Rezept nachkocht, bedient sich eines Messverfahrens, der Mathematik u.s.f. Wer in einen Fahrrad-Laden geht, fragt nicht nach Teilen für einen Computer (kontextgerechtes Verhalten). Mit „Kopfmensch“ oder ähnlichem hat das nun gar nichts zu tun.
            Wenn wir nun beim Covid-19-Komplex feststellen, dass Leute auf Sachen hereinfallen, die verschiedene Ungereimtheiten aufweisen, u.z. in inhaltlicher, methodischer und logischer Hinsicht, diesen Leuten aber eigentlich im alltäglichen Leben diese Formen ständig begegnen und sie auch davon richtig Gebrauch machen, weil sonst gar kein Überleben möglich wäre, liegt die Veralberung nicht darin, dass die Leute zu dumm für etwas sind, sondern darin, dass sie von dieser Logik entweder im Alltag nur unbewußt Gebrauch machen oder aber, falls es ihnen klar ist, sie nicht in der Lage sind, diese Logik auf anderes zu beziehen.
            Der Hauptschauplatz ist das Logische, wie diese Vermittlung dann aussieht ist zwar sehr wichtig, aber unter dem Aspekt Achtsamkeit und nicht unter einem die Leute irgendwie positiv steuern zu wollen. Das ist zwar gut gemeint, kann aber dann nach hinten los gehen, wenn es so gut gemeint ist, dass man bereit ist, mit Konsistenzen zu brechen.
            Wenn Ped Flugblätter macht und darauf sind dann Hinweise zu seriöser Wissenschaft, und das ganze geschieht mit Achtsamkeit, die Leute werden nicht für zu dumm erklärt, sondern es ist ein Bemühen, sich in diese Leute und ihre Situation empathisch einzufühlen, ist das meiner Auffassung nach eine Möglichkeit, aufzuklären, die mir schon deshalb sehr sympathisch ist, weil Empathievermögen für mich ganz große Bedeutung im Umgang mit anderen Menschen hat.

            Nun möchte ich aber hier nicht den Rahmen sprengen, hier geht es um Peds Flugblatt und Erläuterungen dazu.

            Hoffentlich ist der Ärger auch bei den anderen Beteiligten verraucht, ich möchte hier – wie generell – niemanden angreifen aber Ärger ist zugegeben ein sehr schlechter Begleiter, wie man an meinem Kommentar zuvor gut erkennt.

          2. @Holger

            Ped hat recht, ich habe Sie, was das Zitat zur Tollwut betrifft, mit dem Foristen Horst verwechselt. Ich bitte diesen Fehler zu entschuldigen.

