Der PCR-Test und die Tricks von Correctiv

Der PCR-Test zum einhundertfünfundreißigsten Mal, oder: Prüfe den Prüfer


Die gesamte Corona-Berichterstattung der Medien wie auch das Handeln der Politiker baut immer offensichtlicher auf Lügen auf. Dabei kreist so ziemlich alles um einen mit Kalkül in die Welt entsandten Test, den gerühmten Drosten’schen PCR-Test für SARS-CoV-2. Ein Test der in seiner Entstehung, Prüfung, seiner Verwendung wie auch seiner Vermarktung jede Menge Symptome für Lügen und Betrügen der Bevölkerung aufzeigt. Für Peds Ansichten bedeuten die „Fallzahlen“ – gewonnen aus PCR-Tests – rein gar nichts (a1). Bis auf ihre überragende Bedeutung, Völker in Angst und Schrecken zu halten, um vielfältige eigene Süppchen kochen zu können. Eine weitere Analyse von Oliver Märtens verstärkt diesen Verdacht nur noch.


Grundsätzlich werden beim PCR-Test zu untersuchende (Erb-)Substanzen über eine große Anzahl von Zyklen immer wieder verdoppelt. Die Diskussion über dieses Verfahren geht „dank“ COVID-19 in immer neue Runden. Genau wie bei der PCR-Testmethode selbst ist auch bei Erörterung über Sinn und Zweck der selben die Zahl der Durchläufe nach oben grundsätzlich nicht begrenzt …

In der andauernden Diskussion spiegelt sich das Ringen um die Deutungshoheit wider. Der PCR-Test ist eigentlich dazu gedacht, ein binäres Problem zu lösen: Ist eine (Erb-)Substanz, wenn auch nur in Spuren, vorhanden oder nicht? Im Zusammenhang mit der Virologie und insbesondere mit COVID-19 dient der Test jedoch zugleich als „laborbestätigter“ Nachweis einer Infektion.

Allerdings ist der Weg von den Spuren eines Auschnitts aus der Gensequenz eines Virus zu einer „pandemisch“ verlaufenden, „neuartigen“ und ansteckenden Atemwegsinfektion lang, steinig und kann den Wanderer auf seinem Pfad der Erkenntnis immer wieder in die Irre führen. Glaubt der Wanderer (der Virologe, der Behördenleiter, der Politiker) sein Erkenntnisziel erreicht zu haben, gibt es Andere, die meinen, der Wanderer habe sich in Wirklichkeit verlaufen und stehe nun buchstäblich „im Wald“. Ein journalistisches und medizinisch-investigatives Meisterstück dazu veröffentlichten übrigens kürzlich Torsten Engelbrecht und Konstantin Demeter (1).

Keinesfalls besser hat es die leidtragende Bevölkerung als Betroffene dieses traurigen Spektakels: Bombardiert und terrorisiert mit immer neuen Schreckensnachrichten über die „neuartige Lungenkrankheit“, gedrückt von Einkommenskürzungen und den schlagartig aufgetauchten Herausforderungen, auch nur den Alltag zu meistern – Kurzarbeit, Kita- und Schulschließungen, Warteschlangen im „hygienisch geregelten“ Einzelhandel etc. – fehlen Zeit, Nerven und die Kraft, sich auch noch mit der Diskussion über die Gefährlichkeit von COVID-19 oder mit der Sinnhaftigkeit staatlicher Grundrechtseinschränkungen zu beschäftigen. Der PCR-Test scheint dabei nur ein kleines, aber viel zu komplexes wissenschaftliches Detail unter anderen zu sein; unmöglich, sich auch noch damit auseinanderzusetzen. Der Wald ist so groß, so dunkel, so undurchdringlich – zwischen „Homeschooling“ und dem überzogenen Girokonto bleibt wirklich kein Platz, um den einzelnen PCR-Baum in diesem Pandemie-Wald genauer zu betrachten.

Wenn dennoch Kritik am Pandemie-Zahlenwerk, seiner Ermittlung und seiner Interpretation aufkommt, dann sind sofort die „Faktenchecker“ zur Stelle, um Zweifel zu beseitigen, die offizielle Erzählweise zu stützen und die Menschen wieder zu beruhigen. Es wird ein Ausgleich zur aufgekommenen Kritik geschaffen, die Kratzer im offiziellen Narrativ werden ausgebessert – das nennt man ein „Korrektiv“. Alles macht dann wieder Sinn, man ist beruhigt und die kognitiven Dissonanzen verschwinden, bevor sie sich auswirken können. Die Bevölkerung kann sich wieder der Herstellung von „Alltags“masken und der Installation der „Corona-Warn“-App widmen, ohne sich fragen zu müssen, ob das alles Sinn macht und ob es bei dem politisch aufgezwungenen Weg womöglich dramatische „Risiken und Nebenwirkungen“ gibt (2).

Schauen wir uns einige der „gecheckten Fakten“ einmal näher an. Die „Fakten-Checker“ von Correctiv verkündeten: „Die PCR-Tests reagieren nicht positiv auf Coronaviren von Nutztieren.“ (3). Diese Bewertung geht auf die Diskussion der sogenannten COVID-19-„Ausbrüche“ in der fleischverarbeitenden Industrie zurück. Hier handelt es sich um die Frage, warum ein so hoher Prozentsatz der getesteten Beschäftigten in diesen Betrieben positive Testergebnisse hatte (4).

