Von den Fake News eines Starvirologen

Angebetete erscheinen gottgleich, ihre Aussagen sind das Dogma der Gläubigen.


Der Gläubige kann den Widerspruch in den Dogmen seines geistigen Herrn, mit dem er sich identifiziert, nicht erkennen, geschweige denn auflösen. Das ist das Fatale am (ideologischen) Glauben, es schaltet unseren logischen Verstand aus und missachtet den eigenen Intellekt. So fällt man auch auf die Lügen (!) unserer Regierung und der sie beratende Experten herein. Dabei sind die Lügen doch so leicht aufzudecken.


Vor geraumer Zeit wurde Christian Drosten gerichtlich beauftragt, eine Expertise zu liefern, die Auskunft über die Möglichkeiten des RT-qPCR-Tests geben kann. Er lieferte — wenn auch erst nach drei Monaten. Für den einigermaßen mit dem Thema Vertrauten kam dieses “Liefern” allerdings einem Armutszeugnis gleich.

Seit einigen Wochen ist es nun ruhiger um den geradezu angebeteten Gottvater der Virologie geworden. Auf der Online-Plattform der ARD-Tagesschau wurde der letzte medizinische Schwachsinn — ja, es sei betont, dass es sich hier um medizinischen Schwachsinn handelt! — dieses Lieblings aller PLandemisten am 23. Juli verbreitet. Wie immer, geschah dies ohne auch nur den Ansatz kritischen Hinterfragens seitens des Staatssenders:

“Viele Menschen wähnen sich angesichts einer niedrigen Inzidenz in Deutschland in einem falschen Sicherheitsgefühl […] Wenn die Impfquote nicht signifikant erhöht wird, ist eine schwere Winterwelle zu erwarten.” (1)

Und natürlich ist der Mann zusätzlich noch “besorgt” — besorgt ob der kommenden “Winterwelle”, geschöpft aus selbst produzierten PCR-Test-Inzidenzen. Das sind die üblichen plumpen, aber nicht desto trotz sehr wirksamen emotionalen Tricks, um Menschen zu beeindrucken und Ängste in ihnen zu erzeugen.

Belegt im Sinne eines Wissenschaftlers hat Drosten seinen abgesonderten Müll von Infektionen und Winterwelle natürlich auch in diesem Falle nicht, wie auch seine Brüder im Geiste, der Hysteriker Karl Lauterbach und der Dauerbesorgte Tierarzt Lothar Wieler. Alle drei haben das schließlich auch zuvor nie getan. Man wünscht sich von Herzen, dass diese Scharlatane in nicht allzu weit liegender Zukunft den Versuch unternehmen dürfen, sich vor einem ordentlichen Gericht zu rechtfertigen.

Wenn ein Christian Drosten tatsächlich als Wissenschaftler gefordert wird, dann freilich entlässt er — sich windend und präzise Antworten um jeden Preis vermeidend — reichlich warme Luft.

Im November 2020 ersuchte die Rechtsanwältin Beate Bahner das Landratsamt Heidelberg, unter Einschaltung der Einschaltung der Staatsanwaltschaft, einen ganz bestimmten Sachverständigen anzufordern. Und dessen Namen lautet eben Christian Drosten. Bahners Ansinnen war Teil eines Einspruchverfahrens gegen einen Bußgeldbescheid, den eine Serbin, anfänglich ohne anwaltliche Unterstützung, dann mit der von Beate Bahner eingelegt hatte (2, 3).

Das “Vergehen” auf das sich das Landratsamt bei Verhängung des Bußgeldes von immerhin 125 Euro (plus Gebühren und Auflagen) berief, war die Weigerung der Frau, sich — übrigens auf eigene Kosten — einem PCR-Test zu unterziehen. Sie war zuvor aus ihrer Heimat zurückgekehrt und hatte sich dann, wie vorgeschrieben, in Quarantäne begeben. Außerdem zeigte sie keine Symptome einer Atemwegserkrankung. Sie verweigerte also den Test NACH der angeordneten Quarantäne (2i, 3i, 4, a1).