  2. Hallo Ped,
    die Logik dahinter: Wer von Viren als „Feind“ redet, denkt in Kategorien, die selbst die moderne Naturwissenschaft längst verlassen hat.
    Wir haben im veralteten Denken einen Dualismus, hier Virus, dort Mensch, und wir haben eine primitive Vorstellung von Kausalität nach dem Denken von Ursache und Wirkung.
    Das Problem dabei ist: Wenn A (Virus) auf X (Immunsystem) trifft und es entsteht Xa (modifiziertes Immunsystem), wo ist denn da die Ursache? Ist sie bei A oder ist sie bei X? Rein logisch gibt es keine Ursache, Du kannst ein A nehmen und es zum X tun, Du kannst ein X nehmen und es zum A tun, es entsteht Xa.
    Daher geht man zum Glück in moderner Naturwissenschaft mittlerweile eher dazu über, von Interaktionen zwischen etwas zu sprechen, also hier einer Interaktion zwischen A und X. Die Kausalität wird nicht angetastet, sie wird nur (auch in logisdcher Hinsicht) richtig gedacht. Und noch etwas ist hier in logischer Hinsicht interessant: Wenn der Zustand X auch schon Relat einer Synthese zwischen einem anderen A ist, dann ist die Modifikation permanent.
    X und Xa sind dann Variablen und auch A ist eine Variable. Es gibt in der Sache hier also gar keine Konstanten, es findet eine permanente Modifikation sowohl auf Seite von A als auch von Xm statt in Raum und Zeit. Was in logischer Hinsicht konstant bleibt, ist Beziehung, d.h. Beziehung ist hier harte Determinante, und da es keine Konstanten zwischen dieser Determinanten gibt, ist hier Beziehung der permanente „Motor“ für Veränderung. Aber die Variablen selbst sind ebenfalls notwendig, ohne ein A und ohne ein X kann hier gar keine Interaktion stattfinden, A und X sind also notwendig für Beziehung. Durch die Interaktion zwischen Viren jeglicher Art und einem Immunsystem findet permanente Veränderung statt, der Jetzt-Zustand eines Immunsystems ist quasi Systhese zwischen Viren und einem vorherigen Zustand des Immunsystems, und das multikausal, und zeitversetzt, weil ständig tausende von Viren auf Immunsysteme treffen.
    Das Denken, gegen ein bestimmtes A, hier Covid-19 mit einem bestimmten I (hier Impfstoff) anzukämpfen“, bedeutet nichts anderes, als hier monokausal gegen eine sogenannte Ursache vorzugehen, die es in logischer Hinsicht gar nicht gibt, weil A und X beliebig ausgetauscht werden können.
    Noch ein Nonsens bei diesem „Denken“: Man geht mit einer Konstante I (spezifischer Impfstoff) gegen eine Variable vor, und die Variabilität von Covid-19 ist offenbar rasant (Quelle dazu habe ich, muss ich wieder finden). D.h., ein konstantes I gegen ein A ist dann umso effektiver, je langsamer A sich ändert, bei der Impfung gegen Kinderlähmung wäre dann die Modifikationsgeschwindigkeit des A so langsam, dass A ziemlich zielsicher „bekämpft“ werden kann, daher auch die großen Erfolge bei Impfungen gegen Kinderlähmung.
    Die Interaktion zwischen einem Virus und einem Ist-Zustand eines Immunsystems macht dann gerfährlich krank, wenn auf Seiten vom Immunsystem etwas nicht stimmt (schon Robert Koch hat so gedacht, der Kontext vom Immunsystem muss stimmen, eine sozial gute Infrastruktur, die für Hygiene, sauberes Trinkwasser, gesunde Ernährung sorgen kann). Grob gesprochen haben wir hier mehrere Determinanten, soziale Infrastruktur, Immunsystem, permanente Interaktion mit Viren.
    Wenn Bill Gates gar kein Interesse hat, mit seinen Milliarden etwas für soziale Infrastruktur zu tun, wie es bei Arte in TrustWHO ganz deutlich herausgearbeitet wurde, also eine Voraussetzung für Hygiene, sauberes Trinkwasser, gesunde Ernährung zu schaffen, sondern die armen Bevölkerungen lieber mit preiswerten Impfdosen „beglücken“ möchte (die Masse macht es), dann basiert seine „Philantropie“ auf der Perversität, das Millieu krank zu halten, um Pharmaindustrien reich werden zu lassen.
    Wir haben es also nicht nur beim Covid-19 Märchen (Drosten nennt das seriöse wissenschaftliche Befundung) mit logischem Unsinn zu tun, sondern die Maßnahmen gegen diesen Irrsinn sind wiederum unsinnig. Es bleibt kaum noch ein anderer Schluss möglich, dass ein schwerstkrimineller größenwahnsinniger Mensch mit immens viel Geld Covid nutzt, um Pharmaindustrien reicher werden zu lassen, der Preis sind immense „Kollateralschäden“ in verschiedenen Bevölkerungen. Und da wir eigentlich noch soziale Infrastruktur haben (Fehlentwicklungen auch bei uns möchte ich hier nicht kleinreden, sie sind nur hier kaum von Bedeutung), muss in einigermaßen entwickelten Industriestaaten, wie unser Staat auch eines ist, Krankheit irgendwie erfunden werden, die Erfindung muss breitenrelevant der Bevölkerung als richtige Krankheit erzählt werden, und das funktioniert offenbar bisher ganz gut.

    Aber auch gegen so etwas ist es möglich, sich mit Erfolg zu wehren, die Geschichte gibt dafür Beispiele.

  3. Lieber Ped,
    herzllichen Dank für Ihre Absicht, verängstigte Menschen mit Vernunft aufzuklären und Ihnen zu helfen, sich eiin Stück weit von ihren Ängsten zu befreien, und Ihre damit zusammenhängende Mühe. Die Quellensammlung allein ist Gold wert!

    Allein, wenn ich an meine letzte Begegnung mit Verängstigten denke, die auf meinen Hinweis, dass Menschen Viren brauchen und das Immunsystem, so es gesund ist, sehr gut mit ihnen zurecht kommt, etwa 2 m zurücksprangen, mich hysterisch anschrien, dass dieser Virus neuartig, ganz anders und hoch gefährlich sei und mir viel Spaß beim Sterben wünschten (weil ich keine Maske trage), bezweifle ich, dass derartig Verängstigte mit vernünftigen Argumenten erreichbar sind. Und derer gibt es viele, und sie sind es, die erreicht werden müssten, denn Menschen auf Spaziergängen sind ja bereits einen Schritt weiter.

    Gerade gestern hörte ich übrigens in einem Gespräch bei einer zufälligen Begegnung, dass „das UKE Hamburg ein neues Krankheitsbild von CoVid19 bekanntgegeben hat und die Krankenzahlen wahrscheinlich noch viiiiiel höher liegen als man uns mitteilt“. Passend zur heutigen Abstimmung im Bundestag wird anscheinend der Druck noch erhöht.

    Wirksam und mühselig und zeitaufwändig ist nach meiner Erfahrung das persönliche Gespräch, in dem das verängstigte Gegenüber behutsam an seine an sich selbst erfahrene Wirksamkeit der eigenen Immunabwehr erinnert wird Und selbst damit lassen sich die Menschen, bei denen sich Angst in Hysterie äußert (s.o.) nicht erreichen. Kognitive Dissonanz is a bitch.

    Das gesagt, wäre nach meiner Einschätzung in einem Flugblatt vermutlich eine Ansprache auf der Gefühlsebene wirksamer.

    Spontan fällt mir da eine Überschrift zu den wichtigen und guten Quellenangaben ein, die lauten könnte :“Wissenschaft, auf die Sie sich verlassen können.“ o.ä.
    Ja, das hat einen Hauch von Mainstreamedienstil, aber das ist es ja leider, was viele gewohnt und wofür viele nur noch zugänglich sind. Falls gewünscht, denke ich gern über weitere Formulierungen nach.