Im „Faktencheck“ wird ausgesagt: „Coronaviren von Rindern, Schweinen oder Hühnern befallen keine Menschen. Sie sind genetisch sehr verschieden von SARS-CoV-2 – deshalb kann der PCR-Test, der aktuell an Menschen verwendet wird, auf sie nicht positiv reagieren.“ 

Es mag richtig sein, dass Coronaviren von Schlachttieren grundsätzlich keine Menschen infizieren. Ebenso erscheint richtig, dass hochwertige PCR-Tests, wenn sie vollständig durchgeführt werden, nur wenige falschpositive Ergebnisse zeigen. Doch wie immer steckt die Tücke im Detail:

PCR-Tests sind hochempfindliche Verfahren. Sie sprechen daher auch auf geringe Spuren einer (Erb-)Substanz an, die auch nicht auf eine Vireninfektion zurückgehen muss. Eine Kontamination, also der schlichte Umstand, dass man mit Fleischteilen hantiert, beziehungsweise dass man sich in einem Raum aufgehalten hat, in dem Tiere zerlegt werden, kann ausreichen, um bei den betreffenden Menschen Spuren einer Virensubstanz nachzuweisen. Ein positiver Test besagt also keinesfalls zwingend, dass die betreffende Person infiziert, erkrankt oder gar ansteckend ist. Dieser fundamentale Interpretationsfehler wird aber seit jeher gemacht (bei HIV/AIDS, Zika, Schweinegrippe, SARS etc.) und zieht sich auch durch die COVID-19-Berichterstattung hindurch.

Ferner sind in der Regel qualifizierte PCR-Tests mindestens zweiteilig und bestehen aus einem ersten Testteil (Suchtest) und einem zweiten (Bestätigungstest). Mit dem Suchtest werden „die Coronaviren“ abgeprüft, dieser Testteil ist also sehr unspezifisch und erzeugt für sich genommen sehr viele Fehlalarme. Erst in Verbindung mit dem Bestätigungstest wird auf das Virus SARS-CoV-2 eingegrenzt und die Fehlerquote deutlich reduziert (7).

Leider erlauben es die Vorschriften und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Robert Koch-Institutes (RKI), sich mit nur einem positiven Teiltest zufrieden zu geben, und zwar immer dann, wenn in einer Region eine hohe Verbreitung von SARS-CoV-2 angenommen wird (5,6). Welcher Teiltest dann positiv ausfällt, ist erschütternderweise egal, so dass sogar der unspezifische Suchtest ausreicht, um einen „laborbestätigten Fall“ zu erklären (8).

[Einschub Peds Ansichten:

Es dürfte klar sein, dass mit dem Genügen des unspezifischen Suchtests, kombiniert mit der massiven Anhebung der Testzahlen zwangsläufig die Positivraten nach oben getrieben wurden, die man dann (seit dem April) der verängstigten Bevölkerung als Fallzahlen verkaufte.]

Insofern ist die oben zitierte Schlussfolgerung aus dem Fakten-„Korrektiv“ weder uneingeschränkt richtig noch einfach nur falsch: Es kommt darauf an, wie gut der jeweilige Test ist, ob er vollständig durchgeführt wird und wie die einzelnen Teilergebnisse zu einem Gesamtergebnis zusammengefasst werden: Unspezifisch positiv in Kombination mit spezifisch negativ dürfte keinesfalls zu einem positiven Gesamtresultat führen; dies ist jedoch wie oben aufgezeigt unter den gegebenen Umständen ausdrücklich für zulässig erklärt worden!

Diese von Correctiv angewandte „Korrektiv“-Technik des scheinbaren Widerlegens ohne wirklich zu widerlegen, wird als unzulässige Vereinfachung oder als vorteilhafte Verallgemeinerung bezeichnet.

Wie groß kann der Fehler werden, wenn man nur auf eine weniger spezifische Genregion testet und dann voreilig einen „laborbestätigten COVID-19-Fall“ ausruft? In Indien erklärte das ICMR (Indian Council of Medical Research) zum Beispiel für den PCR-Test LightMix Modular von Roche (hergestellt in Zusammenarbeit mit der TIB MOLBIOL Syntheselabor GmbH in Berlin), dass bei zwei der damit getesteten Genregionen nur Spezifitäten von 67% beziehungsweise von 60% ermittelt werden konnten – das ergibt eine Wahrscheinlichkeit für einen Fehlalarm pro Genregion von 33% beziehungsweise sogar 40% für jede getestete Person (9,a2)!

Auch bei Spezifitätsangaben in anderen Quellen ist Vorsicht angebracht: Der auch im oben genannten „Faktencheck“ zitierte sogenannte Ringversuch von INSTAND e.V., an dem über 400 Labore zwecks Qualitätssicherung (QS) ihrer Arbeit teilnahmen (10), mag zwar für QS-Zwecke ausreichend sein – versucht man aber, daraus allgemeine Schlüsse zur Spezifität von PCR-Tests zu ziehen, stößt man schnell an Grenzen: Zum einen hat dort grundsätzlich jedes Labor das gleiche Gewicht für die Ermittlung der durchschnittlichen Spezifität wie die anderen. Lässt man aber in der Praxis in einer Stadt oder einem Landkreis testen, werden dort nur einzelne Labore beauftragt, bei denen die Spezifität der eingesetzten Tests von diesem Durchschnitt nach unten oder nach oben abweichen kann.

Zum anderen dient der Ringversuch eben der QS und nicht der Spezifitätsermittlung; daher finden sich im Versuch auch nicht alle erforderlichen Gegentests. Diese wären zur Spezifitätsermittlung aber zum Beispiel gegen weitere Coronaviren und andere respiratorische Viren, die bei Menschen vorkommen, erforderlich. Wie erwähnt ist dies keine Schwäche des Ringversuchs, sondern eine Warnung gegen eine Fehlinterpretation der dortigen Spezifitätsaussagen: Würde man weitere Gegentests berücksichtigen, müsste die wahre Spezifität zwangsläufig weiter absinken und das dann erkennbare tatsächliche Risiko von Fehlalarmen ansteigen.

