Übungen in Propaganda-Immunisierung

Die ARD-Tagesschau und ihr Tagesgeschäft. Es ist hart, beim Regierungssender – was er vorgibt, nicht zu sein – angestellt zu sein. Heftig weht schon seit geraumer Zeit der Wind eines empörten Publikums in die Redaktionsstuben. Doch ist das ein selbst verursachtes Leid und der Preis für das Dienst-Verhältnis. Ändern können es nur die Diener selbst – in dem sie diese Rolle verlassen.

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ARD-Tagesschau – unsere tägliche Dosis Propaganda

ARD–Tagesschau und ihre Propaganda zu Venezuela. Es ist unfassbar, mit welcher Selbstverständlichkeit die ARD-Tagesschau ihre Propaganda zum Thema Venezuela fortführt. Ihre Anbiederung an die deutsche Außenpolitik, die sich wiederum devot vor der Macht aus Washington tief verneigt, ist geradezu grotesk. Wie kommt eigentlich ARD-Chefredakteur Gniffke abends in den Schlaf? Guten Tag, Herr Gniffke, Erinnern Sie sich gelegentlich an den 11. September? Das war mein erster Gedanke, als ich die Nachricht Ihrer Redaktion las, die in propagandistisch vorbildlicher Art und Weise

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Korea und das Scheitern einer Weltorganisation

Krieg unter der Flagge der Vereinten Nationen. Der Krieg, den die USA und ihre Verbündeten mit dem Mandat und unter dem Namen der Vereinten Nationen in Korea führten, wurde von den beteiligten Staaten, Opferzahlen und Zerstörungen aus gesehen nur von beiden Weltkriegen übertroffen. Als – trotz begonnener Waffenstillstands-Verhandlungen – der Bombenkrieg gegen Nordkorea forciert wurde, hatte die UNO längst das Gesicht einer Organisation der Völker verloren.

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Bitterböses Syrien-Theater

Der Kriegswille des Wertewestens gegenüber Syrien ist ungebrochen. Diese Destruktivität einer sich selbst als Wertegemeinschaft gebenden Allianz hat zu millionenfachem Elend in Syrien geführt. Den Preis des von den westlichen Moralaposteln gern als Transformation bezeichneten angestrebten gewaltsamen Regierungswechsels in Damaskus bezahlt das gesamte syrische Volk. Allerdings: Wenn auch langsam, so doch stetig entgleitet den „kreativen Zerstörern“ so nach und nach ihr Projekt.

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Die Sache mit dem Eigentum

Woher kommt das Recht auf Eigentum? In unserer Gesellschaft wird regelmäßig die Verteilungsfrage gestellt, eine nach der gerechten Verteilung von Eigentum. Die Umverteilung von unten nach oben wird thematisiert – und dass so etwas Unrecht ist. Aber steckt im Eigentum – als der einer moralisch fundamentalen Kategorie – nicht bereits von Grund auf ein Unrechtsakt?

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Wenn zwei nicht das Gleiche tun

Achtung und Respekt heißt auch, zu fragen, ob man eintreten darf. Ob man den Befragten dabei mag oder nicht, ist unerheblich. Achtung und Respekt haben jedoch bei den öffentlich-rechtlichen Medien einen schweren Stand. Das hängt damit zusammen, dass sie sich auf eine Seite geschlagen haben, die schlüssigerweise „gute“ Seite. Was hält der Leser von der Tatsache, dass ARD-Journalisten illegal nach Syrien einreisen? Den Verantwortlichen sei eine Beratung durch Jürgen Todenhöfer empfohlen.

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Der Testfall Tiananmen-Platz – Ein Hörstück

Über die Verschwörung gegen China im Jahre 1989. Eine der drastischsten Lügen des westlichen Mainstreams ist die über ein sogenanntes Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens in der chinesischen Hauptstadt Peking. Stattdessen probten damals die politischen Weltenlenker von Washington aus auch in China auf breiter Front eine Systemdestabilisierung unter Zuhilfenahme neu gegründeter Nicht-Regierungs-Organisationen.

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Machtinstrument al-Rukban

US-Schacherei auf Kosten syrischer Flüchtlinge. Selektiv, wie unsere Massenmedien berichten, sparen sie sorgfältig aus, wie noch immer zehntausende syrische Flüchtlinge in der Region al-Tanf praktisch in Geiselhaft gehalten werden. Schön, dass es Plattformen und Nachrichten-Agenturen wie Southfront, The Hill, SANA und TASS gibt, welche uns über die Vorgänge dort informieren.