    1. Das gesagt, wäre nach meiner Einschätzung in einem Flugblatt vermutlich eine Ansprache auf der Gefühlsebene wirksamer.

      Sehr gut, Paleene. Entwickeln Sie einen solchen Text und lassen den der Gemeinde zukommen. Wenn er dann auch noch mich überzeugt :-), wird auch dieser redaktionell aufgearbeitet und hier online gestellt.
      Wir kommen ins Handeln, ausgezeichnet.
      Herzlich, Ped

      1. Nun habe ich mich also den ganzen Tag über mal mehr mal weniger mit den Formulierungen für ein Flugblatt beschäftigt, welche diie Menschen eher auf der Gefühlsebene ansprechen sollen.
        Den ersten Entwurf verwarf ich, als mir klar wurde, dass auch eine emotionalere Ansprache die Aufnahmefähigkeit für reine Fakten nicht vergrößern würde, den zweiten, weil eine verkürzte, plakative Darstellung von Zusammenhängen ebenfalls unwirksam sein würde, den dritten, weil auch eine über die Ungefährlichkeit des Virus hinausgehende, umfassendere Information nicht die Barriere des Unverständnisses würde überwinden können und den vierten, weil die Komplexität des Geschehens sich (von mir?) nicht überzeugend in einem Flugblattext darstellen lässt und einen fünften habe ich dann nicht mehr begonnen, weil ich verstanden habe, dass man irrationale Angst nicht durch rationales Wissen auflösen kann.
        Angst ist eine Sache des Herzens, Wissen eine des Kopfes.

        Das war ein sehr erkenntnisreicher Tag für mich, danke dafür!
        LG Kirsten


        Beeindruckend und ganz sicher nicht umsonst, ist aber auch die Art und Weise, wie Sie sich damit auseinandergesetzt haben. Das ist es, was ich unter authentischem Handeln begreife. Den Dank gebe ich sehr gern zurück.
        Übrigens: Die Akzeptanz der Angst und deren erst dadurch möglich werdende Überwindung: Auch das ist eine Sache des Herzens.
        Herzlich, Ped

        1. @Kirsten

          Ich stehe beruflich immer mal wieder vor der Aufgabe, einen Workshop zu gestalten und zu moderieren, in dem es darum geht, dass die Teilnehmern etwas Neues kreieren. Meine Aufgabe ist dabei, einen Rahmen zu schaffen, in dem das Wunder eines gemeinschaftlichen Flow-Zustands geschehen kann. Das Geheimnis ist, dass die Teilnehmer in einen entspannten Zustand kommen, in dem sie ihre Gedanken inspiriert durch die freimütig geäußerten Gedanken der anderen frei fließen lassen können. Wenn die Gruppe sich in diesen Flow-Zustand versetzen und lange genug aufrecht erhalten kann, kommt am Ende immer etwas heraus, das fanatischer ist als alles, was man sich vorher hätte träumen lassen. Wenn man hinterher analysiert, wie die Gedanken daher mäandert sind, um schließlich am Ziel anzukommen, stellt man fest, dass viele scheinbar randständige Gedanken notwendig waren, um an das Ziel zu gelangen. Während des Workshops kann man nicht sagen, welche Gedanken am Ende wichtig gewesen sein werden.

          Insofern sind auch Gedanken, die Sie vielleicht schon wieder verworfen haben wertvoll, um die anderen Lesern zu neue Gedanken zu inspirieren.

          1. Herzlichen Dank für die Ermunterung, Ruben!
            Da ich noch schreibe und nicht tippe, sind die Entwürfe schon zerrissen im Altpapier.

    2. Leider glaube auch ich, dass die Zeit solcher gemäßigter Appelle an die Vernunft vorbei ist. Wenn ich mir zu Beginn der Pandemie die Hände buchstäblich wundgewaschen und -desinfiziert habe, wenn ich Menschen wochenlang beschimpft und herabgewürdigt habe, weil sie „zu dumm waren die einfachen Sicherheitsregeln“ zu befolgen oder gar meine Nachbarn denunziert habe, weil sie Besuch von Freunden bekommen haben, dann ist mir die Einsicht, dass das alles zumindest stark übertrieben war, wohl nicht mehr leicht zugänglich. Ich glaube, dass die Menschen auch deshalb bereit sind, über die zunehmenden Löcher in der offiziellen Darstellung hinweg zu sehen.

  4. In Österreich ist die Opposition schon dabei Kurz Maßnahmen zu zerpflücken und aufzudecken, dass auch da Regierungsexperten vor diesen restriktiven Maßnahmen gewarnt haben.
    Eine neue sehr gute Rede von Herbert Kickl:
    https://deutsch.rt.com/europa/102434-osterreich-experten-waren-gegen-lockdown/
    Auch wenn er von der FPÖ ist, aber die Österreicher haben wenigstens eine Opposition!
    Österreich war ja das Beispiel, das unsere alle nachgeplappert und nachgemacht haben.
    Kurz, ein junger Mensch/Politiker hat seine Bewährungsprobe nicht bestanden.