Auch im „Faktencheck“ zitierte Aussagen wie aus dem Journal of Clinical Virology, dass die dort untersuchten PCR-Testkits für die „Routinediagnostik symptomatischer COVID-19-Patienten“ geeignet sind (11), muss man mit Vorsicht genießen,

  • wenn die Tests ebenfalls bei nicht symptomatischen Personen angewendet werden (vereinfacht gesagt, Gesunde [gern positiv] getestet werden),
  • in der „Routinediagnostik“ keine differentialdiagnostischen Tests auf andere respiratorische Viren (zum Beispiel Influenza, sprich Grippe) durchgeführt werden,
  • in der Spezifitätsabsicherung der Untersuchung verschiedene respiratorische Viren ausgelassen wurden,
  • und dokumentiert ist, dass drei der untersuchten Testkits auch auf das alte SARS-CoV-1-Virus ansprechen (12).

Schließlich haben die US-Seuchenschutzbehörde CDC sowie die US-Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde FDA sogar erklärt, dass PCR-Tests nicht(!) für diagnostische Zwecke geeignet sind (13). Dasselbe sagen auch seriöse Testhersteller und fügen vorbildlicherweise hinzu, dass ihre Testkits auch auf eine Vielzahl anderer respiratorischer Viren ansprechen, also Fehlalarme erzeugen können (14).

Ähnlich problematisch ist der „Faktencheck“ zu der Aussage, PCR-Tests seien zu 30% bis 50% falsch positiv (15). Hier wird im „Korrektiv“ die Botschaft einfach uminterpretiert: Aus der ursprünglichen Aussage, unter allen positiven Testresultaten seien 30% bis 50% fälschlicherweise als positiv ausgewiesen, wird zunächst einmal die gar nicht getätigte Aussage gemacht, der PCR-Test würde bei 30% bis 50% (uneingeschränkt) aller Anwendungen falschpositive Ergebnisse zeigen.

Diese nie geäußerte Behauptung wird anschließend widerlegt, indem man die Erkennungsquote bei negativen Proben als Beweis anführt. Die Spezifität, also der Anteil der negativen Proben, der auch korrekter Weise als negativ erkannt wird, dürfte aber in der Realität der Testungen in der Bundesrepublik durchschnittlich bei ca. 99% liegen. Damit verblieben rund 1% als Quote für die Fehlalarme.

Widerlegt ist damit aber die ursprünglich untersuchte Aussage nicht: Denn hat man unter den zu testenden Personen 2%, bei denen die gesuchte (Gen)Substanz nachweisbar ist und findet man diese 2% auch, so würden in Verbindung mit 1% Fehlalarme rund 3% der Getesteten positive Ergebnisse haben, von denen aber nur zwei Prozentpunkte echt wären. Das restliche Drittel – ein Prozentpunkt – wären die Fehlalarme: Also 33% aller Personen, die positiv getestet wurden. Ist die (Gen-)Substanz bei nur 1% der Getesteten nachweisbar, erhöht sich die Fehlerquote auf 50% – die ursprünglich geäußerte Einschätzung kann sich also durchaus als richtig herausstellen und lässt sich keinesfalls(!) allein durch die Angabe der Spezifität widerlegen.

Correctiv nutzt also auch die Technik des scheinbaren Widerlegens, ohne wirklich zu widerlegen. Diese ist allgemein als sogenanntes Strohmann-Argument bekannt.

[Einschub zur Verdeutlichung durch Peds Ansichten:

Wenn von einhundert Probanten tatsächlich nur ein Prozent das Virus in sich tragen, dann erkennt der PCR-Test diese eine Person auch mit fast hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit (sehr hohe Sensitivität). Allerdings hat der Test auch eine Falschpositivrate von einem Prozent. Er wird also im Schnitt einen weiteren, unter den restlichen, nicht „befallenen“ 99 Probanten trotzdem und somit fälschlicherweise als Virusträger erkennen (ungeachtet einer hohen Spezifizität von 99 Prozent!). In Summe macht das zwei positiv Getestete. Einer von beiden – was exakt 50 Prozent ergibt – resultiert jedoch aus einem „Fehlalarm“. Das kann Correctiv mitnichten widerlegen, ja versucht es nicht einmal, wie Oliver Märtens sehr richtig herausstellt.]

Und so wird das Spiel mit Verwirrung und Suggestionen fortgesetzt:

Und noch viel wichtiger:

  • Warum stellt das Nationale Referenzzentrum für Influenzaviren am Robert Koch-Institut seit der 16. Kalenderwoche keinen Umlauf von SARS-CoV-2 in der Bundesrepublik mehr fest (16)? 
  • Aus welchem Grund erklärt das RKI dennoch: „Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch.“ (17)?

Antworten auf diese Fragen sind durchaus zu finden, zum Beispiel

Denn Antworten müssen gefunden werden, und sie müssen an viele weitere Menschen herangetragen werden. Menschen, die heute noch gutgläubig ihren Kindern Masken aufsetzen, die sich die Hände desinfizieren anstatt sie zu waschen und die glauben, gegen alles und jedes zu impfen sei besser als ein starkes Immunsystem. Denn die Chance, noch weitergehende Massenkontrolle, noch nutzlosere, riskantere und schädlichere Impfungen oder sogar Genmanipulation an der Bevölkerung zu verhindern, weil Menschen sich nicht mehr ablenken, lähmen und verängstigen lassen, ist viel zu wichtig, um sie jetzt verstreichen zu lassen (18 bis 20). Die nächste Runde gegen Betrug, Zerstörung und Unterdrückung; für Wahrheit, Aufklärung und Selbstbestimmung hat schon begonnen …


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die Rechte des Autors (Oliver Märtens) bleiben davon unberührt. Letzte Bearbeitung: 4. August 2020.

(a1) Halten wir fest, dass man ja selbst die fragwürdig verwendete PCR-Methode von Beginn an und beileibe nicht nur in Einzelfällen sich auch gern ganz ersparte, wenn es „die epidemiologische Lage“ angeblich erforderte.

(a2) Die TIB MOLBIOL Syntheselabor GmbH Berlin ist seit Jahrzehnten Partner und Erstverwerter diverser PCR-Testmethoden aus den Forschungsteams um den Virologen Christian Drosten (21,22).