Da kann man sich doch fragen, warum überhaupt eine zweiwöchige Quarantäne befohlen wird. Kann jemand dem Autor erklären, warum DANACH nochmals ein Test abverlangt wird, wohlgemerkt von einem zuvor wie auch danach völlig gesunden Menschen? Das konterkariert doch den Sinn der Quarantäne, genauer gesagt den des Einsperrens im eigenen Wohnbereich, einer Grundrechtseinschränkung erster Güte. Aber Sie müssen sich das nicht fragen. All diese Maßnahmen sind einer Pandemiebekämpfung überhaupt nicht dienlich. Der Zweck ist ein völlig Anderer. Und genau deshalb steigen hier inzwischen Hunderte Anwälte ein: Nämlich um die betrügerische Absicht in den Corona-Maßnahmen aufzudecken.

Was also bewog die Rechtsanwältin, eine Expertise ausgerechnet beim medial und die Bundesregierung beratenden, vielbeschäftigten Starvirologen anzufordern? Die Antwort ist relativ einfach: Es mag zwar für Behörden plausible juristische Gründe geben, zwangsweise PCR-Tests durchzusetzen (5). Die dringend zu beantwortende, ethische Frage lautet nämlich, warum Menschen, die gesund sind, gezwungen werden, sich ihre Gesundheit per Test “amtlich beglaubigen” zu lassen. Vor allem dann, wenn das verwendete Testverfahren dafür überhaupt nicht geeignet ist. Drosten ist der gehypte Berater der Bundesregierung und mit seinen Aussagen wird der Anschein erzeugt, dass die “Corona-Maßnahmen” legitim und durch fachliche Expertise unterlegt wären.

Beate Bahner greift gezielt einen neuralgischen, nämlich den wissenschaftlich-technischen Aspekt, den Nutzen der seit nunmehr 18 Monaten betriebenen Testorgie in Bezug auf das “neuartige Coronavirus” auf. Gibt es diesen tatsächlich, den Nutzen? Welchen Sinn hat der PCR-Test tatsächlich? Kann er Infektionen durch Viren — völlig egal welche — überhaupt nachweisen? Dieser Aspekt muss in den Rechtsverfahren zukünftig eine deutlich größere Gewichtung erhalten. Greift er doch das Fundament der staatlich verordneten Pandemie an.

Allein, dass sich diese Frage überhaupt stellt, weist auf die politische Brisanz hin, die hinter dem PCR-Test steckt. Ohne einen glaubhaft geeigneten wie angewandten PCR-Test gibt es schließlich keine “Fallzahlen”, keine “Infektionswellen” und letztlich keine Pandemie durch das “neuartige Virus”. Ohne den wissenschaftlichen Nachweis des vorgegebenen Nutzens des PCR-Tests löst sich jegliche Legitimität der staatlicherseits verhängten “Corona-Maßnahmen” endgültig in Luft auf.

Die Zeitschiene ist bemerkenswert. Christian Drosten benötigte drei Monate, um auf die sehr konkrete Frage der Juristin eine Antwort zu formulieren (6). Beate Bahners Anfrage war eingebettet in den Einspruch zum Bußgeldbescheid der Behörde, der da lautete:

“Hiermit teile ich mit, dass der Einspruch aufrechterhalten wird und bitten um Abgabe an die Staatsanwaltschaft. Grund hierfür ist, dass ein Infektion mit dem SARS-CoV-2 Virus nach § 1 Abs. 1 Testpflicht-Verordnung vom 6.8.2020 bislang auf Basis des PCR-Tests bei gesunden Menschen nicht nachgewiesen werden kann. Wenn also ein PCR-Test keine Infektion im Sinne des § 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) nachweisen kann, kann umgekehrt keine Testpflicht zum Nachweis des Fehlens einer Infektion bestehen” (4i)

Die Anwältin ist keine Koryphäe auf dem Gebiet der Virologie und das muss sie auch nicht. Denn die Möglichkeiten und Grenzen des PCR-Testes sind keine weltbewegende Neuheit, sondern seit eh und je bekannt. Drosten weiß und wusste es immer, dass mit der PCR-Methode — mindestens angewandt auf das “neuartige Virus” — nie und nimmer ein Infektionsnachweis gelingen kann (a2). Der Mann ist also kriminell. Da passt er gut zur Riege der derzeit in Berlin die Geschicke des Landes bestimmenden Politiker.