  5. Ich glaube, dass Menschen die eine Heidenangst vor Corona habe, nur Tagesschau und Heute-Journal für ihre „Aufklärung“ hernehmen. Wenn sie sich generell für andere Medien, die man durch Links selbst!!!! finden muss interessieren würden, dann hätten sie gar keine Angst und wären so aufgeklärt wie wir hier!!!!!!?????? Ich will bestimmt nicht eingebildet rüberkommen, aber wir mussten doch auch unseren Verstand gebrauchen um alternative Meinungen zu finden, aber der hat bei vielen eben ausgesetzt, warum ist nicht nachzuvollziehen, denn anfangs sahen wir doch die gleichen Bilder und hörten die gleiche Angstmacherei.
    Was endlich aufgedeckt wurde ist, dass in Deutschland fast komplett die vierte Macht nicht mehr existiert.

  6. Hallo Ped,
    das mit den Flugblättern ist eine gute Idee.
    Ich würde jedoch auch bei der Rückseite auf die Linksammlung verzichten, und lieber sämtliche Virologen, Ärzte, Wissenschaftler u.s.w. … auflisten,
    die noch bei Verstand sind.
    So entsteht vielleicht eine gewisse Seriösität.
    Der Druck von 10000 Stück Flyern DIN A4, beidseitig bedruckt kostet bei Onlinedruckereien ca. 150,- €.
    In den meisten Kommunen gibt es Verteileragenturen, welche solche „Postwurfsendungen“ gern verteilen.
    Hier in Brandenburg bei 10000 Stück ca. 300,- €.
    So würde man eine große Masse erreichen.

  7. Sehr, sehr gute Idee mit den Flugblättern: SPREADing ist immer gut. Schon zu alten Zeiten nutzte man das Abwerfen von Flugblättern aus Flugzeugen und Hubschraubern.

    Ein Hinweis meinerseits für das Ausdenken von prägnanten Sätzen:

    Seriöse Therapeuten und Trauma-Profis wissen es längst: Der Satz: KEINE PANIK bewirkt nie das, was man eigentlich will. Man kann nun streiten und beleuchten warum das so ist. Meine Erfahrungswerte deuten darauf hin, dass unser Unterbewusstsein sowieso nicht unterscheiden kann zwischen ICH und DU, aber auch Verneinungen wie „nicht“, „kein“ usw. lesen kann.

    Begründung ist sehr einfach: Denke NICHT an ein rotes Fahrrad. Und schon stürzt sich der Verstand auf das Bild rote Fahrrad, sucht im Bewusstseins-Cache und Langzeitspeicher ein Referenzbild um es mit seiner Umgegung abzugleichen und wenn da keins ist, dann mit Erinnerungen, die mit diesem Referenzbild als Assoziierung abgespeichert sind. Manchmal soll ja ein getriggertes Bild auf etwas anderes deuten. Das Denkhirn geht hier in Millisekunden jede Variante durch.

    Und schon denkt man an das rote Fahrrad.

    Keine Panik … lässt entsprechend die gleichen Programme ablaufen. Alleine schon die aus Sicherheitsgründen wichtige Frage: „Ist Panik denn präsent?“ macht das eigentliche Ansinnen zunichte.

    Keine Angst vor XY ist exakt das Gleiche.

    Sätze die den Fokus exakt darauf richten, was man bewirken will haben mehr Effekt, weil sich das Bewusstsein genau darauf dann richtet, wie:

    Die Pandemie ist eine Lüge! (und das Hirn sucht nach dem „warum“)
    Die Regierung hat uns belogen! (neben dem „ich wusste es schon immer“ sucht das Hirn nach dem worin)

    Mein Top Tipp: Wir kennen den Virus schon lange!

    Zeit für Ruhe! … Ruhe darf einkehren … Ruhe tanken! Gelassenheit ist Trumpf! Dampf ablassen! Spüre die Ruhe/Gelassenheit/Kraft/etc in DIR! D


    Wichtiger Hinweis und der „Top Tipp“ kommt auch bei mir gut an. Aber so ist er noch nicht rund. Vielleicht ist es sinnvoll, die negativ wirkende Emotion „Angst“ in der Überschrift durch eine positiv wirkende Emotion zu ersetzen. Ich freue mich auf diesbezügliche Vorschläge.
    Herzlich, Ped

    1. erste Idee:

      MIT VIREN LEBEN! (das „Leben“ setzt den positiven Akzent)

      auch das Coronavirus gehört ganz normal dazu (als Unterzeile, um das Thema fest zumachen)

      1. WOW !!! was für ein toller Satz … Chapeaux und tiefsten Dank … es ist einfach, es ist faktisch, es ist logisch, es ist Realität … und es ist positiv,

        gefällt mir sehr gut

    2. Angst war gestern, heute kennen wir die Wahrheit!

      Du hast den Virus im Griff!

      :-))) Du und dein Virus!

      Virus war gestern, heute räumen wir auf!

      andere Idee: was therapeutisch hilft, wird auch hier helfen. Die Angst vor dem Virus ist das eine, die größte Angst aktuell (so lese ich permanent in den Telegram Kanälen) ist die Existenzangst. Die muss man anders angehen.

      Keine Panik ruft bei der Existenzangst sofort Widerstand auf, weil der Verstand dieser Person sagt: Hey! Ich habe Angst, die ist real und ich weiß nicht mehr weiter. Was ist wenn (…die üblichen Verstandsterrorgedanken).