(1) 27.06.2020; off Guardian; Torsten Engelbrecht, Konstantin Demeter; COVID19 PCR Tests are Scientifically Meaningless; https://off-guardian.org/2020/06/27/covid19-pcr-tests-are-scientifically-meaningless/; deutsche Übersetzung: https://nichtohneuns-freiburg.de/die-existenz-der-sars-cov-2-rna-beruht-auf-dem-glauben-nicht-auf-tatsachen/ 

(2) 22.06.2020; Rubikon; Tilo Gräser; Panischer Schnellschuss; https://www.rubikon.news/artikel/panischer-schnellschuss

(3) 03.07.2020; Correctiv; Alice Echtermann; Nein, PCR-Tests für SARS-CoV-2 reagieren nicht positiv auf andere Coronaviren von Nutztieren; https://correctiv.org/faktencheck/2020/07/03/nein-pcr-tests-fuer-sars-cov-2-reagieren-nicht-positiv-auf-andere-coronaviren-von-nutztieren

(4) 22.06.2020; Online-Präsenz Kreis Gütersloh; Beate Behlert; Zahl der Testungen bei Tönnies nach oben korrigiert; https://www.kreis-guetersloh.de/aktuelles/corona/pressemitteilungen-coronavirus/22-06-2020-coronazahlen-montag/

(5) 09.07.2020; U.S. Food & Drug; FAQs on Testing for SARS-CoV-2; Zur notwendigen Anzahl von Tests lesen wir: „Nach in jüngster Zeit vorliegenden Erkenntnissen und angesichts der wachsenden Ausbreitung von COVID-19, vertritt die FDA die Ansicht, dass ein (!) entsprechend validierter SARS-CoV-2-Test für ein einzelnes virales Ziel eine akzeptable Leistung erbringen könnte.„; https://www.fda.gov/medical-devices/emergency-situations-medical-devices/faqs-testing-sars-cov-2#validation

(6) 03.07.2020; RKI; Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2; Das RKI fokussiert die Forderung nach hoher Testgüte auf Szenarien „niedriger Prävelanz“, ohne diese weiter zu beschreiben. Wie hoch die Prävalenz (bundesweite aktuelle Verbreitung des Coronavirus in Deutschland) ist, kann bis zum heutigen Tage nicht angegeben werden, weil noch immer keine Ergebnisse von repräsentativen Tests (Baseline-Studien) vorliegen. Genau dieses, offenbar gewollte Manko hat das RKI höchstselbst zu verantworten. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html?nn=13490888

(7) 12.06.2020; Ärzteblatt; Ralf Schlenger; PCT-Tests auf SARS-CoV-2: Ergebnisse richtig interpretieren; https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Tests-auf-SARS-CoV-2-Ergebnisse-richtig-interpretieren

(8) An die Empfehlungen seitens des RKI hielten sich auch die Labore. Sie begnügten sich ab April 2020 mit einem „Treffer“, dem des Suchtests (siehe Erläuterung im Artikel durch Oliver Märtens). Beispielhaft das Labor in Augsburg (Hervorhebungen durch Autor): „Ab sofort geben wir auf unseren Befunden nur noch das Ergebnis positiv oder negativ aus. Bisher erhielten Sie in Abhängigkeit vom verwendeten Test zwei Ergebnisse. Falls die Probe mit dem Verfahren der Fa. Roche analysiert wurde, haben wir die Messergebnisse für beide Zielsequenzen der PCR (ORF1- und E-Gen) getrennt angegeben. Das ORF1-Gen ist dabei für SARS-CoV-2 spezifisch, während das E-Gen auch in anderen Coronaviren vorkommt.  Die Fälle, in denen nur das ORF-Gen amplifiziert wurde, haben wir auch bisher schon positiv bewertet. Wenige Fälle mit isoliert positivem E-Gen wurden als fraglich eingestuft und führten deshalb immer wieder zu Rückfragen und Problemen hinsichtlich des weiteren Managements betroffener Patienten. Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation und der insgesamt gestiegenen Positivenrate folgen wir ab sofort der WHO-Empfehlung und geben ein Ergebnis bereits dann als „positiv“ heraus, wenn nur das E-Gen amplifiziert wurde. Um den Befund zu vereinfachen, erscheint deshalb zukünftig nur noch ein Gesamtergebnis (positiv oder negativ). Ein Ergebnis ist [nunmehr] positiv, wenn mindestens eine der beiden Zielsequenzen des SARS-CoV-2 im Abstrichmaterial nachgewiesen wurde. Falls die Probe mit Verfahren von rBiopharm oder TibMolbiol analysiert wurde, haben wir bisher getrennte Screening- und Bestätigungstests durchgeführt. Analog zum oben beschrieben Vorgehen beschränken wir uns aufgrund des hohen positiven Vorhersagewerts bei steigender COVID-19-Prävalenz auf  den bisherigen Screeningtest, der auf das [unspezifische] E-Gen zielt.“ entnommen: 03.04.2020; http://www.labor-augsburg-mvz.de/de/aktuelles/coronavirus; Inzwischen wurde die Information von der Webseite entfernt, sie kann aber noch über Wayback gefunden werden: https://web.archive.org/web/20200504014525/http://www.labor-augsburg-mvz.de/de/aktuelles/coronavirus

(9) 26.03.2020; Express Healthcare; Usha Sharma; ICMR approves three #Covid19 tet kits commercial use; https://www.expresshealthcare.in/covid19-updates/icmr-approves-three-covid19-test-kits-for-commercial-use/417799/

(10) 03.06.2020; INSTAND; Heinz Zeichhardt (Charité); Virologische INSTAND Ringversuche, in Kooperation mit Christian Drosten, Victor M. Corman, Daniela Niemeyer und weiteren;  https://www.instand-ev.de/System/rv-files/340%20DE%20SARS-CoV-2%20Genom%20April%202020%2020200502j.pdf