Bereits im Herbst 2020 äußerte der Medizinrechtler Carlos A. Gebauer:

“Als Medizinrechtler beobachte ich seit Monaten fasziniert, wie der Gesetzgeber mit wachsender Begeisterung das Infektionsschutzgesetz immer wieder ändert, ohne das Gesetz selbst dabei je gelesen zu haben. Natürlich erweist der PCR-Test keine Infektion im Sinne des § 2 IfSG, sondern allenfalls die Möglichkeit einer etwaigen Kontamination, aus der sich – zusammen mit anderen Faktoren wie der Virenlast und der Effektivität individueller Immunreaktionen – eine Infektion ergeben könnte. (7)

und weiter:

Würde man an dieser Stelle juristisch exakt, wissenschaftsmethodologisch präzise und intellektuell redlich agiert haben, wäre jeder seriös denkbare Pandemieverdacht schon irgendwann im April entkräftet gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich aber eine kritische Masse schon so exzessiv in ihre angstlustige Betriebsamkeit gestürzt und entdeckt, wie gut man auf dem Virus-Ticket eigene Agenden durchsetzen kann, dass es kein Halten mehr gab. Nicht ein Virus ist unser Problem, sondern die insuffiziente Rezeption des Narrativs.” (7i)

Und tatsächlich ist es so, dass immer dann, wenn man die Nachweise für die gebetsmühlenartig verbreiteten Behauptungen von per PCR-Test “nachgewiesenen Infektionen” einfordert, das große Schweigen einsetzt. Das ist kein Wunder: Der PCR-Test kann zwar ein Nichts von einem Nichts aus jedem noch so riesigen Heuhaufen nachweisen, aber niemals einen vermehrungsfähigen Erreger (Agens), weil er ja nun einmal auch nicht danach sucht (Hervorhebungen durch Autor):

“Gemäß § 2 Nr. 1 IfSG ist „Krankheitserreger“ im Sinne des IfSG ein vermehrungsfähiges Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles [übertragbares] Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann.” (8)

Möglich, dass Wieler und Lauterbach nicht nur Hysteriker sondern auch noch von beeindruckender Inkompetenz durchdrungen sind. Aber für Drosten kann man das nicht gelten lassen — Drosten weiß das alles! Jeder mit der Methode auch nur einigermaßen Bewanderte weiß, dass das, was ein PCR-Test da findet, keinerlei Informationen über eine Vermehrungsfähigkeit liefert. Aber genau dies wird nach herrschender Lehrmeinung (siehe oben) benötigt, um von Infektionen sprechen zu können.

Winden, Ausweichen, unscharf Bleiben. So reagiert ein Drosten, wenn man ihm konkrete Fragen stellt und in diesem Fall lautete die einfache Frage: Kann der PCR-Test Infektionen nachweisen? Hier die zusammenfassende Antwort aus dem Gutachten des Christian Drosten (Hervorhebungen durch Autor):

“Unter ordnungsgemäßer Anwendung und Einhaltung aller fachlichen Vorgaben nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft und Technik kommt ein positiver, entsprechend entwickelter PCR-Test auf ein bestimmtes Virus (etwa SARS-CoV-2) bei der Anwendung am Menschen dann vor, wenn Genmaterial des betreffenden Virus (etwa von SARS-CoV-2) vorliegt. Eine nachweisbare Menge von Genmaterial des Virus (etwa SARS-CoV-2) liegt ausschließlich nach Eindringen in Körperzellen mit Virusvermehrung vor. Insofern lässt sich im Falle von SARS-CoV-2 klar bestätigen, dass ein ordnungsgemäß durchgeführter PCR-Test die Aufnahme des Krankheitserregers und seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus nachweist. (6i)

Sechs Hervorhebungen bedürfen einer Erläuterung.