      Dafür bräuchte es eher die Konfrontation mit der Existenzangst durch: Bestätigung. Wenn ich den Menschen bei Telegram schreibe: Deine Angst ist verständlich, erzähl mir davon, dann beruhigen sich die Leute zügig. Der Druck ist raus, sie werden gehört und ernst genommen. Eine Lösung ist in diesem Stadium nicht zwingend erforderlich.

      Tipp: Du bist nicht alleine! Wenn nicht wir, wer dann?

    3. Hallo Ped,
      ich hätte da etwas ,was zumindest bei Kindern (wir haben ja alle unseres inneres Kind,oder den kleinen Helden in uns )wunderbar wirkt.
      Mut tut gut .Erkennen, verstehen und Immunsystem stärken
      Dem könnten dann die aufklärenden Infos folgen.
      Lieber Gruss Naomi


      Vielen Dank, Naomi. Ich habe den Titel nun erst einmal der „Angst“ beraubt. Es wird – wie gesagt – nicht das letzte Flugblatt gewesen sein und mal sehen: Da könnte Ihre Idee passen. Schaun wir mal.
      Herzlich, Ped

  8. Knackiger Titel als Affirmation?

    KEINE ANGST VOR CORONA-VIREN

    und dann vielleicht

    was wir SICHER wissen!

    Das Problem: wir haben hier ein ganzheitliche Betrachtung von Mensch und Umwelt. Die Pharma-Industrie, die Technik-Gesellschaft, die neoliberale Welt funktioniert aber nach dem eingebildeten Prinzip:

    eine einzige Ursache -> eine abgegrenzte Wirkung

    So nach dem Prinzip: Schalter drücken -> Licht an

    Und dieses Denken ist bei vielen Menschen tief eingegraben durch Schulverbildung, Filme, Medien, Werbung.

    Diese Leute sind leider nur schwer zu erreichen, da ihnen systemisches, ganzheitliches Denken prinzipiell suspekt vorkommt und sie den Versprechungen der industrialisiert-technisierten Welt glauben:
    ein Problem wäre eine für sich stehende Sache und daher könne man mit technischen oder chemischen Mitteln dieses eine Problem angehen – ohne irgend welche Einflüsse auf den ganzen Rest.

    Dass wir ständig Viren in uns tragen, austauschen, ja, dies alles zum gesunden Leben brauchen, wollen die doch gar nicht wissen. Wenn man böse Viren (einen Feind) vor Augen hat, gegen die man sich mit Desinfektionsmitteln, Anti-Atemmasken und schließlich Impfungen schützen könnte, so hat deren Tag doch Struktur.

    Die wirst Du nicht erreichen.

    Aber ich will Dir Dein Vorhaben gewiss nicht ausreden. Bitte nicht missverstehen. Es gibt genug, die durch so ein Flugblatt sich bestätigt sehen und vielleicht auch weiter denken.

  9. Muß hier leider reingrätschen, sorry. Ich gehe ein paar der Argumente mal durch. Inklusive der Kritik.

    Argument: Erreger sind gut, da sie unser Immunsystem trainieren.
    Das verkennt die Situation etwas. Manche Erreger sind doch, nach wie vor, so gefährlich, dass man sich diesen auf keinen Fall aussetzen sollte. (bspw. Tollwut)
    Das Argument taugt insofern eigentlich als Einstieg nicht. Man muß erst einmal belegen, wie gefährlich dieses Coronavirus überhaupt ist. Und dafür sind die entsprechenden Statistiken/qualifizierten Aussagen (als Fakten) anzuführen.
    Sprich, die These von Corona als Seuche ist zu widerlegen. Erst dann macht das obige Argument im Kontext Sinn.

    Argument: Isolation ist lebensgefährlich
    Nicht ganz. Auch dieses Argument des Establishments wäre valide, wenn man es denn mit einem außergewöhnlich aggressiven „Killer-Virus“ zu tun hätte. Nur, genau das ist ja nicht der Fall. Und letzteres gilt es zu belegen. Sonst greift das Argument nicht.

    Argument: Die seit Jahrzehnten allgemein bekannten Hygieneregeln genügen, um Infektionen nicht gefährlich werden zu lassen
    Nein, da es die Problematik der Aerosole gibt. Gegen diese hilft auch weder der Mundschutz effizient noch die Abstandsregeln. Beides ist eigentlich unsinnig.

    Argument: Nichts weist darauf hin und nichts hat es bewiesen, dass ausgerechnet dieses „neuartige“ Coronavirus ein Krankmacher wäre.
    Ja, doch. Es ist allgemein anerkannt, dass Coronviren schwere Atemwegserkrankungen auslösen können. Bei der aktuellen Variante scheint es sich um eine aggressive Variante zu handeln. Vor allem die Zahlen aus den USA, Spanien und England scheinen das zu belegen.

    Argument: Wir brauchen keine Angst vor Viren haben.
    Doch, es gibt extrem tödliche Viren. s.Tollwut. Davor kann und sollte man Angst haben.

    1. Dem „Tollwut-Argument“ möchte ich widersprechen. Es geht doch nicht um Viren die durch Verletzungen ins Blut kommen. Das ist ein ganz anders Ding. man denke auch an Wundstarrkrampf. Heute noch oft tödlich. Aber eben mit Verletzung verbunden. Ein verletzter Körper, auch wenn es nur ein Kratzer ist, ist anfällig – keine Frage.