(11) Juli 2020; Science; Puck B. van Kasteren, Bas van der Veer, Sharon van den Brink und weitere; Comparison of seven commercial RT-PCR diagnostic kits for COVID-19; https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1386653220301542

(12) 2020; Preliminary clinical sensitivity and specifitiy analysis including Ct values for seven commercial RT-PCR kits for detection of SARS-CoV-2; https://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S1386653220301542-mmc1.pdf

(13) 12.06.2020; CDC; CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel; https://www.fda.gov/media/134922/download

(14) 2020; Creative Diagnostics; SARS-CoV-2 Coronavirus Multiplex RT-qPCR Kit (CD019RT); https://www.creative-diagnostics.com/pdf/CD019RT.pdf

(15) 07.04.2020; Correctiv; Cristina Helberg; Coronavirus: Nein, aktuelle PCR-Tests haben keine Fehlerquote von 30 bis 50 Prozent in Sensitivität und Spezifität; https://correctiv.org/faktencheck/medizin-und-gesundheit/2020/04/07/coronavirus-nein-aktuelle-pcr-tests-haben-keine-fehlerquote-von-30-bis-50-prozent

(16,17) 02.07.2020; RKI; Situationsbericht zu COVID-19; https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-07-02-de.pdf?__blob=publicationFile; Dokument derzeit (10. Juli 2020) nicht abrufbar

(18) 08.07.2020; Rubikon; Weltredaktion; Der Techno-Faschismus; https://www.rubikon.news/artikel/der-techno-faschismus

(19) 27.06.2020; Rubikon; Hans-Werner Vohr; Die Impfhektik; https://www.rubikon.news/artikel/die-impf-hektik

(20) 08.07.2020; Detlef Rathmer; Versteckte Genmanipulation; https://www.rubikon.news/artikel/versteckte-genmanipulation

(21) 20.06.2020; Drosten-Landt-Connection: Geld scheffeln mit Pandemien (I); http://www.corodok.de/wp-content/uploads/2020/06/Drosten-Landt-Connection-Geld-scheffeln-mit-Pandemien.pdf

(22) 27.06.2020; Rubikon; Erik R. Fisch, Jens Wernicke; Der Goldjunge; https://www.rubikon.news/artikel/der-goldjunge

(Titelbild) Test, Test-Kit, Covid-19, Coronavirus; Autor: fernando zhiminaicela (Pixabay); 19.04.2020; https://pixabay.com/de/photos/test-tube-covid-19-mask-maske-5065425/; Lizenz: Pixabay License

15 Kommentare

  1. Auch hier wird wieder klar, wie fehlgeleitet die ganze Hysterie ist:

    https://multipolar-magazin.de/artikel/corona-in-gutersloh

    Die Hysterisierung funktioniert ganz banal und leicht durchschaubar: es ist das In-Eins-Setzen von

    „positiv-getestet“ mit „infiziert“ mit „infektiös“ mit „krank“ mit „schwerkrank“ und ja, mit „an Covid-19 gestorben“

    Eine ganz üble Hinterrücksmethode ist zB von Genesenen zu sprechen bei Menschen, die nie krank waren.

    Und eine der weit verbreiteten und weithin geglaubten Lügen, dass „asymptomatisch Erkrankte“ – ein Widerspruch in sich wie der „Zwerg-Riese“ (eine Krankheit ist per Definition ein Leiden und damit mit Missempfinden und/oder körperlichen Schädigungen, also Symptomen, verbunden) – andere anstecken könnten. Es mag ja möglich sein. Denn vielleicht tritt es mal in einem von einer Million Fällen auf. Aber das war auch schon immer so und wir sind damit auch schon immer zurech gekommen.

    Die Regel ist aber: ein Erkrankter produziert milliardenfach mehr Viren als ein „asymtomatisch Infizierter“ – und ein Erkrankter entwickelt auch überhaupt erst die Mechanismen (Sekret-Ausscheidung, Niesen, Husten, …) durch die andere in Gefahr kommen können, angesteckt zu werden.

    Es ist ganz einfach und wie schon seit hundert Jahren: Kranke gehören ins Bett. Und Gesunde sollen ganz normal ihr Leben führen.

    Ich diagnostiziere allerdings verbreitete und grassierende Geisteskrankheit in Staaten und Gesellschaften. Und dagegen helfen leider keine Spritzen ….

    1. Ihrem letzten Satz kann leider nur zugestimmt werden; aber können wir denn hoffen, dass diese grassierenden Geisteskrankheiten überhaupt heilbar sind?

  2. Sehr gut erklärter Artikel. Nur eine kleine Korrekturanmerkung: Die Hauptzielsetzungen der beiden Ausschüsse wurden verwechselt. Danke.


    Sind Sie sich mit Ihrer Verwechslung sicher? Kann ich nicht nachvollziehen.
    VG, Ped

  3. Und jetzt kommt auch noch das ans Licht:

    https://www.voltairenet.org/article210488.html

    Noch nicht mal den Übertragungsweg weiß man., die gesundheitsschädigenden Wirkungen der Masken sind bekannt, positive Wirkungen gibt es allenfalls ökonomisch, aber medizinisch 0 (in Worten NULL !) Es hilft nur lüften, wozu ich von Anfang an riet: Lüfte deine Lungen ! Daß dies für die internierten Senioren galt, ist mir nicht bekannt .

    Am Anfang, als die Lufthansa die Flüge mit ganz China einstellte und AKK im Februar mit Luftwaffen Airbus den Virus aus dem abgeriegelten Wuhan nach Deutschland einflog, konnte man ja noch an Dummheit glauben. Aber es wird Zeit der Realität in die Augen zu sehen, wir haben es hier mit dem neuartigen

    VIRO- FASCHISMUS Merkelscher Prägung zu tun !

    Der kommerzielle Erfolg des Tests läßt mich fragen: Wann geht das RKI an die Börse ?