Ordnungsgemäße Anwendung” scheint dem Prof. Dr. Christian Drosten wichtig zu sein. Warum dies extra betont werden muss, erschließt sich mir nicht, müsste so etwas doch selbstverständlich sein. Nur stellt sich die Geschichte leider so dar, dass der PCR-Test — unbesehen seiner Fähigkeiten und Grenzen — im Rahmen der angeblichen Pandemie-Bekämpfung vom Grundsatz her ganz und gar nicht ordnungsgemäß angewendet wird.

Weil es keine Standards für diesen Test gibt, ergeben sich weitreichende Möglichkeiten, positive Ergebnisse aus den Proben herauszukitzeln — oder eben nicht. Nichts am Design sowie den Testauswertungen ist transparent und es gibt keine unabhängige Instanz, die konsequent prüft, was die Testmaschinen (Thermocyler) da ausspucken.

Was bitte ist ein “entwickelter PCR-Test auf ein bestimmtes Virus“? Das ist sie, die Drostensche Sprache im Nebel des Unbestimmten. Die politische Absicht mit dem PCR-Test Viren zu suchen, ist natürlich nicht gleichzusetzen mit der Aussage, dass der Test tatsächlich Viren, geschweige denn Infektionen oder gar Krankheiten erkennt. Das tut er nicht und er kann es nicht und in seiner ausladenden mikrobiologischen Erörterung (S. 1 bis 4 aus (6)) lässt das selbst Drosten durchschimmern.

Drosten weiß, dass er nicht die Wahrheit sagt, auch nicht in seinem Gutachten, das mit Sicherheit nicht auf seinem Mist allein gewachsen ist. Die mikrobiologisch eher unbedarfte Rechtsanwältin bringt den Sachverständigen mit einer einfachen, geradezu naiven Frage in höchste Bedrängnis und deshalb muss der Virologe auch ständig um den heißen Brei herumreden, wird nie konkret.

Wenn Genmaterial des betreffenden Virus vorliegt (etwa SARS-CoV-2)” kommt als nächste Offenbarung des Christian Drosten. Wie bitte ist denn nachgewiesen worden, dass die fragmentarischen Gensequenzen nach denen da gesucht wird, tatsächlich dem Virus zuzuordnen sind — und das auch noch exklusiv? Ja, selbst die angebliche Entdeckung der Gensequenzen (als der des “neuartigen Virus”) bedürfte längst einer kritischen Überprüfung durch tatsächlich unabhängige Fachleute (9 bis 11). Weiterhin stützen sich die Testergebnisse auf mindestens diskussionswürdige Designs von Primern und Quenchern (Sonden) plus Einstellung der Thermocyler und all das, was dort so konfiguriert wurde, soll der Unbedarfte blind glauben? So doch hier — und zwar keinesfalls nebenbei, sondern vor allem — ein gigantisches Geschäft ins Leben gerufen wurde.

Nächster Punkt: Eine “nachweisbare Menge von Genmaterial des Virus” verbindet eine unbestreitbare Tatsache eloquent mit einer unbelegten Behauptung. So etwas nennt man Fake News. Drosten und die Charité liefern der Politik die gewünschten Fake News und durch permanente Wiederholung erfahren diese eine Mutation zur Wahrheit. Natürlich wird da Genmaterial gefunden, wenn auch unter Umständen “entdeckt” und definiert, die längst einer breiten, öffentlichen Diskussion bedürft hätten (12, 13). Dass dieses aber sicher und auch noch ausschließlich “dem Virus” zuzuschreiben wäre, ist nichts weiter als eine propgagandistische Erfindung, freilich eine, die unabdingbar war, um die PLandemie ins Laufen zu bringen.