      Dass Isolation schädlich ist, ist keine Frage. Warum wohl ist Isolationshaft ein übles Instrument – und verboten.

      Zu den Hygieneregeln: doch. Was soll das mit „Aerosolen“. Das ist genau der Haupt-Weg, wie das Virom eben aufgebaut wird. Was ist Dien Problem mit Aerolsolen?

      Zum Argument bzgl. Krankmachen: da würde ich Horst Recht geben wollen. Natürlich kann Covid-19, genauso wie eine Influenza-Erkanrkung, sehr übel und sehr gefährlich sein. Es ist mE ein Frage des Zusammenspiels von Infektionsausmaß (wie viele Erreger wie inkorporiert), und dem Immunsystem-Status.

      Zum Schlusssatz: ein gesunder, unverletzter Mensche (also der körperlich „Referenzzustand“, als „gesund“ bezeichnet) braucht Viren nicht zu fürchten. Das unterschreibe ich so.

      1. Tollwut: Peds Text suggeriert, dass Viren quasi pauschal ungefährlich seien. Mit so einer Argumentation liefert man sich unnötig offene Flanken. Deshalb hatte ich das Beispiel Tollwut gebracht, um diese offene Flanke aufzuzeigen. Ein böswilliger Gegner würde so sagen können: „Schau dir den Spinner an, der behauptet Viren seien harmlos und würden das Immunsystem trainieren.“
        Bei der Tollwut führt der Virus aber mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit zum Tod. Damit ist dieser Argumentationslinie die Basis entzogen. Man müsste die Virenart mindestens im Text genauer spezifizieren. Sprich: Reduktion auf Grippeviren bspw
        Also, mir geht es darum dem politischen Gegner solche unnötigen Flanken überhaupt nicht zu bieten. Deshalb die Kritik. Übrigens gibt es auch andere hochtödliche Erreger, die alles andere als eine Trainingsmaßnahme fürs Immunsystem sind.

        zur Isolation: Habe das weiter oben etwas mißverständlich geschrieben. Die Isolation würde definitiv etwas bringen, wenn denn COVID19 tatsächlich so gefährlich wäre wie herbeihysterisiert. Aktuell sind freilich die Kollateralschäden viel größer, insofern gesehen ist Isolation natürlich kontraproduktiv.

        Aerosole: Das Problem mit den Aerosolen ist, dass man sich dadurch über einen längeren Zeitraum anstecken kann, obwohl überhaupt kein „Spreader“ vor Ort sein muß. Der muß nur in den letzten Stunden mal an einem Ort (bspw U-Bahn; ÖPNV) gewesen sein, wo man sich dann auch infizieren kann obwohl überhaupt kein Mensch sich im Wagon bspw befindet. Sowohl Masken als auch Abstände helfen da nicht weiter. Jeder, der sich mal mit einer Grippe angesteckt hat, der kennt das aus eigener Erfahrung. (Hoffe ich mal).
        Im Zusammenhang mit den Hygieneregeln habe ich deshalb die Aerosole erwähnt. Und da reichen eben die klassischen Hygieneregeln nicht mehr. Diese Diskussion ist aber eher theoretischer Natur, da wir keine COVID19-Epidemie in Deutschland haben.

        Fazit: Die Argumentationslinie in Peds-Flugblatt bietet zu viel Angriffsfläche. Deshalb würde ich die Sache komplett neu strukturieren. Ich denke das Bodo Schiffmanns Argumentationsweise eigentlich die solideste ist.
        COVID19 ist eine grippeähnliche Erkrankung die vergleichbar mit einer schweren Influenza ist -> In Dtl existiert nachweislich keine COVID19-Epidemie -> Deshalb ist der nicht evidenzbasierte Lockdown kontraproduktiv und unverhältnismäßig


        Ihre Argumentation ist sehr wichtig und – da bin ich auch ganz offen – darauf habe ich gehofft. Bis Sonntag werde ich dazu einen längeren Text verfassen, der sich ausführlich mit den Narrativen, die Sie vorbringen, befassen wird.
        Zu letzterem: Mein Blog bietet ständig Angriffsflächen. Davon mache ich mein Handeln nicht abhängig.
        Herzlich, Ped

        1. @Ped
          Zur Angriffsfläche: Wir erleben jetzt eine zunehmende massive Hetzpropaganda gegen „alternative Medien“. Wenn wir in diesem Zusammenhang dem Gegner noch unnötig Munition liefern, dann werden wir unsere legitime Position nicht stärken können. Zum Schluß gewinnt dann wieder die strukturelle Korruption.
          Deshalb ist es wichtig gegenseitige Unterstützung zu geben. Auch im Rahmen einer Art „Qualitätssicherung“.
          Sprich: Vier Bieraugen sehen mehr als zwei. 😉


          Alles gut, Horst. Ihre Sicht ist absolut nachvollziehbar. Wird ein langer Text am Sonntag.
          Bieraugen sagten Sie … da geh ich doch gleich mal zum Kühlschrank 🙂
          Herzlich, Ped

        2. „Aerosole: Das Problem mit den Aerosolen ist, dass man sich dadurch über einen längeren Zeitraum anstecken kann, obwohl überhaupt kein “Spreader” vor Ort sein muß.“

          Das halte ich für kompletten Bullshit (enschuldigung). Wo sind Belege?