    Gerade hat mich der Inder in seinem shop angeraunzt: sorry, Maske ! Ich hatte es tatsächlich vergessen. Und der ähäm, wie ist es denn gerade politisch korrekt? dunkel Pigmentierte bei Aldi vor mir an der Kasse hat sich doch tatsächlich beschwert, daß ich das Klebeband auf dem Boden nicht gebührend beachtet habe. Sind denn Neu- Deutsche besonders empfänglich für die Propaganda des Regimes ?

    Am Badeplatz Wünsdorf (ehemaliges Russen HQ) wird für Abstand geworben mit zwei Figuren, die nach Hitler Art einander grüßen. Ich schlage als Name für diese neue Längeneinheit vor: Ein Merkel.. Zum Glück wird das dort ignoriert.

    1. War neulich im Edeka. Der – ähem – dunkel Pigmentierte an der Kasse hat gesehen, dass mein Schal die Nase (versehentlich?) nicht mehr ganz bedeckte und dann unaufällig auch seine verordnete Maske fallen lassen. Wir haben uns kurz angeblickt und waren – wahrscheinlich beide – froh, dass es in dieser ver-rückten Gesellschaft noch Menschen gibt, die sich ein natürliches Empfinden bewahrt haben, unabhängig von jeder Hautfarbe.

  4. 12.07.2020
    Hallo Albrecht Storz, nochmal:
    https://multipolar-magazin.de/artikel/corona-in-gutersloh
    Einige Fragen zum „Corona-Ausbruch“ im Kreis Gütersloh
    von DIRK GINTZEL, 10. Juli 2020,
    Auszüge aus dem Artikel:
    So beschreibt es Beda Stadler, Professor für Immunologie, als „Krönung der Dummheit, zu behaupten, man könne die Krankheit Covid-19 symptomlos durchmachen oder andere gar ohne Symptome anstecken“.
    Seine Erklärung, hier zur besseren Verständlichkeit stark verkürzt wiedergegeben: Die Viren dringen in die Zellen ein und fangen dort an sich zu vermehren. Wenn das Immunsystem den Eindringling erkennt und stark genug ist, wird das Problem beseitigt, bevor es zu Symptomen kommt. Dies bedeutet, es sterben nur wenige Körperzellen und die Viren können sich nicht in den Maße vermehren, das nötig ist, um weitere Menschen anzustecken. Diesen Zustand, so Stadler, nennt man nicht „symptomlos krank“, sondern „immun“. Schafft das Immunsystem es nicht, eine Immunität herzustellen, kommt es zur Krankheit. Dabei sterben viele eigene Körperzellen und es bilden sich Symptome. Nur dann können sich so viele Viren bilden, dass eine Ansteckung anderer möglich wird. Der Artikel „Corona-Aufarbeitung: Warum alle falsch lagen“ von Prof. Stadler sei hiermit zur Lektüre empfohlen. Dort wird unter anderem auch dieser Vorgang ausführlich erklärt

    „Herr Drosten verbreitete sehr früh, dass asymptomatische Personen sehr ansteckend sein könnten. Die zentrale Studie, auf die er sich bezog (mit ihm als Co-Autor), berichtete, dass die chinesische Geschäftsfrau, die bei ihrem Besuch in Bayern Mitarbeiter eines Autozulieferers infiziert hatte, selbst keine Symptome hatte. Die Veröffentlichung hat weltweit für Aufsehen gesorgt und gleichzeitig zu einer großen Verunsicherung geführt. Ein Virus, das von Menschen verbreitet wird, die keine Symptome haben, lässt sich nur sehr schwer kontrollieren. Diese Furcht stellte eine treibende Kraft hinter vielen Extremmaßnahmen dar, die kurze Zeit später verhängt wurden – vom Besuchsverbot von Krankenhauspatienten bis hin zur Maskenpflicht.
    Praktisch unbekannt geblieben ist dabei die Tatsache, dass der in dieser Schlüsselarbeit publizierte Befund sich als absolut unzutreffend herausgestellt hat.
    Im Nachhinein ergaben Recherchen, dass die Chinesin während ihres Aufenthaltes in Deutschland unter starken Beschwerden gelitten hat, diese waren jedoch nicht offensichtlich, weil sie schmerz- und fiebersenkende Mittel eingenommen hatte.
    Eine eindeutige Äußerung der WHO, dass „symptomlos Kranke“ keine relevante Gefahrenquelle sind, hätte erhebliche Konsequenzen. Masken, Corona-App, Social-Distancing, PCR-Massentests, Abstandsregeln würden über Nacht ihre offizielle Berechtigung verlieren,

    Ministerpräsident Laschet, Landrat Adenauer oder auch Clemens Tönnies hätten auf das Angebot von Bodo Schiffmann und der Initiative „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.“ vom 22. Juni (noch vor dem Lockdown) eingehen können.
    Insgesamt erscheint das Handeln der Akteure Laschet, Laumann, Adenauer und Tönnies eigentümlich, denn es kann bei allen ein erhebliches Interesse an der Vermeidung eines Fehlalarms unterstellt werden. Es entsteht allerdings fast der Eindruck, dass dem nicht so ist. Besonders unverständlich scheint hier Clemens Tönnies, der sich mit einer Überprüfung der Tests mutmaßlich leicht hätte reinwaschen können. Warum lässt er sich nun als verantwortungsloser Buhmann hinstellen und erträgt die wochenlange Schließung seiner Fabrik?
    vielleicht deshalb?
    26.06.2020
    Herr Tönnies -guter Freund von Milliardär Dietmar Hopp Dietmar Hopp -Investor bei Curevac (Impfstoff) Dietmar Hopp -Gründer von SAP SAP -Corona-App Curevac- wird vom Staat mit Millionen von Euros unterstützt. Curavec- plant nun auch den Börsengang Curevac- mit Investor Bill und Melinda Gates Foundation

    1. zu Willy Lang sagt:
      12. Juli 2020 um 07:59 Uhr

      Leider schon hier massiv falsch: „Die Viren dringen in die Zellen ein und fangen dort an sich zu vermehren. Wenn das Immunsystem den Eindringling erkennt und stark genug ist, wird das Problem beseitigt, bevor es zu Symptomen kommt. “

      Es wird ja schon dann von „Erkrankten“ bzw. „Genesenen“ gesprochen, wenn ein Nasen-Rachen-Abstrich im PCR-Test positiv ist bzw. war.