Aber es kommt noch besser und manchmal frage ich mich, ob Drosten in seiner virologischen Glocke vielleicht doch geistig bereits so geblockt ist, dass er seinen Unsinn auch noch glaubt. Hat jeder erkannt, was der Mann in seiner Expertise verbockt hat? Hier seine unfassbare Aussage:

Eine nachweisbare Menge von Genmaterial des Virus (etwa SARS-CoV-2) liegt ausschließlich nach Eindringen in Körperzellen mit Virusvermehrung vor.” (6ii)

NICHT nachgewiesen ist, dass das Genmaterial unzweifelhaft dem Virus zuzuschreiben ist. NICHT nachgewiesen ist die Virusvermehrung in Körperzellen — selbstredend die des Menschen — und ebenfalls NICHT nachgewiesen ist das Eindringen des Virus in Körperzellen. “Liegt ausschließlich” kommt da nur noch als Sahnehäubchen auf die dreiste Lüge. Das ist die Ethik des Professors, Doktors, Experten, Beraters, Virologen Christian Drosten. Ich meine, dass solche Aussagen gut in das Profil eines Hochstaplers und grenzenlosen Opportunisten passen.

Noch zum Rest des Drostenschen Ergusses, in dem er die Vielzahl seiner Behauptungen, die keiner wissenschaftlichen Prüfung stand halten, in einem Satz zusammenfasst:

Insofern lässt sich im Falle von SARS-CoV-2 klar bestätigen, dass ein ordnungsgemäß durchgeführter PCR-Test die Aufnahme des Krankheitserregers und seine nachfolgende Entwicklung oder Vermehrung im menschlichen Organismus nachweist.” (6iii)

Und der mediale und politische, völlig verstrahlte Hofstaat buckelt vor dieser Koryphäe, verteidigt seine Lügen (14, 15), preist die “Wissenschaft”, die eine solche natürlich nur dann sein kann, wenn sich “die Fachleute einig” sind. Nur hat so etwas eben rein gar nichts mit Wissenschaft zu tun.

Pikant bei all dem ist, dass ein kritisch Hinterfragender die Ungereimtheiten in Drostens Papier auch erkennen kann, wenn er von der Existenz des “neuartigen Virus” überzeugt ist. Es geht hier um Infektiösität und dafür kann der PCR-Test mitnichten herhalten (a3, 16). Er kümmert sich nicht darum, wo etwas her kommt, auch nicht wie lange es dort, wo es gefunden wurde, präsent war. Er prüft ausschließlich auf das Vorhandensein des Gesuchten als solches.

Die Infektion wird den positiven Testergebnissen durch die Meinungsherrschaft praktisch untergeschoben.

Das hat auch Beate Bahner erkannt und deshalb hat sie sich mit Drostens Gutachten auch nicht zufrieden gegeben:

“Der Sachverständige [gemeint ist Drosten] legt in seinem Gutachten auf Seite 3 dar, dass der Nachweis von Virus-Genabschnitten in der PCR eine Mindestmenge von Virusmaterial auf der Schleimhaut voraussetzt, die (unter natürlichen Umständen) nur im Rahmen einer `vorangegangenen` Infektion mit aktiver Vermehrung des Virus auftritt.” (17)

und weiter (Hervorhebung durch Autor):

“Der PCR-Test ist ein nobelpreisgekröntes Diagnostikinstrument, welches kleinste DNA- und RNA-Schnipsel detektiert – und zwar noch Jahre und Jahrzehnte später. Hierauf kommt es in der Coronakrise nicht an. Es kommt nicht darauf an, ob jemand vor 6 Monaten oder vor 6 Jahren mit Corona oder einem Grippevirus infiziert war. Es kommt einzig und allein darauf an, ob die getestete Person akut infiziert ist. Die `Aktualität` und `Akutheit` schreibt §7 IfSG auch ausdrücklich vor. […].” (17i, 18, 19)