          Klar. Man kennt die Windpocken die angeblich durchs Fenster geweht werden. Mag sein. Aber das ist eben eine komplette Ausnahme. Offensichtlich daher auch der Name (und ob es überhaupt stimmt steht auf einem anderen Blatt).

          (Übrigens habe ich hier nicht auf Unterscheidung zwischen Viren und Bakterien geachtet. Tollwut, Wundstarrkrampf also Tetanus, Windpocken – mögen dies oder das sein.)

          Also nochmal: wenn man von weitgehend gesunden, nicht sterbensalten Menschen ausgeht, wenn man davon ausgeht, dass jeder Mensch unterscheiden kann zwischen einer Kontamination AUF DER HAUT, und einer Kontamination in die Blutbahn, wenn man davon ausgeht, dass wir ständig irgendwoher Viren aufnehmen (man denke nur an die Legionellen im Trink- und Duschwasser), dann sind Überlegungen zu angeblich in der Luft verbleibenden Atem-Aerosolen einfach unsinnig. Tut mir leid.

          Man kann einen Text völlig verunstalten, indem man alle möglichen Überlegungen, die irgend ein Mensch anstellen könnte, berücksichtigt.

          1. für mich als Korinthenkacker:

            „wenn man davon ausgeht, dass wir ständig irgendwoher Viren UND BAKTERIEN aufnehmen (man denke nur an die Legionellen im Trink- und Duschwasser), dann sind Überlegungen zu angeblich in der Luft verbleibenden Atem-Aerosolen einfach unsinnig. Tut mir leid.“

            und man könnte noch die Pilze als mögliche krankmachende Faktoren sehen wollen. Pilzsporen schweben übrigens ganz gewiss überall in der Luft. Das lernt man in jedem mikrobiologischen Praktikum durch direkte Anschauung.

            Also: unsere Atemwege und die Lungen sind so konstruiert, um mit dieser normalen Belastung in der Luft gut zurecht zu kommen.

            Und bytheway: wer Leute mit #wirbleibenzuhause vom Fortgehen abhält, betreibt Körperverletzung – denn nirgends ist die Luft stärker mikrobiologisch belastet als in geschlossenen Räumen.

          2. Das halte ich für kompletten Bullshit (enschuldigung). Wo sind Belege?

            Beispielsweise beim Influenza-Virus:
            Wenn die Exspirationströpfchen jedoch bereits in der Luft trocknen, können die darin enthaltenen sehr kleinen Viren von ca. 0,1 µm Durchmesser als Aerosol (auch Tröpfchenkerne oder airborne genannt) über weite Strecken in der Luft schweben und stundenlang infektiös bleiben.


            Und? Wenn es so ist, was ist daran so schlimm?
            Herzlich, Ped

          3. @Ped

            Und? Wenn es so ist, was ist daran so schlimm?

            Nun, im Zshg mit der vom Mainstream herbeihysterisierten COVID19-Gefährlichkeit wäre ihr Argument für die angeblich ausreichenden klassischen Hygieneregeln widerlegt.

            Ihre Argumentationslinie muß anders sein, wenn sie überzeugend sein will.
            Zuallererst müssen sie die relative Ungefährlichkeit des Coronavirus belegen.
            Sprich: Die Argumentation muß (um überzeugend zu sein) damit beginnen, dass COVID19 eine grippeähnliche Erkrankung ist die sich auf dem Niveau einer schweren Grippe bewegt (nach allem was man weiß). Als Belege könnte man (neben Streeck) beispielsweise folgendes anführen:

            Covid-19 — Navigating the Uncharted | NEJM
            nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMe2002387

            This suggests that the overall clinical consequences of Covid-19 may ultimately be more akin to those of a severe seasonal inf luenza (which has a case fatality rate of approximately 0.1%) or a pandemic inf luenza (similar to those in 1957 and 1968) rather than a disease similar to SARS or MERS, which have had case fatality rates of 9 to 10% and 36%, respectively.

            oder sie dokumentieren anhand der amtlichen Statistiken, dass es in Dtl keine COVID19-Epidemie gibt. Und das es auch nie eine gab (sprich: bereits vor den politischen Maßnahmen nichts gewesen ist).


            Warum soll ich Behauptungen widerlegen, die auf völlig absurder Datenbasis aufgebaut sind? Es fehlt ein wissenschaftlicher Nachweis zur Gefährlichkeit des Virus. Was soll ich da widerlegen? Behauptungen sind die Stöckchen (siehe Christian Reichhoffs Text).
            Alles weitere im gerade veröffentlichten Artikel.
            Herzlich, Ped

          4. @Ped

            Warum soll ich Behauptungen widerlegen, die auf völlig absurder Datenbasis aufgebaut sind?

            Weil die Menschen eben nicht wissen, dass die Datenbasis absurd ist. Deshalb verteilt man doch einen Flyer. Zu Aufklärungszwecken. Man muß davon ausgehen, dass die Menschen weitestgehend dem Propaganda-Mainstream folgen.

            Und der besagt: COVID19 ist so gefährlich, dass wir jetzt:
            – Masken tragen müssen
            – uns ständig die Hände waschen müssen
            – 1,5m Abstand halten müssen
            – die Wirtschaft herunterfahren müssen
            usw. usf.