      D.h. wenn ein bestimmtes Gen-Schnipsel angeflogen kommt und eingeatmet wird, auf den Schleimhäuten landet und dann getestet wird, wird durch Politik, beamteten Medizinern und Medien eine „Infektion“ und gleich auch eine „Erkrankung“ behauptet.

      Tatsache ist aber, dass Schleimhäute genau die Funktion haben, solche Anforderungen zu neutralisieren. Das Immunsystem fängt schon außen auf Haut und Schleimhaut an.

      Wenn man aus dem Freibadbecken steigt hat man mit hoher Wahrscheinlichkeit Fußpilzbakterien auf der Haut. Mit eine PCR-Test würde man Fußpilz-Positiv getestet werden.
      Aber die Wenigsten bekommen deshalb Fußpilz. Es ist der völlig banale Unterschied zwischen dem Möglichen (man kann krank werden) und dem Tatsächlichen (meistens wird man nicht krank). Dieser Unterschied wurde bei Covid-19 völlig negiert und so getan, wie wenn es den nicht gäbe.
      Es ist so, wie wenn man jeden, der in ein Auto einsteigt, als Unfallopfer in eine Statistik einträgt, da die Person ja verunfallen KÖNNTE da ja eine EINZIGE Voraussetzung für eine Verunfallung – die Teilnahme am Straßenverkehr – gegeben ist.


      Genau so ist das. Die Schleimhäute, ja die Haut überhaupt, sind die erste und in der Regel bereits erfolgreiche Immunschranke. Und selbst dort ist noch zu unterscheiden zwischen Kontamination (Erreger als reines Neutrum) und Interaktion. Erst wenn die überwunden wird – was im Winter bei zu trockenen Schleimhäuten und damit angreifbarem Milieu rascher geschieht – kommt es zur Vermehrung von Erregern und die zweite Immunschranke greift (Helferzellen).
      Herzlich, Ped

      1. Korrektur zu meinem Kommentar:

        natürlich gibt es keine Fußpilzbakterien sondern Fußpilzsporen. Die Begriffe „Fußpilz-Keime“ oder „Fußpilz-Erreger“ wären treffender gewesen.
        Und ob es einen PCR-Test auf Fußpilz-Erreger gibt weiß ich nicht. Aber prinzipiell müsste man mit einem geeigneten PCR-Test auch Pilz-Gene nachweißen können nach meinem Dafürhalten. Gene sind Gene, egal woher. Für einen geeignet entwickelten Test dürfte das egal sein.

  5. Vielen Dank wiederum an Oliver Märtens für seine Aufklärungsarbeit in Sachen RT-PCR-Tests!
    Er hat von Anfang an richtig erkannt: sollte der Corona-Betrug je justiziabel werden (bleiben wir optimistisch, auch wenn die ersten interessanten Urteile mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in Deutschland gefällt werden), dann wird der Umgang mit diesem Test der Nasenring sein, an dem die man die Behörden im Gerichtssaal vorführt.
    Correctiv hatte an Alexander Dalpke, den Direktor des Institutes für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene an der TU Dresden Anfragen hinsichtlich der Sensitivität und Spezifität der PCR-Tests gerichtet. Wichtig ist für uns die Spezifität der Tests. Hier nannte Dalpke einen Korridor zwischen 95% und 98% Spezifität. Richtigerweise kann er angesichts der von Labor zu Labor abweichenden Testmodalitäten und -nicht unwichtig- der Akkuratheit, mit der Proben gezogen und analysiert werden hier nur eine Bandbreite nennen. Dieser Wertekorridor wurde von Correktiv ohne Einwände akzeptiert.
    Festzuhalten ist die Priorität der Spezifität des Tests bei der Frage, welche Auswirkungen nichthundertprozentige Ergebnisse haben. Warum?
    Bei der Sensitivität steht die „Suchfunktion“ des Tests im Vordergrund. Möglichst alle Covid-19-Fälle sollen detektiert werden. Die Schattenseite der Sensitivität ist die Falsch-Negativität, das sind die echten Covid-Fälle, die der Test nicht gefunden hat, aber hätte finden müssen.
    Bei extrem gefährlichen Erkrankungen, z.b. HIV, ist die Sensitivität sehr hoch eingestellt, man möchte nicht das Risiko falsch-negativer Befunde eingehen, die Folgen wären sehr ernst. (Bei HIV hieß dieser Test ELISA, wer erinnert sich noch daran?).
    Die Spezifität ist die Fähigkeit des Tests, echt negative Fälle auch als negativ zu etikettieren. Schludert der Test in dieser Hinsicht, ergeben sich zu viele falsch-positive Fälle.
    Zum Problem wird die Spezifität des Tests bei zunehmender Ungleichgewichtigkeit zwischen Positiven- und Negativenrate. Denn dann wird zu einer immer geringer werdenden Zahl von echten Test-Positiven immer mehr Falsch-Positive addiert, als Verhältniszahl zwischen beiden ergeben sich dann katastrophale Fehlerquoten zwischen 30% und weit über 90%.
    Wo liegt der Trigger, sagen wir: der Hebel für dieses schnelle Auseineranderklaffen brauchbarer Test-Ergebnisse, auch wenn die Sensitivitäts-bzw. Spezifitätswerte im oberen 90% Bereich angesiedelt sind? Antwort: natürlich in der Inzidenz der Fälle. Wenn als Fall schon das positve Ansprechen auf RNA-Bruchstücke zu gelten hat, weil der Test nicht in der Lage ist, zwischen RNA-Trümmer-Trägerschaft und echter Infektion mit Ausschüttung von Immunglobulinen und Reaktion der T-Helferzellen unterscheiden kann, dann gelte erstere als unsere Definition von Inzidenz.
    Während bei sehr hoher Inzidenz, sagen wir, 50% bis 80% der Getesteten reagieren positiv, dann führen gleich hohe Leistungswerte bei Sensitivität und Spezifität (sagen wir 98%) bei PCR-Tests zu ganz akzeptablen Ergebnissen.
    Nun befindet sich in allen Ländern, auf jeden Fall in Deutschland, seit Anfang Mai die Inzidenz in freiem Fall. Auch in der Mainstream-Presse wird jammervolle Klage geführt, dass der Impfstoff-Industrie die Infizierten ausgehen.
    Was passiert, wenn die Inzidenz-Rate unter 2% oder gar ein Prozent fällt, kann sehr schön im Tabulationsverfahren betrachtet werden. Hier ein kurzes, sehr instruktives Video von Samuel Eckert, in welchem die -wie oben schon erwähnt- von Correctiv akzteptierten Leistungswerte bezüglich der Spezifität des PCR-Tests eingehen. (ist vom 8.6.20, die Werte dürften sich mittlererweile noch „verschlechtert“ haben):

