Die Moderaten im Umbruch

Die syrische „moderate Opposition“ bekommt neue Aufgaben. Schaut man sich die Syrien-Berichterstattung der vergangenen Jahre an, kommt man schwer ins Staunen über die Art und Weise der Wahrnehmung von dort kämpfenden „Oppositionellen“ oder auch „Rebellen“ und gern auch „Aufständischen“. Nun, wo sie von ihren Geldgebern in treuer Pflichterfüllung zur Befriedung weiterer syrischer Gebiete eingesetzt werden, beschimpft man sie als Terroristen – wie unanständig.

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Wer CDU/CSU und SPD wählt, wählt den Krieg

Deutschland wird von Völkerrechtsbrechern und Kriegstreibern geführt. Der Bundestag hat am Donnerstag, den 24. Oktober 2019, in namentlicher Abstimmung mit 343 Stimmen bei 275 Gegenstimmen und drei Enthaltungen für einen längeren Einsatz der Bundeswehr gegen den IS in Syrien und dem Irak gestimmt. Man muss die Lügen und Verdrehungen nicht unbedingt in den Medien suchen. Die offiziellen Plattformen der deutschen Bundesregierung und ihrer Ministerien sowie des deutschen Parlaments bieten den Sud an Propaganda im Original. Die Leitmedien kauen es dann in ihrer

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Spielverderber

Trump treibt seine Opponenten vor sich her. Nach der ersten Lähmung – verursacht durch die für sie unvorhersehbaren Schritte des US-Präsidenten – versuchen die überrumpelten „Gestalter eines neuen Syrien“ zu retten, was nicht mehr zu retten ist. Die innerpolitische Auseinandersetzung in den USA treibt nun in Syrien sonderbare Blüten und der US-Präsident weiß sich gegen die neuerlichen Angriffe auf seine Person wirksam zu wehren. Die führenden EU-Staaten und ihre Institutionen aber drehen und winden sich, um das den Bach hinunter

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Das kurdische Märchen

Das große Jammern über den angeblichen Verrat an den Kurden ist unglaubwürdig. Betrachten wir die Ereignisse – auch die kriegerischen Ereignisse – der vergangenen Jahrzehnte in vier Staaten des Nahen Ostens, so wurden all deren spezifische Konflikte überlagert von einer quasi tickenden Zeitbombe, einer andauernden Zerreißprobe für den nationalen Zusammenhalt und den ihrer Gesellschaften, dem sogenannten Kurdenproblem. Die eindimensionale, verklärende Darstellung der Kurden, ihre ausschließlich als Opfer beschriebene Rolle, kann dabei als wichtiger Teil von Geschichtsfälschung zum Ziele dauerhafter Interessendurchsetzung

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Die zweite Chance

Aber haben die kurdischen Eliten in Syrien das auch begriffen? Vor mehr als anderthalb Jahren hat sich ein Szenario abgespielt, das sich durchaus mit den aktuellen Ereignissen in Nordsyrien vergleichen lässt. Damals marschierte die türkische Armee in der bis dahin von Kurden besetzten Provinz Afrin ein. Befassen wir uns daher mit den Parallelen aber auch den Veränderungen im Vergleich zur Lage im Syrien des Jahres 2018.

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Schon wieder zum Narren gehalten?

Geschichten um den Jemen, Saudi-Arabien und den Iran – zwischen Dichtung und Wahrheit Leute für dumm zu verkaufen, um eine Agenda dauerhaft im Volk zu verankern, gehört zum Tagesgeschäft von Macht- und Herrschaftsstrukturen. Diesen unterworfen, füllen Politik und Medien brav die zugedachte Rolle aus. Nur nicht anecken, ja nicht unbeliebt machen, heißt die Devise – eine Mischung aus Furcht und Opportunismus. Sowohl die Berichterstattung als auch die politischen Reaktionen zum Angriff auf eine saudische Ölförderanlage sind geeignet, die Unselbständigkeit, ja

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Gegen das Vergessen – Völkerrechtsverbrechen der Wertegemeinschaft

Ein Streiflicht über die „Befreiung“ des Irak. Kriege werden leider im Bewusstsein der Menschen zu schnell abgehakt. Nicht nur diese selbst, sondern auch die Lügen, die in den Krieg führten. Auf dieses „Aus dem Auge aus dem Sinn“ – einem sehr natürlichen Verhalten – bauen jene auf, die den Krieg als Mittel zur Interessenumsetzung favorisieren. Die heutigen Konflikte im Nahen Osten sind wesentlich durch den von der „Koalition der Willigen“ (i), unter Führung der USA  losgetretenen verbrecherischen Angriffskrieg gegen den

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Syrien-Krieg im UN-Sicherheitsrat

Im höchsten Gremium der UNO pflegt man weiter den diplomatischen Krieg gegen Syrien. Es ist, richtiger gesagt, auch ein politischer und vor allem ideologischer, ein emotionaler Krieg, der da immer von Neuem angefacht wird und in dem sich Staaten wie Kuweit, Belgien und Deutschland als handfeste Vasallen der Noch-Supermacht USA verdingen (a1). Die Not des syrischen Volkes in Kauf nehmend, tut man an der diplomatischen Front alles, um die selbst gezüchteten religiösen Krieger in der Provinz Idlib zu schützen.

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