Das IfSG (Infektionsschutzgesetz) ist als solches bereits eine Zumutung für jede “ordentliche” Demokratie. Aber unabhängig dieser Tatsache fehlt für dessen Anwendung die juristische Grundlage. Die zum Infektionsnachweis genutzte technische Methode ist dafür schlicht untauglich. Zwangsläufig sind damit auch sämtliche “Coronaschutzverordnungen” der Länder ohne Rechtsgrundlage, also rechtswidrig!

Leider herrscht seit Bahners bohrender Nachfrage bei Herrn Professor Doktor Drosten Schweigen im Walde, wie man so schön sagt (a4).

Die bewusste, zweckentfremdete Anwendung des PCR-Testes (16i, 20, 21), in Verbindung mit der manipulativen Ermittlung der sogenannten 7-Tage-Inzidenz sind der mehr als brüchige Corona-Zement, auf dem sich alles in dieser PLandemie aufbaut. Entsprechend leicht könnte das alles eingerissen werden. Politiker, Funktionsträger und handverlesene Experten lügen uns systematisch an. Der Autor hält es deshalb für unbedingt erforderlich, immer und immer wieder diese Sachverhalte öffentlich zu machen.

Bitte bleiben Sie schön achtsam, liebe Leser.

Noch ein Nachtrag:

Beate Bahner ist Mitglied der Initiative Anwälte für Aufklärung (AfA):

“Anwälte für Aufklärung:
Wir sind eine Vereinigung unabhängiger Anwälte und haben uns zum Zwecke der Förderung des demokratischen Staatswesens in einem Verein zusammengeschlossen. Der ausschließliche Maßstab für unser Wirken ist die freiheitlich-demokratische Grundordnung auf dem Boden des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Die Würde des Menschen ist unantastbar.” (22)

Für Menschen, die juristischen Rat im Zusammenhang von Übergriffen der Behörden bei der Durchsetzung von “Corona-Maßnahmen”, also Verletzungen rechtsstaatlicher Prinzipien suchen, können die Anwälte für Aufklärung eine Anlaufstelle sein.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 17. August 2021.

(a1) Das Landratsamt Heidelberg berief sich bei seinem Bußgeldverfahren auf die damals gültige Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zur “Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten” (23). Dass seitens der Bundesregierung allerdings “Risikogebiete” willkürlich und bar jeder Wissenschaft definiert wurden und werden, steht auf einem anderen Blatt.

(a2) Erinnern wir uns beim Getöse um “nachgewiesene Fälle” daran, dass die meisten PCR-Testkits, einschließlich des sogenannten Drosten-Tests nicht einmal auf DAS Gen überhaupt testen und das ist das S-Gen, an dem auch angsteinflößende “Mutanten” festgemacht werden. Bereits im April 2020, in den Anfangszeiten der PLandemie wurde verschiedentlich auf diese Ungereimtheit hingewiesen.

(a3) Bis zum Ausrufen der angeblichen Pandemie wurden die Hinweise der Hersteller von PCR-Testkits weitgehend berücksichtigt. Nämlich dass die Tests nicht geeignet sind, Infektionen beziehungsweise Krankheiten nachzuweisen — was in der Regel auch in den Nutzungshinweisen für die Testkits vermerkt ist. So lassen uns die Hersteller wissen (Beispiel, Übersetzung mit DeepL.org, Hervorhebung durch Autor):

“Die Ergebnisse dienen dem Nachweis von SARS-CoV-2-RNA, die in der Regel in respiratorischen Proben während der akuten Phase der Infektion nachgewiesen wird. Positive Ergebnisse weisen auf das Vorhandensein von SARS-CoV-2-RNA hin; eine klinische Korrelation mit der Krankengeschichte und anderen diagnostischen Informationen ist erforderlich, um den Infektionsstatus des Patienten zu bestimmen. Positive Ergebnisse schließen eine bakterielle Infektion oder eine Koinfektion mit anderen Viren nicht aus. Der nachgewiesene Erreger ist möglicherweise nicht die eindeutige Ursache der Krankheit.” (24)

(a4) Interessierte Leser, welche über den Vorgang Bahner — Drosten mit aktuellen Informationen aufwarten können, sind herzlich eingeladen, diese über die hiesige Plattform einzureichen.