    https://miraandsam.com/index.php/2020/06/09/drosten-und-das-rki-widerlegt-die-wahrheit-ueber-die-pcr-tests-sind-die-massnahmen-noch-haltbar/

    ganz ähnlich:

    Hier der Blog von Samuel Eckert mit vielen weiteren interessanten Beiträgen zum Thema Corona:

    https://miraandsam.com/

    Festzuhalten bleibt: Das RKI verwendet nicht validierte, für eine – von besonderen Konstellationen abgesehen- nicht sehr gefährliche Erkrankung einen viel zu sensitiv eingestellten Test und verzichtet nach entsprechender Anweisung an Test-Labore auf den zweiten, essentiellen Bestätigungstest. Labore, die sich an diese Vorgaben nicht halten und den nach Herstellerangaben vorgeschriebenen Prüftest machen, erhalten sehr viel häufiger negative Ergebnisse. So letztens im Vogelsbergkreis in Hessen, wo das Landratsamt nach 14 positiven Testungen durch ein Labor, ein zweites Labor mit Bestätigungstestungen beauftragte und von den positiven Testungen kein einziger mehr übrig blieb.

    Hier lauert einiges an Arbeit für die Gerichte.

    Danke auch für die guten Hinweise vieler Kommentatoren!

    1. Was bleibt, was wissen wir? Praktisch nichts.

      Der PCR-Test zeigt nur die Anwesenheit von Gen-Schnipseln. Diese können in der Atemluft enthalten gewesen sein (Zerlegerei in Schlachthöfen) oder von einem tatsächlich Infizierten angeflogen gekommen sein (was trotzdem keine Ansteckung notwendig bedingt, denn die Schleimhäute tun ja meist gut ihre Arbeit) oder schließlich tatsächlich aus einer Erkrankung des Getesteten stammen. Aber selbst dann muss der positiv Getestete nicht aktuell erkrankt sein. Es können ja Überreste von früheren Krankheits-Ereignissen sein.

      Es gibt nur eine zuverlässige Art, eine Covid-19-Erkankung festzustellen und es müssen dazu notwendig folgende Bedingungen geprüft und gesichert sein:

      a) die Person ist krank (eine gesunde, also symptomfreie Person ist nicht krank)
      b) innerhalb des Körpers (also innerhalb der Grenzen und Schutzmechanismen dieser erkrankten Person, also anhand von inneren Körperzellen) müssen anzüchtbare, also vermehrungsfähige Covid-10-Erreger nachgewiesen sein
      c) die Erkrankung darf nicht maßgeblich auf andere Erreger zurückzuführen sein (VIELE Ausschlusstests bezüglich anderer Erreger/Krankheiten)

      Diese drei NOTWENDIGEN Bedingungen für die Feststellung der gesicherten Fakten sind sicherlich bei über 99% der angeblichen Covid-19-Fällen NICHT erfüllt!

      Anders als uns tagtäglich vorgelogen wird, wissen wir also trotz aller Wissenschaft über die Verbreitung von Covid-19 NICHTS!

      Aber nicht, weil wir nichts wissen können – sondern weil „Wissenschaft“, Politik und Medien NICHTS WISSEN WOLLEN! Daraus folgt wiederum, dass wir bewusst und vorsätzlich belogen werden.

  6. Vielen Dank für Ihre ausführlichen Artikel mit sachlichen Darstellungen und hervorragenden Argumenten. Sie zeugen von einer gründlichen, zur Wahrheit verpflichteten Recherche und einem gesunden Menschenverstand. Bitte machen Sie weiter!


    Danke!
    Herzlich, Ped

  7. Sie sind ein Spezialist und wissen, dass an einer vorgefundenen DNA Sequenz kurze Primer andocken und verlängert werden in immer neuen Zyklen. Früher hat man die so erzeugten Fragmente anhand einer Längenanalyse (Gel) sichergestellt. Heute handelt es sich bei den Primern um Sequenzen, die sich in sich rückfalten, wenn sie nicht an die Zielsequenz binden und eine Fluoreszenzfarbe aussenden. Sind sie gebunden, erscheint eine andere Farbe. Die Längenanalyse spart man sich. Wenn also nur genügend Zyklen gefahren werden verbrauchen sich auch Primer, die an Zufallssequenzen binden und zu völlig unbestimmten Längenprodukten führen. Eine klassische PCR wird mit 20 bis 30 Zyklen gefahren in den Beipackzetteln der gängigen Corona-PCR Tests werden 45 Zyklen empfohlen. Somit wird der Ct einfach durch Erschöpfung des Primer Reservoirs erreicht. Nach genügend Zyklen wird jeder Test positiv.

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