            Man darf auch nicht vergessen: CDU/CSU haben durch ihre Politik circa 10 Prozentpunkte in den Umfragen dazugewonnen. Sprich: Die Bevölkerung begrüßt mehrheitlich die Maßnahmen.
            In Bayern erreicht die CSU laut Umfragen derzeit fast die absolute Mehrheit.
            => Die Irreführungen haben politisch funktioniert. Ein Flyer sollte deswegen gegenhalten können.


            Hauen Sie einen Flyer raus, Horst. Mich würde Form und Inhalt wirklich ernsthaft interessieren, da Sie und ich offenbar unterschiedliche Ansätze verfolgen. Aber das kann sich durchaus ergänzen, also schlicht bereichernd sein.
            Herzlich, Ped

          5. @Ped
            Hatte ich doch schon gemacht und neben ihnen auch anderen Plattformen zugesandt. Inklusive der editierbaren Dateien. Leider waren sie übrigens der einzigste, der sich damals überhaupt gemeldet hat. Alle anderen Plattformen haben nicht mal mit einer Empfangsbestätigung reagiert. Gerne können sie den Flyer auch auf ihrer Plattform zur Diskussion stellen. Ich wäre sehr an qualifizierter Kritik interessiert. Sie wissen ja, vier Bieraugen sehen mehr als zwei. 😉

          6. Ja, Horst, Sie informierten Mitte April darüber, dass Sie einen solchen Flyer versendet hatten. Aber den Inhalt hatten Sie – zumindest hier auf dem Blog – nicht online gestellt. Diesbezüglich bin ich gerade noch einmal Ihre Kommentare durchgegangen.
            Herzlich, Ped

          7. @Albrecht Storz

            Das mit der mikrobiologischen Belastung in den eigenen vier Wänden glaube ich sofort, zumal es für diese Behauptung sicher auch wissenschaftliche Evidenzen gibt.

            In normalen Zeiten bin ich die Woche über beruflich unterwegs und fahre daher regelmäßig mit dem Zug quer durch Deutschland – dort und bei meinen Kunden habe ich reichlich Gelegenheit mir Keime aller Art einzufangen. Bisher war es so, dass ich alle paar Tage ein Kratzen im Hals hatte oder sonst irgend ein harmloses Zipplerlein. Ich habe das immer nur so als Hintergrund wahr- und hingenommen. Seit ich nun im Homeoffice bin und nur noch ab und an und nur mit Abstand auf andere Menschen treffe, habe ich keine einzige (!) solche »Mikroinfektionen« mehr gehabt. Ich habe das Gefühl, dass mein Immunsystem gerade systematisch kaputt gemacht wird – das ist für mich Körperverletzung!

  10. Hallo Ped,
    bei all den schon guten Vorschlägen und Gedanken zum Text würde ich eines nicht aufgeben:

    Der Text versucht ja hauptsächlich zu Vermitteln, dass es sich bei den Viren etc. eben nicht um „Aliens“ handelt, von denen wir nun Angegriffen werden, was nun den „Krieg“ ohne Rücksicht auf Verluste erfordert. Vielmehr handelt es sich im allg. um natürliche Bestandteile des Lebens, die es immer schon gab und geben wird, auch wenn wir diese im jeweiligen Einzelfall nicht verharmlosen dürfen.
    Diese Kernaussage ist gut, würde ich unbedingt beibehalten. Denn wenn wir die Zukunft tatsächlich gestalten wollen, stellt sich doch eine ethische Grundfrage:

    1.Respektieren wir die Schöpfung und begreifen den Menschen grundsätzlich als freies selbstbestimmtes Wesen im Kontext der Natur. (Was darüberhinaus den Einsatz moderner Medizin usw. nicht zwingend ausschließt)
    Oder:
    2.Wollen wir eine künstliche Welt, in der menschliches Leben nur noch möglich ist unter der „Begleitung“ von Pharma und Verabreichung entsprechender Medikamente/Injektionen ? (Wie Massentierhaltung ja auch nur unterZugabe entsprechender Substanzen möglich ist)

    Unter „ normalen „ Umständen würde wohl niemand auf die Idee kommen für 2. zu votieren.
    Ich jedenfalls nicht, daher finde ich die Kernaussage sehr ansprechend/entspannend.
    Im derzeitigen Medienumfeld wird jedoch mit Verbreitung von Angst versucht 1. auszureden, steht als Option nicht mehr zur Verfügung: „Rückkehr zur Normalität nur wenn Impfstoff verabreicht“
    Doch:
    1. ist immer möglich , muss immer möglich sein ! Wenn nicht, wären wir keine Menschen im heutigen Sinne mehr. Wenn wir 2. zuließen, öffnen wir eine Tür, die wir nicht mehr schließen können.

    Eine kleine Passage zum Schluss lautet:

    „Wir sollten uns nicht durch Befolgen von unsinnigen Verordnungen krank machen.“

    Das wäre eine Aufforderung zu regelwidrigen Handlungen. Würde ich rauslassen, wirkt unseriös.
    Die Form des Widerstandes kann nur in der Entscheidung eines jeden selbst liegen.
    Zumal der Leser im Idealfall ja gerade mal versucht zu verstehen……


    Dass die Aufforderung regelwidrig ist, stört mich nicht, aber sie widerspricht selbstbestimmten Handeln von Menschen. So gesehen, Zustimmung. Daher habe ich diese Passage jetzt geändert.
    Herzlich, Ped

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