(1) 23.07.2021; ARD-Tagesschau, dpa; Drosten warnt vor Winterwelle; https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/rki-inzidenz-infektionen-103.html

(2, 2i) 22.02.2021; Simone Schamann; Nordkurier; Gericht stimmt zu: Anwältin fordert Drosten als Gutachter an; https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/querdenken-anwaeltin-bestellt-drosten-als-gutachter-2242522302.html

(3, 3i) 23.03.2021; The Epoch Times; Susanne Ausic; Heidelberger Amtsgericht wartet weiter auf Drosten-Gutachten im Bußgeldprozess; https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/heidelberger-amtsgericht-wartet-weiter-auf-drosten-gutachten-im-bussgeldprozess-a3476144.html

(4, 4i) Bußgeldbescheid des Landratsamtes Heidelberg vom 20.10.2021 und Einspruch durch Rechtsanwältin Beate Bahner vom 19.11.2021; https://corona-transition.org/IMG/pdf/sachverstandigengutachten_im_owig-verfahren.pdf

(5) 07.08.2020; BMfG; Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten; https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Testpflicht_Risikogebiete_VO_BAnz_AT_070820.pdf

(6) 30.04.2020; Gutachten der Charité in Person Christian Drosten auf Anfrage der RA Beate Bahner; https://www.corodok.de/wp-content/uploads/2021/05/Gutachten-Prof.-Drosten-v.-31.3.2021-anonymisiert.pdf

(7, 7i) 09.11.2020; The Epoche Times; Susanne Ausic; Berliner Senat zweifelt an Aussagekraft des PCR-Tests; https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/berliner-senat-zweifelt-an-aussagekraft-der-pcr-tests-a3376247.html

(8) 30.10.2020; Abgeordnetenhaus Berlin; Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Luthe; Antwort der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung; S. 1, zu 3.; https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-25212.pdf

(9) 20.02.2020; Na Zhu, Ph.D., Dingyu Zhang, M.D., Wenling Wang, und weitere; A Novel Coronavirus from Patients with Pneumonia in China, 2019; Kap. Isolation of Virus;  https://www.nejm.org/doi/full/10.1056

(10) 24.01.2020; The Lancet; Chaolin Huang, Yeming Wang, Xingwang Li und weitere; Clinical features of patients infected with 2019 novel coronavirus in Wuhan, China; https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)30183-5/fulltext

(11) 29.01.2020; The Lancet; Roujian Lu, Xiang Zhao, Juan Li und weitere; Genomic characterisation and epidemiology of 2019 novel coronavirus: implications for virus origins and receptor binding; Lancet 2020; 395: 565–74; Published Online January 29, 2020; https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)30251-8; https://www.thelancet.com/pdfs/journals/lancet/PIIS0140-6736(20)30251-8.pdf

(12) WHO; Diagnostic detection of Wuhan coronavirus 2019 by real-time RT-PCR-Protocol and preliminary evaluationas of Jan 13, 2020; Victor Corman, Tobias Bleicker, Sebastian Brünink, Christian Drosten — Charité Virology, Berlin, Germany; Olfert Landt, Tib-Molbiol, Berlin, Germany; https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/wuhan-virus-assay-v1991527e5122341d99287a1b17c111902.pdf

(13) 23.01.2020; Eurosurveillance;  Victor M. Corman, Olfert Landt, Marco Kaiser, Christian Drosten und weitere; Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR; Kap. Real-time reverse-transcription PCR; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6988269/