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Jubiläum einer Mahnwache

Vom Geist gelebten Friedens. Am heutigen Montagabend treffen sich zum 262. Mal unterschiedlichste Menschen zur Mahnwache für Frieden Dresden – frei nach dem Motto: Informieren, Diskutieren, Protestieren! Ob sich zehn, dreißig oder fünfzig Friedensbewegte um 19 Uhr versammeln, spielt dabei für die Kontinuität dieser – im gesellschaftspolitisch durchaus konfliktbeladenen Dresden – einzigartigen Veranstaltung keine Rolle.

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Lesungen aus einem verbotenen Buch (5)

Der Antisemitismus als Feindbild der Verlierer. Der durch ein zerrüttetes Elternhaus, Indoktrination und Traumata fragwürdig sozialisierte Adolf Hitler machte in Wien Bekanntschaft mit der ganz dunklen Seite des Kapitalismus. Als direkt Betroffener suchte er Schuldige – und fand sie, denn durch das gesellschaftliche Umfeld wurden sie ihm regelrecht angeboten. Das Feld war mit der Präsenz eines übersteigerten Nationalismus sowieso schon gut bestellt.

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Syriens Existenzkampf und ein deutscher Karrierediplomat

Wie führt man in den Krieg? In dem man provoziert – diplomatisch, politisch, militärisch. In dem man immer wieder den selbst ernannten Gegner herausfordert. In dem man unter Verdrehung der Wahrheit ständig neue rote Linien definiert und dafür jene die bisher galten, überschreitet. Bis der Provozierte, in die Enge Getriebene reagiert. Danach beginnt das große Geheule vom bösen aggressiven Feind. Israel und die USA, aber auch deutsche Diplomaten führen es im Falle Syriens vor.

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Syrische Kurdenmiliz wird zum Jagen getragen

Ob sie will oder nicht. Die bislang US-geführte Proxy-Miliz SDF muss sich entscheiden. Nachdem die Existenz des Islamischen Staates (IS) auf syrischem Territorium Vergangenheit geworden ist, hat der militärische Arm der von Washington ausgerüsteten und geführten sogenannten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) seine vorgeschoben wichtigste Daseinsberechtigung verloren – und mit ihm seine Fürsorger.

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Die Gretchenfrage

Ein Herz für Schüler und für die „Klimarettung“ – ach ja? Wie funktioniert ein Spin? An exponierter Stelle wird die Flamme eines emotional griffigen Themas entzündet und medial, am besten auch global verbreitet. Und siehe da: Plötzlich ist die nächste „Graswurzelbwegung“ entstanden – weltweit vernetzt und agierend. Nein, ich glaube auch weiterhin nicht an den Weihnachtsmann, sondern, dass uns eine neue Möhre hingehalten wird. Lässt sich daraus trotzdem etwas machen?

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Syrische Flüchtlinge in Geiselhaft des Wertewestens

Schicksale außerhalb der Filterblase. Mit Kindern haben Massenmedien schon immer sehr wirksam Propaganda zur Interessendurchsetzung praktiziert. Da es in dem Sinne natürlich auch eine Unterscheidung zwischen wertvollen Kindern und minderjährigen Kollateralschäden gibt, erfahren wir durch diese Medien eher nichts von den Letzteren. Reden wir also vom US-Ghetto (a1) al-Rukban, einem Ghetto, in dem die Menschen übrigens nicht freiwillig ausharren.

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Verlogen: Geberkonferenz

Die Sockenpuppen beginnen ihren nächsten Tanz. Denn die Dinge in Idlib werden nicht so bleiben wie sie derzeit sind. Dort wo extremistische Islamisten als Proxy-Krieger der westlichen Wertegemeinschaft bekämpft werden, sind sie plötzlich wieder in aller Mainstream-Munde: die armen syrischen Kinder – wie verlogen. Es spricht einiges dafür, dass die syrische Armee und ihre Verbündeten das Problem der islamistischen Gotteskrieger in der Provinz Idlib nun auf gewaltsamen Wege angehen. Dafür sprechen die Aktivitäten der syrischen und russischen Luftwaffe und die

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Die Tagesschau und ihre empörten Experten

Eine Nachlese auf einen Brief an Herrn Gniffke  Diese Nachlese enthält wiederum einen Brief an den Chefredakteur der ARD-Tagesschau. Anonyme „Beobachter und Experten“ als propagandistische Krücke an den Medienkonsumenten weiterzugeben, war das Thema eines Schreibens an eben Herrn Gniffke – geschehen im Januar 2019 – und das ist es jetzt wieder. Wurde ich nicht verstanden?

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Vergiftete OVCW – ein Hörstück

Von Macht, Medien – und einer internationalen Organisation. Angesichts der neu entfachten Schlammschlacht westlicher Medien, die geradezu sklavisch den westlichen Dirigenten des Krieges gegen Syrien folgen und sich dabei allgemein anerkannter UNO-Partnerorganisationen bedienen, können wir das Kapitel „Giftgas“ leider nicht abschließen. Erneut ist die Organisation zur Verhinderung des Einsatzes chemischer Waffen (OVCW) in den Fokus der Berichterstattung geraten.

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Hilfestellung für Tagesschau und Faktenfinder

Herr Gniffke hat viel zu tun, da gebe ich gern Unterstützung. Das gilt auch für das Investigativ-Organ der ARD-Tagesschau schlechthin, bei der Patrick Ginseng seine diesbezüglich nicht sonderlich ausgeprägten Potenziale eindrucksvoll zur Schau gestellt hatte. Oder hat Herr Ginseng infolge seiner sehr klaren ideologischen Ausrichtung inzwischen ein kleines Wahrnehmungsproblem?

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Syrien – Aktuell

Der tatsächliche Friedensprozess in Syrien läuft weiterhin ohne Beteiligung der „Weltgemeinschaft“. Mitte Februar 2019 trafen sich ein weiteres Mal die Teilnehmer des Astana-Prozesses, um gemeinsam mit der syrischen Führung den Friedensprozess im Land weiter voranzutreiben. Die Türkei, der Iran und Russland sind dessen Garantiemächte und die anzugehenden Problemfelder ziemlich klar.

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Herr Gniffke und das Giftgas

Nur zur Dokumentation des Nicht-Journalismus der ARD-Tagesschau. Man könnte spekulieren, das – im Falle Syrien – mal wieder etwas im Busche seitens der westlichen Wertegemeinschaft ist. Denn wieder einmal beginnen die Medien ihre ausgelutschte Masche vom „Giftgas des Assad-Regimes“. Herr Gniffke, als Verantwortlicher Leiter der ARD-Tagesschau, bekommt jetzt öfter Post von mir.

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Tagesschau als Dienstleister der Meinungsmacht

An dessen Seite klärt sie uns darüber auf, wie wir zu denken haben – ein Grund zum Abschalten. Der Studioleiter und Korrespondent des SWR, Daniel Hechler, berichtet regelmäßig aus Kairo über Syrien. Es scheint, dass seine Art und Weise der Berichterstattung gut ankommt in den Redaktionsstuben der ARD-Tagesschau. Hat es damit zu tun, dass er in vorbildlicher Weise Schwarz-Weiß-Muster in seinem Wording pflegt und präzise die vorgegebenen Narrative bedient? Dass Daniel Hechlers Anspruch an Aufklärung in seiner braven Wiederholung von

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Der Testfall Tiananmen-Platz

Strategien der Farbrevolutionen und des „Arabischen Frühlings“ wurden vor Jahrzehnten in China getestet. Auf dem Platz des himmlischen Friedens gab es im Juni 1989 keine Todesopfer, weder bei den Protestierenden noch bei den Sicherheitskräften. Doch selbst über die Gewalt außerhalb des Platzes wird bis heute voreingenommen und damit einseitig wie emotional berichtet. Allein dass kaum über die Vorgeschichte der Proteste wie auch den Einfluss westlicher Geheimdienste und vorgeblicher Nichtregierungsorganisationen berichtet wird, lässt eine differenzierte Darstellung gar nicht erst zu. Ein

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Wahre Terrorgeschichten

Ein Syrer erzählt vom selbst erlebten Terror durch die Muslimbrüder. Die Muslimbruderschaft war und ist eine terroristische Organisation. Gesponsert von der Türkei, Katar und westlichen Staaten – nicht zuletzt der Bundesrepublik Deutschland – war ihr Konzept immer das Gleiche: soziale Durchdringung von Gesellschaften und nachfolgend die gewaltsame Machtübernahme. Terror gehörte unbedingt dazu.

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Die OPCW und das Gift der Macht

Eine Organisation, die gegen chemische Waffen antritt, ist selbst vergiftet. Im Jahre 2013 wurde der Friedensnobelpreis an die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OVCW) verliehen. Neben der finanziellen Zuwendung sorgte der Preis für eine erhöhte Reputation, für ein Plus an Glaubwürdigkeit. Wenig später würde die OVCW in das Scheinwerferlicht von Medien und Politik gerückt werden. Die Preisverleihung und die Zuwendung durch die Meinungshoheit sind zwei Seiten einer Medaille, einer die mit Machtinteressen zu tun hat.

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Soldaten-Geschichten

Wie der Krieg die Seelen der Menschen ruiniert. Der Dienst bei der Bundeswehr ist im Allgemeinen eine Option, Karriere zu machen oder / und um in gesicherte finanzielle Verhältnisse zu kommen. Für junge Menschen mag es noch die Möglichkeit sein, spannende Abenteuer zu erleben und sich dabei beweisen zu können. Weil die Werber der Bundeswehr das wissen, preisen sie auch genau diese Möglichkeiten. Denn, um Menschen zu Tötungsmaschinen zu machen, muss man ihnen das wahre Wesen des Krieges verbergen.

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