(14) 30.11.2020; Correctiv; Stefan Kutzner; Nein, der Berliner Senat hat nicht bestätigt, dass PCR-Tests “Betrug” sind und keine Infektion nachweisen können; https://correctiv.org/faktencheck/2020/11/30/nein-der-berliner-senat-hat-nicht-bestaetigt-dass-pcr-tests-betrug-sind-und-keine-infektion-nachweisen-koennen/

(15) 07.05.2021; Volksverpetzer; Thomas Laschyk; Drosten belehrt Querdenker; https://www.volksverpetzer.de/bericht/gutachter-drosten/; Anmerkung des Autors: Allein die Namenswahl für die verlinkte Plattform sagt einiges aus über das Selbstverständnis der Verantwortlichen. Die hässliche Kultur von Volksverpetzern, auch Blockwarte genannt, hatte in dunklen deutschen Zeiten schon einmal Hochkonjunktur.

(16, 16i) 17.12.2020; Roche; Allgemeine Informationen zu SARS-CoV-2; https://www.roche.de/diagnostik-produkte/produktkatalog/tests-parameter/sars-cov-2-cobas-6800-8800/; zuletzt abgerufen: 16.08.2021

(17, 17i) 08.05.2021; Nord-Kurier; Simone Schamann; Drosten-Gutachten zum PCR-Test lässt Fragen offen; https://www.nordkurier.de/politik-und-wirtschaft/drosten-gutachten-zum-pcr-test-laesst-fragen-offen-0843454005.html

(18) 05.05.2021; RA Beate Bahner an Amtsgericht Heidelberg zu Drostens Gutachten; https://speerspitzedeswiderstands.files.wordpress.com/2021/05/fragenkatalog-zum-drostengutachten-rain-bahner-5.5.2021.pdf

(19) 11.05.2021; RT deutsch; Kontroverse um PCR-Test: Drosten legt Gutachten vor – Anwältin fordert weitere Antworten; https://de.rt.com/inland/117344-kontroverse-um-pcr-test-drosten/

(20) 30.11.2020; Antrag zur Zurückziehung wegen Mängeln; https://2020news.de/drosten-pcr-test-studie-rueckzugsantrag-gestellt-wegen-wissenschaftliche-fehler-und-massiver-interessenkonflikte/; siehe auch: 28.11.2020; https://cormandrostenreview.com/retraction-request-letter-to-eurosurveillance-editorial-board/

(21) 11.01.2021; Addendum zum Rückzugsantrag; https://2020news.de/20-gegen-drosten-neues-kapitel-im-retraction-prozess/; siehe auch: https://cormandrostenreview.com/addendum/

(22) Anwälte für Aufklärung (AfA); Hauptseite; https://www.afaev.de/; abgerufen: 17.08.2021

(23) 17.08.2021; BMfG; Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten; https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/Testpflicht_Risikogebiete_VO_BAnz_081120.pdf; Aus dem Dokument: “Personen, die […] in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem ein erhöhtes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, haben nach ihrer Einreise auf Anforderung des zuständigen Gesundheitsamtes oder der sonstigen vom Land bestimmten Stelle einen Testnachweis […] vorzulegen.”  Ein “erhöhtes Infektionsrisiko” muss nachgewiesen werden, die bloße Behauptung genügt nicht – und jedweder wissenschaftlich prüfbare Beleg zur Ausweisung von “Risikogebieten” fehlt. Damit greift die Verordnung juristisch in keinem Fall!

(24) 20.08.2020; Food and Drug Administration USA (FDA); Biomeme; Biomeme SARS-CoV-2 Real-Time RT-PCR Test; https://www.fda.gov/media/141052/download; S.4/5

(Titelbild) Rechtsweg, Paragraph, Justiz; Autor: geralt (Pixabay); 05.04.2012; https://pixabay.com/de/photos/rechtsweg-recht-paragraf-strasse-2962346/; Lizenz: Pixabay License

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